DAX in Partylaune?

mobEinen guten Rat zum Wochenstart: stellt den Schaumwein kalt und checkt eure Konfetti-Vorräte denn an auf dem Börsenparkett könnte kräftig gefeiert werden.

Gleich zwei Partys stehen diese und die kommenden Wochen auf dem Programm: die Quartalszahlen-Afterhour der DAX-Unternehmen und das verfrühte Weihnachtsfest der Börsianer am 16. Dezember wenn Mrs. Notenbank, Janet Yellen, das Ende der 0-Zins Ära einläuten könnte. Da heißt es: abzählen!

Beginnen wir aber erstmal bei den Quartalszahlen-Partygängern, die den deutschen Aktienmarkt diese Woche nochmal rocken könnten. Die Nachzügler Deutsche Post, Henkel, K+S, RWE, Zalando und Siemens haben Donnerstag und Freitag ihren großen Auftritt und lassen uns einen Blick auf ihre Sommer-Zahlen werfen.

Wir werden euch wie immer im Lauf der Woche mit Updates zu jedem einzelnen Unternehmen füttern, doch soviel sei jetzt schonmal gesagt: die Q3-Events von Siemens und K+S könnten ein echter Knaller werden.

Bei Siemens sind sich die meisten Experten einig: man rechnet mit einem Umsatzplus von knapp sechs Prozent und gesunden Zahlen. Dagegen scheiden sich bei K+S noch die Geister. Nach den Übernahmegerüchten rund um Potash ging es mit der Aktie steil bergauf in Richtung 40 Euro.

Doch aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Kalidünger (wird vor allem für Leckereien wie Rüben, Kartoffeln, Kohlgewächse, Klee, Grünmais und Raps gebraucht) und dem Nein von Partykiller Potash, ging es für das K+S Papier wieder bergab. Rund 25 Euro kostete die Aktie in den letzten Wochen. Die Zukunft: ungewiss. Wir sind gespannt, welche Zahlen die Kassler am Mittwoch aus dem Hut zaubern werden!

Mehr Gewissheit gibt es mittlerweile rund um die US-Notenbank-Sitzung Mitte Dezember. Seit die US letzte Woche Top-Arbeitsmarktzahlen bekanntgaben, gilt eine Leitzinserhöhung als sehr wahrscheinlich. Nach der Präsentation des US-Jobreports legte die DAX-Gemeinde eine Art Flash-Mob aufs Parkett und unser Index gewann rund 1,5 Prozent.

Unsicherheit ist Gift für alle eingefleischten Börsianer und dämpft die Shoppinglaune. Jetzt ist mehr Klarheit geboten und der goldene Aktienherbst könnte vielleicht sogar bis zur Zinswende Mitte Dezember andauern. Dann, ja dann, werden die Sparbriefe und andere festverzinsliche Wunderwaffen wieder attraktiver und könnten dem Aktienmarkt Konkurrenz bieten.

http://getbux.com/de/author/sabine-lembert/

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