Kann der DAX die Party retten?

chaMontagmorgen, Zeit für unseren wöchentlichen Hallo-Wach Artikel! Hier im schönen Bayern soll es heute mit 18 Grad und Sonne zum ersten Mal Röckchen-Wetter geben und auch unser DAX könnte langsam aus seinem Winterschlaf erwachen. Letzte Woche legte der deutsche Index ganze 5 Prozent zu- ein Rekordhoch nach den derben Verlusten seit Jahresbeginn.

Der vorübergehend gestiegene Ölpreis machte den Börsianern Mut. Denn wo Öl fließt, da wird auch kräftig produziert. Eine höhere Nachfrage nach dem Schmierstoff deutet also meistens auch auf eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung hin und heizt den Aktienkursen kräftig ein.

Haben sich die Finanzler zu früh gefreut? Bereits am Freitagnachmittag schmierte der Preis pro Barrel (Fass) wieder ab und vermieste dem DAX eine noch bessere Wochen-Performance. Auch in den kommenden Tagen richten sich alle Blicke auf den Ölpreis, Konjunkturdaten aus Europa und Unternehmenszahlen. Das sind so die drei Heiligen, die über den weiteren Verlauf unserer Aktienkurse entscheiden. Wenns an einer Front nicht gut läuft, schmelzen unsere schönen Kursgewinne wie Nucki Nuss an der Frühlingssonne.

Bedrohungen gibts genug: Von Montag bis Mittwoch hagelt es deutsche und europäische Konjunkturdaten, die übrigens laut vieler Experten eher bescheiden ausfallen werden. Bleibt uns noch die Hoffnung auf unsere DAX-Allstars Bayer, Fresenius, Henkel, Telekom und BASF, die alle in den kommenden Tagen ihre Jahreszahlen präsentieren werden. Laufen die Geschäfte bei diesen schweren Jungs wie Butter, dann könnten die Aktionäre langsam wieder mit halb-vollen statt halb-leeren Schampus-Gläsern feiern.

Besonders spannend wird der Börsenstart heute für alle Auto-Aktien-Fans. Gestern wurde bekannt, dass die Diesel Fahrzeuge aller deutschen Hersteller in amerikanischen Autohäusern unter einer dicken Staubschicht verschwinden. Mercedes verkaufte im Januar in den USA nur noch 334 Wagen mit Dieselmotoren, bei BMW waren es gerade mal 205. Dieselgate sei Dank! Der VW-Abgasskandal, zu dem wir wahrscheinlich schon ein ganzes Buch verfasst haben, entwickelt sich zum Schreckgespenst für alle Made in Germany Autohersteller, die herbe Verluste in Kauf nehmen müssen.

Extradick kommt es mal wieder für VW. Als “Wiedergutmachung” für den entstandenen Schaden durch Schummel-Motoren fordern die USA jetzt angeblich, dass die Wolfsburger in einer Stadt mit dem klangvollen Namen Chattanooga Elektroautos vom Stapel lassen und zugleich in ein landesweites Netz von Stromtankstellen investieren. Geschickter Schachzug! Was die Amis aus eigener Kraft nicht gebacken kriegen, satteln sie jetzt dem schuldbewussten, kleinlauten Volkswagenkonzern auf. Sollte VW dem Vorschlag zustimmen, rollt die nächste Kostenlawine auf Das Auto zu.

Ihr seht schon, für Spannung ist diese Woche mal wieder gesorgt! Kocht euch noch einen extra starken Espresso, schüttet ein paar Tropfen Baldrian dazu und schon seid ihr fit für euren ersten Trade!

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