1 Dollar = 1 Euro?

dollarNoch vor ein paar Jahren hat sich tricksen so richtig gelohnt. Zum Beispiel bei Flug- oder Hotelbuchungen. Als bekennender Urlaubs-Maximizer suchte ich mir erst auf Tripadvisor & Co. den schickesten 5*-Schuppen am Strand meiner Träume und buchte anschließend über amerikanische Portale wie priceline.com oder expedia.com. Der Dollar / Euro Wechselkurs sorgte dafür, dass ich meistens mehr Zimmer für weniger Euro bekam. Da freut sich das Urlauberherz!

Hätte ich damals gleich für 2016 gebucht, wäre ich jetzt fein raus denn der Dollar / Euro Kurs nähert sich der sogenannten “Parität”, also einem Gleichstand beider Währungen.
Vorbei die Zeiten der Dollar-Schnäppchen! Die US-Banker Goldman Sachs prognostizierten schon vor gut einem Jahr eine bevorstehende Kursgleichung von “1 Dollar = 1 Euro” und könnten damit bald Recht bekommen.

Der Euro ist letzte Woche auf nur noch gut 1,06 Dollar gefallen. Im August hatte er noch bei 1,17 Dollar gestanden. Und wieder ist der Schuldige schnell gefunden: EZB Chef Super-Mario (Draghi). Während der Italiener weiterhin Geld in die Märkte pumpt (wir berichteten heute Morgen), wird US-Notebank Chefin Janet Yellen vermutlich Mitte Dezember zum ersten Mal seit rund 8 Jahren die Zinsen erhöhen. Und das ist Gift für unseren Euro.

Ihr müsst euch das so vorstellen: Wenn in einem Land die Zinsen steigen, wird eine Geldanlage am dortigen Kapitalmarkt attraktiver. Sowohl für inländische – als auch für ausländische Anleger. Das Geld “fließt” also vermehrt in das Land mit den höheren Zinsen (USA) und sorgt dafür, dass die dortige Währung teurer wird. Das Ganze funktioniert aber natürlich auch umgekehrt.

Für uns deutsche Sparer und Anleger bedeutet das noch mehr Kopfzerbrechen! Wohin mit den hart verdienten Euros? Auf dem guten alten Sparbuch schmelzen unsere Notgroschen wie das Eis in der Sonne und auch Gold als “sicherer Hafen” hat längst ausgedient. Bleibt noch: die Börse. Und da seid ihr hier bei BUX natürlich goldrichtig.

Goldman-Sachs Chef Kukies rät uns Anlegern sogar dazu, Bundesanleihen zu verkaufen und auf Europäische Aktien zu setzte. Laut seiner Prognose könnten damit nächstes Jahr im Schnitt Gewinne von bis zu 5 Prozent drin sein. Amerikanische Papiere könnten dagegen an Wert verlieren.

http://getbux.com/de/author/sabine-lembert/

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