Thyssenkrupp und Tata: Das schmeckt nach mehr!

curryIch sage nur: nach dem Spiel ist vor dem Spiel, liebe BUXers. Nach der gestrigen Niederlage von Wolfsburg, über die ich jetzt besser nicht allzu viele Worte schreibe, steht heute Abend Bayern München auf dem Programm. Für mich als Wahl-Bayer sowieso DAS Primetime-Event! Also, ein paar Flaschen Augustiner in den Kühlschrank, Chips Vorrat checken und dann die Stunden bis zum Anpfiff zählen!

Ein ganz heißer Kandidat im Kampf um den Dax-Champions-Titel ist mit einem momentanen Plus von 3,45 Prozent auch thyssenkrupp (klein geschrieben weil hipp und innovativ). Schon seit Anfang des Monats machen Gerüchte über eine “deutsch-indische Stahlfusion” die Runde. Damit ist die mögliche Verschmelzung von thyssenkrupp mit dem indischen Stahlriesen Tata Steel gemeint, die seit heute Morgen konkrete Formen annimmt. Das Management der beiden Konzerne aus dem Ruhrpott und Mumbai diskutierte anscheinend, ob das Curry irgendwie mit der Wurst zu matchen ist und kamen zum überraschenden Ergebnis: Currywurst! Für diese Multikulti-Fusion, die der größte Deal der deutschen Stahlindustrie in den letzten 17 Jahren wäre, werden jetzt verschiedene Szenarien diskutiert.

Die Konzerne hüllen sich zwar noch in Schweigen, doch es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Tata im Falle einer Fusion das angeschlagene Brasilien-Business von thyssen übernehmen würde. Auch könnten sich die Kumpels für die Gründung eines gemeinsamen Mega-Konzerns unter dem Namen TataKrupp (oder so) entscheiden und so mit vereinten Kräften gegen die Billigstahl-Konkurrenz aus China antreten. Der Preisdruck aus Fernost macht den Jungs aus dem Ruhrpott schwer zu schaffen und so scheint eine “Konsolidierung”, also ein Zusammenschluss verschiedener Stahlbauer zur Kostensenkung, fast unumgänglich.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, bedeuten Einsparungen mit dem hübschen Wort “Synergieeffekte” auch meistens den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze. Da in Deutschland Jobs der gesamten Stahlindustrie und deren Kundschaft betroffen sein könnten, klinken sich auch die Gewerkschaft IG Metall und hohe Herren aus der Politik in die Verhandlungen mit ein, um den Schaden für die deutsche Wirtschaft zu begrenzen.

Für thyssenkrupp geht es um fressen oder gefressen werden. Frei nach dem Motto: Alles hat ein Ende nur die Currywurst hat zwei.

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