Achtung, Altersarmut! So schließen Sie die Rentenlücke.

snail-1447233_960_720Altersarmut? Ich? Niemals! Obwohl ich (weiblich, zwei Kinder, selbstständig) rein statistisch zur absoluten Risikogruppe zähle, schiebe ich dieses “lästige” Thema gerne auf die lange Bank. “Wird schon gut gehen” lautet die Devise vieler Deutscher und kaum ein Mittdreißiger weiß, wie hoch sein Rentenbudget im Alter tatsächlich sein wird. Ein gefährlicher Mix aus Unwissenheit und mangelndem Interesse, der uns wortwörtlich teurer zu stehen kommen könnte.

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Zentrums für Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung warnt vor einer alarmierenden Entwicklung. Demnach werden bis 2036 rund 25 Prozent mehr Menschen als derzeit von Altersarmut betroffen sein. Alles Panikmache? Tatsächlich wird das Thema “Rente” gerne als Wahlkampf-Munition missbraucht. Von einer drohenden Apokalypse, vor der Politiker gerne zu ihren Gunsten warnen, kann (noch) keine Rede sein aber Fakt ist, dass die gesetzliche Altersvorsorge für die meisten von uns im Alter nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Das Renten-Einmaleins…

So kompliziert, wie viele denken, ist es gar nicht. Im Grunde dreht sich die Thematik um drei Größen: Rentenniveau, Rentenbeitrag und Rentenalter. Das Rentenniveau (also das Verhältnis der Rente zum Arbeitseinkommen) liegt derzeit im Schnitt bei 48 Prozent. Der Rentenbeitrag, der je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt wird, beträgt 18,7 Prozent. Das Rentenalter steigt momentan schrittweise auf 67 Jahre. Wenn aber künftig immer weniger Junge für immer mehr Alte zahlen sollen, geht die Rechnung nicht mehr auf. Das Rentenniveau wird fallen und die Beiträge steigen.

…ohne Ergebnis

Die Überalterung der Bevölkerung, Risikofaktoren wie ein fragmentierter Lebenslauf, Teilzeitarbeit oder niedrige Löhne und die mangelnde Innovationsbereitschaft von Seiten der Politik tragen dazu bei, dass es allenfalls zu einer Rentenreform, nicht aber zur nötigen Rentenrevolution kommen wird. Und das, obwohl das Minus in der Rentenkasse 2016 rund 2,2 Milliarden Euro betrug. Tendenz: schrumpfend. Bis dato ist noch kein Allheilmittel gefunden, um das Kernproblem “fallendes Rentenniveau bei steigenden Beiträgen” zu lösen. Ein Ansatz wäre die freiwillige, aktienorientierte Beitragsinvestition, doch einen solchen Schritt meidet der Staat wie der Teufel das Wasser.

Warum so zurückhaltend? Schließlich sind wir doch stolz auf unsere deutschen Industrieschwergewichte wie Daimler, Siemens oder BASF und könnten aktienbasierte Investitionen in unsere “Asse” durchaus für die breite Bevölkerung zugänglich machen. Doch ein wertpapierbasiertes Rentenkonzept ist noch in weiter Ferne. Zu groß die Furcht vor Risiken und Verlusten, zu elementar die Lust am zinslosen Sparen.

Das Vorsorge-Einmaleins…

Solange die Regierung keine Aktien-Altersvorsorge anbietet, müssen wir selbst vorsorgen. Die eigene Immobilie als Geldanlage und günstiger Wohnsitz nach der Pensionierung ist ein guter Anfang. Doch auch an Wertpapieren führt in der andauernden Niedrigzinsphase, in der Sparbuch & Co. keine Rendite mehr abwerfen, kein Weg vorbei. Natürlich sind Aktien mit Risiken behaftet, doch die Chancen überwiegen bei weitem. Schwankungen an den Märkten sind völlig normal und sogar zwischenzeitliche Rücksetzer wie die der Dotcom-Blase im Jahr 2000 oder der Finanzkrise 2008 wurden wieder aufgeholt.

…lohnt sich!

Die Historie beweist, dass Dax und Dow Jones im Mittel eine Rendite von 9 Prozent pro Jahr generieren. Ein Resultat, das mit festverzinslichen Geldanlagen völlig utopisch wäre. Natürlich kommt es auch auf die richtige Mischung an. Mit einer aktienbasierten Altersvorsorge meinen wir keine hochspekulativen Wertpapiergeschäfte, sondern ein solides, langfristiges Investment. Hierfür eignen sich vor allem Anteile an Unternehmen, die menschliche Grundbedürfnisse befriedigen. Essen, Trinken und Gesundheit stehen dabei ganz oben auf der Hitliste und machen deshalb auch den Großteil der Aktien des boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) aus.

Nestlé, Fielmann und Fresenius sind gute Beispiele für Unternehmen mit soliden, langfristigen Geschäftsmodellen, überdurchschnittlicher Rendite und unterdurchschnittlichem Risiko. Informieren auch Sie sich noch heute über unsere Antwort auf die Rentenproblematik und investieren Sie mit dem BCDI in Ihre persönliche Zukunft. Nicht umsonst ist das BCDI-Zertifikat mit einer Rendite von rund 50 Prozent seit seiner Börsennotiz vor drei Jahren der meist gehandelte Index der Aktien-Index-Zertifikate nach dem Dax (Quelle: Deutsche Bank).

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

 

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