Der Wochenausblick

1b96b3ac02045e3cf60bda54462dcd39Während die meisten von uns vergangene Woche bei hochsommerlichen Temperaturen im Auto, Liegestuhl oder Büro schwitzten, kamen die Börsenbarometer Dax und Dow Jones kaum über die Nullgrad-Marke. Genauer gesagt verbuchten sowohl unser heimischer Leitindex (+ 0,5 Prozent, 12.388 Punkte) als auch die Wall Street (+ 0,33 Prozent, 21.414 Punkte) lediglich minimale Gewinne auf Wochensicht.

Marktbeobachter rätseln, ob es sich bei der momentan sehr zögerlichen Entwicklung um ein “Sommerloch”, oder den Anfang einer anhaltenden Kurs-Flaute handelt. Auch wir werden auf diese Frage keine endgültige Antwort finden – die gegenwärtigen Signale und Einflussfaktoren sind einfach zu konträr. Investoren sorgen sich um den wirtschaftspolitischen Weltfrieden und die Zinspolitik der Notenbanken. Gleichzeitig kommen positive Signale von Seiten der Industrie und dem Arbeitsmarkt: deutsche Unternehmen haben die Produktion entgegen der Marktprognose (+0,3 Prozent) im vergangenen Monat um 1,2 Prozent hochgeschraubt. Der Motor brummt, doch momentan spiegelt sich die florierende, deutsche Konjunktur nur bedingt in der Kursentwicklung des Dax wider. Etwas enthusiastischer reagierte die Wall Street vergangenen Freitag auf die durchwegs positiven US-Jobdaten. Im Juni entstanden deutlich mehr neue Stellen als erwartet – ein gutes Signal für die amerikanische Wirtschaft und die Aktienmärkte.

Viele Anleger fragen sich momentan, was wohl das Beste ist: Gewinne versilbern, abwarten oder einsteigen? Wir von boerse.de zählen nicht zu den notorischen Schwarzsehern, die hinter jedem Kursverlust einen Crash wittern: was wirklich zählt, sind langfristige Gewinne. Kleine Rücksetzer sind schmerzhaft und das “Aussitzen” vorübergehender Flauten erfordert starke Nerven, macht sich aber “bezahlt”. Unser Mantra in schwierigen Zeiten lautet: “Dax und Dow gewinnen im Mittel 9 Prozent pro Jahr”. Eine beruhigende Tatsache, finden Sie nicht?

Wagen wir trotz der aktuellen Schwäche doch mal einen Blick auf die potentiellen Kurstreiber dieser Woche:

Aurelius

Investoren der Beteiligungsgesellschaft mussten dieses Jahr entweder stoisch oder tief-gläubig sein. Ende März halbierte sich der Kurswert der Aurelius-Aktie innerhalb weniger Stunden auf ein Rekordtief von 34,55 Euro. Schuld daran waren Zweifel einer Research-Firma am Substanzwert des Unternehmens. Diese Skeptiker dürften am Freitag eines Besseren belehrt worden sein: Aurelius erhöhte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr von 500 Millionen auf  650 Millionen Euro. Die Aktie feierte das Comeback mit einem Kursplus von zeitweise über sechs Prozent. Hoch und runter, immer munter – spannend, aber kein Attribut, das Aurelius zum boerse.de-Champion krönen würde.

Dienstag:
Coca Cola-Konkurrent und Knabberartikel-Hersteller PepsiCo könnte mit der Präsentation seiner Q2-Zahlen für Erfrischung sorgen.

Mittwoch:
US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen liest uns abends aus ihrem Fed-Beige-Book vor. Kein Thriller aber eine recht aufschlussreiche Lektüre wenn man sich für die künftige Zinspolitik der USA interessiert.

Donnerstag:
Ist die Südzucker-Aktie eine Sünde wert? Am Donnerstag wird sich zeigen, ob die Naschkatzen im ersten Quartal genug Appetit hatten. Auch die wegfallenden Regulierungen auf dem Zuckermarkt könnten dem Titel pfundige Chancen bescheren.

Freitag:
Zahltag! Können die US-Banken JPMorgan, Citigroup, Wells Fargo mit einem positiven Saldo im zweiten Quartal punkten?

Die Bilanzsaison steht in den Startlöchern, der Dax witterte mit einem Plus von rund 0,4 Prozent zu Handelsbeginn Morgenluft und sogar der Ölpreis startet leicht erholt in die Woche. Alles positive Signale, die Sie zu einem Einstieg ermutigen sollten! Passend dazu finden Sie im aktuellen boerse.de-Aktienbrief 34 Kauf- bzw. Nachkaufsignale, die 400. boerse.de-Aktienbrief-Ausgabe, können Sie gratis und unverbindlich hier downloaden.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

Link: boerse.de

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Der Wochenausblick

Hello und Goodbye…ihr glorious drei!

bye-bye-pateticBye bye, winke winke und Tschüss! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Abschied und Neuanfang. Klingt dramatisch, ist es auch. Wie hättet ihrs denn gerne zu so früher Stunde? Ich tippe mal auf thematisch leicht verdauliche Häppchen, passend zum Cappu mit Kippe? Kriegt ihr!

Obama goes Germany, Trump regiert das Chaos

Während sich Barack Obama noch bis morgen bei “Freundin Angela” in Berlin verabschiedet und mit seinem Besuch ganz Europa den Rücken kehrt, probiert Trump, seine Truppen einzufangen. Die Börse wird bei Donalds Manövern zunehmend misstrauisch und machte gestern einen auf tiiief durchatmen. Minus 0,66 Prozent standen am Tagesende aufm Ticker. Eine kleine Pause vor dem sehnlichst erwarteten Jahres-Endspurt?

Quartalszahlen verabschieden sich, Quarterlies bleiben

Bilanzzahlen? Immer nice für den ein oder anderen profitablen Trade. Wenn Unternehmen ihre Gewinne und Verluste verkünden, können Anleger einschätzen, wies um die Zukunft des Kandidaten bestellt ist. In Deutschland sind wir mit der Bilanzsaison, die alle drei Monate im Kalender steht, ziemlich durch. In den USA noch nicht ganz: Wal-Mart (13:00 Uhr) und Salesforce (22:00 Uhr) rücken heute mit Zahlen raus und könnten für spekulative Spannung sorgen.

Und täglich grüßt… die Notenbank

Eine alte Börsenweisheit lautet: Die Börse handelt die Zukunft. Damit ist nicht nur die Perspektive von Unternehmen gemeint, sondern auch die der gesamten Finanzwirtschaft. Ein wichtiges Ding sind dabei die Zinsen, die in den USA schon seit einem Jahr bei 0,25-0,50 Prozent im TK-Fach lagern. Janet Yellen, die Präsidentin der US-Notenbank und Abschuss-Kandidatin Trumps, plaudert heute um 16:00 Uhr vor dem US-Kongress über ihre weiteren Pläne und die Börsianer üben sich im “zwischen den Zeilen lesen”. Erhöht Janet im Dezember- kurz vor ihrem erwarteten Exit- die Zinsen? Wenn ja, dann wären das bad news für Aktien, weil Anleger ihre Dollars dann lieber aufs Sparbuch umschlichten, anstatt sie in Wertpapiere zu investieren.

Ich habe fertig und verabschiede euch in einen Donnerstag voll Spiel, Spaß und Spekulationen. Stay tuned, stay safe und Happy Trading!

Hello und Goodbye…ihr glorious drei!

Die Bringer der Woche: Komm schon!

cat-furry-mouse-hole-white-2560x1440Die letzte offizielle Sommerwoche hat begonnen. Ab Donnerstag steht wieder Herbst auf dem Programm, obs uns passt, oder nicht. Regen, Dunkelheit, Kälte- willkommen in der dritten Jahreszeit. Während ich mich mit Vorfreude aufs Oktoberfest tröste, scheinen die Börsianer immer noch in ihrem Jammertal zu stecken. Und das hatte letzte Woche sogar einen Namen: Jackson Hole. In diesem Grand Canyon-Kaff, in dem sich Bär und Wolf guten Tag sagen, trafen sich am Donnerstag und Freitag die Oberbosse der Notenbanken. Allen voran Oberhäuptling Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank.

Die alte Dame schaffte es doch tatsächlich mit Gerüchten um mögliche Zins-Erhöhungen die Finanzwelt letzte Woche weltweit komplett zu lähmen. Die Trader lauerten auf Janets Rede, wie die Katze vor dem Mauseloch. Mit dem Unterschied, dass die Maus nicht aus ihrem Loch kam und Janet die Katze im Sack ließ. Obwohl, die sonst so verschlossene Dame hat sich für ihre Verhältnisse schon ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt und meinte: “Im Lichte der fortgesetzten soliden Situation auf dem Arbeitsmarkt und unseren Prognosen für die volkswirtschaftliche Aktivität und die Inflation glaube ich, dass die Argumente für eine Erhöhung der Leitzinsen stärker geworden sind”. Frei übersetzt bedeutet das soviel wie: Wenns in Amerika wirtschaftlich weiterhin rund läuft, müsst ihr bald wieder mehr für Kredite löhnen.

Aha, und warum machte der DAX daraufhin einen Mini-Freudenhüpfer? Weil die Börsianer Meister im zwischen-den-Zeilen-lesen sind. Janet sagte nur, dass sie eine Zinserhöhung ok fände, aber nicht wann. Daraus schließt die Finanzwelt, dass es zumindest in naher Zukunft noch nicht soweit sein wird. Also haben Aktionäre noch ne Schonfrist und die Kurse sind bis auf weiteres nicht in Gefahr. Steigende Zinsen sorgen nämlich oft dafür, dass Kapital aus Aktien auf Sparbücher fließt und das vermiest das gute Börsen-Klima.

So, und wie gehts jetzt weiter? Diese Woche gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, die Trader kommen endlich wieder in die Pötte, lassen Zinsen Zinsen sein und stürzen sich wieder ins Tagesgeschäft: Dem Handel mit Aktien. Oder die Schreckstarre geht noch in die Verlängerung, so nach dem Motto: Nach Janet Yellen ist vor Janet Yellen. Die Lady hat schon wieder einen Termin in ihrer Agenda stehen, diesmal sogar einen, bei dem sie die Katze aus dem Sack lassen muss. In ihrer nächsten Sitzung am  20. und 21. September kann die US-Notenbank eine Zinserhöhung beschließen, oder ablehnen. Alle Meetings vorab sind sowieso nur Geplänkel.

Diese Woche gibt es wenig sogenannte “Impulse”, die den Aktienmarkt anheizen könnten. Konjunkturdaten, wie Verbraucherpreise und Arbeitslosenzahlen, werden uns wahrscheinlich keine schlaflosen Nächte bereiten. Spannender sind da schon die Quartalszahlen der US-Softwareschmiede Salesforce am Mittwoch. Der SAP und Microsoft-Konkurrent, der CRM (Kundenmanagement) Systeme als Software in der “Cloud” anbietet, macht mit Milliarden-Zukäufen so manche Analysten skeptisch. Sie fragen sich zu Recht, ob Salesforce an seine Wachstumsgrenzen gestoßen ist und andere Unternehmen “schlucken” muss, um im Konkurrenzkampf gegen die Big Boys der IT-Industrie punkten zu können. Spannendes Date also, auf das wir euch noch frühzeitig vorbereiten werden, sobald mehr Gerüchte aus der Analystenküche durchsickern.

So BUXianer, das Börsenglück liegt auch diese Woche wieder in eurer Hand. Macht was draus, sonst machens andere. Happy Trading!

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Die Bringer der Woche: Komm schon!

Die Bringer der Woche: Höhenangst

1.bildThe only way is up, Baby…! Lalala, summsumm und schon wieder hat sich ein fetter Ohrwurm bei mir eingenistet. Ich wette, dass die meisten Profi-Trader irgendwo zwischen den Wolkenkratzern von Bankfurt, oder New York, letzte Woche genau den gleichen Song geflötet haben, denn die Rekord-Jagd an der Wall Street zog sich gleich über mehrere Tage hin. Donnerstag knallten dann endgültig alle Sektkorken übers Parkett, als sowohl der Dow Jones Index, als auch seine Geschwister Nasdaq (Techi-Aktien) und S&P 500 (die 500 wichtigsten Ami-Companies) neue Allzeit-Hochs erstürmten. Profi-Trader high, die Reichsten der Reichen noch reicher und wir? Haben hoffentlich auch auf die richtigen Pferdchen gesetzt.

So könnte es weitergehen, oder? Einfach auf blöd “Pfeil nach oben” tippen und hoppa, schon klingelt die Kasse. Hm, so einfach läuft das Spiel dann aber (leider) doch nicht. In den letzten Wochen hielten uns die Quartalszahlen aller börsennotierter Unternehmen enorm auf Trab und die Kurse hoch. Jetzt, da die erste Euphorie-Welle langsam abflacht und kaum noch Bilanzen aufm Terminplan stehen, müssen sich die Börsianer neuen Stoff suchen. Genügsam sind sie ja, das muss man ihnen lassen. Sobald es nur den kleinsten Anlass zum Feiern gibt (z.B. Unternehmen XY blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, Ölvorräte schrumpfen, Zinsen könnten niedrig bleiben..) geht der Run auf Aktien los. Kaufen, Kaufen, die Gelegenheit war nie so günstig…so lautet das Motto.

Aber die Rally (Kurs-Sprint) steht auf wackeligen Beinen. Je näher sich unser DAX der 11.000 Punkte Grenze nähert, desto schwankender ist er unterwegs. Unsere Germany 30 verabschiedeten sich mit 10.713 Punkte ins Wochenende- noch ein kleiner Ruck und schon hätte der Index eine Schallmauer durchbrochen. Für Börsianer ist sowas psychisch immer recht schwierig. Diese Punktegrenzen lösen bei Investoren oft Gefühle von Höhenangst aus. Ihr könnt euch das so vorstellen, wie bei einem Bergsteiger, der den Gipfel zwar gerne erklimmen würde, aber unterwegs ständig in den Abgrund blickt und sich fragt: “Was, wenn ich jetzt abstürze”? Diese Angst sitzt auch den Börsianern im Nacken, die ständig den nächsten Crash fürchten.

Wann der kommt, weiß natürlich niemand, aber die meisten Experten rechnen damit, dass die gute Stimmung noch eine Weile anhalten wird. Zumindest bis Mittwoch denn dann, pünktlich zur Tagesschau-Zeit, betet US-Notenbank-Chefin Janet Yellen das neueste Fed-Protokoll herunter. Warum immer Mittwochabend? Janet zwingt mich mit ihrem Timing regelmäßig zu Überstunden, aber die Finanzwelt (und wir) hängen jedes mal wieder an ihren schmalen Lippen. Wir hoffen, dass sie irgendwann mal Klartext darüber spricht, ob und wann die nächste US-Leitzinserhöhung kommt. Börsianer fürchten höhere Zinsen wie der Teufel das Wasser, da Aktien dann schlagartig an Sexyness verlieren und Sparbücher wieder im Trend liegen. Deshalb also die ganze Aufregung. Experten rechnen mit einer möglichen Zinserhöhung frühestens im September. Mehr wird uns Janet am Mittwoch wahrscheinlich auch nicht verraten…

Vielleicht rücken wenigstens ein paar Unternehmen mit kurstechnisch relevanten Infos raus? Ja. Auch wenn die Bilanzsaison bei uns fast abgelaufen ist, gibt es doch noch ein paar Nachzügler. Quartalszahlen von Cisco (Mittwoch) und Walmart (Donnerstag) zählen zu den absoluten Wochen-Highlights und wir werden euch selbstverständlich zeitnah mit allen Must-Knows zu den beiden US-Aktien füttern.

Und jetzt bitte Anschnallen, BUXianer! In wenigen Minuten starten wir wieder in eine Woche voll Spiel, Spaß und Spannung. Happy Trading!

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Die Bringer der Woche: Höhenangst

Die Bringer der Woche: Endlich!

the-chick-is-finally-freeHeute ist Montag der 13.. Kein schlechtes Omen, oh nein! Diese Woche können wir endlich anstoßen- auf die lang erwartete Fußball EM und ähm… auf den Zinsentscheid der US-Notenbank. Was für ein Burner! Am Mittwoch, zur besten Tagesschau-Zeit und kurz vor dem Spiel Frankreich gegen Albanien, betritt US-Notenbankchefin Janet Yellen das Podium, um zu verkünden, ob und um wie viel Prozentpünktchen der US-Zinssatz erhöht wird. Diesmal gibts kein “vielleicht” oder “wahrscheinlich”. Diesmal ist Klartext angesagt!

Da das Deutschland-Spiel erst am Donnerstag stattfindet, könnten wir am Mittwoch also durchaus Janet als Angrill- Alibi nehmen, oder? Okay, okay, vielleicht ein wenig übertriebene Aktion, aber die Profi-Börsianer warten echt schon seit Wochen auf dieses Happening, das die Aktienkurse in den kommenden Tagen vollkommen hypnotisieren könnte.

Während eine (relativ unwahrscheinliche) Zinserhöhung für Banken-Aktien echt der Knaller wäre, würden die Kurse der meisten anderen Unternehmen zumindest übergangsweise leiden. Banken freuen sich natürlich, wenn sie endlich wieder Kredite gegen würdige Zinsen verticken dürfen, andere Unternehmens-Aktien verlieren dagegen an Sexappeal, da Sparbuch & Co. dann wieder mehr Rendite abwerfen. Ihr seht schon, zwiespältige Sache, der Zinsentscheid! Letzten Endes müsst ihr entscheiden, ob ihr eure Trades vor Mittwochabend versilbert, oder das (geringe) Risiko eines Kursgewitters nach Janet’s Auftritt in Kauf nehmt.

Und dann wollen wir natürlich noch wissen, welche Unternehmen diese Woche im Rampenlicht stehen. Heiße Kandidaten für den roten Teppich sind Apple, die heute Abend zur Entwicklerkonferenz einladen und die beiden Textil-Multis H&M und Inditex (Zara), die sich beide den Mittwoch für ihre Quartalszahlen-Präsentation auserkoren haben. Mit ein bisschen Glück darf ich euch an diesem Tag ausführlich von den In’s und Out’s der Modebranche berichten, doch soviel schon mal vorweg: Die beiden Runway-Konkurrenten liefern sich schon seit Jahren ein spannendes Rennen um die Fashion-Krone, wobei Zara-Mutter Inditex die unangefochtene Nummer eins ist und wohl auch bleibt. H&M hatte nach eigenen Angaben unter dem wechselhaften Frühling und der ebenso launischen Kundschaft zu leiden und enttäuschte die Analysten bereits im April mit flauen Umsätzen. Ganz im Gegensatz zum Zara-Konzern Inditex, der von Tochter-Marken wie Massimo Dutti und Bershka profitiert und weiterhin kräftig auf Expansionskurs setzt.

So, ihr BUXers. Ich gebe zu- ich bin total verkatert und muss jetzt unbedingt noch eine Runde nachschlafen. Ab 09.03 Uhr bin ich wieder am Start für ein paar fitte Trades. Ihr auch?

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Die Bringer der Woche: Endlich!

Die Bringer der Woche: Trau dich!

LUIS GUZMAN as a desperate guy out on a ledge and JIM CARREY as Carl in Warner Bros. Pictures’ and Village Roadshow’s comedy “Yes Man,” distributed by Warner Bros. Pictures. PHOTOGRAPHS TO BE USED SOLELY FOR ADVERTISING, PROMOTION, PUBLICITY OR REVIEWS OF THIS SPECIFIC MOTION PICTURE AND TO REMAIN THE PROPERTY OF THE STUDIO. NOT FOR SALE OR REDISTRIBUTION.

Vor einer gefühlten Ewigkeit gab es auch bei mir ein Leben ohne BUX, jedoch mit Aktien. Ich butterte mein Erspartes in Anteile von Firmen, die ich irgendwie sexy fand, wie zum Beispiel Nike oder BMW. Kein Fehler, ganz im Gegenteil! Immerhin verdiente ich mir damit ein paar extra Gadgets, Kurztrips und Frauen-Schnick-Schnack. Seit ein paar Monaten ist mir jedoch klargeworden, dass erfolgreiche Trader nicht nur Anteile von Firmen kaufen, die irgendwie gerade total angesagt sind, sondern ganz andere Faktoren im Auge behalten müssen.

Zum Beispiel den Ölpreis, mit dessen Hochs und Tiefs die weltweiten Aktienkurse mitschunkeln. Oder Konjunkturdaten über die wirtschaftliche Gesundheit eines Landes. Oder politische Konflikte. Oder: Janet Yellen. Die graue Chefin der US-Notenbank hat zwar das Sexappeal eines Gefrierschranks, bestimmt aber seit Monaten wie keine andere über Hopp- oder Flop an der Börse. Ende letzten Jahres beschloss sie das Ende der amerikanischen Nullzins-Ära und erhöhte den Zinssatz auf 0,25-0,50 Prozent. Ein kleiner Schritt für uns, ein gigantischer Sprung für die Finanzwelt, die seitdem Woche für Woche auf neue Signale der Fed (US-Notenbank) wartet, die darüber Aufschluss geben, wann die nächste Zinsparty steigt.

Nervig. Und- entschuldigt meine Wortwahl zu früher Stunde- pervers. Sollten nicht die Unternehmen und deren Erfolge oder Pleiten die Börsenkurse bestimmen anstelle einer Notenbank? Dazu kommt noch, dass Janet einfach nicht ihren Mund halten kann / darf. Erst letzten Freitag schnappte sie sich bei der Uni Cambridge wieder das Mikro um anzudeuten, dass eine Zinserhöhung in den nächsten Monaten “angemessen” sei. Aha. Und nur aufgrund dieser äußerst informativen Äußerung hielten die Börsen den ganzen Tag den Atem an. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Profi-Trader Janet immer dann den Buhmann zuschieben, wenn sie sich nicht trauen, einen Deal einzutüten. Das Argument : ”Ähm, naja, ich dachte, ich warte mal Janet ab” zieht bestimmt schon seit Monaten und lässt die Kurse auf der Stelle treten. Börsianer zittern vor Mrs. Yellen, weil eine Zinserhöhung Aktien als Investment unattraktiver machen und altmodische Geldanlagen wie das Sparbuch ein Revival erleben könnten.

Unser DAX gewann letzte Woche zwar fast sagenhafte 5 Prozent, die jedoch eher den guten Konjunkturdaten zu verdanken waren, als der Politik der US-Notenbank. Diese Woche rechnen die Analysten wieder nicht mit wilden Kurs-Sprüngen, da man das nächste Fed-Treffen im Juni abwarten will. Doch nicht nur die Zinsen, sondern auch die Entscheidung über den “Brexit” hält die Börsenwelt in Atem. Am 23.Juni beschließen die Briten über den Verbleib ihres Landes in der EU und sorgen damit für Aufregung bei der internationalen Finanzwelt, die heftige Folgen für die Wirtschaft des Landes, aber auch Exportfirmen anderer Länder bis hin zur Wirtschaftskrise voraussieht.

Tja, bei so viel vager Warterei freuen wir uns doch über ein paar handfeste Firmen-Events. Unsere Freunde von VW präsentieren beispielsweise am Dienstag ihre Quartalszahlen, die vermutlich auch ohne extra Kosten für das Dieselgate-Drama nicht gerade rosig ausfallen dürften. Spannend bleibt auch der Übernahme-Krimi Monsanto / Bayer, der nach einem gescheiterten ersten Angebot in die Verlängerung geht. Den Bayer-Aktionären wird bei über 62 Milliarden Euro verbunden mit dem Bad-Boy Image des Glyphosat- und Gen-Pflanzen Produzenten Monsanto doch langsam mulmig. So musste Bayer in den letzten Tagen heftige Kurs-Strafen verdauen und könnte auch diese Woche für ne gute Dosis Adrenalin auf dem Parkett verantwortlich sein. Danke, Bayer! Ohne den DAX-Giganten hätten wir aufgrund der Notenbank- und Brexit-Warterei doch recht wenig Kick in den kommenden Tagen. Ab 09:03 Uhr heißt es wieder: Gasgeben, BUXers! Den Mutigen gehört die Börsen-Welt.

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Die Bringer der Woche: Trau dich!

Gehen die Börsianer heute in die Vollen?

Thomson-5133Es gibt nicht viele Ereignisse, die von der Finanzwelt mit Spannung erwartet werden, obwohl schon vorab feststeht, dass das Ganze eine Nullnummer wird. Janet Yellen, die Granny der US-Notenbank Fed, machte gestern mit ihrer Rede zum Zinsentscheid dem Champions League Halbfinale Konkurrenz und brachte so manchen Börsianer in Zugzwang. Fußball gucken, oder an Janets Lippen hängen? Die meisten dürften sich dafür entschieden haben, asozialerweise ihr Smartphone mit zum Viewing zu nehmen, um ab und zu heimlich unterm Tisch die Lage zu checken.

Verpasst hätten sie auch ohne Handy wenig, denn die US-Notenbank zelebriert das süße Nichts. Bis auf Weiteres bleibt der Leitzins bei 0,25-0,50 Prozent eingefroren und wird vermutlich erst Richtung Winter aufgetaut. Diese – nicht sehr überraschende- Message könnte heute dafür sorgen, dass sich die Profi-Trader wieder etwas mutiger auf die Aktien stürzen, da niedrige Zinsen generell als gutes Kursdoping gelten. Ganz einfach, weil Spargeld auf der Bank keine Rendite bringt und Aktien somit das attraktivere Investment sind.

Für zusätzliche Bespaßung sorgen heute Unternehmensdaten. Wir befinden uns mitten in der Berichtsaison, der Zeit des Jahres, in der Dax-Firmen auf den Beichtstuhl müssen und der Öffentlichkeit ihre Umsatz- und Gewinnzahlen präsentieren.

Während Volkswagen vermutlich trotz guten Geschäften in China noch an der Dieselgate-Affäre zu knabbern hat und vor einem großen Bilanzloch steht, sorgte die Deutsche Bank heute Morgen für eine Mega-Überraschung. Die Skandalbank, die seit Monaten nicht aus den Negativ-Schlagzeilen kommt, erwirtschaftete im ersten Quartal überraschend einen Gewinn von 236 Millionen Euro. Da hatten sich die Analysten, die im Schnitt einen Verlust von 300 Millionen Euro erwartet hatten, ordentlich verspekuliert. Die Geschäfte in Bankfurt laufen zwar immernoch schlecht, aber Dank des knallharten Sparkurses und geringeren Kosten für Rechtstreitigkeiten, blieb unterm Strich doch ein hübsches, grünes Plus aufm Konto hängen.

Entpuppt sich die Deutsche Bank als Überraschungsei des Tages und erobert sich den DAX-Spitzenplatz?

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Gehen die Börsianer heute in die Vollen?