Findet Bayer sein Glück im Kornfeld?

herz-im-kornfeld“Fallen” ist für mich heute das Unwort des Tages. Draußen fällt der Schnee und sorgt dafür, dass mein Auto Dank neuer Sommerreifen bewegungsunfähig ist und auch die amerikanischen und asiatischen Aktien-Indizes eröffnen die Börsenwoche mit fiesen, roten Minuszeichen. Nene, so starten wir nicht in den Montag! Zum Glück gibt es Bayer. Die Aspirin-Produzenten bieten nicht nur erste Hilfe bei Schädelbrummen aller Art, sondern beglücken ihre Anleger seit ein paar Monaten auch noch mit steigenden Kursen und Umsatz-Rekorden. Genau die Good Vibes, die wir brauchen, oder?

Morgen vor Börsenstart verrät uns der Pharma- und Chemie-Riese aus Leverkusen, ob der Handel mit Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln auch weiterhin floriert. Heute Punkt 07.00 Uhr öffnete die verstoßene Bayer-Tochter Covestro bereits ihre Bücher und hatte eine recht interessante Story auf Lager. Obwohl der Börsen-Neuling 6 Prozent weniger Umsatz machte, stieg sein Gewinn aus dem Plastik-Geschäft aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise um unglaubliche 58 Prozent. Plastic fantastic!

Das dicke Plus auf der Erlös-Seite dürfte auch Konzernmutter Bayer freuen, die immer noch mit 64 Prozent an Covestro beteiligt ist. Bayer hatte vor gut einem Jahr beschlossen, das Plastik-Business gesondert an die Börse zu bringen und sich auf die Bereiche Pharma- und Pflanzenschutzmittel zu konzentrieren. Auf dem sogenannten “Agrochemiemarkt” geht es momentan heiß her. Unternehmen spielen “Bäumchen wechsel dich” mit Milliarden-Einsätzen und Fusionen wie zuletzt die der US-Unternehmen DuPont und Dow Chemical liegen voll im Trend.

Dabei dreht sich alles um gegenseitiges Befruchten und die Agrochemie-Weltherrschaft. Die einen haben das Saatgut, die anderen das Pflanzenschutzmittel. Für gesunden Nachwuchs und die Erhaltung ihrer Art bräuchten die Konzerne aber beides. Bayer ist vor allem im Ungeziefer-Vernichtungsbereich eine ganz große Nummer und verfügt über top-notch Chemiekeulen aller Art. Der amerikanische Konzern Monsanto dagegen ist eine wahre Saatgut-Kanone und würde so blendend zu den Leverkusenern passen. Wenn ein Pflänzchen echt nicht mehr zu retten ist, wird eben neu gesät. So einfach ist das. Monsanto und Bayer diskutieren angeblich noch über die fruchtbare Beziehung- sollte da ein Deal zustande kommen, so könnte die Bayer Aktie noch mehr Boden gutmachen.

Aber auch so wachsen die Gewinne bei Bayer wie Kohl und der Erfolg mit Krebs-Medikamenten sorgt für blühende Ergebnisse. Seit 2011 hat sich der Umsatz von gut 36 Milliarden Dollar auf den neuen Rekordwert von 46 Milliarden Euro im Jahr 2015 erhöht und Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg bei Umsatz und Gewinn.

Und jetzt sitzt ihr am Drücker: Glaubt ihr, dass bei Bayer die Geschäfte auch ohne Saatgut florieren?

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