Die Aktie des Tages: Fresenius

Für Aktionäre des Gesundheitskonzerns Fresenius wird es morgen um 07:00 Uhr gleich doppelt spannend: Sowohl Mutter Fresenius, als auch Tochter Fresenius Medical Care präsentieren ihre Jahreszahlen 2016. Während sich Fresenius einen Namen als Deutschlands größter Klinikbetreiber gemacht hat, darf sich Sprössling Fresenius Medical Care (FMC) mit dem Titel “weltgrößter Dialyse-Konzern” schmücken.

Doch was macht FMC nun zu einem echten Champion, der seinen Namen auch verdient? Ein Blick auf den Aktien-Chart des Dialyse-Spezialisten verrät: Der Patient ist kerngesund. In den vergangenen zehn Jahren legte die FMC-Aktie im Mittel knapp 10 Prozent pro Jahr zu. Der Konzern hat sich für 2016 ein Umsatzwachstum von sieben bis zehn Prozent und einen Überschuss von 15 bis 20 Prozent zum Ziel gesetzt. Ob Fresenius Medical Care seine selbstgesteckten Ziele auch erreicht hat, bleibt abzuwarten, denn das Unternehmen hängt wortwörtlich “am Tropf” der USA. FMC verdient den Löwenanteil seines Gesamtumsatzes in Amerika, doch der Wandel des dortigen Gesundheitssystems verläuft nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Ende 2016 sorgte eine drohende Verordnung der US-Behörde Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS), wonach Wohltätigkeitsorganisationen bestimmten Dialysepatienten keine Zuschüsse mehr für Zusatzversicherungen bezahlen sollten, für Unwohlsein. Nierenkranke hätten nach Willen der CMS lediglich eine Basisversorgung erhalten und FMC eine geringere Behandlungs-Vergütung. Eine Regelung mit erheblichen, nachteiligen Folgen für das besonders wichtige US-Geschäft des Konzerns. Doch zum Glück gab es vor rund vier Wochen “Entwarnung”: Ein von Fresenius und anderen Dialyse-Anbietern angerufenes Gericht hat den Vorstoß der US-Behörde bis auf weiteres gestoppt.

Mit einer einstweiligen Verfügung, die auf unbestimmte Zeit bestehen bleibt, bewegt sich FMC in den USA wieder auf sicherem Terrain und geht zugleich auf Expansionskurs: Anfang Februar wurde bekannt, dass der Dialysekonzern sein Australien-Geschäft ausweitet. Fresenius Medical Care kaufte 70 Prozent der Cura-Gruppe, einem Betreiber von Tageskliniken in “Down Under”.

Sie merken schon, liebe Leser, ich versuche Ihnen das Thema “Gesundheitsaktien” möglichst schmackhaft zu machen. Natürlich beschäftigt sich niemand gerne mit Themen, die einem buchstäblich “an die Nieren” gehen, aber rein wirtschaftlich gesehen ist die Gesundheitsbranche ein Wachstumsmarkt, der enorme Chancen für uns Anleger birgt. Der demografische Wandel führt dazu, dass Gesundheitsunternehmen weltweit immer mehr Dialyse-Patienten versorgen müssen. Eine fragwürdige Entwicklung, die sich jedoch positiv auf die Geschäftszahlen von Fresenius Medical Care auswirken könnte.

Wenn ich Ihr Interesse an Champions-Aktien wie Fresenius und Fresenius Medical Care wecken konnte, so empfehle ich Ihnen einen Blick in den boerse.de-Aktienbrief, mit dem Sie wertvolle Informationen und Empfehlungen zu den weltweit erfolgreichsten und sichersten Aktien erhalten. Denn was für Ihre Gesundheit gilt, trifft auch auf Ihren Vermögensaufbau zu: Vorsorgen ist besser als heilen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Die-Aktie-des-Tages-Fresenius-von-Miss-boersede/7742893

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Die Aktie des Tages: Fresenius

Unsere Börsenwoche: Die fünfte Jahreszeit

hat-2016797_960_720Die Stimmung an der deutschen Börse passte vergangene Woche nicht so recht zur “närrischen” Jahreszeit. Während in den Karnevalshochburgen die Jecken durch die Straßen zogen, wollte in Frankfurt einfach keine Stimmung aufkommen. Unser heimischer Leitindex Dax blieb in der Horizontalen und beendete eine ereignislose Börsenwoche mit 11.757 Punkten – lediglich 90 Punkte mehr als am Freitag zuvor.

Angesichts der Kurslethargie der vergangenen Handelstage wären ein paar “frische Impulse” aus den USA, wo noch stets die Trump-Euphorie die Kurse zwitschern lässt, mehr als willkommen. Doch Pustekuchen: An der Wall Street bleiben die Bürgersteige heute, an Georg Washingtons Geburtstag, hochgeklappt. Ein Fest, das seit der Präsidentschaft von “Mr. T” zwiespältige Gefühle bei der amerikanischen Gesellschaft auslösen dürfte. Der erste Präsident der USA war ein Mann, der “alle Herzen vereinte”. Eine Umschreibung, die auf Donald Tramp wohl kaum zutrifft.

Aus den Vereinigten Staaten weht also zumindest heute kein frischer Wind nach Europa. Fehlende US-Impulse bedeuten aber nicht automatisch, dass sich an “unseren Börsen” nichts tut, ganz im Gegenteil. Die “fünfte Jahreszeit” hat in der Finanzwelt nämlich noch eine andere Bedeutung: Sie steht Synonym für die “verrückte” Berichtssaison, die alle drei Monate die Kurse zum Schwanken bringt. Wenn börsennotierte Unternehmen ihre Bilanzen öffnen, droht Anlegern häufig eine Überraschung. Mal positiv, mal negativ – je nachdem, in welchem Maße ein Unternehmen die Erwartungen des Marktes erfüllt, übertrifft, oder enttäuscht. Dabei ist der erste Bilanz-Termin eines Jahres immer besonders bedeutungsvoll. Zum einen, weil dann die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres publiziert werden, zum anderen, weil börsennotierte, deutsche Unternehmen ihre Dividenden bekannt geben.

Während sich die Quartalssaison in Amerika langsam dem Ende zuneigt, stehen in Europa noch zahlreiche Börsen-Schwergewichte auf der Agenda. Darunter auch zwei Mitglieder des boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI): Sowohl Fresenius (Dienstag) als auch British American Tabacco (Donnerstag) lassen uns einen Blick in ihre Bilanzbücher werfen.
Ein deutsches Gesundheitsunternehmen und ein englischer Tabakkonzern in einem Index? Passt das denn zusammen? Ganz bestimmt sogar, denn beide Branchen erwiesen sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre als besonders wachstumsstark und risikoarm. Aufgrund dieser Qualitätsmerkmale und einer herausragenden Kursperformance von +309 Prozent (Fresenius) und  +213 Prozent (B.A.T) qualifizierten sich die Werte für den BCDI-Index, mit dem auch Sie an der Wertentwicklung von Unternehmen aus der Nahrungs-, Genussmittel-, und Gesundheitsindustrie teilhaben können.

In starkem Kontrast zu den “soliden” Werten des BDCI stehen zwei Bilanz-Kandidaten aus den USA: Der “Activity Tracker”- Produzent Fitbit und die Elektroauto-Schmiede Tesla. Natürlich bin ich als Autor zur Objektivität verpflichtet, aber in diesem Fall muss ich bekennen, dass ich kein Freund von “Hype”-Aktien bin. Mit einer Investition in den E-Auto-Pionier Tesla ließen sich zugegebenermaßen schon viele Dollars verdienen, aber bei Oberklasse-Preisen, einem “visionären” Geschäftsführer und andauernder Sicherheits-Zweifel ist Tesla keine Aktie, die mich ruhig schlafen ließe.

Hätte ich mein Geld in die “trendy” Fitbit-Aktie investiert, so wäre ich chronisch übermüdet und fast pleite. Die Aktie des Fitnessarmband-Herstellers, der unter der starken Konkurrenz von Apple, Samsung oder Xiaomi leidet, verlor im vergangenen Jahr satte 57 Prozent an Wert. Ein Verlust, der selbst den Herzschlagmesser an den Rand seiner Kapazitäten gebracht hat.

Sie finden mehr Gefallen an risikoarmen Investments, als an der turbulenten Tesla-Aktie oder dem kraftlosen Fitbit-Papier? Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf den BCDI, dem Index der zehn Top-Defensiv-Champions, der Sie auch in der “fünften Jahreszeit” ruhig schlafen lässt.

Ich wünsche Ihnen eine spannende und erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

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Unsere Börsenwoche: Die fünfte Jahreszeit

Die Aktie des Tages: Nestlé

chocolate-bar-1636220_960_720Mit großer Wahrscheinlichkeit kamen auch Sie heute schon in den Genuss eines Nestlé-Produktes. Das Schweizer Traditionsunternehmen, das uns morgen vor Börsenstart Jahreszahlen serviert, ist mit Marken wie Nescafé, Vittel, Maggi, Herta, Thomy, Buitoni, Wagner, After Eight oder KitKat in aller Munde und sicherte sich mit einem Umsatz von 88 Milliarden Euro und einer Börsenbewertung von 200 Milliarden Euro 2015 den Titel: „Größter Nahrungsmittelkonzern weltweit.“

Bei so vielen Superlativen interessiert uns natürlich, ob der Top-Defensiv-Champion, der seit 150 Jahren die Kühl- und Vorratsschränke seiner Kundschaft in 189 Ländern füllt, noch immer eine “sichere Kornkammer” für Krisenzeiten ist. Aktien der Konsumgüterindustrie sind langweilig, aber solide. Das bestätigt auch ein Blick auf die Gewinne des Unternehmens, die sich zwischen 2005 und 2015 im Schnitt um 1,2 Prozent pro Jahr verbesserten.

Trotz des stetigen Wachstums ist es selbst für Unternehmen aus der beständigen Konsumgüterindustie manchmal an der Zeit, neue Wege einzuschlagen. Dass man dabei manchmal mit uralten Traditionen brechen muss, mag für die Schweizer schwer bekömmlich sein. Dennoch wagte Nestlé ein personelles Experiment: Zum ersten Mal seit 1922 wurde ein externer Manager zum Firmenchef ernannt. Seit Januar 2017 steht Ex-Fresenius-Boss Ulf Mark Schneider an der Spitze des Lebensmittelriesen.

Nach anfänglichen Zweifeln unter den Kontinuität-liebenden Aktionären macht sich jetzt Zuversicht breit, denn Schneider gilt als personifizierte Wachstumsmaschine. In den vergangenen 13 Jahren gelang es dem Manager, Fresenius auf Gewinnkurs zu trimmen – eine Erfolgsgeschichte, die Nestlé gerne nachschreiben möchte.

Doch neben seiner Reputation als Top-Manager gab es für den Lebensmittelriesen noch eine weitere Motivation, Ulf Schneider mit an Board zu holen. Im Gegensatz zum weitgehend gesättigten Lebensmittelmarkt gilt die Gesundheitsbranche als Wachstumswunder. Ein rasender Zug, auf den Nestlé mit “Functional Food” Produkten wie Spezial- und Krankenhausnahrung aufspringen will und den Ulf Schneider mit seiner jahrelangen Erfahrung im Bereich “Nutrition” bestens lenken kann.

Auch aufgrund ihrer Innovationskraft vertrauen die Anleger der Schweizer Qualitätsaktie, die seit 2007 mit einer schmackhaften Kursrendite von durchschnittlich 9% jährlich und einer aktuellen Dividendenrendite von 3% überzeugt. Lebensmittel verkaufen sich eben immer, unabhängig von der wirtschaftlichen Großwetterlage. Die Spaghetti finden ihren Platz im Einkaufswagen, die neue Familienkutsche zieht dagegen in Zeiten schmaler Geldbeutel oft den Kürzeren. Mit der Nestlé-Aktie, Bestandteil des boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI), profitieren auch Sie von der stabilen Wertentwicklung der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche. Zudem eröffnet der Demografiewandel, also das Älterwerden der Weltbevölkerung, neue Wachstumschancen für Nestlé und Renditechancen für uns Anleger.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

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Die Aktie des Tages: Nestlé

Fresenius Medical: Aktie am Tropf

58082-2-07Hier im schönen Bayern wird heute mal wieder gefeiert. Es ist Heilige Drei Könige, einer der Feiertage, an denen Beamte nochmal ne extra Runde im Bett drehen, Geschäfte dicht bleiben und nur wir Bürohengste ackern dürfen. Aber tröstet euch, auch die Deutsche Börse hat ihre Türen geöffnet! Und das bedeutet für die Büro-BUXers unter uns: Traden unterm Schreibtisch oder wenn Chefe gerade nicht schaut. Denn spannende Aktien gibt’s trotz Krisenstimmung auf dem Finanzmarkt.

Der derzeitige Aktien-Abwärtstrend betrifft nicht alle Unternehmen. Fresenius Medical Care zählte schon gestern mit gut 3 Prozent Plus zu den DAX-Toppern. Solltet ihr in der BUX-App schon aufgeregt nach “Fresenius” stöbern, hier noch ein Hinweis: es gibt 2 Freseniusse. Fresenius SE ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands, dessen Tochter Fresenius Medical Care ist ein weltweit führender Dialyse-Anbieter.

Wir gucken uns heute mal die krisenbeständigen Blutwäsche-Spezialisten Fresenius Medical Care näher an. Ich gebe zu, das Thema ist ein bisschen gruselig, aber Medizin-Unternehmen sind deshalb so spannend, weil ihr Business weitgehend konjunktur- und krisenbeständig ist. In mageren Jahren werden vielleicht weniger BMW’s verkauft, aber weniger Dialyse-Patienten gibt es trotz Terrorwarnungen, Zinserhöhungen oder Ölkrise sicher nicht.

Das Unternehmen aus Bad Homburg beglückte schon 2015 seine Anleger mit einem Kursgewinn von 52 Prozent und zählte damit hinter Infineon und Adidas zu den DAX-Siegern des letzten Jahres. Gestern bekam die Fresenius Medical Aktie von gleich zwei Großbanken den Ritterschlag. Die Schweizer Bank UBS orakelt ein blühendes US-Geschäft für 2016 und das amerikanische Geldhaus JPMorgan gab dem Unternehmen die “Overweight” – Medaille. Klingt in meinen Ohren eher negativ nach ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, bedeutet aber in Börsianer-Sprache, dass ein Unternehmen voraussichtlich besser performt als seine Konkurrenten oder der Aktienmarkt generell.

Vorzeige-Patient Fresenius könnte laut JPMorgan sogar einen Kurssprung von derzeit rund 63 Euro nach 101 Euro pro Aktie schaffen. Das Unternehmen hat sich im letzten Jahr gesund-gespart und die Einnahmen aus dem Dialyse-Geschäft sprudeln dank der immer älter werdenden Weltbevölkerung, die wortwörtlich am Tropf des Unternehmens hängt.

Heute erlitt die Aktie mit Minus 0,8 Prozent einen leichten Rückfall. Geben wir der Pharmabranche trotzdem eine Chance?

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/fresenius-medical-aktie-am-tropf/

 

Fresenius Medical: Aktie am Tropf

Die DAX-Knaller 2015

Herz_Feuerwerk_HeiratsantragAlle Jahre wieder: rund um den Jahreswechsel kommen die unvermeidlichen, unsäglichen und viel geliebten Hitlisten. Die Discoknaller der 80er, die Dance-Classics der 90er, die tränen sichersten Liebesfilme und- die Börsen-Charts. Bevor auch wir mit unserer 2015- Hitparade loslegen noch ein paar Hinweise:

Heute bleibt die Deutsche Börse geschlossen, doch ihr könnt trotzdem traden bis der Daumen brennt. Aber Achtung: don’t drink and trade! Ab dem ersten Glas Schaumwein verabschiedet ihr eure Trade-Pfeile besser ins neue Jahr…

Hier eine Übersicht mit den wichtigsten Aktien-Deadlines für alle Limonadentrinker:

* Deutsche und schwedische Aktien können heute nicht gehandelt werden
* UK Aktien schließen um 13:30 Uhr
* Holländische und französische Aktien machen um 13:55 Uhr dicht
* Holländische und Belgische Indizes verabschieden sich um 13:55 Uhr
* Und Spanien? Hält bis 14:00 Uhr durch!
* Auf der amerikanischen Wall Street gehen wie gewohnt um 21:59 Uhr die Lichter aus

Und für diejenigen unter euch, die nach 22:00 Uhr auf der langweiligsten Party der Stadt abhängen, hier noch die Stimmungskanonen unter den Trades:

Die Deutschland 30, alle Währungen und Rohstoffe bleiben bis 23:00 Uhr geöffnet! Danach müsst ihr dann aber echt in die Pötte kommen und euer Smartphone gegen ein Glas Hugo oder was auch immer eintauschen.

Tatatata… und da sind sie dann: die Top 3 aus der DAX-Hitliste 2015!

Platz 1 (Plus 56 Prozent): Adidas
Nach einem tiefen Sturz 2014 feierte die Aktie in diesem Jahr ein Mega-Comeback. Vorstandschef Herbert Hainer jubelt und will 2016 “Ungebremstes Wachstum” sehen.

Platz 2 (Plus 52,8 Prozent): Fresenius
Der Gesundheitskonzern profitiert von der immer älter werdenden Gesellschaft und macht gesunde Geschäfte mit Infusions-Produkten.

Platz 3 (Plus 52,7 Prozent): Infineon
Der Chiphersteller trotzte dem schwächelnden Auto-Markt und vertickte seine Halbleiter-Technik mit großem Erfolg an Smartphone-Hersteller.

Na, wenn die drei DAX-Helden keinen Applaus wert sind! Wir verbeugen uns und freuen uns schon auf spannende Trades 2016. Mögen die Kursgewinne mit euch sein!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/das-grosse-finale-der-deutschland-30/

Die DAX-Knaller 2015

Fresenius SE: Gesund ins neue Jahr

gesundWir starten gesund und munter in den Tag mit einer Pharma-Aktie: Fresenius SE. Hab ich da ein Gähnen gehört? Wer von euch BUXern denkt “boah, super langweilig, der Medizin-Kram”, der irrt sich. Ich sage nur: 60 Prozent Kursgewinn seit Jahresbeginn, Top-Performer im DAX, super Wachstumschancen, weitgehend krisensicheres Business. Na, neugierig geworden?

Das hessische Unternehmen dürfte den meisten von euch (hoffentlich) weitestgehend unbekannt sein. Fresenius hat vier Hauptgeschäftsfelder: Krankenhausmanagement, Produkte und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, Produkte für Transfusion & Infusion und klinische Ernährung.

An alle, die schon jetzt hektisch “Fresenius” in die App-Suchbox ticken: es gibt 2 Fresenius! Die Mutter (Fresenius SE) hat doch tatsächlich eine schöne Tochter (Fresenius Medical Care), die ebenso im DAX vertreten ist. Mutti konzentriert sich dabei vor allem auf das Infusions-Geschäft, während sich Fresenius Medical Care auf Dialyse-Patienten spezialisiert hat.

Wir prüfen heute Mutter Fresenius SE auf Herz und Nieren, bei der das Infusions-Geschäft brummt. Die kürzlich veröffentlichten Jahreszahlen lassen auf eine blendende Gesundheit des Unternehmens schließen. Der Umsatz legte um 16, der Gewinn sogar um 25 Prozent zu. Für die Konzernführung Grund genug, um die Jahresprognose anzuheben.

Die guten Zahlen verdankt Fresenius SE vor allem seinem Nord-Amerika Geschäft. Die Amis hängen aufgrund von Liefer-Engpässen der US-Konkurrenz am Tropf der Infusions-Sparte Fresenius Kabi, die Medizin-Engpässe füllt und damit glänzend verdient. Daneben profitiert das Unternehmen von der Zulassung zahlreicher, neuer Medikamente und der eher besorgniserregenden Zunahme an Patienten weltweit.

Der Health-Care-Sektor bietet aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung gute Renditechancen und ist weniger abhängig von konjunkturellen Schwankungen, Krisen, Rohstoffpreisen oder weltpolitischen Ereignissen als VW & Co. Fresenius SE ist zwar kein Schnäppchen mehr und hat schon einen schwindelerregenden Kursanstieg hinter sich, doch wenn ihr auf der Suche nach einer Aktie seid, die euren Blutdruck schont, dann ist der Medizinkonzern eventuell einen Trade wert.

http://getbux.com/de/author/sabine-lembert/

Fresenius SE: Gesund ins neue Jahr