Kommt unser DAX endlich in Stimmung?

Jonah Hill (far right) is Donnie Azoff in THE WOLF OF WALL STREET, from Paramount Pictures and Red Granite Pictures. TWOWS-06255_CROP

Für den Fall, dass ihr noch mit Brummschädel in den Federn liegt, lassen wir die Woche mal ganz ruhig angehen. Da auch unsere Freunde in China im Böller-Koma liegen und die Börse in Shanghai wegen des chinesischen Neujahr-Festes geschlossen bleibt, könnten wir uns eventuell auf ein paar relaxte Tage einstellen. Das Land des Lächelns hat uns nämlich seit Anfang des Jahres schon mehrmals die Stimmung verhagelt.

Immer wieder kam es in den letzten Wochen aufgrund von Kurs-Rutschen an den asiatischen Börsen und der Furcht vor einer Abkühlung der chinesischen Wirtschaft auch hierzulande zu panikartigen Aktienverkäufen. China ist nach den USA die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und wenn da das Börsenparkett wackelt, dann rumpelts auch in Frankfurt, London, oder Paris.

China stellt diese Woche also keine Bedrohung für unsere Aktienkurse dar. Bleiben noch der Ölpreis und die USA als mögliche Partycrasher. In den letzten Wochen gab es immer wieder Hinweise darauf, dass auch Amerika, die “number one” Volkswirtschaft der Welt, unter einer wirtschaftlichen Flaute leidet. Wenn das stimmt, werden auch die Top- Unternehmen unserer Deutschland 30 ganz schön Federn lassen. Denn die USA sind der wichtigste Exportmarkt für viele Industriezweige. Allen voraus die Autobauer.

Als Stimmungsbarometer für die US-Konjunktur werden die Einzelhandelsumsätze und Zahlen zum Verbraucher-Vertrauen angesehen, die beide am Freitag veröffentlicht werden. Denn der private Konsum gilt als Hauptstütze der US-Konjunktur. Wenn die Amis ihre Dollars lieber unterm Kopfkissen horten, als sie in der Shoppingmall zu verjubeln, lässt das auf ein schwaches Wirtschaftswachstum schließen.

Last but not least: der Ölpreis. Bleibt das Teufelszeug auf einem Preisniveau von rund 30 Dollar pro Fass (Barrel), dann dürfte sich die Stimmung an den Aktienmärkten etwas aufhellen. Nicht etwa, weil die Börsianer alle mit Öl handeln, sondern weil steigende Rohstoffpreise auf eine gesunde Wirtschaft deuten und die USA, als eines der wichtigsten Öl-Förderländer der Welt, endlich wieder Geld mit dem Pump-Geschäft verdienen könnte. Amerika “bohrt”, anders als Saudi-Arabien, das Schwarze Gold aus Schiefergestein. Dieses umstrittene Verfahren, auch “Fracking” genannt, ist viel teurer, als einfach mal so den Zapfhahn aufzudrehen und derzeit ein reines Verlustgeschäft für die Amis. Die Entwicklung des Ölpreises ist sogar für die Börsengurus dieser Welt momentan schwer vorherzusagen. Also Vorsicht bei Spekulationen rund um diesen Rohstoff!

Ihr seht schon, es gibt noch den ein oder anderen Partymuffel, der uns eine grandiose Börsenwoche verhageln könnten. Aber vielleicht sorgt die Berichtsaison für ein paar echte Trade-Highlights? Während die fünfte Börsenjahreszeit in den USA schon im vollen Gange ist und Giganten wie beispielsweise Pepsico, Coca Cola, Walt Disney oder Cisco diese Woche ihre Umsätze und Gewinne präsentieren, steckt Europa noch in der Aufwärmphase. Aber immerhin: TUI, Heineken, thyssenkrupp und TomTom könnten für Spannung sorgen!
Und denkt daran: don’t drink & trade! “Short gehen” bedeutet nicht, sich den x-ten Tequila hinter die Binde zu kippen, sondern auf einen Kursverlust zu spekulieren…

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