Gold und Aktien: Das Erfolgsduo für Ihren Vermögensaufbau

Die zurückliegende Börsenwoche war von Unsicherheit und Verlusten geprägt. Keine waschechte “Krise”, aber vielleicht der Beginn einer nötigen Korrektur. So ein kleiner Rücksetzer ist im Allgemeinen kein Grund zur Besorgnis, denn der historische Kursverlauf von Dax und Dow Jones beweist, dass Aktien trotz Krieg, Krisen und Katastrophen im Mittel 9 Prozent pro Jahr zulegen.

Und doch kommen viele Anleger ins Grübeln: Ist das das Ende der “Trump-Rallye”? Droht jetzt die Abwärtsspirale, die saisonale Korrektur? Darüber können auch wir von boerse.de nur spekulieren, doch es gibt ein paar “goldene” Anlage-Regeln, die auch in Zeiten allgemeiner Verunsicherung nicht an Gültigkeit verlieren. Ganz im Gegenteil: Sie bieten uns Rückhalt und finanzielle Sicherheit in Krisenzeiten, denn Panik ist immer ein schlechter Ratgeber.

Mit Sachwerten sind Sie auf der sicheren Seite
Eine davon lautet: “Investieren Sie in Sachwerte!”. Im Allgemeinen versteht man darunter Immobilien, Gold, Schmuck, Sammlerobjekte und ähnliche Gegenstände, die im Gegensatz zu bedrucktem Papiergeld einen gewissen Eigenwert besitzen. Häufig vergessen werden hingegen Aktien, die landläufig eher das Image “Zockerpapier” statt “Sachwert” verkörpern. Zu Unrecht, denn Aktien sind Unternehmensbeteiligungen, denen reale Werte in Form von Produkten, Maschinen, Mitarbeitern oder Patenten gegenüberstehen. Als Aktionär besitzen Sie kein wertloses Papier, sondern einen geldwerten Firmenanteil.

Eine alte Börsenregel besagt, dass Verluste an den Aktienmärkten oft einen Goldpreis-Boom auslösen. Dies ist in der Tat oft der Fall, weil Anleger bei den leisesten Anzeichen einer Korrektur raus aus den “riskanten” Aktien und “rein” in die sicheren Häfen flüchten. Um eine optimale, langfristige und krisenfeste Vermögensbildung zu gewährleisten, empfehlen wir deshalb ein Investment in beide Sachwerte, die sich optimal ergänzen: Aktien und Gold.

Steigende Geldmenge = Sinkender Geldwert = Steigende Sachwerte
Wenn die Geldentwertung Realität wird, gewinnen Sachwerte umso mehr an Bedeutung. Noch vor ein paar Monaten war von einer Inflation in Euroland keine Rede, ganz im Gegenteil. Mario Draghi und seine Notenbank-Kollegen pumpten billiges Geld in die Märkte, um eine Preissteigerung von rund zwei Prozent zu erzielen, was ihnen im Februar auch gelang. Und schon haben wir das Schlamassel: Die Deutschen bangen wieder um ihr Barvermögen. Da die gleichen Notenbanker den Zinssatz trotz erreichtem Inflationsziel bei null Prozent tiefgefroren lassen, ist auch das Sparbuch kein sicherer Hafen fürs Ersparte. Die Formel, wonach eine steigende Geldmenge in sinkendem Geldwert und nominal steigenden Sachwerten resultiert, behält ihre Gültigkeit.

Goldgräberstimmung?
Schon jetzt zeichnet sich ein neuer “Run” auf das Edelmetall ab, das seit Jahresanfang 9 Prozent an Wert gewann und momentan rund 1.229 Dollar pro Feinunze (31,10 Gramm) kostet. Eine Preissteigerung von über zehn Prozent pro Jahr ist eher ungewöhnlich. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich der Goldpreis in den kommenden sechs Monaten eine kleine Verschnaufpause gönnt, in den nächsten Jahren aber insgesamt deutlich anziehen wird. Von einem rein monetären Standpunkt aus gesehen ist meine Hochzeit in zwei Wochen, nach der ich ein paar Gramm vermögensbildende “Sachwerte” an meinem Finger tragen werde, also durchaus ein kluger Schachzug…

Auslöser für den Gold-Boom ist- neben einer hohen Nachfrage- auch der “Angst-Faktor”. Die andauernde Nachrichtenflut rund um den amerikanischen Präsidenten, das Wahljahr in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland gepaart mit geldpolitischen Unstimmigkeiten nähren die Unsicherheit, die den Goldpreis weiter in die Höhe treiben könnte. Ein Muss ist das aber nicht. So war die Brexit-Panik 2016 schnell verflogen und bereitete dem Höhenflug des Edelmetalls ein jähes Ende.

Deutliche Auswirkungen auf den Goldpreis hat dagegen häufig die Zinspolitik der US-Notenbanken. So legte der Preis für das Edelmetall im vergangenen Zinsanhebungszyklus zwischen 2004 und 2006 ganze 55 Prozent zu. Nach dem Zinsschritt der US-Notenbank vor rund zwei Wochen verteuerte sich die Feinunze bereits um gut drei Prozent. Und sollte die FED die Zinsen weiter anheben, könnte sich die Geschichte wiederholen.

Obwohl Gold und auch Aktien manchmal Überraschung bieten, dürfen wir nicht vergessen, dass beide ein echter “Wertspeicher” sind, also einen realen Substanzwert verkörpern. Bei einem “Sachwert-Investment” in Firmenanteile ist es jedoch essentiell, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es geht nicht darum, in “irgendwelche” Aktien zu investieren, sondern in die richtigen. Wir haben für Sie die risikoärmsten und langfristig erfolgreichsten Aktien der Welt herausgefiltert und in einem Aktienindex gebündelt: Dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI). Damit liegen Sie auch in Krisenzeiten Gold-richtig.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Gold-und-Aktien-Das-Erfolgsduo-fuer-Ihren-Vermoegensaufbau-von-Miss-boersede/7752622

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Gold und Aktien: Das Erfolgsduo für Ihren Vermögensaufbau

Mit Gold zum Glück?

392357-funny-pictures-leprepig-and-his-pot-of-goldIch habe ein Problem. Ich habe Geld. Nicht sehr viel, aber zu viel, um es mal eben für ein Paar Manolo Blahnik Heels, oder einen Kurztrip nach London zu verjubeln. Vor ein paar Jahren hätte ich meine Euros aus Faulheit und Unwissenheit einfach auf meinem Sparkassen-Sparbuch deponiert. Da lagen sie sicher und brachten immerhin so 2 Prozent Zinsen pro Jahr. Genug, um mein Anleger-Gewissen zu beruhigen.

Doch jetzt darf ich mich mit einem ganz blöden Luxusproblem rumschlagen, auf das ich echt gar keinen Bock habe: Wohin mit meinem hübschen Spargeld? Meine Hausbank mit dem “S” hat Fragezeichen in den Augen, wenn ich mich nach den aktuellen Zinsen fürs Sparbuch erkundige. Nix gibts! Und eventuell muss ich künftig sogar Strafzinsen für meine Geldanlage bezahlen. Na danke!

So wie mir geht es momentan den meisten Deutschen, die aus Furcht vor einer Spargeld-Schmelze auf der Bank in Aktien und / oder Gold-Anlagen flüchten. Das Edelmetall ist derzeit echt booming. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) stieg Anfang Mai mit rund 1300 Dollar auf einen neuen Jahres-Rekord und die weltweite Gold-Nachfrage erreichte im ersten Quartal den zweithöchsten Wert in seiner Geschichte.

Im Gegensatz zum Festgeld auf der Bank gibt es für Gold keine laufenden, jährlichen Zinsen. Die Investoren verdienen nur, wenn der Goldpreis steigt. Da Edelmetalle die erfreuliche Eigenschaft haben, “knapp” zu sein (“Gold – Drucken” ist unmöglich, “Geld-Drucken” schon), gilt diese Form der Geldanlage noch immer als der sichere Hafen schlechthin. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, Achterbahn-Kursen an der Börse und einer zweifelhaften Null-Zinspolitik der Notenbanken bleibt vielen Sparern eben nur die Flucht in harte Nuggets.

Ok, die Nachfrage steigt also und treibt den Goldpreis in die Höhe. Doch damit nicht genug. Einen zusätzlich Boost bekommt das Edelmetall scheinbar auch durch ein gesunkenes Angebot. Die weltweiten Goldbestände für den Großhandel sind seit 2011 um zwei drittel gesunken. Die Minen fördern weniger Edelmetall und die chinesische Zentralbank bunkert in ihrem Geldspeicher tonnenweise Gold als eiserne Reserve.

Ob der Goldpreis in den kommenden Monaten noch weiter glänzt, kann momentan niemand mit Gewissheit sagen. Aber bevor ich meine hart verdienten Moneten irgendeiner Bank in den Rachen werfe, nehm ich lieber ein bisschen Risiko in Kauf und platziere einen hübschen, kleinen Gold-Trade. Ist auch viiiel glamouröser, oder?

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/mit-gold-zum-glueck/

Mit Gold zum Glück?

Matte Aussichten für Gold?

goldFür die BUXers unter euch, die sogar am Weihnachts Morgen ihre Fingerchen nicht von den Trade-Pfeilen lassen wollen, habe ich einen ganz besonderen Leckerbissen: während die Deutsche Börse pausiert, könnt ihr euch heute noch bis 19:45 Uhr mit dem Handel von Rohstoffen austoben. Gold, Silber, Platin, Öl- alle Trade-Buttons stehen für euch in der App bereit!

Wir schauen uns heute das “Übergangsmetall mit dem Elementsymbol Au und der Ordnungszahl 79” (danke, Wiki!) mal genauer an: Gold. Schon mein Opa brachte mir bei: “Kind, in Krisenzeiten musst du Gold kaufen!”. Ich habe seinen Rat nie befolgt und das war – zumindest 2015- wahrscheinlich auch besser so. Krisen hätte es ja genug gegeben, aber das Edelmetall verlor trotzdem fast 10 Prozent an Wert und war teilweise für unter 1000 Doller pro Feinunze zu haben.

Weltpolitische Probleme wie die Terroranschläge von Paris, Sorgen um die chinesische Wirtschaft oder der Abgas-Skandal rund um VW, hätten Anleger durchaus in den “sicheren Hafen Gold” treiben können. Angst und Unsicherheit sorgen meistens dafür, dass Anleger ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen. Der Aktienmarkt scheint dafür nicht geeignet zu sein, da das Sensibelchen auf schlechte Nachrichten aller Art oft mit Kurs-Rutschen reagiert. Bleiben also noch: Sparbuch, Immobilien oder eben Edelmetalle.

Warum ist der Goldpreis 2015 dann trotz aller Krisen nicht gigantisch gestiegen? Eine der Schuldigen ist – mal wieder- die US- Notenbank. Deren Chefin, Janet Yellen, hat das ganze Jahr über in fast jeder ihrer Reden angedeutet: “Bald, ja bald, ist die amerikanische Nullzins-Ära vorbei. Wir werden die Zinsen in kleinen Schritten erhöhen, denn die US-Wirtschaft brummt!”. Die Dame hat natürlich in Wirklichkeit nicht Klartext gesprochen, sondern sich immer ein Hintertürchen offen gehalten und die Finanzwelt im Ungewissen darüber gelassen, wann sie ihren Zinsschritt endlich durchzieht.

Unsicherheit ist der Graus der Finanzmärkte und Anleger. Soll ich jetzt Aktien kaufen? Oder lieber warten, bis es mehr Zinsen aufs Sparbuch gibt? Oder doch Gold? Und so dachten sich viele: Im Zweifelsfall tue ich lieber: nix. Und so bewegte sich auch: nix. Weder der Aktienmarkt, noch der Goldpreis, kam in diesem Jahr so richtig in die Pötte.

Vor zwei Wochen war es dann endlich soweit: die US-Notenbank, genannt Fed, erhöhte die Zinsen auf 0,25-0,50 Prozent. Auf diese Gewissheit hatten die Märkte schon das ganze Jahr lang gewartet. Deren Sorge war: erhöht die US-Notenbank die Zinsen zu schnell oder zu viel, dann werden Sparbücher oder Wertpapiere als Geldanlagen wieder interessanter. Aktien und Gold, auf die es keine Zinsen gibt, zählen dann zu den Loosern.

Ob Gold 2016 wieder etwas von seinem alten Glanz zurückbekommt, hängt auch davon ab, ob die Notenbank die Zinsen noch weiter erhöht und wenn ja, um wie viel Prozentpunkte. Unter den Experten herrscht große Uneinigkeit über die Zukunft des Edelmetalls. Von “jetzt einsteigen, so billig war’s noch nie” bis “Finger davon lassen, viel zu hohes Risiko” ist alles dabei. Ich setze auf: Gold unterm Weihnachtsbaum. Ein bisschen BlingBling um den Hals hebt auf jeden Fall mein persönliches Stimmungsbarometer und lässt sich in echten Zeiten der Not hoffentlich auch gegen ein paar Eier eintauschen…

http://getbux.com/de/author/sabine-lembert/

Matte Aussichten für Gold?