Die Bringer der Woche: Nachspiel ist Vorspiel

graphic1Ihr lest “Die Bringer der Woche” und fragt euch wahrscheinlich: Wie kann die Frau wissen, was die kommende Börsenwoche auf Lager hat? Und wenn sie es wirklich weiß- what the hell macht die dann noch hier? Könnte doch längst Millionen an der Börse scheffeln! Völlig richtig. Natürlich kann kein Guru dieser Welt die Aktienkurse vorhersagen und wenn euch das jemand verspricht, dann ist er entweder ein gnadenloser Angeber, oder Betrüger.

Wir liefern euch keine Prophezeiungen, die euch schlagartig steinreich, erfolgreich und noch sexier machen, sondern schauen uns knallharte Fakten und Finanztermine an, die oft Hinweise auf bevorstehende Kurs Ups- oder Downs geben. Dabei gibt es drei alte Bekannte, die fast jede Woche auf dem Parkett lauern: Der Ölpreis, Unternehmens-Zahlen und die Notenbanken.So auch diesmal. Und hier sind sie, die drei Top-Entscheider der Woche:

1. Ölpreis.

Wenn er steigt, dann wird das Benzin an der Tanke teurer und Aktien meistens auch. Das kommt daher, weil der Ölpreis für die Börsianer eine Art Frühwarnsystem ist. Wenn er steigt, deutet das auf einen bevorstehenden Wirtschafts-Boom hin. Wenn er fällt, so könnte bald eine Konjunkturflaute drohen, unter der dann Unternehmen und deren Aktienkurse leiden.

Seit Anfang letzter Woche ist der Preis pro Barrel Schmierstoff erstmals seit Langem wieder über 40 Dollar geklettert und hat damit seit seinem Tiefstand im Januar gut 40 Prozent gewonnen. Das lag unter anderem an Gerüchten, dass der Iran und andere Öl-Länder ihre Fördermenge runterschrauben könnten und die Internationale Energieagentur IEA (sowas gibts?) orakelt, dass der Fassboden erreicht sei. Ich persönlich glaube denen ja kein Wort. Der Iran denkt gar nicht daran, den Hahn zuzudrehen und das geplante Treffen der OPEC-Länder am 20.März, bei dem ein Pump-Limit vereinbart werden sollte, wird wahrscheinlich abgeblasen…

2. Unternehmens-Zahlen

Bisschen dünne, diese Woche. Die sogenannte “Bilanz-Saison” neigt sich ihrem Ende zu und in den kommenden Tagen stehen nur ein paar Nachzügler im Focus:

Dienstag: Deutsche Börse (Geschäftsbericht), Hennes & Mauritz (Umsatz Februar)

Mittwoch: BMW (Geschäftsbericht)

Donnerstag: HeidelbergCement (Jahreszahlen), Lufthansa (Jahreszahlen), Lanxess (Jahreszahlen)

Keinen Schimmer, was die machen? Und wie sie’s machen? Keine Sorge. Wir daten euch up. Immer einen Tag im voraus füttern wir euch mit den wichtigsten Unternehmens-Infos.

3. Notenbanken

Nach der EZB ist vor der Fed. Häh? Auf Deutsch bedeutet das: nach dem Auftritt des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, letzte Woche ist diese Woche seine Kollegin aus den USA, Janet Yellen, an der Reihe. Die Fed-Präsidentin verkündet Mittwochabend News zur US-Zinspolitik. Während Mario letzte Woche den Leitzins auf historische 0-Prozent senkte und damit dem Dax zu einem enormen Jump am Freitag verhalf, rechnen Experten damit, dass Janet die Zinsen in den US bei rund 0,25 Prozent belässt. Niedrige Zinsen machen Aktien als Geldbunker attraktiver als das Sparbuch und so könnten zumindest Anteile von europäischen Firmen diese Woche wieder auf der Gewinnerseite stehen.

So ihr Trader, meine Gehirnzellen sind für diesen Montagmorgen schon restlos überstrapaziert. Ich würde sagen: gönnt euch ein Heißgetränk, einen frischen Schlüpfer und dann ran an die BUX-Buttons!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-bringer-der-woche/

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