Gibt Pernod Ricard Stoff?

rtr3odz2Cheers, Prost, Salute! Sogar unsere Deutschland 30 haben heute endlich mal wieder Grund zum Feiern. Der DAX liegt mit Plus 1,8 Prozent gut im Rennen. Wir stellen schon mal den Rotkäppchen-Sekt kühl und werfen einen Blick auf feucht-fröhliche Party-Aktien.

Heute Morgen, Punkt 07:00 Uhr, gaben sich Heineken und Carslberg ordentlich die Kante. Beide Bierbrauer präsentierten pünktlich zum Aschermittwoch ihre Jahreszahlen- mit unterschiedlichen Resultaten. Während der niederländische Gerstensaft-Brauer Heineken vor allem in Amerika und Asien hochprozentige Gewinne einfuhr, sprudeln die Zapfhähne bei Carlsberg deutlich schwächer als im Vorjahr. Schuld an der Durststrecke ist die Wirtschaftskrise in Russland und der Ukraine, die den Bierdurst der Bevölkerung schmälert.

Sollten die Osteuropäer auf hochprozentiges umsteigen, um sich kostengünstig zuzulöten, dann könnten für den Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard goldene Zeiten anbrechen. Der Produzent von Party-Stars wie Absolut Vodka, Havana Club, Ballantine’s und Ramazzotti präsentiert morgen seine Halbjahres-Umsätze. Experten munkeln, dass sich Investoren in schlechten Zeiten a) die Kante geben und b) in Schnaps-Aktien investieren. Wenn die Aktien- und Stimmungskurve am Boden ist, besinnen sich Anleger auf Altbewährtes. Schnaps ist und bleibt nun mal ein sicherer Hafen, denn gesoffen wird immer. Ganz im Gegenteil zu konjunkturabhängigen Branchen, wie dem Stahlbau, oder der Automobilindustrie.

Aus diesem Grund kamen die Alko-Aktien von Campari, Heineken und Pernod Ricard in diesem Jahr mit einem leichten Kurs-Kater davon, während die Papiere der Rohstoffindustrie oder Banken noch stets im Koma liegen. Doch sogar an der relativ krisenbeständigen Schnapsbranche gehen Konjunkturprobleme wie derzeit in China nicht ganz vorbei. Die Chinesen trinken zwar nach wie vor, aber Pernod Ricard ist ein “Premium-Hersteller” und wer sich billig andudeln will, greift eher zum No-Name-Vodka. Auch plündern chinesische Händler momentan erstmal ihre Lagerbestände, ehe sie neue Lieferungen ordern. Da die Regierung zudem stärker gegen Korruption im Land vorgeht, werden hochprozentige “Geschenke” immer seltener.

Gute Neuigkeiten kommen dagegen aus dem Schwarzwald: Ende Januar kaufte sich Pernod Ricard bei der hippen Gin-Brennerei “Monkey 47” ein und hat sich zum Ziel gesetzt, das kleine “Juwel” aus 47 Kräutern zur weltweiten Trend-Marke für Gin-Fans zu machen.

Was meint ihr? Finden die Franzosen von Pernod Ricard morgen einen Grund, um die Korken knallen zu lassen?

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