Bei BASF läuft nicht alles nach Plan

Fettbrand (1)Die ehemalige “Badische Anilin- & Soda-Fabrik”, besser bekannt unter dem Namen BASF ist der weltgrößte Chemiekonzern. Noch. Denn in den Fusions-Laboratorien weltweit braut sich so einiges zusammen. Die Amerikaner DuPont und Dow Chemical stehen kurz vor dem Zusammenschluss und der chinesische Koloss ChemChina will den Schweizer Konzern Syngenta für 43 Milliarden Euro schlucken.

Trotz der Bedrohung seiner Weltherrschaft stellt sich BASF-Firmenchef Kurt Bock bockig. In den letzten 150 Jahren seiner Firmengeschichte hat der Konzern für Zukäufe höchstens mal Summen im einstelligen Milliardenbereich auf den Tisch gelegt. BASF hatte zwar auch Interesse an Syngenta, aber ein Investment von 43 Milliarden Euro bescherten Kurti doch zuviele schlaflose Nächte. So muss BASF zusehen, wie die Konkurrenz ihm die leckersten Sahnetörtchen vor der Nase wegschnappt und dabei ordentlich Marktanteile zulegt.

Morgen treffen sich das Management und die Aktionäre zur Hauptversammlung und gleichzeitigen Präsentation der Q1 Zahlen. Die Stimmung in Ludwigshafen dürfte eher trübe sein, denn BASF warnte seine Anhänger bereits im Februar vor bescheidenen Ergebnissen im laufenden Jahr. Die almighty Analysten rechnen damit, dass die Rheinländer in den ersten drei Monaten 1,8 Milliarden Gewinn machten. Das sind doch ein paar Cent weniger, als die 2,1 Milliarden im letzten Jahr.

BASF ist sowas wie der Tante-Emma-Laden unter den Chemiekonzernen. Er hat Farben, Pflanzenschutzmittel, Kunststoffe, Katalysatoren, Chemikalien aller Art, Öl und Gas im Angebot. Während der Handel mit Katalysatoren blüht (VW’s Dieselgate-Skandal sei Dank?), lassen vor allem die Erlöse aus dem Gas- und Öl- Geschäft zu wünschen übrig. Schuld daran sind die notorisch niedrigen Rohstoffpreise, die die BASF-Tochter Wintershall zu einem harten Sparkurs zwingen. Der Erdöl- und Erdgas Produzent rechnet mit bohrlochtiefen Verlusten und lässt die Gewinne seines Mutterkonzerns rasant abrutschen.

Wie tief BASF im Chemiesumpf steckt und ob Kurt sein Sparschwein knackt, um doch noch das ein oder andere Unternehmen zu schlucken, erfahren wir morgen Früh um 07:00 Uhr. Sichert euch also lieber schon heute euren Trade!

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