Die 5 Top-Aktien des Tages

workout.jpgNa, schon was vor? Falls nicht, hätte ich da ein Top-Animationsprogramm für heute Nachmittag zu bieten. Spiel, Spaß und Spannung garantiert! Egal ob Aktien-Thrillseeker, Konjunkturdaten-Fan oder Zins-Zocker- da ist für jeden was dabei. Also nochmal tiiief durchatmen, am isotonischen Sportgetränk nippen und dann ab in die Vollen!

13:00 Uhr: Italienisch für Anfänger

Ähm, nix für die bella figura, aber ein prima Workout fürs Depot! Fiat Chrysler präsentiert Jahreszahlen und Anleger warten gespannt auf News, die den Hot-Stock, der seit Anfang des Jahres +32 Prozent Rendite machte, weiter auf Rekordkurs trimmen!

13.30 Uhr: Hot Iron

Das Kraftpaket Caterpillar zeigt, was in ihm steckt. Dank Trumps Steuersenkungs-Reform und einem Aufschwung im Bergbau-Business baggert der Baumaschinenkonzern an immer neuen Rekordhochs. Rendite innerhalb der vergangenen zwölf Monate: +56 Prozent. Ja, wir schaffen das!

13:45 Uhr: Ausdauertraining

Öde aber wichtig: der EZB Zinsentscheid. Zwar wird die Europäische Zentralbank heute noch nicht das Zinstempo erhöhen, doch das Ende des ultra-billigen Geldes auf Pump ist in Sicht. Durchhalten!

17:45 Uhr: Jane Fonda Workout

Auch ich kenne Jane im knappen Aerobic-Outfit nur von Postern. Schade. Doch die mittlerweile betagte Luxus-Lady sieht auch in ihrem Louis Vuitton-Anzug ziemlich fit aus. Genau, wie Mutterkonzern LVMH, der +26 Prozent Rendite in zwölf Monaten erzielte und heute Jahreszahlen vorlegt.

22:00 Uhr: Power Core

Auf und nieder, immer wieder. Stehaufmännchen Intel hat sich gerade erst von den Folgen einer Sicherheitswarnung für Prozessoren erholt und schon steht das nächste Event vor der Tür: Q4 Zahlen! Analysten sind positiv: der Chip-Boom ist zwar nicht gut für die Taille, spült Intel aber ordentlich Geld in die Kasse.

22:04 Uhr: Cooldown

Fast geschafft! Zum Abschluss genehmigen wir uns einen koffeinfreien Caramel-Frappucino und erfreuen uns an den Q1-Zahlen des Coffeeshops der, wie Caterpillar, auch zu den Profiteuren der US-Steuerreform zählt.

So, genug geschrieben. It’s time to trade! Also rein in die Sneakers und ab an die Buttons!

Advertisements
Die 5 Top-Aktien des Tages

Der Wochenausblick: Sunny side up!

eggs-1694991_960_720So turbulent die vergangene Juniwoche war, so ruhig sind die Wetteraussichten für die ersten Juli-Tage. Ich will ja nicht gleich von “Sommerloch” sprechen, aber die Finanzagenda ist bis auf wenige potentiell kursbewegende Termine eher spärlich bestückt. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir den Märkten den Rücken kehren sollten, ganz im Gegenteil: oft ist es so, dass sich die größten Überraschungen dann ereignen, wenn niemand damit rechnet. Über die Geschehnisse der kommenden Tage verrate ich Ihnen jetzt mehr…damit Sie gut vorbereitet in die Woche starten.

Highlights vergangener Woche:

 

  • Kleines Dax-Sommertief

 

Ein Wochenverlust von 3,21 Prozent auf 12.325 Punkte sorgt bei kurzfristig orientierten Anlegern zwar für Verdruss, doch langfristig denkende Investoren und treue boerse.de-Leser dürfte so ein kleiner Dämpfer wohl kaum aus der Ruhe bringen, denn wir alle wissen: jede Korrektur wird aufgeholt und Dax und Dow Jones erwirtschaften im Mittel 9 Prozent Rendite pro Jahr. Sowohl die historische, als auch die gegenwärtige Kursentwicklung der Indizes liefert dafür den besten Beweis: Dax und Dow liegen momentan mit 7,35 Prozent bzw. 8 Prozent Rendite seit Januar fast gleich auf. Und das Jahr ist noch jung!

 

  • Vapiano und Delivery Hero

 

Zwei Newcomer, eine Branche. Vapiano (italienische Restaurantkette) und Delivery Hero (Essens-Lieferdienst) kommen aus dem Gastro-Segment und sind seit vergangener Woche im streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet. Noch ist es zu früh um darüber zu urteilen, ob die IPOs eine Erfolgsgeschichte werden. Doch eines ist jetzt schon klar: beide Foodie-Unternehmen konnten so richtig absahnen. Vapiano sammelte 184 Millionen ein, Delivery Hero genehmigte sich ganze 996 Millionen Euro. Ob sich diese Woche

 

  • Bayer bereitet Kopfschmerzen

 

Das Dax-Schwergewicht Bayer hätte vergangenen Freitag mindestens eine Aspirin vertragen können, denn der Chemie- und Pharamriese hing ganz schön in den Seilen. Eine Gewinnwarnung aufgrund des schwächelnden Brasilien-Geschäfts schockte die Bayer-Anleger, die die Aktie mit zeitweise Minus vier Prozent auf die Verkaufsliste setzten. Auch heute steht Bayer wieder im Mittelpunkt der Investoren, denn eine Investmentbank stufte den Titel aufgrund der instabilen Geschäftsentwicklung in Brasilien von “Buy” auf “Hold” herab und senkte das Kursziel von 121 Euro auf 118 Euro. Keine erfreuliche Diagnose für unseren Dax-Patienten!

Highlights dieser Woche:

 

  • Montag:

 

Großer Zahltag für die Atomkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Für die Gesamtsumme von 23,6 Milliarden Euro kaufen sich die Unternehmen von der Verantwortung für ihren Atommüll frei. Damit geht die Verantwortung für die Zwischenlagerung, die Suche, den Bau und den Betrieb eines Endlagers für hochradioaktiven Abfall auf den Staat über. Viel Geld, doch glücklicherweise erwarten die Stromlieferanten im Gegenzug auch ein hübsches Sümmchen von der Regierung zurück: Immerhin 6,3 Milliarden Euro an unrechtmäßig erhobenen “Kernbrennstoffsteuern” bekommen die Energieversorger vom Fiskus erstattet.

 

  • Dienstag:

 

An der Wall Street bleiben die Bürgersteige hochgeklappt. Aufgrund des Independence-Day wird an der New Yorker Börse nicht gehandelt und somit sind von Seiten der USA Anfang der Woche wenig Impulse zu erwarten.

 

  • Mittwoch, Donnerstag und Freitag:

 

Konjunkturdaten und Zinsen: ein “langweiliges” Duo, sollte man meinen. Doch die beiden sind eng miteinander verwoben und können das Geschehen an den Märkten maßgeblich beeinflussen. Positive Daten lassen darauf schließen, dass sich die Wirtschaft eines Landes gut entwickelt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbank “mutig” an der Zinsschraube dreht. Deshalb warten viele Marktteilnehmer mit Spannung auf die wichtigsten Konjunkturtermine der Woche: den Auftragseingang der deutschen Industrie im Mai am Donnerstag und die Industrieproduktion am Freitag. Zudem wird, ebenfalls am Donnerstag, das EZB-Sitzungsprotokoll veröffentlicht. In den USA könnten die für Freitag geplanten Arbeitsmarktdaten für Aufsehen sorgen. Fallen diese positiv aus, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank dieses Jahr tatsächlich dreimal an der Zinsschraube dreht. Gut für Sparer, beängstigend für Aktionäre, die eine Kapital-Umschichtung in Richtung festverzinsliche Wertpapiere fürchten.

Liebe Leserinnen und Leser, glauben Sie nicht den Crash-Propheten, denn Aktien bieten trotz so mancher Korrekturen ungleich große Renditechancen. Sichern Sie sich deshalbnoch heute den boerse.de-Aktienbrief, den Sie gratis testen können und sogar noch ein Geschenk von uns erhalten: den brandaktuellen Sonderreport „Die Sommer-Champions 2017! Darin lesen Sie alles über die heißesten Champions-Aktien für die kommenden Monate, mit denen Sie jede Sommerflaute elegant umschiffen.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

Der Wochenausblick: Sunny side up!

„Super-Donnerstag“: Was Anleger heute wissen müssen

super-mario-2003942_960_720.jpgHeute ist kein gewöhnlicher Donnerstag, nein, es ist “Super-Thursday”! Gleich zwei (geld-) politische Entscheidungen halten die Börsianer in Atem: Die Briten wählen ein neues Parlament und die EZB (Europäische Zentralbank) berät über ihre künftige Geldpolitik.

Beide Termine finden erst am frühen Nachmittag statt und während die Finanzwelt nervös Däumchen dreht können unsere Leser und wir von boerse.de ganz entspannt in die Zukunft blicken, denn wir wissen: die Börse tut, was sie eben tut und lässt sich langfristig weder von politischen, noch von wirtschaftlichen Querelen beeinflussen. Auch wenn kurzfristig die Kurse zucken – kleine Rücksetzer oder Korrekturen sind eine prima Einstiegschance am Aktienmarkt und keinesfalls ein Grund, in Panik zu verfallen. Wie die Historie beweist, gewinnen Dax und Dow im Mittel jährlich 9 Prozent. Das ist das Mantra, das sich langfristig orientierte Anleger in den Küchenkalender schreiben sollten.
Obwohl also kein Grund zur Beunruhigung besteht, schadet es nicht, wenn wir weltpolitisch am Ball bleiben. Die Börse ist schließlich das spannendste Spiel der Welt, finden Sie nicht? Also, was tut sich heute am “Super-Donnerstag”?

Super Mario

Damit ist nicht das Computerspiel, sondern der Chef der EZB (Europäische Zentralbank) gemeint, der heute um 13:45 Uhr den Zinsentscheid bekanntgibt und um 14:30 Uhr vor die Presse tritt. Eigentlich ein langweiliges Event, dessen Hauptpunkte schon im Vorfeld feststehen. Kommt jetzt die Zinswende? Nein, vermutlich erst Ende 2018. Hält die EZB an ihrer ultra-expansiven Geldpolitik fest? Wahrscheinlich ja, denn trotz gutem Konjunkturverlauf ist die Inflation mit 1,4 Prozent im Mai noch stets unter der angestrebten zwei Prozent-Marke.

Auf einen geldpolitischen Paukenschlag werden wir heute also vergeblich warten, denn obwohl vieles dafür spricht, die Geldschleusen langsam zu schließen, wäre ein plötzliches Ende der milliardenschweren Anleihenkäufe oder eine unerwartete Zinserhöhung Gift für die Märkte. Die Aktienkurse würden – zumindest kurzfristig – in den Keller rauschen und die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe schnellen. Schon deshalb muss Mario bei seiner Rückkehr zu einer normalen Zinspolitik die Samthandschuhe anziehen und im Schneckentempo agieren.

May oder Corbyn: Die Wahl der Qual

Spannender wird es dagegen heute in Großbritannien, wo die Bevölkerung vorzeitig ein neues Parlament wählt. Völlig unerwartet verlor die konservative Premierministerin Theresa May in den vergangenen Wochen wichtige Vertrauenspunkte an ihren Herausforderer der Labour Party, Jeremy Corbyn. May zeigte Schwächen im Wahlkampf und wirkte wankelmütig in ihren Entscheidungen. Oppositionsführer Corbyn dagegen trat selbstsicher und authentisch auf, will die Kluft zwischen Arm und Reich verringern und spricht vor allem junge Wähler an. May steht für einen “harten Brexit”: Sie will nicht nur die EU, sondern auch den europäischen Binnenmarkt verlassen und aus der europäischen Zollunion austreten – also praktisch den Bruch mit allen EU-Institutionen. Corbyn dagegen ist ein Verfechter der “Softie-Version”. Er will Großbritannien im EU-Binnenmarkt lassen und gibt sich kompromissbereit mit seinen Verhandlungspartnern in der EU. Mit den Wählern zittern auch die Börsianer, denn nichts ist auf dem Parkett so unbeliebt, wie Unsicherheit. Doch offenbar haben Brexit, Trump und Terror in den vergangenen Monaten die Krisenresistenz der Marktteilnehmer erhöht, denn sowohl der britische FTSE 100 Index, als auch der Dax geben sich heute erstaunlich gelassen und rangieren unbeeindruckt auf Rekordniveau.

Wir machen es ihnen nach, legen die Füße hoch und lassen die Börse für uns arbeiten. Mit einem Investment in den boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) stehen Sie auch in unsicheren Zeiten auf der “Sonnenseite”: 12,2 Prozent Rendite seit Jahresanfang. Eine Länder- und Branchenübergreifende Streuung. Besonders risikoarme, renditestarker Aktien wie z.B. Fielmann, Nestlé oder Inditex. Eine zweimal jährliche Überprüfung und Umschichtung. Das alles tun wir für Ihren Börsenerfolg! Nicht umsonst ist das BCDI-Zertifikat mit einem Anlagevolumen von mehr als 100 Millionen Euro “im Jahr 2016 und auch 2017 die Nr. 1 beim Handelsvolumen der Aktien-Index-Zertifikate.” (Quelle: Deutsche Bank). An dieser Stelle: Danke für Ihr Vertrauen! Ob Brexit, Trump oder EZB: Gemeinsam umschiffen wir auch in Zukunft alle wirtschaftlichen und politischen Klippen.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

„Super-Donnerstag“: Was Anleger heute wissen müssen

Steigende Inflation und Null-Zinsen- so wird unser Spargeld vernichtet

Jahrelang haben wir gespart. Auf den guten Rotwein, die Fernreise und den Neuwagen verzichtet. Geschuftet, um die Familie zu ernähren und das Haus abzubezahlen. All die Mühen  stellen uns jetzt vor ein neues Problem: Wohin mit dem Erspartem? Die Tagespresse überhäuft uns mit Schlagzeilen wie “Inflation auf Fünf-Jahres-Hoch”, “Wenn man fürs Sparen zahlen muss” oder “Kommt jetzt der Aktien-Absturz?”.

Diese und ähnliche Nachrichten werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten liefern und stiften Verwirrung: Welche Geldanlage lohnt sich überhaupt noch? Wird mein Geld auf dem Sparbuch von Negativ-Zinsen “aufgefressen”? Wir Verbraucher stecken in der Klemme zwischen Nullzins und gleichzeitiger Inflation– ein Patentrezept zum Geldverbrennen. Denn das auf dem Sparbuch befindliche Kapital kostet mehr, als es Zinsen bringt und das bei gleichzeitig steigenden Lebenshaltungskosten.

Genährt werden die Zweifel der Sparer von zwei aktuellen Ereignissen: Dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch und dem Erreichen der europäischen Inflationsmarke von 2 Prozent im Februar. Dabei hängen das Zins- und Inflationsgespenst auch noch unmittelbar miteinander zusammen. Ist die Inflation zu gering, senken die Notenbanken den Zinssatz. Hat die Preissteigerung wieder das gewünschte Niveau erreicht, so erhöhen sie den Leitzins stufenweise.

Zumindest in den USA. Um die US-Wirtschaft anzuheizen, hat die Zentralbank den amerikanischen Leitzins lange Zeit bei Null Prozent “eingefroren”. Unternehmen konnten sich billiges Geld leihen, Arbeitsplätze schaffen und Investitionen tätigen. Mit Erfolg: Die US-Konjunktur boomt und das Ziel “Vollbeschäftigung” ist nahezu erreicht. Zeit für die Notenbanker, um den Leitzins gemächlich wieder Richtung ein Prozent hochzuschrauben und im Laufe des Jahres noch ein paar Prozentpunkte draufzulegen.

Die US-Wirtschaft kann sichs scheinbar leisten und auch die Wall Street reagierte auf die Zinserhöhung ziemlich unbeeindruckt. Doch wie stehts um die Inflations- und Zinspolitik hierzulande?

Zeit, um einen Blick auf die “Gespenster, die wir riefen” zu werfen:

Inflation
EZB-Chef Mario Draghi hat mit seiner “Geldflut” ganze Arbeit geleistet. Aufgrund der jahrelangen Nullzins-Ära, die Unternehmen billige Kredite beschert und uns um unser Spargeld bringt, ist die Inflation in Europa mit zwei Prozent im Februar auf dem höchsten Stand seit 2013 angelangt. Tanken, Heizen, Essen– die Preise für den Lebensunterhalt steigen, die schleichende Geldentwertung nimmt ihren Lauf. Gegen Preissteigerungen können wir uns kaum wehren, wohl aber gegen die Entwertung unseres eigenen Spargelds, das wir als “Volk der Sparer” immer noch viel zu gerne auf dem Sparbuch verdampfen lassen.

Zinsen
Gibt es nicht. Punkt. Für einen Inflationsausgleich müssten festverzinsliche Geldanlagen rund zwei Prozent Zinsen abwerfen, doch davon können wir derzeit nur träumen. Mario Draghi, der Chef der EZB (Europäische Zentralbank), bleibt trotz Erreichens seines Inflationszieles stur und belässt den Leitzins in der Eurozone bei null Prozent. Seine Entscheidung stützt zwar die südeuropäischen Banken, die dringend auf Null-Zinsen angewiesen sind, schadet aber der deutschen Volkswirtschaft und uns Sparern enorm.

Aktien
Immobilie? Haben wir schon. Sparbuch? Bis auf Weiteres unrentabel. Oldtimer, Rolex, Brilli? Gerne, aber dann ist das Geld erstmal in der Schmuckschatulle oder der Garage “geparkt”- und das bei unsicherer Rendite. Was bleibt, sind unsere “best buddies”, die Aktien. Von vielen noch immer als Spekulationsobjekte beschimpft, sind Unternehmensbeteiligungen langfristig der beste und sicherste Weg zum Vermögensaufbau. Man kann sie zwar im Gegensatz zu Sachwerten wie Immobilien oder Gold nicht anfassen, aber hinter Aktien verbergen sich ganz reale Werte. Fabriken, Produkte, Patente, Mitarbeiter, Maschinen… wer ein Wertpapier kauft ist kein Zocker, sondern “Miteigentümer” eines Unternehmens. Aktionäre profitieren am Firmenerfolg und erhalten zusätzlich zur Rendite oft auch eine Dividende (Gewinnbeteiligung).

Trotz politischer und wirtschaftlicher Krisen, Pleiten und Pannen kannten die Weltbörsen in der Vergangenheit nur eine Richtung: Aufwärts. Die Zielrendite bei Dax und Dow Jones liegt bei 9 Prozent jährlich. Eine Performance, die mit festverzinslichen Geldanlagen auch künftig wohl kaum zu erreichen ist.

Aktien sind also gewissermaßen der perfekte Allwetterschutz gegen Niedrigzinsen und steigende Inflation. Unter einer Bedingung: Die Mischung muss stimmen. Riskante Spekulationen können fatale Auswirkungen auf Ihre Vermögensentwicklung haben, intelligente Investitionen machen sich dagegen bezahlt. Mit Hilfe der Performance-Analyse haben meine Kollegen vom boerse.de-Aktienbrief aus den mehr als 20.000 Werten in der boerse.de-Datenbank, die langfristig erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt herausgefiltert. Unsere Champions. Diese Aktien zeichnen sich durch ein überdurchschnittliches Rendite-Risiko-Profil aus und dürfen eigentlich in keinem Depot fehlen. Zum Schluss habe ich noch ein Geschenk für Sie. Als boerse.de-Besucher haben Sie hier die Möglichkeit, die aktuelle Ausgabe kostenlos zu lesen.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende und viel Vergnügen bei der Lektüre,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Steigende-Inflation-und-Null-Zinsen-So-wird-unser-Spargeld-vernichtet-von-Miss-boersede/7750608

Steigende Inflation und Null-Zinsen- so wird unser Spargeld vernichtet

Die Geldgeschenke der EZB

2-format2403Heute steht ähm, recht wenig auf unserem Stundenplan. Wo sind sie denn, die Quartalszahlen, die Hauptversammlungen, die US-Notenbanksitzungen? Alle schon in der Sommerpause, oder wie? Nicht ganz, denn von der EZB (Europäischen Zentralbank) gibt es Big News. Seit gestern ist die Mutter aller Banken unter die Bonds-Händler gegangen und kauft im großen Stil Unternehmensanleihen. Das sind Schuldscheine, die Firmen an Investoren gegen Zinsen verkaufen. Dabei gilt die goldene Regel: Je wackeliger ein Unternehmen dasteht, desto mehr Zinsen muss es geben und desto höher ist auch die Rendite für Investoren.

Wir dürfen uns zu Recht fragen: Warum mischt sich eine Notenbank jetzt direkt ins Geschäft von Unternehmen ein? EZB-Boss Draghi hat einen Masterplan versonnen, um die europäische Wirtschaft weiter anzuheizen. Firmen-Kredite gegen Null-Zinsen hatten nicht den gewünschten Effekt und so zaubert Mario Draghi ein letztes Kaninchen aus dem Hut- Finanzspritzen per Firmenanleihen. Anders gesagt wird die EZB zum Gläubiger kleiner und großer Firmen, denen sie Geld gegen Zinsen leiht. Durch die günstigeren Kreditkonditionen wird es für die betroffenen Unternehmen billiger, sich zu finanzieren und das kommt wiederum der Wirtschaft zugute. Kompliziert Geschichte, aber wichtig für uns Trader, denn die auserwählten Firmen könnten aktientechnisch kräftig von Draghis umstrittener Mission profitieren.

Die Shoppingliste der Zentralbank wird zwar erst am 18. Juli bekanntgeben, doch die Gerüchteküche brodelt schon heftig. So sollen Anleihen von Telefonica, Versicherungen und auch Energieversorgern wie RWE oder E.ON auf Draghis Wunschzettel stehen und pro Anleihen-Deal zwischen drei und fünf Millionen Euro kosten. Voll Vorfreude sprangen heute die Aktien von RWE und E.ON um 3-4 Prozent nach oben und auch andere, betroffenen Firmen könnten von der EZB-Einkaufstour profitieren.

Weihnachten liegt noch in weiter Ferne, liebe BUXers, doch es könnte sich lohnen, Draghis Wunschzettel gut im Auge zu behalten. Happy Trading!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-geldgeschenke-der-ezb/

Die Geldgeschenke der EZB

Heute gehts rund in Wien

falcoEs ist 07.30 Uhr am Morgen. Die wenigsten von uns BUXern sind schon zurechnungsfähig geschweige denn aufnahmebereit. Also fasse ich mich kurz und füttere euch mit den wichtigsten Infos in einem Absatz. An Unternehmensmeldungen herrscht heute ziemliche Flaute. Keine Quartalszahlen und bis auf Salesforce am Nachmittag nicht einmal eine Hauptversammlung. Dafür hagelt es nur so Meetings der Großen und Mächtigen dieser Welt.

Die Opec-Scheiche treffen sich ab 10 Uhr in Wien, um über die ölige Zukunft der Weltwirtschaft zu beraten. Momentan fließt der Schmierstoff fast unbegrenzt aus den Pipelines der USA, Saudi-Arabien und anderer Ölproduzenten. Viele Insider befürchten, dass das Angebot auch weiterhin die Nachfrage übersteigen könnte – vor allem wegen der chinesischen Konjunkturflaute. Wenn weniger Made in China produziert wird, drehen die Fabriken im Land des Lächelns nur auf halben Touren und der Ölverbrauch sinkt. Eigentlich wäre es nur logisch, dass die Förderländer dementsprechend weniger pumpen. Ein Bäcker fabriziert ja auch nicht 10000 Nussschnecken pro Tag wenn seine Kundschaft nur 100 kauft. Aber die Opec’s ticken anders. Hier zählt einzig und allein der Weltbeherrschungs-Faktor. Keiner will als Verlierer der Ölschwemme dastehen und deshalb wird man heute bei Sachertorte und Almdudler vermutlich trotz Gemütlichkeit keine Entscheidung treffen. Ist momentan auch nicht wirklich nötig, denn dank Waldbränden in Kanada und politischer Unruhen in Afrika stieg der Preis pro Barrel trotz Ölflut zeitweise auf über 50 Dollar.

Nachmittags steht dann – ebenfalls in der beschaulichen Hauptstadt unserer Alpen-Nachbarn- noch ein no-brainer auf der Finanzagenda. Das Treffen der EZB (Europäische Zentralbank), von dem Beobachter ebenfalls keine spannenden Beschlüsse erwarten. Die EZB hat vor nicht allzu langer Zeit die Zinsen bei 0 Prozent eingefroren und zahlreiche Tricks aus dem Hut gezaubert, um uns und europäische Unternehmen dazu zu bringen, ihr Geld nicht auf Sparbüchern vergammeln zu lassen, sondern zu investieren. Das ganze Programm soll unsere Wirtschaft ankurbeln und eine höhere Inflation bewirken. Die EZB liegt mit ihren Plänen angeblich ganz gut auf Kurs und so ist es eher unwahrscheinlich, dass das heutige Meeting Überraschungen zu bieten hat.

So könnte es sein, dass auch unser DAX und der Ölpreis heute eine längere Siesta einlegen, bis sich alle hohen Herren in Wien zu aufschlussreichen Pressekonferenzen begeben. Da machen wir natürlich nicht mit. Traden ist angesagt! Wie sagte meine Oma schon so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/heute-gehts-rund-in-wien/

Heute gehts rund in Wien

Deutsche Telekom: Magenta enttäuscht

Funny-Pink-5Allen FC Bayern-Fans, die heute deprimiert und / oder verkatert aus den Betten krabbeln kann ich nur raten: ablenken, verdrängen und dopen. Ein doppelter Espresso-Aspirin in Kombination mit den Nachrichten des Tages und der gestrige Fußball-Frust ist schnell vergessen. Zwei Schlagzeilen, die euch heute sicher noch über den Weg laufen werden sind: “EZB schafft 500 Euro-Schein ab” und “Telekom mit Gewinnzuwachs”. So, das klingt ja mal ordentlich trocken. Aber keine Sorge, hier kommt die BUX-News-Version!

EZB-Chef Marion Draghi hat eine Mission: er will, dass wir unser hart verdienten Euros zum Fenster rauswerfen. Investieren, spekulieren, scheißegal. Hauptsache nicht Sparen. Um die Konjunktur anzukurbeln muss der Rubel fließen und aufm Sparbuch bringt das Geld der Wirtschaft gar nichts. Wer Geld auf der hohen Kante hat, das er nicht ausgeben will, steht momentan vor einem Schlamassel: Null Prozent Zinsen bei der Bank, oder alles in den Sparstrumpf stopfen? Entscheidet er sich für Letzteres, so sind 500 Euro Banknoten natürlich ne feine Sache da der Strumpf sonst irgendwann aus allen Nähten platzt. Dass Draghi uns Sparer durch die Entführung des 500 Euro Scheines vom Kurs abbringen will, bestreitet die EZB vehement. Angeblich wird der Magenta-Schein häufig für illegale Geschäfte verwendet und soll deshalb aus dem Verkehr gezogen werden. Aha.

Apropos Magenta: Die Telekom präsentierte heute Morgen vor Börsenstart ihre Zahlen fürs erste Quartal und siehe da, die Bonner übertrafen mit 17,6 Milliarden Umsatz sogar leicht die Erwartungen der Analysten. Meine Erwartungen an die Deutsche Telekom sind traditionell eher nicht existent. Netzprobleme, Telefonstörung, Kabelanschluss- alles daaaueert eine gefühlte Ewigkeit. So überrascht es nicht, dass das Deutschland-Geschäft wenig zum Gesamterfolg der Bonner beiträgt. Dagegen konnte US-Tochter T-Mobile ihren Gewinn in den ersten drei Monaten auf 2,7 Milliarden Dollar verdoppeln und sorgte für einen Big Smile des rosa Riesen.

Die Strategie des langhaarigen T-Mobile US-Bosses John Legere ist grell und laut. Mit knackiger Werbung, immer neuen Smartphones für die Kunden und Giga-Datenpaketen gelingt es ihm, den Konkurrenten Verizon und AT&T Kunden abzujagen.  Von der erfolgreichen lässig-cool Strategie der Amis wollen sich jetzt auch die Deutschen eine Scheibe abschneiden denn die Geschäfte laufen hierzulande alles andere als rosig. Im letzten Quartal haben die Bonner im eigenen Land mit 5,5 Milliarden Euro 2,2 Prozent weniger verdient, als im Vorjahr.

Der Umstand, dass T-Mobile US die deutsche Karre momentan aus dem Dreck zieht und die Tatsache, dass die Telekom aufgrund von Mega-Investitionen in neue Netze 5 Prozent weniger Geld auf der hohen Kante hat als im letzten Jahr (Cash Flow), bereitet den Anlegern Bauchschmerzen. So rangiert die Aktie trotz übertroffener Erwartungen mit Minus 1,2 Prozent im Verlierer-Feld der heutigen DAX-Rangliste.

Und jetzt habt ihr die Qual der Wahl: steckt ihr die letzten 500er ins Sparschwein, oder in die rosige Zukunft der Deutsche Telekom?

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/deutsche-telekom-magenta-enttaeuscht/

Deutsche Telekom: Magenta enttäuscht