Gold: Kommt jetzt das Comeback?

gold-598378_960_720Im Juli jagt ein Geburtstagsfest das nächste: nach dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI), der am 1. Juli 2017 drei Jahre alt wurde, feierte auch die beliebteste Goldmünze der Deutschen, der Krügerrand, diesen Monat ein Jubiläum. Vor 50 Jahren, am 3. Juli 1967 stanzte die afrikanische Münzprägeanstalt den ersten Springbock ins Edelmetall.

Das Wahrzeichen der Kultmünze hat bis heute nichts von seinem Glanz verloren, ganz im Gegenteil. Weltweit haben Sammler und Steuertrickser bis dato rund 60 Millionen Krügerrand gekauft. Wer 1967 in weiser Voraussicht 1oz Krügerrand zum Preis von damals umgerechnet rund 18 Euro erwarb, hatte einen wahrhaftig goldenen Riecher, denn heute liegt der Preis für 33,93 Gramm bei rund 1100 Euro.

Die Goldkenner unter Ihnen wundern sich vielleicht über die eigenartige Maßeinheit des Krügerrand. Eine Feinunze Gold entspricht doch 31,10 Gramm und nicht 33,93 Gramm? Wird da etwa bei der Goldschmelze geschummelt? Ich kann Sie beruhigen: Sie bezahlen tatsächlich nur für den Goldanteil. Das Restgewicht entfällt auf eine dünne Kupferlegierung, die das Sammlerstück widerstandsfähiger macht und somit den Wiederverkaufswert erhöht.

Gold ist seit Jahrzehnten der “Dauerbrenner” bei vielen Anlegern. Doch die aktuelle Preisentwicklung stimmt nachdenklich…

Erst hui, dann pfui

Eigentlich funktioniert das so: Politische Überraschungen wie der Brexit oder die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten verunsichern Investoren, die als Konsequenz den “sicheren Hafen Gold” ansteuern. Der Preis für das Edelmetall steigt. Tut er aber nicht! Und das, trotz aller geopolitischer Unsicherheiten! Anfang der Woche sackte der Goldpreis sogar auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. Eine Feinunze verbilligte sich zeitweise um 0,6 Prozent auf 1.205 Dollar. Noch Anfang Juni sah es danach aus, als würde der Preis über die Marke von 1.300 Dollar steigen. Seit Mitte Juni hat Gold rund sieben Prozent an Wert verloren. Wie kommt es, dass die Gleichung “Gold = Krisenwährung” momentan nicht mehr aufgeht?

Zittern vor den Zinsen

Der Spaßverderber ist schnell gefunden: Die aktuelle Zinspolitik vieler Zentralbanken macht dem Goldpreis schwer zu schaffen. In Europa, Amerika und einigen anderen Ländern steht das Ende der jahrelangen Geldschwemme bevor. Kredite und Darlehen zum Nulltarif könnten schon bald Geschichte sein, da die Notenbanken vorsichtig an der Zinsschraube ziehen. Geld auf “Pump” wird dadurch teurer, aber im Gegenzug gibt’s auch wieder Rendite auf Sparbuch & Co. Deshalb fürchten viele Gold-Fans momentan, dass Anleger ihr Vermögen umschichten könnten: raus aus dem Gold, rein in festverzinsliche Geldanlagen. Als Konsequenz könnten zinslose Investitionen wie Edelmetalle an Glanz und Wert verlieren.

Die Nullzinsphase spielt Goldsuchern in die Hände, eine Zinserhöhung wirkt sich meist negativ auf die Goldpreisentwicklung aus.

Goldrausch 2.0?

Eine steigende Inflation bringt den Goldpreis dagegen gewöhnlich in Schwung, da das Edelmetall ein Wertaufbewahrungsmittel par excellence ist. Papierwährungen wie der Dollar verlieren dann an Kaufkraft, die von Gold steigt oder bleibt gleich. Doch momentan herrscht auch hier “verkehrte Welt”: die steigenden US-Zinsen belasten den Goldpreis, zumal die Inflation weiter sinkt. So ist die US-Inflationsrate im Mai auf 1,9 Prozent zurückgegangen. Damit steigt der Realzins, weshalb die Notierung des Edelmetalls zusehends unter Druck kommt.

Die große Frage lautet nun: Wird das Edelmetall seine alte Rolle als “sicherer Hafen” zurückerobern? Auch wenn wir nicht in die “Glaskugel” blicken können, so gibt es doch Anhaltspunkte, die für ein langfristiges Gold-Investment sprechen. Die aktuelle “Krisenresistenz” vieler Anleger könnte temporärer Natur sein. Sprich: Wenn die Anlegerwelt keine Krisen wahrnimmt, ist auch der sichere Hafen nicht mehr gefragt. Aber die nächste Krise kommt bestimmt und mit ihr auch ein eventueller, neuer Goldrausch.

Auch dürfen wir nicht vergessen, dass Gold trotz der momentanen Zinssorgen und Preisschwankungen ein Sachwert ist, der eine sinnvolle Ergänzung für jedes Depot darstellt. Gold ist knapp, Gold ist begehrt. Und wird es immer bleiben. Wenn Sie auf “Nummer sicher” gehen wollen, empfehlen wir ein Basisinvestment in risikoarme und zugleich renditestarke Aktien-Anlageformen, wie z.B. den boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI), ergänzt um Gold und etwas “Cash” als Rückhalt. Mit diesem Anlage-Mix liegen Sie immer goldrichtig!

boerse.de

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Gold: Kommt jetzt das Comeback?

Der Wochenausblick

1b96b3ac02045e3cf60bda54462dcd39Während die meisten von uns vergangene Woche bei hochsommerlichen Temperaturen im Auto, Liegestuhl oder Büro schwitzten, kamen die Börsenbarometer Dax und Dow Jones kaum über die Nullgrad-Marke. Genauer gesagt verbuchten sowohl unser heimischer Leitindex (+ 0,5 Prozent, 12.388 Punkte) als auch die Wall Street (+ 0,33 Prozent, 21.414 Punkte) lediglich minimale Gewinne auf Wochensicht.

Marktbeobachter rätseln, ob es sich bei der momentan sehr zögerlichen Entwicklung um ein “Sommerloch”, oder den Anfang einer anhaltenden Kurs-Flaute handelt. Auch wir werden auf diese Frage keine endgültige Antwort finden – die gegenwärtigen Signale und Einflussfaktoren sind einfach zu konträr. Investoren sorgen sich um den wirtschaftspolitischen Weltfrieden und die Zinspolitik der Notenbanken. Gleichzeitig kommen positive Signale von Seiten der Industrie und dem Arbeitsmarkt: deutsche Unternehmen haben die Produktion entgegen der Marktprognose (+0,3 Prozent) im vergangenen Monat um 1,2 Prozent hochgeschraubt. Der Motor brummt, doch momentan spiegelt sich die florierende, deutsche Konjunktur nur bedingt in der Kursentwicklung des Dax wider. Etwas enthusiastischer reagierte die Wall Street vergangenen Freitag auf die durchwegs positiven US-Jobdaten. Im Juni entstanden deutlich mehr neue Stellen als erwartet – ein gutes Signal für die amerikanische Wirtschaft und die Aktienmärkte.

Viele Anleger fragen sich momentan, was wohl das Beste ist: Gewinne versilbern, abwarten oder einsteigen? Wir von boerse.de zählen nicht zu den notorischen Schwarzsehern, die hinter jedem Kursverlust einen Crash wittern: was wirklich zählt, sind langfristige Gewinne. Kleine Rücksetzer sind schmerzhaft und das “Aussitzen” vorübergehender Flauten erfordert starke Nerven, macht sich aber “bezahlt”. Unser Mantra in schwierigen Zeiten lautet: “Dax und Dow gewinnen im Mittel 9 Prozent pro Jahr”. Eine beruhigende Tatsache, finden Sie nicht?

Wagen wir trotz der aktuellen Schwäche doch mal einen Blick auf die potentiellen Kurstreiber dieser Woche:

Aurelius

Investoren der Beteiligungsgesellschaft mussten dieses Jahr entweder stoisch oder tief-gläubig sein. Ende März halbierte sich der Kurswert der Aurelius-Aktie innerhalb weniger Stunden auf ein Rekordtief von 34,55 Euro. Schuld daran waren Zweifel einer Research-Firma am Substanzwert des Unternehmens. Diese Skeptiker dürften am Freitag eines Besseren belehrt worden sein: Aurelius erhöhte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr von 500 Millionen auf  650 Millionen Euro. Die Aktie feierte das Comeback mit einem Kursplus von zeitweise über sechs Prozent. Hoch und runter, immer munter – spannend, aber kein Attribut, das Aurelius zum boerse.de-Champion krönen würde.

Dienstag:
Coca Cola-Konkurrent und Knabberartikel-Hersteller PepsiCo könnte mit der Präsentation seiner Q2-Zahlen für Erfrischung sorgen.

Mittwoch:
US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen liest uns abends aus ihrem Fed-Beige-Book vor. Kein Thriller aber eine recht aufschlussreiche Lektüre wenn man sich für die künftige Zinspolitik der USA interessiert.

Donnerstag:
Ist die Südzucker-Aktie eine Sünde wert? Am Donnerstag wird sich zeigen, ob die Naschkatzen im ersten Quartal genug Appetit hatten. Auch die wegfallenden Regulierungen auf dem Zuckermarkt könnten dem Titel pfundige Chancen bescheren.

Freitag:
Zahltag! Können die US-Banken JPMorgan, Citigroup, Wells Fargo mit einem positiven Saldo im zweiten Quartal punkten?

Die Bilanzsaison steht in den Startlöchern, der Dax witterte mit einem Plus von rund 0,4 Prozent zu Handelsbeginn Morgenluft und sogar der Ölpreis startet leicht erholt in die Woche. Alles positive Signale, die Sie zu einem Einstieg ermutigen sollten! Passend dazu finden Sie im aktuellen boerse.de-Aktienbrief 34 Kauf- bzw. Nachkaufsignale, die 400. boerse.de-Aktienbrief-Ausgabe, können Sie gratis und unverbindlich hier downloaden.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

Link: boerse.de

Der Wochenausblick

Gold und Aktien: Das Erfolgsduo für Ihren Vermögensaufbau

Die zurückliegende Börsenwoche war von Unsicherheit und Verlusten geprägt. Keine waschechte “Krise”, aber vielleicht der Beginn einer nötigen Korrektur. So ein kleiner Rücksetzer ist im Allgemeinen kein Grund zur Besorgnis, denn der historische Kursverlauf von Dax und Dow Jones beweist, dass Aktien trotz Krieg, Krisen und Katastrophen im Mittel 9 Prozent pro Jahr zulegen.

Und doch kommen viele Anleger ins Grübeln: Ist das das Ende der “Trump-Rallye”? Droht jetzt die Abwärtsspirale, die saisonale Korrektur? Darüber können auch wir von boerse.de nur spekulieren, doch es gibt ein paar “goldene” Anlage-Regeln, die auch in Zeiten allgemeiner Verunsicherung nicht an Gültigkeit verlieren. Ganz im Gegenteil: Sie bieten uns Rückhalt und finanzielle Sicherheit in Krisenzeiten, denn Panik ist immer ein schlechter Ratgeber.

Mit Sachwerten sind Sie auf der sicheren Seite
Eine davon lautet: “Investieren Sie in Sachwerte!”. Im Allgemeinen versteht man darunter Immobilien, Gold, Schmuck, Sammlerobjekte und ähnliche Gegenstände, die im Gegensatz zu bedrucktem Papiergeld einen gewissen Eigenwert besitzen. Häufig vergessen werden hingegen Aktien, die landläufig eher das Image “Zockerpapier” statt “Sachwert” verkörpern. Zu Unrecht, denn Aktien sind Unternehmensbeteiligungen, denen reale Werte in Form von Produkten, Maschinen, Mitarbeitern oder Patenten gegenüberstehen. Als Aktionär besitzen Sie kein wertloses Papier, sondern einen geldwerten Firmenanteil.

Eine alte Börsenregel besagt, dass Verluste an den Aktienmärkten oft einen Goldpreis-Boom auslösen. Dies ist in der Tat oft der Fall, weil Anleger bei den leisesten Anzeichen einer Korrektur raus aus den “riskanten” Aktien und “rein” in die sicheren Häfen flüchten. Um eine optimale, langfristige und krisenfeste Vermögensbildung zu gewährleisten, empfehlen wir deshalb ein Investment in beide Sachwerte, die sich optimal ergänzen: Aktien und Gold.

Steigende Geldmenge = Sinkender Geldwert = Steigende Sachwerte
Wenn die Geldentwertung Realität wird, gewinnen Sachwerte umso mehr an Bedeutung. Noch vor ein paar Monaten war von einer Inflation in Euroland keine Rede, ganz im Gegenteil. Mario Draghi und seine Notenbank-Kollegen pumpten billiges Geld in die Märkte, um eine Preissteigerung von rund zwei Prozent zu erzielen, was ihnen im Februar auch gelang. Und schon haben wir das Schlamassel: Die Deutschen bangen wieder um ihr Barvermögen. Da die gleichen Notenbanker den Zinssatz trotz erreichtem Inflationsziel bei null Prozent tiefgefroren lassen, ist auch das Sparbuch kein sicherer Hafen fürs Ersparte. Die Formel, wonach eine steigende Geldmenge in sinkendem Geldwert und nominal steigenden Sachwerten resultiert, behält ihre Gültigkeit.

Goldgräberstimmung?
Schon jetzt zeichnet sich ein neuer “Run” auf das Edelmetall ab, das seit Jahresanfang 9 Prozent an Wert gewann und momentan rund 1.229 Dollar pro Feinunze (31,10 Gramm) kostet. Eine Preissteigerung von über zehn Prozent pro Jahr ist eher ungewöhnlich. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich der Goldpreis in den kommenden sechs Monaten eine kleine Verschnaufpause gönnt, in den nächsten Jahren aber insgesamt deutlich anziehen wird. Von einem rein monetären Standpunkt aus gesehen ist meine Hochzeit in zwei Wochen, nach der ich ein paar Gramm vermögensbildende “Sachwerte” an meinem Finger tragen werde, also durchaus ein kluger Schachzug…

Auslöser für den Gold-Boom ist- neben einer hohen Nachfrage- auch der “Angst-Faktor”. Die andauernde Nachrichtenflut rund um den amerikanischen Präsidenten, das Wahljahr in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland gepaart mit geldpolitischen Unstimmigkeiten nähren die Unsicherheit, die den Goldpreis weiter in die Höhe treiben könnte. Ein Muss ist das aber nicht. So war die Brexit-Panik 2016 schnell verflogen und bereitete dem Höhenflug des Edelmetalls ein jähes Ende.

Deutliche Auswirkungen auf den Goldpreis hat dagegen häufig die Zinspolitik der US-Notenbanken. So legte der Preis für das Edelmetall im vergangenen Zinsanhebungszyklus zwischen 2004 und 2006 ganze 55 Prozent zu. Nach dem Zinsschritt der US-Notenbank vor rund zwei Wochen verteuerte sich die Feinunze bereits um gut drei Prozent. Und sollte die FED die Zinsen weiter anheben, könnte sich die Geschichte wiederholen.

Obwohl Gold und auch Aktien manchmal Überraschung bieten, dürfen wir nicht vergessen, dass beide ein echter “Wertspeicher” sind, also einen realen Substanzwert verkörpern. Bei einem “Sachwert-Investment” in Firmenanteile ist es jedoch essentiell, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es geht nicht darum, in “irgendwelche” Aktien zu investieren, sondern in die richtigen. Wir haben für Sie die risikoärmsten und langfristig erfolgreichsten Aktien der Welt herausgefiltert und in einem Aktienindex gebündelt: Dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI). Damit liegen Sie auch in Krisenzeiten Gold-richtig.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Gold-und-Aktien-Das-Erfolgsduo-fuer-Ihren-Vermoegensaufbau-von-Miss-boersede/7752622

Gold und Aktien: Das Erfolgsduo für Ihren Vermögensaufbau

Steigende Inflation und Null-Zinsen- so wird unser Spargeld vernichtet

Jahrelang haben wir gespart. Auf den guten Rotwein, die Fernreise und den Neuwagen verzichtet. Geschuftet, um die Familie zu ernähren und das Haus abzubezahlen. All die Mühen  stellen uns jetzt vor ein neues Problem: Wohin mit dem Erspartem? Die Tagespresse überhäuft uns mit Schlagzeilen wie “Inflation auf Fünf-Jahres-Hoch”, “Wenn man fürs Sparen zahlen muss” oder “Kommt jetzt der Aktien-Absturz?”.

Diese und ähnliche Nachrichten werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten liefern und stiften Verwirrung: Welche Geldanlage lohnt sich überhaupt noch? Wird mein Geld auf dem Sparbuch von Negativ-Zinsen “aufgefressen”? Wir Verbraucher stecken in der Klemme zwischen Nullzins und gleichzeitiger Inflation– ein Patentrezept zum Geldverbrennen. Denn das auf dem Sparbuch befindliche Kapital kostet mehr, als es Zinsen bringt und das bei gleichzeitig steigenden Lebenshaltungskosten.

Genährt werden die Zweifel der Sparer von zwei aktuellen Ereignissen: Dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch und dem Erreichen der europäischen Inflationsmarke von 2 Prozent im Februar. Dabei hängen das Zins- und Inflationsgespenst auch noch unmittelbar miteinander zusammen. Ist die Inflation zu gering, senken die Notenbanken den Zinssatz. Hat die Preissteigerung wieder das gewünschte Niveau erreicht, so erhöhen sie den Leitzins stufenweise.

Zumindest in den USA. Um die US-Wirtschaft anzuheizen, hat die Zentralbank den amerikanischen Leitzins lange Zeit bei Null Prozent “eingefroren”. Unternehmen konnten sich billiges Geld leihen, Arbeitsplätze schaffen und Investitionen tätigen. Mit Erfolg: Die US-Konjunktur boomt und das Ziel “Vollbeschäftigung” ist nahezu erreicht. Zeit für die Notenbanker, um den Leitzins gemächlich wieder Richtung ein Prozent hochzuschrauben und im Laufe des Jahres noch ein paar Prozentpunkte draufzulegen.

Die US-Wirtschaft kann sichs scheinbar leisten und auch die Wall Street reagierte auf die Zinserhöhung ziemlich unbeeindruckt. Doch wie stehts um die Inflations- und Zinspolitik hierzulande?

Zeit, um einen Blick auf die “Gespenster, die wir riefen” zu werfen:

Inflation
EZB-Chef Mario Draghi hat mit seiner “Geldflut” ganze Arbeit geleistet. Aufgrund der jahrelangen Nullzins-Ära, die Unternehmen billige Kredite beschert und uns um unser Spargeld bringt, ist die Inflation in Europa mit zwei Prozent im Februar auf dem höchsten Stand seit 2013 angelangt. Tanken, Heizen, Essen– die Preise für den Lebensunterhalt steigen, die schleichende Geldentwertung nimmt ihren Lauf. Gegen Preissteigerungen können wir uns kaum wehren, wohl aber gegen die Entwertung unseres eigenen Spargelds, das wir als “Volk der Sparer” immer noch viel zu gerne auf dem Sparbuch verdampfen lassen.

Zinsen
Gibt es nicht. Punkt. Für einen Inflationsausgleich müssten festverzinsliche Geldanlagen rund zwei Prozent Zinsen abwerfen, doch davon können wir derzeit nur träumen. Mario Draghi, der Chef der EZB (Europäische Zentralbank), bleibt trotz Erreichens seines Inflationszieles stur und belässt den Leitzins in der Eurozone bei null Prozent. Seine Entscheidung stützt zwar die südeuropäischen Banken, die dringend auf Null-Zinsen angewiesen sind, schadet aber der deutschen Volkswirtschaft und uns Sparern enorm.

Aktien
Immobilie? Haben wir schon. Sparbuch? Bis auf Weiteres unrentabel. Oldtimer, Rolex, Brilli? Gerne, aber dann ist das Geld erstmal in der Schmuckschatulle oder der Garage “geparkt”- und das bei unsicherer Rendite. Was bleibt, sind unsere “best buddies”, die Aktien. Von vielen noch immer als Spekulationsobjekte beschimpft, sind Unternehmensbeteiligungen langfristig der beste und sicherste Weg zum Vermögensaufbau. Man kann sie zwar im Gegensatz zu Sachwerten wie Immobilien oder Gold nicht anfassen, aber hinter Aktien verbergen sich ganz reale Werte. Fabriken, Produkte, Patente, Mitarbeiter, Maschinen… wer ein Wertpapier kauft ist kein Zocker, sondern “Miteigentümer” eines Unternehmens. Aktionäre profitieren am Firmenerfolg und erhalten zusätzlich zur Rendite oft auch eine Dividende (Gewinnbeteiligung).

Trotz politischer und wirtschaftlicher Krisen, Pleiten und Pannen kannten die Weltbörsen in der Vergangenheit nur eine Richtung: Aufwärts. Die Zielrendite bei Dax und Dow Jones liegt bei 9 Prozent jährlich. Eine Performance, die mit festverzinslichen Geldanlagen auch künftig wohl kaum zu erreichen ist.

Aktien sind also gewissermaßen der perfekte Allwetterschutz gegen Niedrigzinsen und steigende Inflation. Unter einer Bedingung: Die Mischung muss stimmen. Riskante Spekulationen können fatale Auswirkungen auf Ihre Vermögensentwicklung haben, intelligente Investitionen machen sich dagegen bezahlt. Mit Hilfe der Performance-Analyse haben meine Kollegen vom boerse.de-Aktienbrief aus den mehr als 20.000 Werten in der boerse.de-Datenbank, die langfristig erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt herausgefiltert. Unsere Champions. Diese Aktien zeichnen sich durch ein überdurchschnittliches Rendite-Risiko-Profil aus und dürfen eigentlich in keinem Depot fehlen. Zum Schluss habe ich noch ein Geschenk für Sie. Als boerse.de-Besucher haben Sie hier die Möglichkeit, die aktuelle Ausgabe kostenlos zu lesen.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende und viel Vergnügen bei der Lektüre,

Ihre Miss boerse.de

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Steigende Inflation und Null-Zinsen- so wird unser Spargeld vernichtet

Das Wort zum Wochenende: Sind Dividenden die Zinsen 2.0?

Wir starten heute mal mit einer Quizfrage in den Börsentag: Was tun die Amerikaner meist viermal pro Jahr, die Europäer aber nur einmal? Die Antwort lautet: Dividenden kassieren. Während viele EU-Unternehmen nur einmal pro Jahr das Portemonnaie zücken, sprudeln bei US-Unternehmen wie Apple, Coca-Cola oder McDonald’s alle drei Monate die Gewinnbeteiligungen. Und das nicht zu knapp.

Der Defensiv-Champion McDonald’s beschenkt seine Aktionäre beispielsweise mit satten 3,09 Prozent Dividendenrendite, im Durchschnitt zahlen die 30 Dow-Jones-Werte eine Gewinnbeteiligung von 2,75 Prozent. Damit verdienen Aktionäre gleich doppelt: Als “Miteigentümer” profitieren sie sowohl von Kursgewinnen, als auch Dividendenzahlungen “ihres” Unternehmens.

Aber auch Dax-Unternehmen schütteten 2016 satte 29 Milliarden Euro aus. Die daraus errechnete Dividenden-Rendite von im Mittel 2,7 Prozent lässt Nullprozent-Zinsanlagen wie Sparbücher oder Tagesgeldkonten buchstäblich “arm” aussehen. Zum Beispiel unser Top-Defensiv-Champion Fresenius: Der Gesundheitskonzern feierte diese Woche den 13. Rekordgewinn und belohnte seine Aktionäre mit der 25. Dividendenerhöhung in Folge. Anteilseigner sollen nun 0,62 Euro je Aktie erhalten nach 0,55 Euro im Jahr zuvor. Addiert man dazu einen durchschnittlichen Kursgewinn der Fresenius-Aktie von 14,66 Prozent pro Jahr seit 2007, ergibt sich eine ansehnliche Gesamtrendite.

Der “Win-Win”-Effekt von Dividendenaktien wird umso deutlicher, wenn der Aktionär sich für die Wiederanlage der Gewinnausschüttung entscheidet. Das bekannte Phänomen der “Geldvermehrung” von Zins und Zinseszins war früher ein Merkmal des Sparbuches. Wenn man sein Erspartes nicht anrührte, so wanderte die Rendite jährlich aufs Konto und addierte sich zum Anlagebetrag. Dank der gegenwärtige Nullzins-Ära gibt es mit dem Sparbuch praktisch keine Rendite mehr. Ganz zu schweigen von Zinseszins. Bei Dividendenaktien dagegen sehr wohl!

Warum fristen Aktien mit Gewinnausschüttung in Deutschland dennoch größtenteils ein Schattendasein, während sie in Amerika als langfristiges Investment mit regelmäßigem Geldsegen betrachtet werden? Das ist vor allem der unterschiedlichen Investmentkultur zuzuschreiben. Hierzulande gelten Aktien eher als ein spekulatives Instrument, mit dem entweder Gewinne oder Verluste erzielt werden können und nicht als langfristige Geldanlage, die neben Kursgewinnen auch noch Dividendenrenditen zum Gesamtergebnis beisteuert.

“Verspielte Chance!”, möchte ich rufen, zumal Aktien in Zeiten von Mini- oder gar Strafzinsen zu den Superhelden im Anlageuniversum mutieren, und die Börsenhistorie zeigt, dass an Aktien als langfristiges Investment kein Weg vorbeiführt. Trotz aller Schwankungen und Turbulenzen zeigt die Vergangenheit, dass bei Dax und Dow eine Gewinnperspektive von 9 Prozent p.a. besteht.

Investorenlegende Warren Buffett hat die verborgenen Qualitäten der Aktien mit dem “gewissen Extra” schon längst erkannt. In seiner Wertpapier-Schatzkiste befinden sich Dividenden-Aristokraten wie zum Beispiel Procter & Gamble, Coca-Cola und Wal-Mart, die allesamt einen stabilen Cashflow und eine solide Geschäftsentwicklung aufweisen. Langweilig! Vielleicht, aber auf lange Sicht ungemein profitabel.

Seine persönliche Vorliebe für Dividendenaktien brachte den Multimilliardär jedoch schon häufig in Erklärungsnot, denn seine eigene Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway zahlte nur ein einziges Mal, im Jahr 1967, eine Gewinnbeteiligung aus. Buffett selbst meinte zu diesem Ereignis nur trocken: “Wahrscheinlich war ich auf der Toilette, als diese Entscheidung getroffen wurde”.

Sie sehen schon, Dividendenaktien mit entsprechendem Kursverlauf sind nicht nur was für Investorenlegenden, sondern auch ein sinnvolles und ertragreiches Anlageinstrument für uns Börsianer und solche, die es werden wollen.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende und verabschiede mich mit einem Zitat vom Meister persönlich: “Nichts betäubt Rationalität mehr als ohne Aufwand verdientes Geld.” (Warren Buffett)

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Das-Wort-zum-Wochenende-Sind-Dividenden-die-Zinsen-20-von-Miss-boersede/7744298

Das Wort zum Wochenende: Sind Dividenden die Zinsen 2.0?

Das Wort zum Wochenende: Money Matters

money-shark-funny-bunch-of-money-decoration-fun-1673085Vor einer gefühlten Ewigkeit besuchte ich das städtische Gymnasium. Nach der vierten Klasse Grundschule war der weitere Weg schnell klar. All meine Freundinnen gingen aufs “Gymi” und ich als Lehrers-Tochter bekam nicht mal die Chance, mich mit den Alternativen Real- oder Hauptschule zu beschäftigen. Die Noten stimmten, also auf Richtung Hochschulreife!

18 Jahren jung und um mehrere Fremdsprachen reicher, fühlte ich mich reif genug, “echte” Lebensentscheidungen zu treffen und stand schnell vor Problemen, auf die mich keine Schule vorbereiten konnte. Ich hatte ein bisschen Geld geerbt und investierte in Sojabohnen. Das Resultat: Totalverlust. Ich kaufte mir ein Auto ohne Vollkasko-Versicherung und setzte es bei Glatteis in den Graben. Das Resultat: Totalschaden.

Allmählich dämmerte mir, dass ich in den letzten 13 Schuljahren zwar gelernt hatte, selbstständig zu denken, zu rechnen und zu schreiben, aber keinen Schimmer von den Dingen habe, mit denen sich Erwachsene tagtäglich herumschlagen müssen. Welche Versicherungen braucht man wirklich? Wie geht eine Steuererklärung? Wohin mit dem Spargeld? Fragen über Fragen, mit denen sich viele Menschen gar nicht beschäftigen wollen – zu groß der Wissensrückstand, zu mühselig das “Nachpauken” jenseits der Schulbank.

Die Aktionärsquote liefert einen eindeutigen Beweis für das mangelhafte Interesse der Deutschen an Aktien: Nur 14 Prozent der Gesamtbevölkerung investieren in Aktien und Fonds. Das liegt zum einen an der mangelnden Aufklärung über die “Risiken und Nebenwirkungen” von Wertpapieren, zum anderen an unserem gespannten Verhältnis zum Thema Aktien.

Für viele Deutsche sind Aktien kein Instrument zum langfristigen Vermögensaufbau, sondern “Zockerpapiere”. Diese Risikoscheu gepaart mit Unwissenheit führt dazu, dass Bundesbürger ihr Geld auch in Niedrigzins-Zeiten auf dem Sparbuch, dem Tagesgeldkonto oder in der Garage “parken”. Mit der Konsequenz, dass ihr mühsam Angespartes irgendwann der Inflation zum Opfer fällt. Spannend auch die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Während laut dem GFK Investmentbarometer Aktien zwar für 20 Prozent der Deutschen ein attraktives Investment sind, lassen sich nur 12 Prozent dazu hinreißen, auch tatsächlich mit Wertpapieren zu handeln.

Kurios wird es dann beim Thema “Sparbuch”: Von nur 12 Prozent als “attraktiv” eingestuft, erfreut sich das Null-Rendite-Investment immer noch größter Beliebtheit: 40 Prozent der Bundesbürger besitzen das gehasst-geliebte Büchlein ihrer Hausbank.

Amerikaner haben zum Thema Aktien eine viel gesündere Einstellung. Sie sehen sich nicht als “Opfer” börsennotierter Unternehmen, die ihr Spargeld verbrennen, sondern fühlen sich wie kleine Warren Buffets, wenn sie mit dem Kauf von Firmenanteilen am Erfolg von Apple oder Coca-Cola partizipieren.

Ob wir von den US-Bürgern diesbezüglich noch etwas lernen können? Hoffentlich, denn das Thema Geldanlage ist brisanter denn je. Meine Eltern und Großeltern gaben sich größtenteils mit den Zinsen zufrieden, die das Sparbuch abwarf oder kauften sich “reale” Werte, wie Gold oder Immobilien. Doch in Zeiten der Nullzinsen werden Alternativen wie Aktien oder Fonds für den Vermögensaufbau und die Absicherung im Alter immer wichtiger.

Wir von boerse.de haben dazu eine klare Meinung. Wir glauben, dass die Aktienmärkte trotz zwischenzeitlicher Schwankungen langfristig nur einen Weg kennen: Aufwärts. Beispielsweise erreichte der Dax trotz “New Economy Blase” und “Bankenkrise” in der Vergangenheit durchschnittlich 9 Prozent Rendite (inklusive Dividenden) – hochgerechnet bedeutet das eine Verdopplung Ihres Kapitals alle acht Jahre.

Ich habe einiges aus den Fehlern meiner Jugend gelernt und meine damalige Wissenslücke als Chance begriffen. Die Finanzwelt, aus der ich Ihnen regelmäßig berichte, ist unglaublich spannend und birgt auch für Sie viele Chancen. So vergibt boerse.de mit Hilfe der Performance-Analyse an 100 Aktien das Prädikat „Champion“. Dank der überdurchschnittlichen Kursrenditen, besteht bei den Champions sogar die Chance zur Kapitalverdopplung alle vier Jahre.

Vielleicht finden Sie am Wochenende die Zeit, sich mit dem “lästigen” Thema Aktien einmal anzufreunden. Ich wünsche Ihnen schon mal viel Freude beim Lesen des boerse.de-Aktienbriefs – dem Börsenbrief für Champions-Aktien!

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Das-Wort-zum-Wochenende-Money-Matters/7740061

Das Wort zum Wochenende: Money Matters

Die Bringer der Woche: Da geht doch was!

Screen-Shot-2013-04-30-at-9.42.52-PMLetzte Woche ging mir die Börse ehrlich gesagt ziemlich aufn Zeiger. Wegen der Warterei auf US-Jobdaten, die am Freitag überraschend bescheiden ausfielen, lagen die Börsianer die ganze Woche lang auf der faulen Haut. Keiner kam so recht in die Pötte weil der US-Notenbank – Zinsentscheid, der am 21. September ansteht, davon abhängt, ob die US-Wirtschaft genug wächst. Und das scheint irgendwie nicht so zu sein.

Wenn zu wenig Amis einen Job haben, dann kämpfen die Unternehmen mit Wachstumsproblemen. Für September scheint die Zinserhöhung also vom Tisch zu sein, denn das Risiko, die Konjunktur mit höheren Zinsen noch mehr ein zu bremsen ist zu groß. Billiges Geld auf Pump ist sowas wie Doping für Unternehmen, die Kredite aufnehmen und das Geld beispielsweise in Produktinnovationen investieren.

Unsere Germany 30 konnten am Freitag nach Bekanntwerden der schlechten Jobdaten tief durchatmen. Fett! Niedrige Zinsen! Das bedeutet, dass Anleger auch weiterhin auf Aktien setzten, um ihr Geld zu vermehren und nicht auf Sparbriefe, oder so. Diese Gewissheit peitschte den DAX schlagartig 1,52 Prozent nach oben- Bankfurt in Ekstase.

Obs diese Woche so weitergeht? Die USA liegen heute aufgrund des Labor Days erstmal auf der faulen Haut und die Wall Street bleibt dicht. Generell gilt der September als eher trister Börsenmonat, aber es gibt natürlich statistische Überraschungen und- Apple! Der Gadget-Gott versüßt uns mit seiner Key Note, bei der iBoss Tim Cook vermutlich das iPhone 7 präsentieren wird, den Mittwoch.

Die Erwartungen an das Ding sind naja, eher bescheiden. Mehr Farben, eine noch bessere Kamera und eine längere Akkulaufzeit sind zwar nett, aber nicht der Burner, den sich Apple-Fans erhoffen. Scheinbar setzt der Konzern bis zum – angeblich- revolutionären iPhone 8 (das dann was kann??) auf mehr Umsatz aus dem Appstore. Eine kreative Pause, könnte man das nennen. Ob sich die Apple-Aktionäre auch lieber in Geduld üben, oder noch vor der Key Note zuschlagen? Just in case, falls sich das Teil doch zum Verkaufsschlager entwickeln sollte und der Apple-Kurs die Schallmauer durchbricht…

So, ihr BUXianer, ich werde heute meinen Herbst-Urlaub buchen und dann überlegen, mit welchen Aktien ich meine Reisekasse tunen könnte. Oder vielleicht sollte ich doch lieber aufs iPhone 7 spekulieren? Erstmal Kaffee…Happy Trading!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-bringer-der-woche-da-geht-doch-was/

Die Bringer der Woche: Da geht doch was!