Der Wochenausblick

1b96b3ac02045e3cf60bda54462dcd39Während die meisten von uns vergangene Woche bei hochsommerlichen Temperaturen im Auto, Liegestuhl oder Büro schwitzten, kamen die Börsenbarometer Dax und Dow Jones kaum über die Nullgrad-Marke. Genauer gesagt verbuchten sowohl unser heimischer Leitindex (+ 0,5 Prozent, 12.388 Punkte) als auch die Wall Street (+ 0,33 Prozent, 21.414 Punkte) lediglich minimale Gewinne auf Wochensicht.

Marktbeobachter rätseln, ob es sich bei der momentan sehr zögerlichen Entwicklung um ein “Sommerloch”, oder den Anfang einer anhaltenden Kurs-Flaute handelt. Auch wir werden auf diese Frage keine endgültige Antwort finden – die gegenwärtigen Signale und Einflussfaktoren sind einfach zu konträr. Investoren sorgen sich um den wirtschaftspolitischen Weltfrieden und die Zinspolitik der Notenbanken. Gleichzeitig kommen positive Signale von Seiten der Industrie und dem Arbeitsmarkt: deutsche Unternehmen haben die Produktion entgegen der Marktprognose (+0,3 Prozent) im vergangenen Monat um 1,2 Prozent hochgeschraubt. Der Motor brummt, doch momentan spiegelt sich die florierende, deutsche Konjunktur nur bedingt in der Kursentwicklung des Dax wider. Etwas enthusiastischer reagierte die Wall Street vergangenen Freitag auf die durchwegs positiven US-Jobdaten. Im Juni entstanden deutlich mehr neue Stellen als erwartet – ein gutes Signal für die amerikanische Wirtschaft und die Aktienmärkte.

Viele Anleger fragen sich momentan, was wohl das Beste ist: Gewinne versilbern, abwarten oder einsteigen? Wir von boerse.de zählen nicht zu den notorischen Schwarzsehern, die hinter jedem Kursverlust einen Crash wittern: was wirklich zählt, sind langfristige Gewinne. Kleine Rücksetzer sind schmerzhaft und das “Aussitzen” vorübergehender Flauten erfordert starke Nerven, macht sich aber “bezahlt”. Unser Mantra in schwierigen Zeiten lautet: “Dax und Dow gewinnen im Mittel 9 Prozent pro Jahr”. Eine beruhigende Tatsache, finden Sie nicht?

Wagen wir trotz der aktuellen Schwäche doch mal einen Blick auf die potentiellen Kurstreiber dieser Woche:

Aurelius

Investoren der Beteiligungsgesellschaft mussten dieses Jahr entweder stoisch oder tief-gläubig sein. Ende März halbierte sich der Kurswert der Aurelius-Aktie innerhalb weniger Stunden auf ein Rekordtief von 34,55 Euro. Schuld daran waren Zweifel einer Research-Firma am Substanzwert des Unternehmens. Diese Skeptiker dürften am Freitag eines Besseren belehrt worden sein: Aurelius erhöhte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr von 500 Millionen auf  650 Millionen Euro. Die Aktie feierte das Comeback mit einem Kursplus von zeitweise über sechs Prozent. Hoch und runter, immer munter – spannend, aber kein Attribut, das Aurelius zum boerse.de-Champion krönen würde.

Dienstag:
Coca Cola-Konkurrent und Knabberartikel-Hersteller PepsiCo könnte mit der Präsentation seiner Q2-Zahlen für Erfrischung sorgen.

Mittwoch:
US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen liest uns abends aus ihrem Fed-Beige-Book vor. Kein Thriller aber eine recht aufschlussreiche Lektüre wenn man sich für die künftige Zinspolitik der USA interessiert.

Donnerstag:
Ist die Südzucker-Aktie eine Sünde wert? Am Donnerstag wird sich zeigen, ob die Naschkatzen im ersten Quartal genug Appetit hatten. Auch die wegfallenden Regulierungen auf dem Zuckermarkt könnten dem Titel pfundige Chancen bescheren.

Freitag:
Zahltag! Können die US-Banken JPMorgan, Citigroup, Wells Fargo mit einem positiven Saldo im zweiten Quartal punkten?

Die Bilanzsaison steht in den Startlöchern, der Dax witterte mit einem Plus von rund 0,4 Prozent zu Handelsbeginn Morgenluft und sogar der Ölpreis startet leicht erholt in die Woche. Alles positive Signale, die Sie zu einem Einstieg ermutigen sollten! Passend dazu finden Sie im aktuellen boerse.de-Aktienbrief 34 Kauf- bzw. Nachkaufsignale, die 400. boerse.de-Aktienbrief-Ausgabe, können Sie gratis und unverbindlich hier downloaden.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

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Der Wochenausblick

Der Wochenausblick: Sunny side up!

eggs-1694991_960_720So turbulent die vergangene Juniwoche war, so ruhig sind die Wetteraussichten für die ersten Juli-Tage. Ich will ja nicht gleich von “Sommerloch” sprechen, aber die Finanzagenda ist bis auf wenige potentiell kursbewegende Termine eher spärlich bestückt. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir den Märkten den Rücken kehren sollten, ganz im Gegenteil: oft ist es so, dass sich die größten Überraschungen dann ereignen, wenn niemand damit rechnet. Über die Geschehnisse der kommenden Tage verrate ich Ihnen jetzt mehr…damit Sie gut vorbereitet in die Woche starten.

Highlights vergangener Woche:

 

  • Kleines Dax-Sommertief

 

Ein Wochenverlust von 3,21 Prozent auf 12.325 Punkte sorgt bei kurzfristig orientierten Anlegern zwar für Verdruss, doch langfristig denkende Investoren und treue boerse.de-Leser dürfte so ein kleiner Dämpfer wohl kaum aus der Ruhe bringen, denn wir alle wissen: jede Korrektur wird aufgeholt und Dax und Dow Jones erwirtschaften im Mittel 9 Prozent Rendite pro Jahr. Sowohl die historische, als auch die gegenwärtige Kursentwicklung der Indizes liefert dafür den besten Beweis: Dax und Dow liegen momentan mit 7,35 Prozent bzw. 8 Prozent Rendite seit Januar fast gleich auf. Und das Jahr ist noch jung!

 

  • Vapiano und Delivery Hero

 

Zwei Newcomer, eine Branche. Vapiano (italienische Restaurantkette) und Delivery Hero (Essens-Lieferdienst) kommen aus dem Gastro-Segment und sind seit vergangener Woche im streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet. Noch ist es zu früh um darüber zu urteilen, ob die IPOs eine Erfolgsgeschichte werden. Doch eines ist jetzt schon klar: beide Foodie-Unternehmen konnten so richtig absahnen. Vapiano sammelte 184 Millionen ein, Delivery Hero genehmigte sich ganze 996 Millionen Euro. Ob sich diese Woche

 

  • Bayer bereitet Kopfschmerzen

 

Das Dax-Schwergewicht Bayer hätte vergangenen Freitag mindestens eine Aspirin vertragen können, denn der Chemie- und Pharamriese hing ganz schön in den Seilen. Eine Gewinnwarnung aufgrund des schwächelnden Brasilien-Geschäfts schockte die Bayer-Anleger, die die Aktie mit zeitweise Minus vier Prozent auf die Verkaufsliste setzten. Auch heute steht Bayer wieder im Mittelpunkt der Investoren, denn eine Investmentbank stufte den Titel aufgrund der instabilen Geschäftsentwicklung in Brasilien von “Buy” auf “Hold” herab und senkte das Kursziel von 121 Euro auf 118 Euro. Keine erfreuliche Diagnose für unseren Dax-Patienten!

Highlights dieser Woche:

 

  • Montag:

 

Großer Zahltag für die Atomkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Für die Gesamtsumme von 23,6 Milliarden Euro kaufen sich die Unternehmen von der Verantwortung für ihren Atommüll frei. Damit geht die Verantwortung für die Zwischenlagerung, die Suche, den Bau und den Betrieb eines Endlagers für hochradioaktiven Abfall auf den Staat über. Viel Geld, doch glücklicherweise erwarten die Stromlieferanten im Gegenzug auch ein hübsches Sümmchen von der Regierung zurück: Immerhin 6,3 Milliarden Euro an unrechtmäßig erhobenen “Kernbrennstoffsteuern” bekommen die Energieversorger vom Fiskus erstattet.

 

  • Dienstag:

 

An der Wall Street bleiben die Bürgersteige hochgeklappt. Aufgrund des Independence-Day wird an der New Yorker Börse nicht gehandelt und somit sind von Seiten der USA Anfang der Woche wenig Impulse zu erwarten.

 

  • Mittwoch, Donnerstag und Freitag:

 

Konjunkturdaten und Zinsen: ein “langweiliges” Duo, sollte man meinen. Doch die beiden sind eng miteinander verwoben und können das Geschehen an den Märkten maßgeblich beeinflussen. Positive Daten lassen darauf schließen, dass sich die Wirtschaft eines Landes gut entwickelt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbank “mutig” an der Zinsschraube dreht. Deshalb warten viele Marktteilnehmer mit Spannung auf die wichtigsten Konjunkturtermine der Woche: den Auftragseingang der deutschen Industrie im Mai am Donnerstag und die Industrieproduktion am Freitag. Zudem wird, ebenfalls am Donnerstag, das EZB-Sitzungsprotokoll veröffentlicht. In den USA könnten die für Freitag geplanten Arbeitsmarktdaten für Aufsehen sorgen. Fallen diese positiv aus, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank dieses Jahr tatsächlich dreimal an der Zinsschraube dreht. Gut für Sparer, beängstigend für Aktionäre, die eine Kapital-Umschichtung in Richtung festverzinsliche Wertpapiere fürchten.

Liebe Leserinnen und Leser, glauben Sie nicht den Crash-Propheten, denn Aktien bieten trotz so mancher Korrekturen ungleich große Renditechancen. Sichern Sie sich deshalbnoch heute den boerse.de-Aktienbrief, den Sie gratis testen können und sogar noch ein Geschenk von uns erhalten: den brandaktuellen Sonderreport „Die Sommer-Champions 2017! Darin lesen Sie alles über die heißesten Champions-Aktien für die kommenden Monate, mit denen Sie jede Sommerflaute elegant umschiffen.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

Der Wochenausblick: Sunny side up!

Der Wochenausblick: Knackt der Dax die 13.000?

high-jump-695308_960_720Es hätte so schön werden können. Die Champagnerflaschen lagen vergangene Woche schon auf Eis, das Feuerwerk war vorbereitet und dann die Enttäuschung: Der Dax scheiterte an der hart umkämpften 13.000 Punkte-Marke. Dabei hatten die Börsianer allen Grund zur Hoffnung, denn der Leitindex Dax erreichte am Dienstagvormittag mit 12.951 Punkten ein neues Rekordhoch. Was jedoch fehlte, war der entscheidende “Kick”. Irgendeine fundamental positive Nachricht aus Politik oder Wirtschaft, die die Märkte beflügelt. Noch ein kleiner Anstporn und es fällt die 13.000 Punkte-Marke. Dann sind auch die nächsten “Tausender” nur noch einen Katzensprung entfernt.

Doch noch hat es nicht sollen sein. Wie auch im “echten” Leben ereignen sich Überraschungen meist nicht, wenn man sie sehnlich herbei wünscht, sondern kommen aus heiterem Himmel. Der Dax beendete eine harmonische, wenn auch nicht spektakuläre Börsenwoche mit einem Mini-Minus von 0,15 Prozent und 12.733 Punkten. Keine derben Verluste, wir wollen nicht klagen. Doch ohne Sorgen ums “schwarze Gold” hätten wir uns vermutlich über ein positives Wochenergebnis freuen dürfen…

Öl in der Krise

Der Ölpreis gilt als konjunktureller Frühindikator. Wenn die Wirtschaft brummt, läuft die Produktion in Fabriken und Unternehmen auf Hochtouren. Die Nachfrage nach Rohöl steigt und mit ihr der Ölpreis. Das Gleiche gilt auch umgekehrt: Wenn die Nachfrage zurückgeht, so fällt auch der Ölpreis. Ein Indiz für eine schwächelnde Weltwirtschaft, die Aktionäre natürlich gar nicht gerne sehen. Am Dienstag überraschte die Anleger ein plötzlicher Kursrutsch der Nordseesorte Brent um über drei Prozent. Damit sank der Preis pro Barrel (159 Liter) mit 45,42 Dollar auf das Niveau von Dezember 2016 und das, obwohl sich die Opec (Organisation Erdölexportierender Länder) redlich um eine Stabilisierung bemüht.

Um den Ölpreis zu “pushen” kürzen die Opec-Länder bis April 2018 ihr Fördermenge um 1,8 Milliarden Barrel täglich. Ein guter Plan? Nicht wirklich. Von vielen Marktbeobachtern wird der Schachzug als “Nullsummenspiel” gewertet, denn je weniger die Opec-Nationen produzieren, desto mehr drücken Nicht-Opec-Länder wie die USA auf die Pumpe. Eine Entwicklung, die sowohl der Ölindustrie, als auch der Umwelt schadet. Der “Fracking-Boom”, also die Erdölgewinnung aus Schiefergesteinschichten, erreicht in den USA momentan ganz neue Ausmaße und untergräbt damit das Vorhaben der Opec-Mitgliedstaaten, den Ölpreis zu stabilisieren.

Die Highlights der Woche

Vielleicht sind es ja fundamental gute Unternehmensnachrichten, die die Börsianer in den kommenden Tagen aus ihrem “schwarzen Loch” ziehen? Das Zeug dazu haben:

 

  • Vapiano

 

Am Dienstag weht ein herrlicher Pizzaduft übers Parkett, die die italienische Restaurantkette mit deutschen Wurzeln schnuppert in Frankfurt zum ersten Mal Börsenluft. Eine heißersehnte und bis zu 200 Millionen Euro schwere Neuemission, deren Einnahmen Vapiano zur internationalen Expansion verwenden will.

 

  • Monsanto

 

Mittwoch wirds spannend für Monsanto- und Bayer-Anleger. Der umstrittene US-Saatguthersteller soll noch in diesem Jahr für die Rekordsumme von 66 Milliarden Dollar von Bayer geschluckt werden. Was den beiden noch zu ihrem gemeinsamen Glück fehlt, ist die Zustimmung der EU-Kommission. Anleger wird zudem interessieren, ob Monsanto sein Geld auch wert ist…darüber dürften die Quartalszahlen Aufschluss geben, die der Konzern Mitte der Woche präsentiert.

 

  • Nike

 

Donnerstag ist Champions-Tag. Der boerse.de-Aktienbrief-Champion Nike präsentiert

Zahlen zum vierten Quartal. Anleger warten vermutlich gespannt auf Neuigkeiten zur bevorstehende Kooperation mit Amazon die vorsieht, dass der Sportartikelhersteller

künftig einen Teil seiner Produkte direkt an Amazon verkauft. Eine Win-win-Situation für beide Unternehmen und möglicherweise ein kräftiger Impuls für die “Swoosh-Aktie”.

 

  • Nestlé

 

Ein Traumstart für Nestlé, ein Traumstart für den boerse.de-Champions-Defensiev-Index (BCDI), der heute von Nestlé mit über 3,5 Prozent Plus angeführt wird. Der aggressive, amerikanische Hedgefonds-Manager Daniel Loeb steigt bei den Schweizern ein und hat sich zum Ziel gesetzt, den Nahrungsmittelkonzern und boerse.de-Top-Defensiv-Champion Nestlé weiter auf Gewinnkurs zu trimmen. Ein Vorhaben, das die Anleger des BCDI ganz besonders freuen dürfte!

Übrigens: Der boerse.de-Champions-Defensiv-Index feiert diese Woche seinen dritten Geburtstag und wir feiern mit, denn eine Rendite von 50,62 Prozent seit seinem Börsendebüt am 01. Juli 2014 sind das wahrscheinlich beste Geschenk für Sie, unsere Anleger.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

Der Wochenausblick: Knackt der Dax die 13.000?

„Super-Donnerstag“: Was Anleger heute wissen müssen

super-mario-2003942_960_720.jpgHeute ist kein gewöhnlicher Donnerstag, nein, es ist “Super-Thursday”! Gleich zwei (geld-) politische Entscheidungen halten die Börsianer in Atem: Die Briten wählen ein neues Parlament und die EZB (Europäische Zentralbank) berät über ihre künftige Geldpolitik.

Beide Termine finden erst am frühen Nachmittag statt und während die Finanzwelt nervös Däumchen dreht können unsere Leser und wir von boerse.de ganz entspannt in die Zukunft blicken, denn wir wissen: die Börse tut, was sie eben tut und lässt sich langfristig weder von politischen, noch von wirtschaftlichen Querelen beeinflussen. Auch wenn kurzfristig die Kurse zucken – kleine Rücksetzer oder Korrekturen sind eine prima Einstiegschance am Aktienmarkt und keinesfalls ein Grund, in Panik zu verfallen. Wie die Historie beweist, gewinnen Dax und Dow im Mittel jährlich 9 Prozent. Das ist das Mantra, das sich langfristig orientierte Anleger in den Küchenkalender schreiben sollten.
Obwohl also kein Grund zur Beunruhigung besteht, schadet es nicht, wenn wir weltpolitisch am Ball bleiben. Die Börse ist schließlich das spannendste Spiel der Welt, finden Sie nicht? Also, was tut sich heute am “Super-Donnerstag”?

Super Mario

Damit ist nicht das Computerspiel, sondern der Chef der EZB (Europäische Zentralbank) gemeint, der heute um 13:45 Uhr den Zinsentscheid bekanntgibt und um 14:30 Uhr vor die Presse tritt. Eigentlich ein langweiliges Event, dessen Hauptpunkte schon im Vorfeld feststehen. Kommt jetzt die Zinswende? Nein, vermutlich erst Ende 2018. Hält die EZB an ihrer ultra-expansiven Geldpolitik fest? Wahrscheinlich ja, denn trotz gutem Konjunkturverlauf ist die Inflation mit 1,4 Prozent im Mai noch stets unter der angestrebten zwei Prozent-Marke.

Auf einen geldpolitischen Paukenschlag werden wir heute also vergeblich warten, denn obwohl vieles dafür spricht, die Geldschleusen langsam zu schließen, wäre ein plötzliches Ende der milliardenschweren Anleihenkäufe oder eine unerwartete Zinserhöhung Gift für die Märkte. Die Aktienkurse würden – zumindest kurzfristig – in den Keller rauschen und die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe schnellen. Schon deshalb muss Mario bei seiner Rückkehr zu einer normalen Zinspolitik die Samthandschuhe anziehen und im Schneckentempo agieren.

May oder Corbyn: Die Wahl der Qual

Spannender wird es dagegen heute in Großbritannien, wo die Bevölkerung vorzeitig ein neues Parlament wählt. Völlig unerwartet verlor die konservative Premierministerin Theresa May in den vergangenen Wochen wichtige Vertrauenspunkte an ihren Herausforderer der Labour Party, Jeremy Corbyn. May zeigte Schwächen im Wahlkampf und wirkte wankelmütig in ihren Entscheidungen. Oppositionsführer Corbyn dagegen trat selbstsicher und authentisch auf, will die Kluft zwischen Arm und Reich verringern und spricht vor allem junge Wähler an. May steht für einen “harten Brexit”: Sie will nicht nur die EU, sondern auch den europäischen Binnenmarkt verlassen und aus der europäischen Zollunion austreten – also praktisch den Bruch mit allen EU-Institutionen. Corbyn dagegen ist ein Verfechter der “Softie-Version”. Er will Großbritannien im EU-Binnenmarkt lassen und gibt sich kompromissbereit mit seinen Verhandlungspartnern in der EU. Mit den Wählern zittern auch die Börsianer, denn nichts ist auf dem Parkett so unbeliebt, wie Unsicherheit. Doch offenbar haben Brexit, Trump und Terror in den vergangenen Monaten die Krisenresistenz der Marktteilnehmer erhöht, denn sowohl der britische FTSE 100 Index, als auch der Dax geben sich heute erstaunlich gelassen und rangieren unbeeindruckt auf Rekordniveau.

Wir machen es ihnen nach, legen die Füße hoch und lassen die Börse für uns arbeiten. Mit einem Investment in den boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) stehen Sie auch in unsicheren Zeiten auf der “Sonnenseite”: 12,2 Prozent Rendite seit Jahresanfang. Eine Länder- und Branchenübergreifende Streuung. Besonders risikoarme, renditestarker Aktien wie z.B. Fielmann, Nestlé oder Inditex. Eine zweimal jährliche Überprüfung und Umschichtung. Das alles tun wir für Ihren Börsenerfolg! Nicht umsonst ist das BCDI-Zertifikat mit einem Anlagevolumen von mehr als 100 Millionen Euro “im Jahr 2016 und auch 2017 die Nr. 1 beim Handelsvolumen der Aktien-Index-Zertifikate.” (Quelle: Deutsche Bank). An dieser Stelle: Danke für Ihr Vertrauen! Ob Brexit, Trump oder EZB: Gemeinsam umschiffen wir auch in Zukunft alle wirtschaftlichen und politischen Klippen.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

„Super-Donnerstag“: Was Anleger heute wissen müssen

Der Wochenausblick: Wettrennen oder Wassertreten?

adidas-1838597_960_720Als “Black Friday” können wir vergangenen Freitag nicht bezeichnen, aber grau war die Stimmung in Frankfurt auf jeden Fall. Der Dax zeigte sich von Christi Himmelfahrt gänzlich unbeeindruckt, rutschte am Feier- und darauf folgenden Brückentag zeitweise auf 12.530 Punkte und pendelte sich zu Börsenschluss bei 12.602 Punkten ein. Ein Wochenverlust von 0,3 Prozent. Die große Frage ist jetzt, ob wir es mit einem temporären Vatertags-Kater zu tun haben, oder ob sich die Kursverluste vergangener Woche noch ausweiten? In bester Verfassung befindet sich dagegen unser BCDI. Der boerse.de-Champions-Defensiv-Index erreichte vergangene Woche einen neuen Höchststand und übertraf mit einer Rendite von +11,9 Prozent seit Jahresbeginn Dax (+9,8 Prozent) und Dow (+6,7 Prozent) mit Leichtigkeit.

Amazon oder Alphabet: Wer knackt die 1000 Dollar-Marke?

Während der Dax eher orientierungslos scheint, gibt sich die Wall Street siegessicher. Zwar dürfen die US-Börsianer heute aufgrund des Memorial Days die Beine hochlegen, doch so eine kleine Verschnaufpause kann nach der Rekordjagd vergangener Woche nicht schaden. Sowohl S&P 500 als auch der Technologieindex NASDAQ erreichten neue Bestmarken wobei zwei Akteure den restlichen Marktteilnehmern die Show stahlen: die boerse.de-Champions-Aktien Amazon und Google-Mutter Alphabet. Die Internetriesen liefern sich seit Wochen ein spannendes Duell um die magische Bewertung von “1000 Dollar pro Aktie”. Amazon lag am Freitag mit 995 Dollar um Haaresbreite vorn, dicht gefolgt von Alphabet mit 993 Dollar pro Anteilsschein. Das bedeutet für mich und mein Depot: Daumendrücken für den E-Commerce-Pionier!

Ryanair und Rocket Internet: Bitte zum Bilanzcheck

Bilanzzahlen sind in dieser Woche Mangelware. Lediglich ein paar Nachzügler gewähren uns einen Blick in ihre Bücher, darunter Ryanair (Dienstag) und Rocket Internet (Mittwoch). Dabei könnten sowohl der “Überflieger”, als auch die Comeback-Aktie von Rocket Internet eine Überraschung parat haben. Während die Billigairline weiter auf die Kostenbremse drückt und dank dieser Strategie vermutlich bessere Resultate als im Vorjahr einfliegt, könnte der schon fast totgesagte Inkubator Rocket Internet endlich die Rakete zünden. Könnte. Denn seit dem Rocket-Börsengang mussten Anleger sehr viel Leidensfähigkeit beweisen, um Schwankungen von 15 Euro, über 58 Euro bis auf momentan rund 21 Euro zu überdauern. Die Startup-Schmiede, die Firmen wie Delivery Hero, Hello Fresh und den einzig wirklich erfolgreichen Sprössling Zalando hervorgebracht hat, schreibt noch immer Verluste. Eine spekulative Geduldsprobe…

Trump-Ticker

10.000 Sicherheitsleute bei gerade mal 11.000 Einwohnern: warum ausgerechnet die sizilianische Kleinstadt Taormina als Tagungsort für den G7-Gipfel auserwählt wurde, ist vielen ein Rätsel. Das Städtchen mutierte vom Touristenmagnet zum Sperrbezirk und das nur, weil sich Freitag und Samstag dort Vertreter der wichtigsten Industrienationen versammelten – darunter erstmals Donald Trump. Wie zu erwarten gestaltete sich das Treffen als schwierig. Schon im Vorfeld beschimpfte der US-Präsident die Deutschen als “sehr, sehr böse (bad)” und beschuldigte sie, zu viele BMW’s, VW’s, Porsche und Mercedes für Amerika zu produzieren: „Schauen Sie sich die Millionen von Autos an, die sie in den USA verkaufen. Fürchterlich. Wir werden das stoppen.“

Als Reaktion auf Trumps Drohung legten die deutschen Automobilwerte am Freitag den Rückwärtsgang ein und verabschiedeten sich mit Verlusten von teils über einem Prozent (BMW) ins Wochenende. Diese Schockwelle könnte zu Wochenbeginn noch weitere Kreise ziehen, denn neben möglichen Handelsdifferenzen mit Amerika hat BMW noch mit Problemen auf dem Heimatmarkt zu kämpfen: Wegen eines fehlenden Bauteils musste die Produktion in einigen Standorten am Wochenende teilweise gestoppt werden. Während sich einige Angestellte über Hitzefrei freuen, könnte das Logistikproblem BMW heute ins Schwitzen bringen. Produktionsausfälle kosten schließlich Zeit und damit auch Geld…

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Start in diese Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

Der Wochenausblick: Wettrennen oder Wassertreten?

Geldvernichten leicht gemacht oder: unsere verhängnisvolle Liebe zum Sparbuch

scissors-893152_960_720Jeder deutsche Haushalt hat seit 2010 ganze 1.300 Euro beim “Sparen” verloren. In den kommenden 20 Jahren könnten sich die Verluste auf horrende 14.000 Euro pro Haushalt ausweiten. Ich werfe nicht gerne mit Zahlen um mich, doch die Ergebnisse, die die Experten der Comdirect Bank in der jüngsten Ausgabe ihres “Realzins Radars” präsentierten, erschüttern mich. Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, aber ich muss ganz schön lange arbeiten um 1.300 Euro einfach so mal auf die Seite schaffen zu können, geschweige denn 14.000 Euro. Ein Verlust solch hoher Beträge ist schmerzlich, aber vermeidbar.

Die Ursache des Übels

Wie kommt es eigentlich, dass wir uns trotz guter Vorsätze auf Dauer “arm sparen”? Schuld an der aktuellen Entwicklung, die noch über Jahre anhalten könnte, ist die Geldpolitik der Zentralbanken gekoppelt mit der Spar-Moral der Deutschen, die sich einfach nicht von ihrem zweitliebsten Kind, dem Sparbuch, trennen können. Doch dazu später mehr. Konzentrieren wir uns erstmal auf den Entzündungsherd, die Zinspolitik:

“Die EZB enteignet Sparer”, harte, oft gelesene Worte, in denen leider mehr als ein Fünkchen Wahrheit steckt. Mit dem Ziel, Unternehmen und Privatpersonen zu Investitionen zu verführen und damit die Wirtschaft wieder ins Rollen zu bringen, hat die Europäische Zentralbank seit der Finanzkrise 2009 sukzessive den Leitzins auf Null Prozent gesenkt. Geld lehnen zum Nulltarif sollte die Konjunktur ankurbeln und die Inflationsrate erhöhen. Sehr zum Leidwesen der Sparer, deren verzinsliches Vermögen keine Rendite mehr erwirtschaftet und von der Inflation förmlich “aufgefressen” wird. Null Prozent Zinsen, zwei Prozent Inflation: So lautet das Patentrezept für die perfekte Geldschmelze.

Das Sparbuch-Syndrom

Doch offenbar lässt sich das “Volk der Sparer” von irrationalen, verlustbringenden “Geldanlagen” wie dem Sparbuch noch lange nicht abschrecken. Seit 2008 stieg das Finanzvermögen der Deutschen um etwa 1,5 Billionen Euro auf etwa 5,6 Billionen Euro. 38 Prozent davon, also 2,1 Billionen Euro, sind Geldanlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen. Auch ich besitze ein rotes Büchlein mit goldenen Initialen und bekenne mich dazu, über die Jahre hinweg ein inniges Verhältnis zu ihm aufgebaut zu haben. Weltspartag & Co. lehren uns schließlich schon von Kindesbeinen an, dass das Geld auf dem Buch “sicher” ist. Beziehungsweise war.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die Inflationsrate hierzulande bis 2022 auf 2,4 Prozent steigen wird. Bei möglicherweise weiter bestehendem Niedrigzinsumfeld.

Umdenken zahlt sich aus

Wie sagt man doch so schön: Es ist nie zu spät für einen Neuanfang. Natürlich können wir auf die EZB, die Banken oder die Politik schimpfen, doch reich werden wir damit nicht. Wir sollten endlich dazu übergehen, uns an den eigenen Haaren aus dem Zins-Sumpf zu ziehen. Zum Beispiel, indem wir endlich ein “Volk der Aktionäre” werden. Darin sind uns andere Nationen schon längst überlegen: Die Amerikaner verstehen sich traditionell als “Miteigentümer” von Unternehmen, dementsprechend hoch ist die Aktionärsquote und der Vermögenszuwachs. Während die Deutschen zwischen 2009 und Ende 2015 nur 17,5 Prozent mehr Eigenkapital erwirtschafteten, verdoppelten die Amerikaner ihr Vermögen. Vor allem, weil Aktien in den USA keine Spekulationsobjekte, sondern unbedingter Bestandteil jeder Anlagestrategie sind.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die enorme Diskrepanz zwischen Sparbuch und Aktien:

Hätten wir 2007 10.000 Euro aufs Sparbuch gelegt, so wären daraus 2017 bei einem gemittelten Zinssatz von 0,5 Prozent 10.511 Euro geworden. Berücksichtigt man zusätzlich eine Geldentwertung von einem Prozent, so fällt das Saldo unterm Strich sogar negativ aus.

Hätten wir 2007 dagegen 10.000 Euro in den Dax-Kursindex investiert, so wären daraus bis heute 11.624 Euro geworden. Ein Zugewinn von 16,4% Prozent. Plus Dividendenrenditen, versteht sich.

Zahlen, die eine deutliche Sprache sprechen. Wenn auch Sie dem Sparbuch endgültig Lebewohl winken und Ihr Erspartes langfristig rentabel anlegen möchten, dann führt an Aktien kein Weg vorbei. Wir von boerse.de machen Ihnen den Einstieg in die Welt der Aktien so leicht wie möglich: Gehen Sie einfach zu einer Bank oder Sparkasse Ihrer Wahl und erkundigen Sie sich nach dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI). Mit diesem Grundlageninvestment, bestehend aus zehn besonders risikoarmen und gleichzeitig renditestarken Aktien wie z.B. Nestlé, Fielmann oder Fresenius, hätten Sie innerhalb der vergangenen zehn Jahre sogar ein Plus von 269 Prozent erzielt. Aus 10.000 Euro wären 26.900 Euro geworden…
Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

Ihre Miss boerse.de

Geldvernichten leicht gemacht oder: unsere verhängnisvolle Liebe zum Sparbuch

Vonovia: Wer hoch baut, kann tief fallen?

19_Preview_UnternehmensfotosWohnungskonzern Vonovia präsentiert morgen Bilanzzahlen der vergangenen drei Monate. Ein spannendes Thema, das mich als erblich vorbelasteter Immobilien-Fan und Wahl-Münchner besonders interessiert. Vor allem in Ballungszentren ist der Immobilienmarkt schon seit Jahren so überhitzt, dass es äußerst schwierig und teuer ist, überhaupt eine angemessene Bleibe zu finden. Gepaart mit dem andauernden Niedrigzinsumfeld befürchten Experten deshalb eine “Immobilienblase”, die Unternehmen wie Vonovia noch reicher und Mieter ärmer machen könnte.

Luftschlösser…

Der Dax-Newcomer, der erst seit 2015 zur elitären Familie der deutschen Top-30-Unternehmen zählt, hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Performance hingelegt. Anleger, die die Vonovia-Aktie am Tag ihres Börsendebüts am 11. Juli 2013 erwarben, freuen sich heute über eine Rendite von 95,7 Prozent. Da bekommt der Ausdruck “Betongold” eine ganz neue Bedeutung…

Vonovias Fundament besteht aus bundesweit rund 340.000 Mietwohnungen, vor allem in Großstädten wie Berlin, Dresden oder dem Ruhrgebiet. Der bochumer Konzern erwirtschaftete 2016 ein Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro dreimal so viel wie im Jahr zuvor. Eigentlich eine gute Sache, wenn es in Zeiten von Wohnungsnot ein Dax-Unternehmen gibt, das so erfolgreich mit Immobilien wirtschaftet, oder? Nicht ganz. Denn Vonovias Erfolg beruht vor allem auf der geschickten Vermarktung ehemaliger Sozial- und Arbeiterwohnungen und nicht auf der Schaffung von neuem Wohnraum. Die Konsequenz: Das Unternehmen wächst, das Angebot auf dem Wohnungsmarkt stagniert.

Des einen Freud, des anderen Leid. Auf der Hauptversammlung von Deutschlands größtem Wohungskonzern vergangene Woche wurde die Kontroversität der Parteien besonders deutlich. Während Aktionäre, die Vonovia als reine Geldanlage betrachten, Konzernchef Rolf Buch zujubelten, machten Anteilseigner, die gleichzeitig Vonovia-Mieter waren, ihrem Ärger Luft.

Die goldene Kuh lässt sich nämlich nur melken, solange Vonovia die Mieten erhöhen kann. Zum Beispiel nach Modernisierungen. Mieter werfen dem Unternehmen auch vor, von “Zusatzleistungen” wie der Vermietung von Küchen, Kosten für zweifelhafte “Müllmanager”, die auf die Bewohner umgelegt werden und intransparenten Nebenkostenabrechnungen zu profitieren, anstatt dringende Sanierungsarbeiten durchzuführen.

…vom Einsturz bedroht

Vonovias umstrittenes Erfolgsmodell könnte in den kommenden Jahren ins Wanken geraten. Zum einen, weil sich die Europäische Zentralbank langsam aber sicher an die längst überfällige Zinserhöhung wagt, die Darlehen für Unternehmen und Privatanleger wieder teurer machen würde. Zum anderen, weil die Immobilien-Nachfrage aufgrund der höheren Zinsen zurückgehen könnte. Weiteres Unheil droht von Seiten der Politik: Der Staat könnte zukünftig Mieterhöhungen nach Modernisierungsmaßnahmen reglementieren oder mit Hilfe der sogenannten “Mietpreisbremse” unangemessenen Mieterhöhungen in Ballungszentren wie Berlin oder Dresden einen Riegel vorschieben. Beide Maßnahmen würden das Erlösmodell von Vonovia erheblich beeinträchtigen und machen die Aktie des Wohnungsunternehmens zu einem riskanten Investment.

Ein Profil, mit dem sich Vonovia sicher nicht als Champions-Aktie qualifiziert. Sie schlafen vermutlich ruhiger, wenn Sie Ihr Kapital in die eigenen vier Wände, statt in Immobilien-Unternehmen mit fragwürdigen Geschäftsmodellen investieren. Gepaart mit einem aktienbasierten Grundlagen-Investment wie dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) steht Ihre langfristige Vermögensplanung auf einem soliden Fundament, das etwas Gegenwind von Seiten der Banken oder Politik leicht vertragen kann.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

 

Vonovia: Wer hoch baut, kann tief fallen?