Bewies Bayer einen „grünen Daumen“ bei der Monsanto-Übernahme?

Es war einer der spannendsten Übernahme-Poker der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Nach monatelangem Tauziehen mit Monsanto legte Bayer im September vergangenen Jahres 66 Milliarden Dollar für den US-Saatguthersteller auf den Tisch. Damit besiegelte Bayer die größte Firmenhochzeit zwischen einem deutschen und einem ausländischen Unternehmen, die unser Land je gesehen hat.

Von Romantik aber keine Spur. Das Dreamteam Bayer / Monsanto bangt um den Segen der Kartellwächter und der neuen US-Regierung. Umweltschützer, die dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat den Garaus machen wollen gehen auf die Barrikaden und auch viele Aktionäre reagieren misstrauisch: Hat Bayer sich mit dem Zukauf eventuell finanziell übernommen?

Monsanto’s Moment der Wahrheit

Morgen legt Monsanto Zahlen zum zweiten Quartal vor. Ein spannender Moment für die Investoren, denn obwohl Bayers Pharmageschäft 2016 blendend lief, blieb das Agrarchemiegeschäft – das zweite Standbein der Leverkusener – hinter den Erwartungen zurück. Eine Stagnation in der Unternehmenssparte “Crop Science” spricht generell für Bayers Zukauf-Strategie. Allerdings nur, wenn sich das “Schnäppchen” gewinnbringend entwickelt. Bei Monsantos Jahreszahlen-Präsentation Anfang Januar war zumindest alles im grünen Bereich. Nach einem fruchtlosen Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete der US-Agrarkonzern unterm Strich ein Plus von 29 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor musste das Unternehmen aufgrund des schwächelnden Geschäfts in der Landwirtschaft noch einen Verlust von 253 Millionen Dollar verkraften.

Einige Analysten prognostizieren, dass die morgigen Zahlen ein Erntedankfest rechtfertigen könnten. Monsanto profitierte im vergangenen Quartal von der höheren Nachfrage nach Biotechnologieprodukten, Pflanzenschutzmitteln und anderen Farmville-Spielereien für Bauern der kommenden Generationen. Der Umsatz des Agrarchemiekonzerns dürfte deshalb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent gestiegen sein. Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in Monsantos Aktienkurs wider, der innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen Wachstumsschub von 39 Prozent verzeichnete.

“Bayer first”

Noch ist der Deal zwischen Bayer und Monsanto allerdings nicht in trockenen Tüchern. Vor allem kartellrechtliche Bedenken rund um den Globus machen dem umstrittenen Dreamteam zu schaffen. Viele Länder fürchten die Marktmacht des zukünftig weltgrößten Saatgut- und Pflanzenschutzmittel-Herstellers, der die Einführung von gentechnisch veränderten Pflanzen und potentiell krebserregenden Pestiziden auch in Europa vorantreiben könnte. Da kaum eine andere Industrie so viel Einfluss auf die Ernährung der Weltbevölkerung hat, wird die Mega-Übernahme besonders penibel geprüft. Umso wichtiger ist deshalb das “schön Wetter machen” beim amerikanischen Twitter-Präsidenten, auch “Lobbying” genannt.

Bei einem Treffen von Trump mit den Vorständen der Fusions-Kandidaten versprachen beide Milliarden-Investitionen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in den USA. In den kommenden sechs Jahren sollen etwa 16 Milliarden Dollar in die Forschung und Entwicklung im Agrarbereich fließen, davon mindestens acht Milliarden Dollar in Amerika, ließen die Führungen beider Unternehmen Anfang Januar mitteilen. Der umstrittene Deal, in der US-Presse auch als “marriage made in hell” umschrieben, soll bis Ende 2017 finalisiert sein. Ob die finanziellen Vorteile die Risiken der umstrittenen Monopolbildung gegen den “Welthunger” jedoch aufwiegen, ist mehr als fraglich.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Börsentag,

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Bewies Bayer einen „grünen Daumen“ bei der Monsanto-Übernahme?

Die Aktie des Tages: PSA Peugeot Citroën

In Bayern ist heute “Unsinniger Donnerstag”, und ich erlaube mir zur Feier des Tages ausnahmsweise einen äußerst platten Witz aus der Feder eines findigen Journalisten zu zitieren: “Wie heißt die neue Automarke, die aus der Fusion von Opel und Peugeot hervorgeht? Popel!” Autsch. Innerhalb weniger Tage sind die langjährigen Bemühungen der Marke, ihr “Fuchsschwanz”-Image loszuwerden, zunichtegemacht. Wortspielereien und “Flachwitze” rund um die Namens-Fusion sind einfach zu naheliegend. Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën wird Opel vermutlich schon in der ersten Märzwoche vom General-Motors-Konzern übernehmen, der sich aus dem europäischen Markt verabschieden will. Eine “Blitz-Fusion”, die wirtschaftlich sinnvoll wäre, aber dennoch gemischte Reaktionen auslöst.

Generell ist eine Übernahme nur dann sinnvoll, wenn nach der Verschmelzung mehr herauskommt, als die Summe beider Teile. Am Rechenbeispiel Opel + PSA ist es allerdings so, dass Opel ein negatives Vorzeichen mitbringt, die Franzosen aber ein positives. Das Ergebnis würde nach Adam Riese also ein dickes Minus aufweisen, wenn Opel nicht zur Aufholjagd ansetzt.

Während die General-Motors-Tochter seit 25 Jahren Verluste schreibt, hat sich Peugeot innerhalb der vergangenen drei Jahre gesund geschrumpft. Über 17.000 Mitarbeiter verloren ihren Job, die verbleibenden Angestellten müssen, wenn die Auftragslage es erfordert, Überstunden leisten, und die Teilnahme an der traditionsreichen Rennserie der 24 Stunden von Le Mans wurde gestrichen. Ein harter Sanierungskurs, der sich ausgezahlt hat: 2015 erreichte Peugeot einen wichtigen Etappensieg und konnte nach Jahren in der Verlustzone erstmals wieder Gewinne einfahren.

Die heute von PSA vorgelegten Jahreszahlen 2016 machen deutlich, dass die Franzosen wieder ein ernstzunehmender Akteur im Automobilzirkus sind. Im vergangenen Jahr erzielten sie einen Nettogewinn von 1,7 Milliarden Euro, fast doppelt so viel wie 2015. Der Umsatz sank dagegen um 1,1 Prozent auf 54 Milliarden Euro. PSA-Finanzchef Jean-Baptiste de Chatillon sagte heute in einem Interview, dass die Kassen des Autobauers reich gefüllt sind: Netto-Barmittel in Höhe von 6,8 Milliarden Euro dürften für das ein oder andere Shopping-Abenteuer genügen. Ein Erfolg, der sich auch in Peugeots Aktienkurs widerspiegelt. Während das Papier 2007 mit Minus 64,9 Prozent das Schreckgespenst vieler Börsianer war, verbuchte die Aktie des Autobauers innerhalb der vergangenen zwölf Monate ein Plus von 37,3 Prozent.

Ganz anders sieht die Situation im Rennlager von GM aus. Um aus der Konstruktion PSA-Opel einen “Europäischen Champion” zu schaffen, wie ihn Opel-Chef Karl-Thomas Neumann vor Augen hat, müssen die Rüsselsheimer einiges an Aufräumarbeit leisten. Da PSA vor allem an “Sahnestücken” wie dem Opel Mokka oder dem Elektroauto Ampera-e interessiert ist und durch die Fusion zudem jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von rund 2 Milliarden Euro anstrebt, fürchten Mitarbeiter und Politiker um die Jobs der europäischen Opel-Mitarbeiter. Viele der 38.000 Stellen in Europa könnten nach der “Schonfrist” bis Ende 2018 abgebaut werden, 19.000 Angestellte in Deutschland bangen um ihren Arbeitsplatz.
Doch die Fusion der Autobauer birgt für beide Seiten auch Chancen. Neben Standort-, Investitions- und Beschäftigungsgarantien, auf die Politiker pochen, soll auch die Marke Opel eigenständig bleiben. Gemeinsam mit PSA könnte der neu entstandene Konzern ein wichtiger Spieler auf dem Wachstumsmarkt E-Automobilität werden und zudem neue Märkte wie China erschließen. Der chinesische Peugeot-Großaktionär Dongfeng könnte Opel als “Türöffner” fungieren und den Rüsselsheimern endlich den Zutritt zum Land des Lächelns ermöglichen, den ihnen GM immer verwehrt hatte.

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Die Aktie des Tages: PSA Peugeot Citroën

Das sieht nicht gut aus: Unilever killt den Ketchup-Deal

off-insect-repellent-ice-cream-with-ketchup-small-74583Es hätte ein kulinarischer Genuss erster Sahne werden können: Magnum-Philadelphia, Lipton Capri-Sonne… träum weiter, du Foodie! Denn aus der 143-Milliarden-Dollar schweren Übernahme von Unilever durch Kraft Heinz wird erstmal nix. Der amerikanische Ketchup-Traum hat sein Angebot für den britisch-niederländischen Verbrauchsgüterhersteller nach nur zwei Tagen zurückgezogen.

Die hellseherischen Spekulanten unter euch hätten mit den Gerüchten um Unilever-Kraft Heinz am Freitag ganz gut Kasse machen können. Plus 13 Prozent standen auf dem Kursticker der Niederländer! Aber dann…

Ihr kennt vielleicht die alte Börsenweisheit: “Buy on rumour, sell on news”? Tja, darin steckt sicher ein Funken Wahrheit, aber wir Börsianer hatten nicht einmal die Chance “on news” zu verkaufen, denn der Deal wurde am Sonntag gecancelt und da sind bekannterweise selbst die Buttons der Profitrader eingefroren. Wer also am Freitag seine Unilever-Anteile nicht gleich wieder vertickt hat, der bekam heute den AXE-Effekt zu spüren: Unilever verlor nach Börsenstart rund 8 Prozent an Wert.

Vorerst wirds also nix mit Pfanni Mac&Cheese. Schuld daran ist angeblich Unilever und: Die Börse. Als Gerüchte über den Megadeal am Freitag die Kurse rockten, waren die Gespräche der beiden Konsumgüter-Multis gerade erst angelaufen und Unilever zog sich nach Bekanntwerden des Übernahmeversuchs erschrocken zurück.

Stellt euch vor, ihr bringt euer neues Sweetheart mit nach Hause und eure Eltern / Mitbewohner / Freunde fragen gleich mal, wann geheiratet wird. So ein Satz ist ein echter Flirt-Killer! Unilever, bedrängt durch den kräftigen Heinz mit dem noch mächtigeren Warren Buffett im Rücken, fühlte sich also leicht bedrängt und ergriff die Flucht: “Unilever sieht keine Basis für weitere Diskussionen”, verkündete der Konzern. Und tschüss, netter Quickie!

Welche Richtung Warren Buffetts Kraft Heinz-Aktien einschlagen werden, sehen wir übrigens erst morgen, da an der Wall Street heute aufgrund eines Feiertages nicht getradet wird. Bis dahin sind die News schon von gestern und der Kraft Heinz-Großaktionär Buffett kommt vielleicht mit einem Lächeln statt 8 Prozent Miesen davon… Happy Trading!

Das sieht nicht gut aus: Unilever killt den Ketchup-Deal

Die Aktie des Tages: Allianz

slip-up-709045__340Endlich Donnerstag, das Wochenende ist schon zum Greifen nahe! Während wir uns auf zwei entspannte Tage freuen, geht es bei Europas größtem Versicherer heute und morgen nochmal turbulent zu. Freitagfrüh steht die Präsentation der Jahreszahlen auf der Agenda, doch das Gros der Finanzwelt wartet auf Neuigkeiten anderer Art: Gelingt es der Allianz noch vor “D-Day” schnell mal 2-3 Milliarden Euro auszugeben? Sollte der Versicherer bis Freitag keinen geeigneten und “willigen” Kandidaten für die Milliardenübernahme gefunden haben, so müsste er das Geld den Investoren in Form von Aktienrückkäufen erstatten – so hatte es der Vorstand vor drei Jahren beschlossen.

“Kein Problem, ich geb euch schon mal meine IBAN!” möchte ich rufen…was für ein Luxusproblem! Doch tatsächlich gestaltet sich das “Geldloswerden” schwieriger als erwartet, da die überschüssigen Euros in Ankäufe investiert werden sollen, die dem Konzernwachstum zugutekommen. Unter den möglichen Übernahmekandidaten machten zahlreiche Namen die Runde, doch bis jetzt versucht die Allianz vergebens, einen Deal in trockene Tücher zu bringen. Der französische Konkurrent AXA hat generell kein Interesse an einer Übernahme, um die italienische Generali buhlen gleich mehrere Anwärter und die Verhandlungen mit dem australischen Versicherer QBE entpuppten sich als flüchtiger Flirt.

Da sich auf die Schnelle wohl kein geeigneter Übernahmekandidat finden wird, erwarten Branchenexperten, dass Allianz-Chef Oliver Bäte morgen ein milliardenschweres Aktien-Rückkaufprogramm ankündigt und sich über weitere extra-Milliarden in der Jahresbilanz 2016 “freuen” darf. Ein operativer Gewinn von 10,7 Milliarden Euro und eine Erhöhung der ohnehin schon großzügigen Dividende von 7,30 Euro (2015) auf 7,50 Euro (2016) sollten im Bereich des Möglichen liegen.

Vor allem das Segment Lebens- und Krankenversicherungen boomt und sogar die Geschäfte der Tochtergesellschaft Pimco geben wieder Grund zur Hoffnung. Das auf Vermögensverwaltung spezialisierte “enfant terrible” der Familie rutschte vor drei Jahren in eine tiefe Krise, woraufhin viele Kunden dem einstigen Star-Fond “Total Return” den Rücken kehrten. Dieser Kundenabfluss ist jetzt scheinbar gestoppt: Pimco verbuchte die ersten Nettomittelzuflüsse seit dem zweiten Quartal 2013 – insgesamt 4,7 Milliarden Euro.

Trotz aller Erfolge kann von einem Rundum-Sorglos-Paket für Anleger keine Rede sein. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld, schwer kalkulierbare Risiken durch Naturkatastrophen, die wachsende Konkurrenz durch digitale Vertriebswege und politische Unsicherheiten machen Versicherungsaktien zu einer Investition, die kein Garant für ruhige Nächte ist. Wer die “Allianz fürs Leben” sucht, sollte sich auf einige Turbulenzen und – langfristig gesehen- eher geringe Renditen einstellen.

Während die Allianz-Aktie in den vergangenen zehn Jahren sogar ein leichtes Minus verbuchte, können sich Vertreter der Healthcare Branche, wie beispielsweise Fresenius (im Mittel 15 Prozent Plus p.a.), über gesunde Gewinne freuen. Der direkte Kursvergleich zwischen der Allianz und dem Medizin-Unternehmen Fresenius, auch vertreten im BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC), macht deutlich, dass sich Wertpapiere der Nahrungsmittel-, Konsumgüter- oder Gesundheitsbranche langfristig weit lukrativer und stabiler entwickeln als Versicherungsaktien.

Der BCDI-Index beinhaltet zehn renditestarke, “unaufgeregte” Aktien aus der Konsumgüter-, Lebensmittel -, und Gesundheitsindustrie und übertraf mit einer Rendite von rund 40 Prozent seit Börseneinführung (30.06.2014) mit Leichtigkeit die Performance der Allianz-Aktie, die im gleichen Zeitraum ein Plus von lediglich 29 Prozent verbuchen konnte.

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Die Aktie des Tages: Allianz

Legt Bayer noch eins drauf?

Funny-Thanksgiving-Rich-Harvest-12Aspirin-Hersteller Bayer bereitet uns schon am frühen Montagvormittag Kopfzerbrechen. Dem Pharma- und Chemiekonzern liegt derzeit nicht nur unser gesundheitliches Wohlbefinden am Herzen, sondern die Ernährung der gesamten Weltbevölkerung. “Wir lindern mit Monsanto den Hunger” versprach Bayer-Chef Baumann in einem Interview mit der FAZ. Das ist doch mal ne Ansage!

Und die Gerüchteküche brodelt noch weiter: Die “Sunday Times” gossipt, dass Bayer für die Übername der US-Saatgutmafia Monsanto vielleicht schon Anfang der Woche ein neues Angebot von rund 130 Dollar pro Aktie auf den Tisch legen könnte. Die ursprünglichen 122 Dollar hatte Monsanto letzte Woche als “finanziell nicht angemessen” abgeschmettert.

Für die BUXers unter euch, die dem größten und teuersten Fusions-Krimi in der deutschen Wirtschaftsgeschichte nicht ganz folgen konnten, hier die kurz-und-knapp Version:

Bayer ist schon seit Längerem auf der Suche nach einem Verbündeten zum Ausbau seines Agrar-Geschäftes, konnte sich aber bislang für keinen der Anwärter entscheiden und musste zusehen, wie Dow Chemical mit DuPont verschmolz und der Schweizer Konzern Syngenta den Chinesen in die Hände fiel.

Aufgrund der niedrigen Weltmarktpreise für Saatgut und Getreide stehen viele Agro-Konzerne enorm unter Druck und können nur Geld sparen, indem sie sich einen Partner suchen, mit dem sie gemeinsame Sache machen können. Bayer hat die Pflanzenschutzmittel, Monsanto das Saatgut und zusammen könnten die beiden eine Art Farmville World Domination spielen.

Und genau das macht den Kritikern Angst. Monsanto hat aufgrund seines umstrittenen Pflanzengiftes Glyphosat, genmanipuliertem Saatgut und Unterdrückung der Landwirte ein Bad Boy -Image erster Klasse, das Bayer und seine Aktionäre so gar nicht brauchen können. Um die Gemüter zu beruhigen, deutete Bayer-Chef Baumann bereits an, dass der Markenname Monsanto nach der Übernahme verschwinden könnte. Aus den Augen, aus dem Sinn, sozusagen.

Kopfschmerz-Alarm herrscht auch aufgrund des gigantisch hohen Kaufpreises von jetzt über 62 Milliarden Dollar, bei dem sich viele Investoren fragen, ob Bayer diese Summe und einen enormen Haufen Schulden irgendwie gepflügt kriegen würde.

Ich bin gespannt, ob die Redensart “Was Bayer sät, wird der Mensch ernten” irgendwann in die Bibel aufgenommen wird. Bis es soweit ist, vertreiben wir uns die Zeit mit wilden Bayer-Spekulationen. Happy Harvesting!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/legt-bayer-noch-eins-drauf/

Legt Bayer noch eins drauf?