Mit Gold zum Glück?

392357-funny-pictures-leprepig-and-his-pot-of-goldIch habe ein Problem. Ich habe Geld. Nicht sehr viel, aber zu viel, um es mal eben für ein Paar Manolo Blahnik Heels, oder einen Kurztrip nach London zu verjubeln. Vor ein paar Jahren hätte ich meine Euros aus Faulheit und Unwissenheit einfach auf meinem Sparkassen-Sparbuch deponiert. Da lagen sie sicher und brachten immerhin so 2 Prozent Zinsen pro Jahr. Genug, um mein Anleger-Gewissen zu beruhigen.

Doch jetzt darf ich mich mit einem ganz blöden Luxusproblem rumschlagen, auf das ich echt gar keinen Bock habe: Wohin mit meinem hübschen Spargeld? Meine Hausbank mit dem “S” hat Fragezeichen in den Augen, wenn ich mich nach den aktuellen Zinsen fürs Sparbuch erkundige. Nix gibts! Und eventuell muss ich künftig sogar Strafzinsen für meine Geldanlage bezahlen. Na danke!

So wie mir geht es momentan den meisten Deutschen, die aus Furcht vor einer Spargeld-Schmelze auf der Bank in Aktien und / oder Gold-Anlagen flüchten. Das Edelmetall ist derzeit echt booming. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) stieg Anfang Mai mit rund 1300 Dollar auf einen neuen Jahres-Rekord und die weltweite Gold-Nachfrage erreichte im ersten Quartal den zweithöchsten Wert in seiner Geschichte.

Im Gegensatz zum Festgeld auf der Bank gibt es für Gold keine laufenden, jährlichen Zinsen. Die Investoren verdienen nur, wenn der Goldpreis steigt. Da Edelmetalle die erfreuliche Eigenschaft haben, “knapp” zu sein (“Gold – Drucken” ist unmöglich, “Geld-Drucken” schon), gilt diese Form der Geldanlage noch immer als der sichere Hafen schlechthin. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, Achterbahn-Kursen an der Börse und einer zweifelhaften Null-Zinspolitik der Notenbanken bleibt vielen Sparern eben nur die Flucht in harte Nuggets.

Ok, die Nachfrage steigt also und treibt den Goldpreis in die Höhe. Doch damit nicht genug. Einen zusätzlich Boost bekommt das Edelmetall scheinbar auch durch ein gesunkenes Angebot. Die weltweiten Goldbestände für den Großhandel sind seit 2011 um zwei drittel gesunken. Die Minen fördern weniger Edelmetall und die chinesische Zentralbank bunkert in ihrem Geldspeicher tonnenweise Gold als eiserne Reserve.

Ob der Goldpreis in den kommenden Monaten noch weiter glänzt, kann momentan niemand mit Gewissheit sagen. Aber bevor ich meine hart verdienten Moneten irgendeiner Bank in den Rachen werfe, nehm ich lieber ein bisschen Risiko in Kauf und platziere einen hübschen, kleinen Gold-Trade. Ist auch viiiel glamouröser, oder?

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