Die Bringer der Woche: Schwarzsehen

Funny-Eggs-Graphics-24Alles aus und vorbei. Nach wochenlangem EM, Grill und Partyrausch fällt der Wochenausblick heute eher trist aus. Mal abgesehen von ein paar Deutschland-Fans, die ihre Wimpel praktischerweise gleich bis zur WM 2018 aufm Auto lassen, ist der Rest der Fangemeinde am abkicken. Uns eingeschlossen. Klarer Fall: Wir brauchen neue Highlights, die uns vom Alltagsblues ablenken. Womit wir beim Thema wären. Ist Traden nicht immer ein genialer Kick? Für mich ist die Börse tatsächlich so ne art Multiplayer-Action-RPG-Strategy-Abenteuer, bei dem es ganz nebenbei auch noch um echten Cash geht!

Natürlich macht das Spekulieren erst so richtig Spaß, wenn man über die nötige Munition verfügt. Deshalb hier exklusiv und nur für euch: Die Must Knows der Woche! Pauschal gesagt dreht sich das Leben der Börsianer zur Zeit um die Themen Brexit, Konjunkturdaten und Quartalszahlen, wobei der Austritt der Engländer aus der EU so unkalkulierbare, wirtschaftliche Folgen haben könnte, dass es den Finanzlern nicht gelingt, ihre Unsicherheit abzuschütteln, oder sich von positiven News aus anderen Bereichen aufheitern zu lassen. Die Jungs blasen Trübsal und lassen sich von keiner noch so positiven Meldung aus ihrer Depri reißen. Gute Konjunkturdaten? Ach ja, ganz nett. Top Unternehmensmeldungen? Naja, wer weiß wie lang der Burgfrieden noch hält. Männer (und Frauen), mit so einer Einstellung kommen wir doch auch nirgendwo hin!

Gott sei Dank beginnt in Amerika diese Woche die Berichtsaison, die Jahreszeit, in der börsennotierte Unternehmen ihre Bilanzen offenlegen müssen. Traditionell darf der Aluminium-Konzern Alcoa heute als erstes ran, gefolgt vom “B” wie Banken. JPMorgan (Donnerstag) und Citigroup (Freitag) sind zwar in den USA angesiedelt, doch die Brexiteritis verbreitet sich wie ein übler Virus und infiziert neben europäischen Geldhäusern auch die Banken im Land der unbegrenzten Kredite. Doch nicht mal mit viel Geld auf Pump lässt sich momentan noch was verdienen. Schuld sind die niedrigen Zinsen, die aus Furcht vor einer neuen Wirtschaftsflaute -wenn überhaupt- nur zögerlich erhöht werden.

Auch die Engländer greifen nach ihrem Brexit-Dilemma zu immer härteren Waffen, um ein K.O. der Wirtschaft zu verhindern. Die Bank of England könnte am Donnerstag eine Senkung des Zinssatzes von jetzt 0,5 Prozent beschließen. Das Manöver würde zwar dank billigem Geld die Konjunktur kicken, der englischen Landeswährung aber gleichzeitig schwer zusetzten. Das Pfund stand mit einem US-Wechselkurs von 1,30 schon seit 31 Jahren nicht mehr so tief und könnte ab Donnerstag zu Ramschpreisen über den Wechseltisch gehen.

Nicht so witzig, das alles. Aber andererseits ist die Börse oft für eine Überraschung gut, wenn niemand damit rechnet. Also, BUXianer: Einsteigen, festhalten und mitfreuen. Happy Trading!

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