Mercedes hat die Schnauze vorn

mHach, manchmal liebe ich meinen Job. Heute Morgen durfte ich euch zu den Alko-Aktien von Pernod Ricard, Heineken und Carlsberg updaten und jetzt gehts weiter mit unseren Lieblings-Papieren aus der Autoindustrie: BMW, Daimler und VW. Die wichtigen Dinge des Lebens halt..nur in Kombination natürlich nicht zu empfehlen.

Fangen wir mal bei den Bayerischen Motoren Werken an. Als Wahl-Münchener fühle ich mich schon fast persönlich geehrt, wenn BMW wie heute Morgen Rekordumsätze bekannt gibt. Und das in einem Umfeld klagender, schwächelnder Automobilhersteller, die alle entweder Dreck am Stecken haben (getürkte Abgaswerte), oder an Alpträumen von der China-Krise (Umsatzeinbrüche) leiden.

BMW ist das alles schnuppe. Der Autobauer konnte im Januar seinen Absatz trotz des Gegenwindes in einigen Märkten um 7,5 Prozent auf rund 153.000 Autos steigern und machte gerade im Land des Lächelns glänzende Geschäfte. Vor allem die Marke Mini gab mit Plus 8,5 Prozent richtig Gas. Bei der Marke BMW verkauften sich die geländetauglichen X-Modelle und der kleine BMW 1er besonders gut.

Euch juckt schon der Trade-Daumen? Lest erstmal weiter, bevor ihr eure BUX in BMW steckt. Denn was ich eigentlich nicht wahr haben will, ist traurige Gewissheit. Die Stuttgarter von Mercedes haben gegen Bayern gewonnen. Die Sternmarke brachte im Januar zusammen mit der Marke Smart gut 160.000 Wägen auf die Straße, 7.000 mehr als BMW. Ihr seht schon, Daimler hält im Premium-Segment nur einen knappen Vorsprung auf seinen Rivalen aus Bayern. Das wird noch ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen um die Meisterschaft 2016!

Negativ auf die Bilanz von Mercedes könnte sich eine bevorstehende Rückrufaktion in den USA aufgrund defekter Airbags auswirken. Die einen pfuschen bei den Dieselmotoren, die anderen eben bei der Sicherheitsausstattung. Die fehlerhaften Luftkissen kostet Daimler voraussichtlich ein Taschengeld von 340 Millionen Euro.

Last but not least: VW. Gerüchten zufolge denken die Wolfsburger darüber nach, ihre Schiffsmotoren-Sparte zu verkaufen. Ich hatte keine Ahnung, dass die Jungs überhaupt sowas bauen, aber offensichtlich hat VW diese “Perle” von MAN geerbt und macht gute Geschäfte mit dem Bau von Schiffsdiesel-Motoren. Stinken sicher wie Hölle, sind eventuell auch getürkt, aber das interessiert auf See vermutlich niemanden. VW dementiert die Gerüchte und meint, sicher keine “Notverkäufe” nötig zu haben.

Und jetzt habt ihr die Qual der Wahl: welche Autohersteller verdient heute einen Trade? Ich setze natürlich auf die drei Buchstaben von BMW. Ein bisschen Heimatliebe darf schon sein, oder?

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