Fuchs Petrolub: Top Zahlen, Top Ausblick

7028Unsere erfahrenen boerse.de-Aktienbrief-Leser profitieren heute von einem klaren Heimvorteil: Die Fuchs Petrolub-Aktie, von der viele Börsianer vielleicht noch nie gehört haben, zählt schon seit Jahren zum Eliteclub der Champions-Aktien und was soll ich sagen? Meine Kollegen aus der boerse.de-Aktienbrief-Redaktion hatten mal wieder den richtigen Riecher. Der Schmierstoffhersteller präsentierte heute Morgen glänzende Halbjahreszahlen und hängt die Latte für das Gesamtjahr 2017 noch höher.

Läuft wie geschmiert!

Die Erlöse dürften 2017 nun zwischen sieben und zehn Prozent wachsen, teilte das im MDax notierte Unternehmen mit. Zuvor war das Management von einem Plus zwischen vier und sechs Prozent ausgegangen. Die Fuchs-Familie hat auch allen Grund, um ein wenig an der Prognoseschraube zu drehen, denn umsatztechnisch laufen die Geschäfte wie geschmiert und das Mannheimer Unternehmen erwirtschaftete mit 1,25 Milliarden Euro zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor allem das starke, sieben prozentige Wachstum in Asien, Amerika und Afrika lässt die Kasse des Mineralöl- und Chemiekonzerns (und die der Aktionäre) klingeln.

Aktie geht ab

32,73 Prozent Rendite innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Ein Plus von 342,85 Prozent seit 2007. Immer neue Rekord-Hochs, wie zuletzt Mitte Juni, unterdurchschnittliche Rücksetzer. Das sind die Merkmale, die einen Aktienbrief-Champion auszeichnen. Denn im Gegensatz zu vielen spekulativen Aktien mit einer ähnlichen 12-Monats-Rendite wie z.B. Aixtron oder Paion verläuft der Kurs der Fuchs Petrolub-Aktie “wie am Schnürchen” himmelwärts. Die Ursache für die stetig steigende Rendite liegt auf der Hand: Fuchs Petrolub punktet mit einem grundsoliden Geschäftsmodell, einer jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte und guten Wachstumsperspektiven.

Die Fuchs-Familie

Wer Motoröl (wie ich) lieber nachfüllen lässt, anstatt selbst zum Kanister zu greifen, hat von Fuchs Petrolub vielleicht noch nie gehört. Das ist verzeihlich, zumal das Familienunternehmen vor allem Industrie-Schmierstoffe produziert. Fuchs Petrolub hat mehr als 10.000 Produkte für alle Lebensbereiche im Programm und beliefert unter anderem Automobilhersteller, Stahlunternehmen und die Landwirtschaft. Ein Konzern, der weit weniger “glamourös” als die Elektroauto-Schmiede Tesla, das Geister-Startup SnapChat oder der Actionkamera-Hersteller GoPro ist. Doch der “Charm” vieler Unternehmen wird oft überbewertet und macht Anleger blind für die Mauerblümchen auf dem Börsenparkett, die häufig eine weit bessere Performance hinlegen, als so manche “hippe” Aktie.

Wir haben neben Fuchs Petrolub noch 99 weitere, “heiße” Champions-Aktien für Sie herausgefiltert, die auch in turbulenten Zeiten wie diesen durch herausragende Renditen und geringe Risiken glänzen. Welche das sind, verraten wir Ihnen im brandneuen boerse.de-Aktienbrief. Ihr Gratisexemplarliegt schon für Sie bereit!

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

boerse.de

Werbeanzeigen
Fuchs Petrolub: Top Zahlen, Top Ausblick

Die Highlights der Woche: Entspannung in Sicht?

Eine turbulente Woche voll politischer und wirtschaftlicher Höhepunkte liegt hinter uns. Die Wahl in den Niederlanden, der Zinsentscheid der US-Notenbank, die dramatischen Jahreszahlen der Energieversorger, die Durchsuchung bei Audi, der Besuch von Kanzlerin Merkel bei Donald Trump… Ereignisse, welche stets auf Sicherheit bedachten Börsianer verunsicherten.
Deren Grundeinstellung “nur nicht zu weit aus dem Fenster lehnen” spiegelte sich auch in den Aktienkursen wider. So ging der deutsche Leitindex mit 12.098 Punkten und einem Wochengewinn von rund einem Prozent ins wohlverdiente Wochenende. Börsianer sind ein sicherheitsliebendes Völkchen und je mehr nach “Schema F” läuft und je weniger welt- oder finanzpolitische Überraschungen drohen, desto besser für die Kursstabilität. “Politische Börsen haben kurze Beine” lautet eine alte Börsenweisheit. Doch was, wenn sich politische Ereignisse praktisch die Klinke in die Hand geben?
Nach dem Amtsantritt von Donald Trump kommen schon die Wahl in den Niederlanden, in Frankreich und schließlich in Deutschland, gemischt mit einer ordentlichen Dosis weltpolitisches Tohuwabohu. Aus den “kurzbeinigen” Börsen werden Marathon-Märkte, die fast schon immun gegen politische Querelen geworden sind.
Auch das “Zins-Gespenst” macht seinem Namen keine Ehre mehr. Obwohl die US-Notenbank vergangenen Mittwoch den US-Leitzins auf 0,75-1,00 Prozent erhöhte, reagierten die Weltbörsen tiefenentspannt. Der Zinsschritt war zwar erwartet worden, doch die Vergangenheit lehrte uns, dass ein Anstieg des Leitzinses häufig einen Kursrutsch verursacht, da Anleger ihr Depot “umschichten”: Raus aus den “riskanten” Aktien, rein in die festverzinslichen Bankanlagen.
Selbst diese Börsenregel verliert momentan ihre Daseinsberechtigung. Sowohl Dax, als auch Dow Jones ließen nach dem Notenbanktermin nur leichte Zuckungen sehen– von einem Kurs-Kollaps konnte keine Rede sein.
Eine kleine Atempause hätten wir uns diese Woche redlich verdient. Ob die Finanzmärkte das genauso sehen? Zweifellos bewegen wir uns weiterhin auf glattem, aber bis dato überraschend tragfähigem Eis. An politische und wirtschaftliche Umfeldfaktoren haben wir uns scheinbar schon gewöhnt. Wie wäre es dann zur Abwechslung mal mit fundamentalen Unternehmensdaten? Davon gibt es diese Woche wieder reichlich. Wie im Showgeschäft drängen Stars und Sternchen aufs Parkett– von “Promis” wie Nike und BMW, bis hin zu “Geheimtipps” wie diesem Champion.
Hier ein Auszug der Börsen-Highlights, die für Stimmung auf dem Parkett sorgen könnten:
Montag:
SAP Capital Markets Day, Deutsche Bank (Geschäftsbericht)
Dienstag:
Fuchs Petrolub (Jahreszahlen), BMW (Jahreszahlen), General Mills (Q3 Zahlen), Nike (Q3 Zahlen), FedEx (Q3 Zahlen), Porsche SE (Bilanz Pk)
Mittwoch:
Xing, Jenaoptik, Kingfisher, Hermes (alle Jahreszahlen)
Donnerstag:
Postbank, Leoni, United Internet, Pfeiffer Vacuum, Stada, Krones, Freenet, Telecom Italia, GameStop (alle Jahreszahlen)
Freitag:
Salzgitter und Hapag-Lloyd (Jahreszahlen)
Liebe Leserinnen und Leser, wie im echten Leben so gilt auch an der Börse: Mit kleinen Schritten gelangt man oft sicherer ins Ziel als mit Siebenmeilenstiefeln. Auch ich fühle mich oft von der Flut an Unternehmensnachrichten und weltpolitischen Neuigkeiten “erschlagen”. Doch das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und der Börse Lebewohl zu winken. Ganz im Gegenteil. Solange die Menschheit nach Wachstum strebt, wird sich auch die Wirtschaft weiterentwickeln. Die Vergangenheit beweist, dass Dax und Dow Jones im Mittel jährlich 9 Prozent Rendite erzielen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf verlieren auch kurzzeitige Kursturbulenzen an Schrecken und einem langfristigen Vermögensaufbau mit risikoarmen Wertpapieren wie unseren Champions steht nichts mehr im Wege.
Ich wünsche Ihnen eine entspannte und erfolgreiche Börsenwoche,
Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Die-Highlights-der-Woche-Entspannung-in-Sicht-von-Miss-boersede/7751078

Die Highlights der Woche: Entspannung in Sicht?

Bei Lanxess stimmt die Chemie (wieder)

Spezialchemie-Konzern Lanxess gewährt uns Donnerstagmorgen einen Blick in seine Bilanzbücher 2016. Auf den ersten Blick eine “langweilige” Branche, auf den zweiten eine unentbehrliche. Zwar fehlt den meisten von uns der rechte “Draht” zur Spezialchemie, doch was wären wir ohne Kautschuk, Kunststoffe und Pigmente? Lanxess Produkte sind vielleicht nicht so sexy wie beispielsweise Daimlers neueste Prestigeobjekte, aber ein Mercedes ohne Mithilfe eines Chemiekonzerns? Undenkbar. Reifen, Lack, Kunststoffe – viele Unterteile haben ihren Ursprung im Labor.

Auch aufgrund der boomenden Autoindustrie in Asien erhöhte Lanxess im November 2016 zum dritten Mal innerhalb eines Jahres die Prognose: Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) könnte an der Eine-Milliarden-Euro-Grenze kratzen nach 885 Millionen Euro im Jahr zuvor. Unterm Strich bleiben dem Konzern vermutlich 62 Millionen Euro in der Kasse nach 41 Millionen Euro 2015.

Die Erfolgsgeschichte des M-Dax-Mitglieds ist noch relativ jung und vor allem einem Mann zuzuschreiben: Matthias Zachert. Als der “Zahlenmensch mit Stallgeruch”, wie ihn eine Nachrichten-Website zu seinem Amtsantritt 2014 betitelte, die Leitung des Kölner Unternehmens übernahm, braute sich in dessen Chemieküche nichts Gutes zusammen. Ausgerechnet das Kerngeschäft, die Herstellung und der Vertrieb von Kautschuk, entwickelte sich zäh. Zachert fackelte nicht lange und verordnete Lanxess eine Radikalkur, gepaart mit einer strategischen Neuausrichtung.

Neben den üblichen Sparmaßnahmen wie Stellenabbau und der Zusammenlegung von Abteilungen konzentrierte sich der Chemiekonzern von nun an auf Geschäftsbereiche, die weniger zyklisch und konjunkturabhängig sind, als das kriselnde Gummi-Geschäft. Zacherts Ziel ist es, Lanxess’ Abhängigkeit vom Kautschuk zu verringern und freigewordene Ressourcen und Gelder in die Übernahme des US-Konkurrenten Chemtura zu investieren. Die 2,4 Milliarden Euro teure Fusion soll bis Mitte 2017 in trockenen Tüchern sein und den Kölnern Zugang zum Markt der Schmierstoffe und Flammschutzmittel ermöglichen, die etwa in der Bau,- Luftfahrt- und Elektroindustrie genutzt werden.

Zur Rettung des schwächelnden Kautschuk-Segments fand Zachert 2015 einen potenten Partner: Den weltgrößten Energie- und Ölkonzern Saudi Aramco. Die Araber zahlten für 50 Prozent des Gemeinschaftsunternehmens 1,2 Milliarden Euro netto an Lanxess. Ein doppelter Befreiungsschlag für den Chemiekonzern: Zum einen verfügte dieser nun über die finanziellen Mittel für eine Neuausrichtung und die Akquisition von Chemtura. Zum anderen bekamen die Kölner dank ihrer neuen Arab-Connection so etwas wie eine “Privat-Pipeline” für den gefragten und teuren Rohstoff Öl, der für die Kautschukherstellung benötigt wird.

Na, neugierig geworden? Zurecht. Die Spezial-Chemieindustrie befindet sich zwar im stetigen Wandel, doch sie liefert die Basis für viele Erzeugnisse des täglichen Lebens– von Nahrungsmitteln über Medikamente bis hin zu Gebrauchsgütern. Natürlich gibt es in der Chemiebranche eine Vielzahl interessanter Einzelwerte. Um die Spreu vom Weizen zu trennen haben wir bei der Auswahl der Titel, die den Namen “Champion” auch verdienen, vor allem ein Augenmerk auf deren Zehn-Jahres-Performance gelegt und entschieden uns für den Lanxess-Konkurrenten Fuchs Petrolub. Eine Kursrendite von +368 Prozent (Fuchs Petrolub) im Vergleich zu +70 Prozent (Lanxess) innerhalb der vergangenen zehn Jahre, gepaart mit einem hoffnungsfroh-grünen Renditedreieck machte uns die Entscheidung, Fuchs Petrolub zum Champion zu küren, relativ einfach.

PS: Brandaktuelle Informationen und Analysen zu unseren Champions, den erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt, erhalten Sie in der druckfrischen Ausgabe des boerse.de-Aktienbrief. Reinlesen lohnt sich!

Ich wünsche Ihnen einen spannenden, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Bei-Lanxess-stimmt-die-Chemie-wieder-von-Miss-boersede/7749819

Bei Lanxess stimmt die Chemie (wieder)