Glänzende Aussichten für Silber?

sGrrrrrr Rohstoffe! Heißes Thema! Öl zählt natürlich auch dazu, aber das schwarze Zeug kommt mir ehrlich gesagt schon langsam zu den Ohren raus und die Begriffe “Ölschwemme” und “Preisverfall” haben für mich hohes “Unwort des Jahres 2016” Potential. Zudem hoppeln die Preise pro Fass in einer atemberaubenden Geschwindigkeit auf und ab und machen Öl zu einer ziemlich spekulativen Angelegenheit.

Nene, nix für mich. Ich berichte euch lieber von Bling-Bling Rohstoffen wie dem Edelmetall Silber, das nach langen Jahren als graue Maus ein furioses Comeback feiern könnte. Silber stand schon immer im Schatten seines großen Bruders Gold und folgte auch mehr oder weniger seinen Hochs- und Tiefs. Nach fünf Hungerjahren, in denen der Silberpreis von 40 Dollar pro Feinunze (gut 31 Gramm) auf 15 Dollar viel, könnten Anleger das Edelmetall als Anti-Krisen-Währung dieses Jahr wiederentdecken.

Einige Experten vermuten, dass sich bei einem so niedrigen Preis der Einstieg jetzt richtig lohnen könnte. Hätte euer Lebensabschnittspartner euch 2011 einen silbernen Liebesbeweis geschenkt, dann hätte sich dessen Wert proportional zur Romantikkurve bis heute mehr als halbiert. Ideelle Werte schön und gut, aber für das Schmuckstück würdet ihr jetzt beim Dealer um die Ecke vermutlich nicht mehr bekommen, als den Gegenwert einer Flasche Sonnencreme.

Was Silberschmuckträger ärgert, nennen die Börsianer “Potential”. Da die Kluft zwischen 15- und 40 Dollar so gigantisch ist, müsste der Preis sich doch bald irgendwo dazwischen einpendeln. Sie könnten Recht behalten, denn Silber gewann in diesem Jahr bereits 10 Prozent an Wert. Ein Vorteil von Silber gegenüber Gold ist auch sein Absatzmarkt. Während Gold vor allem bei Juwelieren und Münzsammlern begehrt ist, findet Silber viel mehr Verwendung als Industriemetall. Zum Beispiel in Batterien, Kugellagern, DVDs, Elektronik oder Katalysatoren Na, klingelt da was bei euch?

Genau, die Automobilindustrie ist ein Großkunde der Silberminenbauer. Dieser Umstand macht das Edelmetall auch etwas konjunkturabhängiger als Gold. Gemeinsam haben die beiden, dass sie in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit als “sicherer Hafen” gelten. Viele Anleger, die Angst vor einer Finanzkrise oder Aktienverlusten haben, flüchten in Edelmetalle, die den Ruf haben, wertbeständiger zu sein als Firmenanteile. Vergesst aber nicht, dass auch die Preise für Gold, Silber und Co. heftigen Schwankungen unterliegen können.

Und jetzt habt ihr die Qual der Wahl: investiert ihr eure Euros in Flitter für eure(n) Liebste(n) oder einen Silber-Trade?

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Glänzende Aussichten für Silber?

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