Deutsche Börse: Da klingen die Glocken

dbNach einer turbulenten letzten Börsenwoche mit Hexentanz, Zinsentscheid und einigen Unternehmenszahlen könnte es diese Woche beschaulich ruhig auf dem Parkett werden. Zur Erinnerung: Donnerstag ist Weihnachten! Und damit ihr BUXers ungestört das Fest der Liebe feiern könnt, bleibt die Deutsche Börse den ganzen Tag dicht und auch die europäischen Aktien legen ab Donnerstagmittag eine besinnliche Pause ein.

Wers von euch nicht so mit Familienbesuchen, Socken-Geschenken und Plätzchen-Paty hat, dem kann ich nur empfehlen, die kommenden Tage hier bei BUX nochmal so richtig Gas zu geben. So ein paar schöne Trades schützen auch zuverlässig vor Feiertags-Blues… bei mir klappt diese Strategie jedenfalls prima. Auch stehen diese Woche kaum Unternehmenszahlen auf dem Programm, so ist die Börse doch immer für eine Überraschung gut.

Unserer Deutschen Börse widmen wir heute unseren Guten Morgen-Artikel. Das Papier der “DB” hat für mich Mauerblümchen-Charakter. Unscheinbar, still und zu bescheiden. Dabei landete das Papier der Deutschen Börse am Freitag mit Plus 2 Prozent auf Platz eins der DAX-Hitliste. Für die BUXers unter euch, die wie ich keinen blassen Schimmer haben, was das Frankfurter Unternehmen eigentlich so tut, hier eine kurze Erläuterung.

Einige Klischees stimmen: Die Deutsche Börse hat tatsächlich einen Parkettboden. Und unzählige Anzeigetafeln und Monitore informieren smart gekleidete Börsianer über die aktuellsten Kursbewegungen. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Deutsche Börse ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehr als 4500 Mitarbeitern ist, das neben dem Handel mit Wertpapieren auch Marktdaten, IT-Services oder Finanzierung-Services bereitstellt.

Geld verdient die Börse mit dem Handel von Aktien (Xetra) aber auch mit Termingeschäften (Eurex) und der Abwicklung von Wertpapiergeschäften von A-Z (Clearstream). Im Gegensatz zu anderen Aktien profitiert die Deutsche Börse nicht unbedingt vom allgemeinen Wirtschaftswachstum, sondern von Krisen aller Art. Schuldendrama in Griechenland, China-Krise oder VW-Skandal sorgen für viele Käufe und Verkäufe auf dem Parkett und damit mehr Trade-Gebühren in den Taschen der Handelsplattform.

Am Freitag pushte eine Empfehlung der Börsengurus von Equinet die Deutschen Börse-Aktie an die DAX-Spitze. Die Experten vermuten, dass die US-Zinswende den Handel mit europäischen Aktien ankurbeln könnte. Vereinfacht gesagt: während die Amis ihre Dollars wieder auf dem Sparbuch parken weil es darauf endlich Zinsen gibt, handeln wir Europäer weiterhin fleißig mit Aktien weil sich das Geld aufm Konto oder unter dem Kopfkissen fast schon in Luft auflöst.

Zudem plant die Deutsche Börse für 2016 die Übernahme spannender “Fintechs”, also Anbietern von Finanztechnologien, die der Deutschen Börse zu neuen Umsatzquellen jenseits des traditionellen Handels mit Wertpapieren verhelfen sollen.

Wenn ihr glaubt, dass die Händler auch 2016 das Frankfurter Parkett rocken, dann ist die Deutsche Börse euer Papier!

http://getbux.com/de/author/sabine-lembert/

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