Fielmann: Mit diesem Champion können Sie Kasse machen!

glasses-2211445_960_720Aktie? Fielmann! Das wäre doch auch ein schöner Slogan für unseren boerse.de-Top-Defensiv-Champion, der seinem Namen alle Ehre macht. Seit Jahresanfang verbuchte die Aktie der Optikerkette stolze 15,8 Prozent Rendite. Eine Performance, die auch bei uns im Haus die Korken knallen lässt, denn Fielmann zählt schon seit … Jahren zu den boerse.de-Champions-Aktien, die im BCDI-Zertifikat und BCDI-Aktienfonds vertreten sind. Höchststände bei Fielmann sorgen deshalb auch für strahlende Augen bei unseren Fondsmanagern und natürlich den BCDI-Anlegern. Heute versammeln sich die Aktionäre zur Hauptversammlung in Hamburg. Eine gute Gelegenheit, einen Blick auf das Unternehmen zu werfen.

Günther Fielmann: Der Unternehmensgründer mit Durchblick

Während sich seine Manager in den Ruhestand verabschieden, bleibt der 77-jährige Patriarchat und Firmengründer Fielmann noch ein paar Jahre treu. Erst kürzlich erneuerte er seinen Vertrag bis 2020 und überlässt Sohn Marc (27) bis dahin lediglich das digitale Spielfeld. Fielmanns Thronfolger muss sich seine Sporen eben erst noch verdienen, so wie Vater Günther es in den 70er-Jahren vorgemacht hat. Damals revolutionierte Fielmann mit seinem Filialsystem, günstigen Gestellen und Gläsern die gesamte Optikerbranche und sicherte sich mit dieser Strategie den höchsten Marktanteil. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert: Auch 2016 behauptete Fielmann einen Absatzmarktanteil von 53 Prozent und einen Umsatzmarktanteil von 21 Prozent für sich und gilt in der Branche als europäischer Marktführer.

Weitsicht macht sich bezahlt

Natürlich hat sich in den vergangenen 30 Jahren einiges verändert. Vor allem das Internet und die zunehmende Konkurrenz von Online-Händlern wie Mister Spex, Owl Optics oder Brille24 hat die Optiker-Branche umgekrempelt. Kunden bestellen neue Gläser und Gestelle mittlerweile lieber online als in den Ladengeschäften. Das spart Zeit und häufig auch Geld. Ein Trend, auf den auch Fielmann reagieren muss. Junior Marc, verantwortlich für die Marketingabteilung und digitale Entwicklung des Unternehmens, leitet ein internationales Forscherteam (“Fielmann Ventures”), das Technologien aufspüren soll, die die Branche in den kommenden Jahren verändern werden. Hoffnungsträger sind dabei Bestell-Apps und die Online-Zentrierung von Brillengläsern. Kunden müssten dann nicht mehr in die Filiale kommen, sondern könnten Augenabstand und Einschleifhöhe vom heimischen Schreibtisch aus bestimmen lassen.

Zahlen, die sich sehen lassen können

Auf der heutigen Hauptversammlung gab Fielmann bekannt, zum zwölften Mal in Folge die Dividende zu erhöhen. Anteilseigner sollen 1,80 Euro je Aktie erhalten, was einer Steigerung von drei Prozent entspricht. Satte Kursgewinne plus eine stattliche Dividende: Ein 1+1 gratis-Angebot, das Kunden und Aktionären gefällt. Fielmann kann sich aufgrund der positiven Quartalszahlen der vergangenen drei Monate ein paar Cent mehr Gewinnbeteiligung durchaus leisten: Von Januar bis März verkaufte das Unternehmen 1,95 Millionen Brillen (Vorjahr: 1,87 Millionen). Der Gewinn vor Steuern stieg auf 60,6 Millionen Euro (Vorjahr: 54,1 Millionen Euro) und der Quartalsüberschuss nahm auf 43,0 Millionen Euro (Vorjahr: 38,3 Millionen Euro) zu.

Und die Aktie? Die erreichte im April mit 76,48 Euro einen neuen Höchststand und trug mit ihrer Rendite zum Gesamterfolg des boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) bei, in dem auch Fielmann vertreten ist. Hätten Sie vor drei Jahren in Fielmann investiert, so würde ihr Depot jetzt ein Plus von 37,8 Prozent verzeichnen. Hätten Sie sich dagegen für ein breiter gestreutes Investment wie den BCDI entschieden, in dem Fielmann zusammen mit neun anderen, besonders renditestarken und gleichzeitig risikoarmen Aktien gelistet ist, so könnten Sie sich jetzt sogar über einen Gewinn von 52 Prozent freuen! Eine langfristige Geldanlage, die sicher einen Blick wert ist…

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

 

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Fielmann: Mit diesem Champion können Sie Kasse machen!

Daimler strahlt trotz Diesel-Ärgers

Dieselgate statt Wurstgate: Während sich bei der letzten Hauptversammlung in Stuttgart alles um heimlich vom Buffet entwendete Würstchen drehte, die ein Aktionär in sein Doggybag packte, muss sich Daimler heute vor allem Fragen zu Abgas-Vorwürfen gefallen lassen.

Abgas-Ärger durch Thermofenster

Anders als bei VWs Dieselfahrzeugen, deren Motorabschaltung während der Abgasprüfung aktiviert wurde, schummelt Daimler mit sogenannten Thermofenstern, die ab einer bestimmten Temperatur die Abgasnachbereitung herunterfahren. Angeblich, um bestimmte Motorteile zu schonen, wenn es draußen kälter wird. Umweltschützer in Deutschland und den USA gehen verständlicherweise auf die Barrikaden und verklagen den Autobauer, weil er mit der Werbung für vermeintlich “saubere” Dieselmotoren Verbraucher in die Irre geführt haben soll.

Spritfressende SUVs

Einen weiteren Vorwurf muss sich Daimler aufgrund seiner umfangreichen Geländewagen-Palette gefallen lassen. Die sogenannten SUVs liegen momentan weltweit total im Trend und sowohl Stadt-Cowboy, als auch Unternehmergattin schmücken sich gerne mit einem überdimensionierten Allrad. Einerseits eine erfreuliche Nachfrage-Entwicklung, andererseits ein Andachtspunkt für Daimlers Forschungsteam. Erstmals seit 2007 gelang es dem Autobauer nicht, die strengen Klimaschutzziele der EU einzuhalten und den CO2-Ausstoß der Flotte zu senken.

Der Wert belief sich 2016 wie im Vorjahr auf 123 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer. Die spezifische Zielvorgabe für Daimler für das Jahr 2020 sind maximal 100 Gramm. Eine “ernstzunehmende Herausforderung” für den Forschungschef des Konzerns, da der zunehmende Anteil spritschluckender SUVs den Gesamtwert der Daimler-Flotte erhöht.

Doch die Stuttgarter lassen sich von etwas Gegenwind noch lange nicht aus der Spur drängen. Mit einer Fokussierung auf Hybrid- und Elektromotoren will Daimler den Kraftstoffverbrauch seiner Flotte in den kommenden Jahren senken und gleichzeitig in die Entwicklung spritsparender Technologien investieren.

Traum-Bilanz

Bei so viel “Dreck am Stecken” treten die grandiosen Geschäftszahlen, die Daimler-Chef Zetsche heute präsentierte, fast schon in den Hintergrund. Dabei schien der Stern des Autobauers nie heller: Für die vergangenen drei Monaten rechnet Daimler mit dem höchsten, jemals erreichten Absatz. Die Zahlen für März liegen zwar noch nicht vor, aber im Januar und Februar schafften die Stuttgarter ein Verkaufsplus von 15,6 Prozent.

Trotz des Diesel-Ärgers treten die Aktionäre heute aufs Gaspedal und bescheren Daimler einen Kursgewinn von rund 1,6 Prozent. Nett, aber die Aktie des Autobauers kann mit einer Rendite von nahezu null Prozent seit Januar nicht überzeugen. Ganz im Gegensatz zum boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BDCI), der im gleichen Zeitraum 5,37 Prozent an Wert gewann. Sie sehen schon, liebe Leserinnen und Leser, es muss nicht immer die Marke mit dem “Stern” sein. Manchmal sind vermeintlich “langweilige”, aber ungemein renditestarke Aktien wie die des BCDI, die bessere Wahl.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

Daimler strahlt trotz Diesel-Ärgers

Die Bringer der Woche: Anpfiff!

SPAINITALY04Und wöchentlich grüßt das Murmeltier…kann man sein Börsen-Leben eigentlich “verwarten”, frage ich mich? So machens jedenfalls die Profi-Trader, bei denen schon seit Wochen Däumchendrehen angesagt ist. Letzte Woche boten die Meetings der Opec (die wichtigsten Öl-Länder der Welt) über eine Begrenzung der Fördermenge und das Treffen der EZB (Europäische Zentralbank) über die Zinspolitik genügend Entschuldigungs-Potential, um Aktien nicht zu kaufen. Niemand wollte sich vor diesen wichtigen Entscheidungen zu weit aus dem Fenster lehnen und so übt unser DAX seit Wochen Wassertreten. Öde Sache!

Doch die Aktienmärkte reagieren nunmal ultra sensibel auf Bewegungen des Ölpreises und der Leitzinsen. Beide Instrumente können Aktienkurse indirekt beeinflussen, weil sie beispielsweise Produktionskosten für Unternehmen erhöhen, oder Firmenanteile wegen höherer Zinsen fürs Sparbuch weniger interessant werden. Letzteres bereitet den Tradern schon seit Monaten Kopfzerbrechen: Wann erhöht die US-Notenbank endlich den amerikanischen Leitzins? Fast wöchentlich schwingt Mrs. US-Notenbank, Janet Yellen, irgendwo eine Rede und die Welt hängt gebannt an ihren roten Lippen. Und jedes Mal läuft der gleiche Film: die Aktienmärkte erstarren vor ihrer Ansprache in gebannter Erwartungshaltung, legen jedes Wort auf die Goldwaage und sind hinterher trotz neurotischem zwischen-den-Zeilen-lesen kein Stück schlauer als vorher.

Heute Abend um 18.30 Uhr unserer Zeit tut sie’s wieder: Janet erzählt beim World Affairs Council of Philadelphia irgendwas mit “vielleicht” oder “vermutlich” und sorgt damit weder für Klarheit, noch Erleichterung. Nervig. Aber so ist das nunmal- an der Börse zählen halt nicht nur die Resultate, die Unternehmen einfahren, sondern auch das Ganze drumherum, das den Erfolg von Firmen irgendwie beeinflussen könnte. Also auch Währungen, Wechselkurse, politischer Kram, Zinsen und..Sportereignisse.

Was für eine Überleitung, hehe. Im Gegensatz zu den Profi-Börsianern warten wir auf Freitag, den Kick-Off der Fußball EM! Und natürlich sitzen wir bis es soweit ist auch nicht passiv-gelähmt vor unseren Smartphones, sondern traden fröhlich weiter! Zum Beispiel Sportaktien wie Adidas, die zu den großen Gewinnern der EM zählen könnten. Die Franken rüsten fast die Hälfte aller Teams mit drei Streifen aus, produzieren den Turnierball und sind einer der Top-Sponsoren. Die Aktie könnte vom Trikot-Boom kräftig profitieren, aber es wäre auch möglich, dass der EM-Effekt schon in den 17 Prozent Umsatz-Zuwachs im ersten Quartal einkalkuliert war.

Bleiben noch Nike und EM-Schmarotzer wie Accor (Hotels), Heineken, oder diverse Fluggesellschaften, die von dem Großereignis profitieren könnten. Genug Stoff, um die Europameisterschaft auch trade-technisch noch spannender zu machen!

Etwas öde, aber diese Woche mega wichtig: Die Hauptversammlung von E.ON, dem Riesen mit Energie-Krisen. Die Aktionäre müssen mit einer 75 prozentigen Mehrheit einer Aufspaltung in zwei Unternehmen zustimmen, damit sich E.ON auf das zukunftsträchtige Ökostrom-Geschäft konzentrieren kann und Tochter Uniper das leidige Kohle- und Gas-Geschäft übernimmt. Ob der Aktienkurs nach der Kernspaltung vielleicht endlich einen Energie-Kick erlebt?

Und jetzt wirds langsam Zeit, dass wir in die Pötte kommen, BUXers! Grill, Panini-Sammelalbum, Wimpel am Auto, Biervorrat- alles gecheckt? Dann platziert jetzt noch eure Sieger-Trades und ab geht’s in eine Woche voller Spiel, Spaß und Spannung.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-bringer-der-woche-anpfiff/

Die Bringer der Woche: Anpfiff!

Deutsche Telekom: Der rosa Riese kanns noch

Beim magentafarbenen “T” denke ich erstmal an: Telefonstörung, Ron Sommer, Volksaktie und endlose Wartezeit auf Anschlüsse oder Reparaturen aller Art. Nicht allzu positiv, meine Vision der Deutschen Telekom. Zur Stunde treffen sich die Aktionäre des Unternehmens zur Hauptversammlung in der Kölner Lanxess-Arena und die Stimmung in der pinken Fankurve dürfte schon fast DFB-Pokal-Endspiel erreichen. Grund zum Jubeln haben die Anteilseigner vor allem wegen der geplanten Dividendenzahlung von 0,55 Euro pro Aktie. Wir könnten uns davon vielleicht ein extra Big Tasty Menü leisten, aber bei Großinvestoren ticken so ein paar extra Cent schon ordentlich an.

Dabei müssten die Aktionäre vor allem einen Mann feiern: T-Mobile-US Häuptling John Legere. Er verdoppelte den Gewinn der Telekom-Tochter im ersten Quartal dieses Jahres und zog damit auch für den Deutschen Mutterkonzern die Karre (mal wieder) aus dem Dreck. T-Mobile US steuert momentan fette 37 Prozent zum Konzernergebnis des rosa Riesen bei. John ging mit aggressive Werbung und gratis Videostreaming in Amerika auf Kundenfang und schaffte es seine Kundenzahl um 2,2 Millionen auf 65,5 Millionen zu vermehren.

In Übersee läuft also alles rosig. Ganz im Gegensatz zu den Geschäften hierzulande, wo die Erlöse in einem hart umkämpften Markt um 2,5 Prozent zurückgingen. Trotz schlapper Umsätze will – oder muss- die Deutsche Telekom auch noch 11,2 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Netze pumpen, das uns dank Glasfasernetz und 5G-Mobilfunkstandard noch mehr Speed aufs Gadget bringen soll. Schönes Ding. Ich frage mich nur, ob dem Otto-Normalsurfer nicht auch 3 oder 4G vollkommen reichen?

Das ganze Spektakel wird also mehr oder weniger vom boomenden, amerikanischen Markt finanziert und genau darin sehen Kritiker auch ein Risiko für das Telekom-Papier. Wie lange kann T-Mobile US die Deutschen noch an der Strippe halten? Und sind die Milliarden für neue Netze tatsächlich gut investiert? Aber jetzt ists euer Call, BUXers: Kommt die Volksaktie wieder in Fahrt?

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Deutsche Telekom: Der rosa Riese kanns noch

Deutsche Bank Hauptversammlung: Eine große Baustelle

RTX1FRLJDie Aktionäre der Deutschen (Skandal-) Bank trafen sich heute um 10:00 Uhr zur Hauptversammlung in der Frankfurter Festhalle. Von Partystimmung jedoch keine Spur. Schon vor Beginn der Veranstaltung geisterten Fotos aufgebrachter Anteilseigner und kinky gekleideter Demonstranten durch die Liveblogs der deutschen Presselandschaft. Mein persönliches Highlight sind die Öko-Aktivisten der Gruppe “Urgewald”, die vor dem Gebäude Putzlumpen und Flyer mit der Überschrift “Sauber machen, Herr Cryan” verteilten.

Den Lumpen-Aktivisten wollen die Deutsche Bank mit ihrer Aktion dazu bringen, Unternehmen die in Waffen- oder umweltfeidliche Kohlegeschäfte verstrickt sind, finanziell nicht mehr zu unterstützen. Ein hübscher Gedanke, wobei ich mir vorstellen könnte, dass Vorstandschef John Cryan heute auf anderen Baustellen reinen Tisch machen muss.

Eine kleine Zusammenfassung der Deutschen Bank Problemchen:

* Der Aktienkurs fiel in diesem Jahr auf den tiefsten Stand seit der 90er Jahre. Die Dividende wurde gestrichen.

* Das Bilanzjahr 2015 endete mit einem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro.

* Die DB hat mit einem enormen Image- und Vertrauensverlust zu kämpfen.

* Unzählige Rechtsstreitgkeiten kosten die Bank viel Zeit und Geld. Cryan geht im laufenden Jahr von “nur” 2,1 Milliarden Euro aus.

* Hohe Strafgelder, Gerichtskosten und historisch niedrige Zinsen zwingen die Bank auf Sparkurs.

* Die Aktionäre wollen vor allem eines: Wissen, wohin die Reise geht.

Beobachter rechnen – wie schon vor einem Jahr- mit einem filmreifen Clash zwischen Anteilseignern, deren Investment sich im letzten Jahr halbiert hat, Firmenboss John Cryan, dem gerade erst zurückgetretenen Co-Chef Jürgen Fitschen und Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner. Die drei Hauptdarsteller haben ganz unterschiedliche Rollen im DB-Drama. John ist der “Aufräumer” und Hoffnungsträger der Aktionäre, Jürgen spielt den verprellten “Ausscheider”, der so unentbehrlich ist, dass er in Teilzeit weiterhin Firmenkunden betreut und Paul den “Buhmann”, der als interner Kontrolleur gepfuscht und der Bank höhere Strafen für Zinsmanipulation eingebrockt haben soll, als eigentlich nötig.

Diesen Vorwurf will eine Aktionärin jetzt genauer prüfen lassen und verlangt eine Abstimmung darüber, ob vier Sonderprüfungen durchgesetzt werden, die das (Fehl-) Verhalten von Paul Achleitner & Co. bei der Aufklärung der weltweiten Zinsmanipulations-Affäre ans Licht bringen sollen. Hätte die DB besser mit den britischen Behörden kooperiert, wäre sie eventuell einem Teil der 2,5 Milliarden Dollar- Strafe entgangen.

Um die Stimmung in der Halle zu retten, legte sich John Cryan mächtig ins Zeug und probierte, einen auf Aufbruchstimmung zu machen. Es fielen Statements wie: “Wir haben die Chance, die Deutsche Bank auf das zu konzentrieren, was sie stark macht.” oder “Fleiß, Ehrlichkeit, Vertrauen und Gründlichkeit sind die Tugenden der Deutschen Bank.” Und nicht zu vergessen: “Unsere neue Private-Banking-App ist wirklich klasse.” Na da sind wir aber froh! Ein toller Anfang und der richtige Zeitpunkt für die Aktionäre, um sich aufs Würstchen-Buffet zu stürzen. Frei nach dem Motto: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Mahlzeit!

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Deutsche Bank Hauptversammlung: Eine große Baustelle