Der Wochenausblick: Sunny side up!

eggs-1694991_960_720So turbulent die vergangene Juniwoche war, so ruhig sind die Wetteraussichten für die ersten Juli-Tage. Ich will ja nicht gleich von “Sommerloch” sprechen, aber die Finanzagenda ist bis auf wenige potentiell kursbewegende Termine eher spärlich bestückt. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir den Märkten den Rücken kehren sollten, ganz im Gegenteil: oft ist es so, dass sich die größten Überraschungen dann ereignen, wenn niemand damit rechnet. Über die Geschehnisse der kommenden Tage verrate ich Ihnen jetzt mehr…damit Sie gut vorbereitet in die Woche starten.

Highlights vergangener Woche:

 

  • Kleines Dax-Sommertief

 

Ein Wochenverlust von 3,21 Prozent auf 12.325 Punkte sorgt bei kurzfristig orientierten Anlegern zwar für Verdruss, doch langfristig denkende Investoren und treue boerse.de-Leser dürfte so ein kleiner Dämpfer wohl kaum aus der Ruhe bringen, denn wir alle wissen: jede Korrektur wird aufgeholt und Dax und Dow Jones erwirtschaften im Mittel 9 Prozent Rendite pro Jahr. Sowohl die historische, als auch die gegenwärtige Kursentwicklung der Indizes liefert dafür den besten Beweis: Dax und Dow liegen momentan mit 7,35 Prozent bzw. 8 Prozent Rendite seit Januar fast gleich auf. Und das Jahr ist noch jung!

 

  • Vapiano und Delivery Hero

 

Zwei Newcomer, eine Branche. Vapiano (italienische Restaurantkette) und Delivery Hero (Essens-Lieferdienst) kommen aus dem Gastro-Segment und sind seit vergangener Woche im streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet. Noch ist es zu früh um darüber zu urteilen, ob die IPOs eine Erfolgsgeschichte werden. Doch eines ist jetzt schon klar: beide Foodie-Unternehmen konnten so richtig absahnen. Vapiano sammelte 184 Millionen ein, Delivery Hero genehmigte sich ganze 996 Millionen Euro. Ob sich diese Woche

 

  • Bayer bereitet Kopfschmerzen

 

Das Dax-Schwergewicht Bayer hätte vergangenen Freitag mindestens eine Aspirin vertragen können, denn der Chemie- und Pharamriese hing ganz schön in den Seilen. Eine Gewinnwarnung aufgrund des schwächelnden Brasilien-Geschäfts schockte die Bayer-Anleger, die die Aktie mit zeitweise Minus vier Prozent auf die Verkaufsliste setzten. Auch heute steht Bayer wieder im Mittelpunkt der Investoren, denn eine Investmentbank stufte den Titel aufgrund der instabilen Geschäftsentwicklung in Brasilien von “Buy” auf “Hold” herab und senkte das Kursziel von 121 Euro auf 118 Euro. Keine erfreuliche Diagnose für unseren Dax-Patienten!

Highlights dieser Woche:

 

  • Montag:

 

Großer Zahltag für die Atomkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Für die Gesamtsumme von 23,6 Milliarden Euro kaufen sich die Unternehmen von der Verantwortung für ihren Atommüll frei. Damit geht die Verantwortung für die Zwischenlagerung, die Suche, den Bau und den Betrieb eines Endlagers für hochradioaktiven Abfall auf den Staat über. Viel Geld, doch glücklicherweise erwarten die Stromlieferanten im Gegenzug auch ein hübsches Sümmchen von der Regierung zurück: Immerhin 6,3 Milliarden Euro an unrechtmäßig erhobenen “Kernbrennstoffsteuern” bekommen die Energieversorger vom Fiskus erstattet.

 

  • Dienstag:

 

An der Wall Street bleiben die Bürgersteige hochgeklappt. Aufgrund des Independence-Day wird an der New Yorker Börse nicht gehandelt und somit sind von Seiten der USA Anfang der Woche wenig Impulse zu erwarten.

 

  • Mittwoch, Donnerstag und Freitag:

 

Konjunkturdaten und Zinsen: ein “langweiliges” Duo, sollte man meinen. Doch die beiden sind eng miteinander verwoben und können das Geschehen an den Märkten maßgeblich beeinflussen. Positive Daten lassen darauf schließen, dass sich die Wirtschaft eines Landes gut entwickelt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbank “mutig” an der Zinsschraube dreht. Deshalb warten viele Marktteilnehmer mit Spannung auf die wichtigsten Konjunkturtermine der Woche: den Auftragseingang der deutschen Industrie im Mai am Donnerstag und die Industrieproduktion am Freitag. Zudem wird, ebenfalls am Donnerstag, das EZB-Sitzungsprotokoll veröffentlicht. In den USA könnten die für Freitag geplanten Arbeitsmarktdaten für Aufsehen sorgen. Fallen diese positiv aus, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank dieses Jahr tatsächlich dreimal an der Zinsschraube dreht. Gut für Sparer, beängstigend für Aktionäre, die eine Kapital-Umschichtung in Richtung festverzinsliche Wertpapiere fürchten.

Liebe Leserinnen und Leser, glauben Sie nicht den Crash-Propheten, denn Aktien bieten trotz so mancher Korrekturen ungleich große Renditechancen. Sichern Sie sich deshalbnoch heute den boerse.de-Aktienbrief, den Sie gratis testen können und sogar noch ein Geschenk von uns erhalten: den brandaktuellen Sonderreport „Die Sommer-Champions 2017! Darin lesen Sie alles über die heißesten Champions-Aktien für die kommenden Monate, mit denen Sie jede Sommerflaute elegant umschiffen.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

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Der Wochenausblick: Sunny side up!

Gold und Aktien: Das Erfolgsduo für Ihren Vermögensaufbau

Die zurückliegende Börsenwoche war von Unsicherheit und Verlusten geprägt. Keine waschechte “Krise”, aber vielleicht der Beginn einer nötigen Korrektur. So ein kleiner Rücksetzer ist im Allgemeinen kein Grund zur Besorgnis, denn der historische Kursverlauf von Dax und Dow Jones beweist, dass Aktien trotz Krieg, Krisen und Katastrophen im Mittel 9 Prozent pro Jahr zulegen.

Und doch kommen viele Anleger ins Grübeln: Ist das das Ende der “Trump-Rallye”? Droht jetzt die Abwärtsspirale, die saisonale Korrektur? Darüber können auch wir von boerse.de nur spekulieren, doch es gibt ein paar “goldene” Anlage-Regeln, die auch in Zeiten allgemeiner Verunsicherung nicht an Gültigkeit verlieren. Ganz im Gegenteil: Sie bieten uns Rückhalt und finanzielle Sicherheit in Krisenzeiten, denn Panik ist immer ein schlechter Ratgeber.

Mit Sachwerten sind Sie auf der sicheren Seite
Eine davon lautet: “Investieren Sie in Sachwerte!”. Im Allgemeinen versteht man darunter Immobilien, Gold, Schmuck, Sammlerobjekte und ähnliche Gegenstände, die im Gegensatz zu bedrucktem Papiergeld einen gewissen Eigenwert besitzen. Häufig vergessen werden hingegen Aktien, die landläufig eher das Image “Zockerpapier” statt “Sachwert” verkörpern. Zu Unrecht, denn Aktien sind Unternehmensbeteiligungen, denen reale Werte in Form von Produkten, Maschinen, Mitarbeitern oder Patenten gegenüberstehen. Als Aktionär besitzen Sie kein wertloses Papier, sondern einen geldwerten Firmenanteil.

Eine alte Börsenregel besagt, dass Verluste an den Aktienmärkten oft einen Goldpreis-Boom auslösen. Dies ist in der Tat oft der Fall, weil Anleger bei den leisesten Anzeichen einer Korrektur raus aus den “riskanten” Aktien und “rein” in die sicheren Häfen flüchten. Um eine optimale, langfristige und krisenfeste Vermögensbildung zu gewährleisten, empfehlen wir deshalb ein Investment in beide Sachwerte, die sich optimal ergänzen: Aktien und Gold.

Steigende Geldmenge = Sinkender Geldwert = Steigende Sachwerte
Wenn die Geldentwertung Realität wird, gewinnen Sachwerte umso mehr an Bedeutung. Noch vor ein paar Monaten war von einer Inflation in Euroland keine Rede, ganz im Gegenteil. Mario Draghi und seine Notenbank-Kollegen pumpten billiges Geld in die Märkte, um eine Preissteigerung von rund zwei Prozent zu erzielen, was ihnen im Februar auch gelang. Und schon haben wir das Schlamassel: Die Deutschen bangen wieder um ihr Barvermögen. Da die gleichen Notenbanker den Zinssatz trotz erreichtem Inflationsziel bei null Prozent tiefgefroren lassen, ist auch das Sparbuch kein sicherer Hafen fürs Ersparte. Die Formel, wonach eine steigende Geldmenge in sinkendem Geldwert und nominal steigenden Sachwerten resultiert, behält ihre Gültigkeit.

Goldgräberstimmung?
Schon jetzt zeichnet sich ein neuer “Run” auf das Edelmetall ab, das seit Jahresanfang 9 Prozent an Wert gewann und momentan rund 1.229 Dollar pro Feinunze (31,10 Gramm) kostet. Eine Preissteigerung von über zehn Prozent pro Jahr ist eher ungewöhnlich. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich der Goldpreis in den kommenden sechs Monaten eine kleine Verschnaufpause gönnt, in den nächsten Jahren aber insgesamt deutlich anziehen wird. Von einem rein monetären Standpunkt aus gesehen ist meine Hochzeit in zwei Wochen, nach der ich ein paar Gramm vermögensbildende “Sachwerte” an meinem Finger tragen werde, also durchaus ein kluger Schachzug…

Auslöser für den Gold-Boom ist- neben einer hohen Nachfrage- auch der “Angst-Faktor”. Die andauernde Nachrichtenflut rund um den amerikanischen Präsidenten, das Wahljahr in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland gepaart mit geldpolitischen Unstimmigkeiten nähren die Unsicherheit, die den Goldpreis weiter in die Höhe treiben könnte. Ein Muss ist das aber nicht. So war die Brexit-Panik 2016 schnell verflogen und bereitete dem Höhenflug des Edelmetalls ein jähes Ende.

Deutliche Auswirkungen auf den Goldpreis hat dagegen häufig die Zinspolitik der US-Notenbanken. So legte der Preis für das Edelmetall im vergangenen Zinsanhebungszyklus zwischen 2004 und 2006 ganze 55 Prozent zu. Nach dem Zinsschritt der US-Notenbank vor rund zwei Wochen verteuerte sich die Feinunze bereits um gut drei Prozent. Und sollte die FED die Zinsen weiter anheben, könnte sich die Geschichte wiederholen.

Obwohl Gold und auch Aktien manchmal Überraschung bieten, dürfen wir nicht vergessen, dass beide ein echter “Wertspeicher” sind, also einen realen Substanzwert verkörpern. Bei einem “Sachwert-Investment” in Firmenanteile ist es jedoch essentiell, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es geht nicht darum, in “irgendwelche” Aktien zu investieren, sondern in die richtigen. Wir haben für Sie die risikoärmsten und langfristig erfolgreichsten Aktien der Welt herausgefiltert und in einem Aktienindex gebündelt: Dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI). Damit liegen Sie auch in Krisenzeiten Gold-richtig.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Gold-und-Aktien-Das-Erfolgsduo-fuer-Ihren-Vermoegensaufbau-von-Miss-boersede/7752622

Gold und Aktien: Das Erfolgsduo für Ihren Vermögensaufbau

Das Warten hat kein Ende

876090716Die alte Börsenweisheit “sell in may and go away” hat ja – zumindest bislang- nicht so ganz geklappt. Unser DAX konnte in den letzten Wochen gut zulegen und ich hätte schon fast das Wort “Euphorie” in den Mund genommen. Bis, ja bis, die Börsianer wieder Muffensausen bekamen. Nicht etwa, weil unsere Unternehmen schlecht dastehen (mal abgesehen von einigen Wackelkandidaten wie VW), sondern weil ein paar Schreckgespenster im fernen Amerika lauern.

Konjunkturdaten, die Aufschluss über den Gesundheitszustand der weltgrößten Volkswirtschaft geben, US-Notenbank-Geplänkel, das die Zinsangst der Börsianer schürt und der Ölpreis, der vor der morgigen Opec (Organisation erdölexportierender Länder) – Konferenz in Wien zittert.

All diese Faktoren zerren am empfindlichen Nervenkostüm der Anleger und so kommt es, dass sich keiner zu weit aus dem Fenster lehnt, bevor es eine endgültige Antwort auf die Fragen “Wann erhöht die US-Notenbank die Zinsen?” und “Beschließen die Opec-Länder ein Ende der weltweiten Ölflut?” gibt.

Und das kann noch dauern. Die Opec trifft sich zwar schon morgen, aber mit einem eindeutigen Beschluss zur Begrenzung der Öl-Fördermenge rechnet niemand. Genauso unspektakulär dürfte die heutige “Beige Book”- Lesung der US-Notenbank Fed ausfallen. Ein schmucker Name für einen Konjunkturbericht, der achtmal pro Jahr veröffentlicht wird und den Notenbankern Input für ihren Zinsentscheid gibt.

Können denn heute wenigstens ein paar Unternehmen für Partylaune in Bankfurt sorgen? Wir sollten das Papier der Deutschen Börse im Auge behalten, die ihren Investoren Tag feiert und alle Auto-Aktien. Grund hierfür sind die PKW-Absatzzahlen aus den USA, die uns verraten, wie gut oder schlecht die Autobauer im Mai performten..

Also BUXers, schnappt euch ne Milchschnitte, ein Heißgetränk eurer Wahl und dann ran an die Buttons! Irgendwann muss das Warten ja mal ein Ende haben…

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/das-warten-hat-kein-ende/

Das Warten hat kein Ende

Fällt die Börse in den Feiertagsmodus?

hqdefaultHeute ist Vatertag. Und in den meisten Teilen Deutschlands Feiertag. Nur die Börsianer entgehen der traditionellen Family-Radtour und werfen sich auch heute die Krawatte um den Hals, denn die Börse in Bankfurt bleibt geöffnet. Ganz im Gegensatz zu unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz übrigens, wo heute auch der Handel still liegt.

Geschäfte dicht, die Papas ebenso und wir fragen uns: was macht der DAX an Tagen wie diesem? Für mich gibt es zwei Szenarien: entweder tradet der männliche Teil der Bevölkerung trotz oder gerade wegen ein paar Promille im Blut bis der Daumen blutet um der Familienaction zu entkommen, oder die Börse fällt heute in ein Feiertags-Koma und büßt noch mehr Punkte ein als ohnehin schon diese Woche.

Aber mit Amateur-Börsenpsychologie allein ist es nicht getan, denn in den USA wird weiterhin kräftig geackert. Auf dem Programm stehen US-Arbeitsmarktdaten, die hoffentlich nicht allzu positiv ausfallen, denn das könnte eine baldige Erhöhung der Zinsen durch die US-Notenbank zur Folge haben. So nach dem Motto: unsere Wirtschaft brummt wieder, also können die Amis auch wieder mehr Kohle für Kredite locker machen. Höhere Zinsen sind aber Gift für Aktienkurse, da viele Anleger dann die sicheren Geldanlagen bevorzugen und ihre Anteile verchecken. Wir sind gespannt, ob die US-Daten heute auch überm Teich für Kurs-Turbulenzen sorgen werden.

Neben Konjunkturzahlen stehen auch einige Quartalszahlen auf dem Programm. Ab Lunchtime knallen uns die Bilanzen des US-Pharmariesen Merck, der chinesischen E-Commerce Legende Alibaba, des Call of Duty- Produzenten Activision Blizzard und des Action-Kamera Produzenten GoPro um die Ohren.

Vielleicht lautet die Strategie also heute: Ausschlafen, Frühschoppen und ab Mittags mit Smartphone bewaffnet relaxen & traden? Solange sich die Promille im 0-Komma Bereich bewegen sag ich: tun! Happy Trading!

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Fällt die Börse in den Feiertagsmodus?

Gehen die Börsianer heute in die Vollen?

Thomson-5133Es gibt nicht viele Ereignisse, die von der Finanzwelt mit Spannung erwartet werden, obwohl schon vorab feststeht, dass das Ganze eine Nullnummer wird. Janet Yellen, die Granny der US-Notenbank Fed, machte gestern mit ihrer Rede zum Zinsentscheid dem Champions League Halbfinale Konkurrenz und brachte so manchen Börsianer in Zugzwang. Fußball gucken, oder an Janets Lippen hängen? Die meisten dürften sich dafür entschieden haben, asozialerweise ihr Smartphone mit zum Viewing zu nehmen, um ab und zu heimlich unterm Tisch die Lage zu checken.

Verpasst hätten sie auch ohne Handy wenig, denn die US-Notenbank zelebriert das süße Nichts. Bis auf Weiteres bleibt der Leitzins bei 0,25-0,50 Prozent eingefroren und wird vermutlich erst Richtung Winter aufgetaut. Diese – nicht sehr überraschende- Message könnte heute dafür sorgen, dass sich die Profi-Trader wieder etwas mutiger auf die Aktien stürzen, da niedrige Zinsen generell als gutes Kursdoping gelten. Ganz einfach, weil Spargeld auf der Bank keine Rendite bringt und Aktien somit das attraktivere Investment sind.

Für zusätzliche Bespaßung sorgen heute Unternehmensdaten. Wir befinden uns mitten in der Berichtsaison, der Zeit des Jahres, in der Dax-Firmen auf den Beichtstuhl müssen und der Öffentlichkeit ihre Umsatz- und Gewinnzahlen präsentieren.

Während Volkswagen vermutlich trotz guten Geschäften in China noch an der Dieselgate-Affäre zu knabbern hat und vor einem großen Bilanzloch steht, sorgte die Deutsche Bank heute Morgen für eine Mega-Überraschung. Die Skandalbank, die seit Monaten nicht aus den Negativ-Schlagzeilen kommt, erwirtschaftete im ersten Quartal überraschend einen Gewinn von 236 Millionen Euro. Da hatten sich die Analysten, die im Schnitt einen Verlust von 300 Millionen Euro erwartet hatten, ordentlich verspekuliert. Die Geschäfte in Bankfurt laufen zwar immernoch schlecht, aber Dank des knallharten Sparkurses und geringeren Kosten für Rechtstreitigkeiten, blieb unterm Strich doch ein hübsches, grünes Plus aufm Konto hängen.

Entpuppt sich die Deutsche Bank als Überraschungsei des Tages und erobert sich den DAX-Spitzenplatz?

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Gehen die Börsianer heute in die Vollen?

Deutschland 30: Heute gehts um die Wurst!

wwf-jpg--1034c551355d70b5-Kennt ihr diese Tage, an denen eigentlich nichts mehr schiefgehen kann? An denen der Espresso auch ohne Zucker schmeckt, an denen die Frisur trotz Sturm sitzt und der Chef dich “einfach so” eine Stunde früher in den Feierabend schickt? Bei mir ist heute so ein Tag, ich spürs schon in der Zehenspitze, denn heute Abend habe ich ein Date mit meinem Babe.

Während im Hause Lembert die Frühlingsgefühle zuschlagen, musste gestern bei Daimler die Polizei eine schlagkräftige Auseinandersetzung verhindern. Zwei Aktionäre rauften sich um die gerechte Verteilung der bei der Hauptversammlung aufgetischten Würstchen namens „Saitenwürschtle“. 12.500 Stück standen für 5.5000 hungrige Aktionäre bereit. Macht 2,27 Würstchen pro Anteilseigner. Nicht gerade üppig und sicher zu wenig, um auch noch ein Doggy Bag davon zu machen. Genau das tat allerdings ein Besucher, der auf frischer Tat ertappt wurde und sich daraufhin ein knackiges Wortgefecht mit einem Mitstreiter lieferte.

Dabei hätten die Gäste doch echt allen Anlass zum Feiern gehabt! Daimler glänzt mit einem Absatzrekord und kündigte eine erhöhte Dividende von 3,25 je Aktie an. Deutlich mehr, als die Anzahl verfügbarer Würstchen pro Aktionär, in jedem Fall.

Der Rest der Welt blickt heute gespannt nach New York, wo die US-Notenbankchefin Janet Yellen gegen 23:00 Uhr unserer Zeit eine Rede zur Zinspolitik der USA schwingen wird. Und was interessiert uns die Janet schon jetzt zu so früher Stunde? Schon gestern, vor der Veröffentlichung des März-Sitzungsprotokolls der Notenbank, murkelte unser Dax den ganzen Tag so vor sich hin und auch der amerikanische Index Dow Jones kam erstmal nicht so recht in die Pötte. Denn bei den Händlern herrscht gespanntes Warten. Die Börsianer wollen endlich Klarheit über die künftige Zinspolitik der Fed und legen jedes Wort der Notenbank auf die Goldwaage.

Die Frage ist nicht, ob sie’s tut, sondern wann und wie. Derzeit steht der Ami-Zins bei 0,25-0,50 Prozent was schon ziemlich viel ist im Vergleich zu 0 Prozent in der EU. Bei den Börsianern gilt sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz: je niedriger die Zinsen, desto sexier die Aktien. Ist auch irgendwie logisch, denn hohe Zinsen lassen Sparbuch & Co. in neuem Glanz erstrahlen und Unternehmensanteile würden an Attraktivität verlieren.

Gestern wurde deutlich, dass zumindest in diesem Monat keine Zinsanhebung stattfindet. Ob Janet heute Abend durchsickern lässt, wann das große Happening dann bevorsteht? Wir warten gespannt. Happy Dating, ähm, Trading!

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Deutschland 30: Heute gehts um die Wurst!

Janet Yellen verteilt den Zinskuchen

6bd2b9f5-e411-4b5e-947a-23eb8c8261d2Der Mario und die Janet rocken derzeit die Finanzparty. Mario Draghi, der Boss der legendären EZB (Europäische Zentralbank) hat letzte Woche die Super Soaker ausgepackt und die EU-Wirtschaft mit frischem Geld geflutet. Dank ihm gibt es erstmals seit vielen Jahren auf unserem Kontinent wieder geliehenes Geld zum Nulltarif und werden Banken, die ihre Notgroschen bei der EZB parken, mit Strafzinsen gepunisht. Der ganze Act dient dazu, die Wirtschaft anzuheizen und Banken, Firmen und Konsumenten dazu zu bewegen, ihre Euros zu investieren anstatt sie zu bunkern. Mehr Geld im Umlauf bedeutet mehr Wachstum, denkt sich Mario. Sehr umstrittene Theorie, aber gut. Mario sorgte mit seinem Auftritt für ein Dax-Rekordhoch. Ganz einfach, weil Aktien bei Nullzinsen die attraktivere Anlageform werden und Börsianer somit zurecht auf steigende Kurse spekulieren und: zuschlagen.

Mrs. Yellen, die Chefin der Fed (US-Notenbank), hatte gestern Abend ihren Auftritt. “Gross” kann man ihn nicht nennen und statt ner Super Soaker hat Janet auch höchstens die Quietscheente ausgepackt. In Amerika ging Ende letzten Jahres die Nullzinsära zu Ende, die bei uns gerade erst anfängt. Die Fed erhöhte damals den Leitzins auf rund 0,25 – 0,50 Prozent. Eine Art Urknall, mit dem Janet signalisierte: Hey, die US-Wirtschaft boomt. Wir können es uns leisten, jetzt wieder mehr Zinsen zu verlangen, ohne den Konsum, die Immobranche, oder Unternehmen einzubremsen.

Damals kündigte Yellen an, bis Ende 2017 die Zinsen stufenweise auf 2,4 Prozent anzuheben. Für Börsianer klang das eher wie eine Drohung, denn Aktien als Geldanlage würden zu den großen Verlierern dieser Aktion zählen. Thank God bleibt die First Lady der Fed zwar bei ihrem Stufenplan, allerdings in einer “Light” Version. Die China-Krise und die weltweiten Kursrutsche stecken uns allen noch in den Knochen und haben auch die US-Notenbank vorsichtiger werden lassen. Diese beschloss gestern Abend erstmal eine Runde auszusetzen. Bis Ende des Jahres bleibts beim Niedrig-Zins und danach sind dann 0,875 Prozent drin.

Die amerikanischen Stock-Dealer fanden Janets Weichspül-Strategie total beruhigend und der Dow Jones Index sprang nach ihrem speech gestern ein paar Prozentchen in die Höhe. Ob sich unser Dax der Party heute anschließt?

Weniger prickelnd könnte es dagegen für die Deutsche Bank laufen, die schon gestern heftig ausgepeitscht wurde, nachdem DB Chef John Cryan seinen Anlegern auch in diesem Jahr wenig Hoffnung auf schwarze Zahlen machte. Die Negativ-Zinsen unseres Freundes Draghi vernichten die Haupteinnahmequelle der Bank und mehrere tausend Rechtsstreitigkeiten könnten Milliarden kosten. Da hilft nur: Gesundschrumpfen. Und so beschloss Cryan gestern ab 2017 über 200 der 723 deutschen Filialen zu schließen. Und das ist nur der Anfang seines “Sanierungsplans”.

So ihr BUXers. Ich bin reif für einen kleinen Schwarzen ohne Zucker und entlasse euch hiermit in einen spitzen spannenden Trading-Tag! Machts gut, machts besser.

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Janet Yellen verteilt den Zinskuchen