Adidas: Können die Streifen punkten?

IMG_0447Hey, das könnte ein Top-Börsentag werden! Die amerikanischen und japanischen Indizes Dow Jones und Nikkei sprinteten heute Nacht ein paar Prozentpunkte nach oben und könnten unseren Deutschland 30 heute einen kräftigen Boost geben.

Ein ganz heißer Kandidat für die DAX-Goldmedaille ist für mich Adidas. Mein bayerischer Lokalmatador kündigte schon im Januar an, dass er seine selbstgesteckten Ziele für 2015 übertroffen hat. Endgültige Zahlen legt die Nummer 2 der Sportartikelhersteller (nach Nike) morgen vor Börsenstart vor, doch es gilt schon jetzt als sicher, dass Adidas 12 Prozent mehr Gewinn eingetütet hat, als im Jahr zuvor.

Und was tut ein Sportler, der schon so ziemlich alle Preise abgesahnt hat? Sich auf die Malediven zurückziehen? Neee, er sucht sich ne neue Challenge. So prophezeit Adidas für 2016 ein “Goldjahr”. Mit den Olympischen Spielen in Rio und der Fußball-Europa-Meisterschaft in Frankreich stehen zwei Mega-Sportevents auf der Planung, die Adidas und auch Konkurrent Nike extra Geld in die Kasse spülen werden.

Den Kampf gegen Nike um den wichtigsten Sneaker-Markt USA wird Adidas wahrscheinlich ohne Doping nie für sich entscheiden können. Die Amis kaufen einfach lieber Swoosh als Streifen- eine reine Herzensangelegenheit, die Adidas auch mit den wildesten Marketingstunts nicht beeinflussen kann.

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Nach dem Motto: Totgesagte laufen länger marschiert die aus den US stammende Adidas-Marke Reebok mit einem Umsatz-Plus von 6 Prozent auf ein neues Rekordergebnis zu. Kurz mal googeln: Reebok. Sind die in den letzten Jahren irgendwie cool geworden? Ich sehe die Fitness-Schlappen mit dem komischen Delta-Dreieck meistens an den Füßen von 40+ Aerobic- Damen… Aber ich muss sagen, so übel sehen die neuen Modelle gar nicht aus und sind zudem deutlich budgetfreundlicher als Nike & Co.

Reebok setzt in den USA auf den Fitness Mega-Trend “CrossFit”, Yoga, Dance und Running. Premium Brands wie Nike und Neuaufsteiger Under Armour können sie mit dieser Strategie zwar nicht ans Bein pissen, aber Adidas freut sich über einen weiteren, gut laufenden, Brand.

Zum Schluss wollen wir natürlich noch wissen, wo bei Adidas der Schuh drückt. Das schwächelnde Geschäft mit Russland und Brasilien sorgt für ein paar Blasen und die wackelige Golfsparte bleibt ein Sorgenkind der Herzogenauracher.

Die kleinen Blessuren können dem Adidas-Aktienkurs jedoch nichts anhaben. Das Papier gewann in diesem Jahr als einziger DAX-Kandidat gut 9 Prozent, innerhalb der letzten 12 Monate sogar 43 Prozent. Ach hätte ich nur..Aber gut, es ist nie zu spät für einen guten Trade, oder? Wer von euch drückt zusammen mit mir auf “Pfeil nach oben” für Adidas?

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/adidas-koennen-die-streifen-punkten/

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