Die Bringer der Woche: Weniger ist mehr

o-FORTUNE-COOKIE-RESOLUTIONS-facebookWie wärs, wenn wir uns einfach nochmal im Bett umdrehen und dem Rauschen unseres Kopfkissens lauschen würden? Ich hätte große Lust, heute mal Blau zu machen und mich vom Wochenende zu erholen. Nette Idee, wird aber nix. Mein Smartphone piept schon im Minutentakt und erinnert mich an mehr oder weniger wichtige Termine. Dagegen ähnelt  die Agenda der Finanzprofis diese Woche einem Sommerloch. Konjunkturdaten-Knaller wie “PMI verarbeitendes Gewerbe”, “Verbrauchervertrauen”, oder “Verkauf neuer Häuser” haben ungefähr den Thrill-Faktor eines Rosamunde Pilcher-Romans und die Quartalszahlen-Saison der Börsen-Unternehmen ist so gut wie beendet.

Uups, da hätte ich doch fast die drei Nachzügler der Woche übersehen: E.ON-Tochter Uniper, Medienkonzern Vivendi und Bergbau-Unternehmen Glencore kommen noch mit Halbjahreszahlen ums Eck! Wird ja fast noch hektisch heute, denn Uniper steht schon in den Startlöchern und wird uns noch vor Börsenstart ein Zahlen-Update präsentieren. Ohoh, trouble in the house! Die E.ON Tochter, die der Energiekonzern nur in die Welt setzte, um sein schmutziges Kohle- und Atomstrom- Business auszulagern, steckt tief in den Roten und es würde an ein Wunder grenzen, wenn Uniper, der / die / das im September an die Börse gebracht werden soll, heute für eine positive Überraschung sorgen würde. Da besuchen wir doch lieber http://www.uniper.de und lassen uns…ähm, stimulieren.

Prickelnd wirds am Mittwoch vermutlich für Glencore. Viele Experten fragen sich, ob es für Minen-Aktien aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise wieder Licht am Ende des Tunnels gibt. Der Schweizer Konzern stand in den letzten Monaten finanziell schwindelerregend dicht am Abgrund, hat aber durch Verkäufe und Einsparungen offenbar wieder Erde unter die Füße bekommen.

Und welcher treue Freund gibt uns diese Woche noch die Ehre? Ja logo, VW! Viele unserer Wolfsburger Freunde genießen bis auf weiteres Zwangs-Hitzefrei, da eine Zuliefer-Firma keine Sitzbezüge für Golf & Co. mehr ranschafft und damit die Produktion auf Eis liegt. Doof für die Aktie, die aufgrund der Streitigkeiten schon letzten Freitag um 3 Prozent in die Knie ging. Donnerstag steht dann noch eine Anhörung zum Thema US-Dieselgate bei Sunnyboy-Richter Charles Breyer auf dem Programm. Nachdem für VW’s mit kleinem Motor schon eine Einigung erzielt wurde und die Schummelmotörchen nachgerüstet werden dürfen, steht die Entscheidung für die rund 85 000 Dieselfahrzeuge mit 3,0-Liter-Motor noch aus. Was interessierts uns? Ne ganze Menge, denn einen alten Gaul in ein neues Gewand zu stecken ist für VW um einiges billiger, als die betroffenen Luxus-Kübel zu verschrotten, oder zurückzukaufen.

Ihr seht schon BUXers, a bisserl was geht immer. Schnappt euch noch ein Heißgetränk, ein Nutella-Brot, oder einen McCroissant und los gehts! Happy Trading!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-bringer-der-woche-weniger-ist-mehr/

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