Krisenstimmung? Börsenguru Soros weiß Rat

sorosAlso ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe mich noch immer nicht von dem Schock heute Morgen erholt. Der Handel an der chinesischen Börse musste nach Verlusten von 7 Prozent wieder gestoppt werden. Und auch an der Deutschen Börse knallten alle Sicherungen durch. Wir haben zwar (noch) kein Notstopp-System wie die Asiaten, aber bei einem derzeitigen Minus von gut 3,8 Prozent aller Deutschland 30 Werte, würde ich gerne auf einen dicken, roten “Aus”-Knopf drücken.

Das ist natürlich nicht die erste Börsen-Krise, die die Welt je gesehen hat. Ein Aktien-Superheld und Börsen-Experte mit jahrzehntelanger Erfahrung ist George Soros. Er kann uns bestimmt erzählen, wie die Welt früher mit Finanz-Schocks dieser Größenordnung umgegangen ist.

Denn Erfahrung hat er mehr als genug. Davon zeugt auch sein Bankkonto, auf dem seit den 90er Jahren ein Milliarden-Plus steht. Soros spekulierte damals erfolgreich auf den Verfall des Englischen Pfund und gesellte sich damit zur Elitegruppe der Börsianer, gleich neben Warren Buffett und Carl Icahn.

Börsenlegende Soros hielt kürzlich auf einem Kongress in Sri Lanka eine Rede, in der er Parallelen zur Finanzkrise 2008 zog. Seine größte Sorge gilt derzeit natürlich China, dessen Regierung in seinen Augen noch einen langen Weg vor sich hat und in einer ernsten Wirtschaftskrise steckt.

Soros riet Anlegern vorsichtig zu sein, denn die China-Krise könnte das Ausmaß der Finanzkrise 2008 annehmen. Danke für den Tipp, George, doch wir wollen nicht allzu pessimistisch in die Zukunft blicken. Auch sitzen wir derzeit in einer heftigen Kurs-Achterbahn, so gibt es für findige Börsianer immer auch Chancen.
Wenn wir euch einen Tipp geben dürfen: seit vorsichtig mit dem Multiplikator und vielleicht könnt ihr mit “Pfeil runter”, also der Spekulation auf fallende Kurse, auch in turbulenten Zeiten ein paar gute Trades einfahren!

Zum Abschluss noch ein Rat für die BUXers unter euch, die trotz allem fröhlich “the only way is up” flöten: vielleicht erwartet uns in den kommenden Tagen ein neuer Goldrausch auf den Finanzmärkten? Der Preis des Edelmetalls stieg heute den vierten Tag in Folge auf rund 1.100 Dollar pro Feinunze (etwa 31 Gramm, soviel wie euer Toastbrot zum Frühstück).
Anleger kaufen das Metall nicht etwa, weil die Schmuckindustrie einen Boom erlebt, sondern weil Gold seit jeher als krisensicher gilt. Wirft zwar keine Zinsen ab, ist aber wenigstens preisstabiler als Aktien.

Wir haben heute schon viel von Opa Soros gelernt, also blicken wir nochmal zurück ins Jahr 2008, dem Anfangsjahr der letzten Finanzkrise. Gold hatte sich in dem Jahr um 5,8 Prozent verteuert, 2009 gewann das Metall 24 Prozent und 2010 ganze 30 Prozent. Damals dachte ich mir: ach hätte ich bloß…! Doch wie sagen meine Esoterik-Freunde so schön: jede Krise ist auch eine Chance! Diesmal bin ich vielleicht noch rechtzeitig am Start mit meinem Gold-Trade.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/krisenstimmung-boersenveteran-soros-weiss-rat/

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