Das Wort zum Wochenende: Nur keine Panik! Warum wir von politischen Börsen langfristig sogar profitieren

trump-2171739_960_720Unsere treuen Leserinnen und Leser kennen sicher schon ein paar der boerse.de-Kernaussagen. Einer meiner Favoriten, der mich in den vergangenen Monaten vor so manchem Panik-Verkauf bewahrte, lautet: “Jede Börsenkrise wird wieder aufgeholt”. Mit diesen Worten im Hinterkopf lassen sich auch die gegenwärtigen, meist politisch motivierten Kursturbulenzen ganz beruhigt “aussitzen”. Denn wer stoisch auf die Wachstumskraft der Börse vertraut, den bringen ein paar Schlagzeilen nicht aus dem Konzept. Scheuklappen aufsetzen und durch!

Dagegen könnten Börsen-Neulinge Überschriften wie “Wann kommt der Trump-Crash?” oder “Brexit! Jetzt brechen alle Dämme” zu viel Bedeutung schenken. Mit der Konsequenz, dass verunsicherte Anleger ihre Firmenanteile aus blanker Verlustangst zu einem vielleicht ungünstigen Zeitpunkt verkaufen, anstatt die Kurz-Krise einfach auszusitzen.

Skeptiker fragen sich vielleicht, ob die Warnungen der Weltpresse vor politisch motivierten Börsen-Crashs nicht doch ihre Daseinsberechtigung haben. Wie die Historie uns lehrt, gab es Korrekturen zuhauf, existenzielle Crashs ohne anschließendem Aufschwung dagegen nicht.

Ein Blick in die Geschichtsbücher

Vielleicht erinnern Sie sich noch mit Schrecken an den 11. September 2001. Damals, kurz nach dem fürchterlichen Terroranschlag in New York, verlor der Dax im Handelsverlauf fast elf Prozent. Die Wall Street, in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers gelegen, blieb vier Tage lang geschlossen und ging am ersten Handelstag um gut sieben Prozent in die Knie. Viele Marktteilnehmer befürchteten die ganz große Korrektur, den Mega-Crash. Doch dem war nicht so. Die Börsenbarometer erholten sich wie Stehaufmännchen und der Dow Jones stand schon Ende Oktober auf einem ähnlichen Niveau, wie vor der entsetzlichen Katastrophe.

Diesmal ist alles anders?

Ob Brexit, Trump, Syrien-Konflikt, das türkische Verfassungsreferendum oder die französische Präsidentschaftswahl: Seit Monaten dominieren politische Ereignisse die Stimmung der Börsianer. Nervosität prägt das Geschehen und dieser labile Zustand spiegelt sich auch in den Kursen wider, die äußerst volatil, sprich: schwankungsanfällig, sind. Doch von einer massiven Korrektur keine Spur. Ganz im Gegenteil! Unser heimischer Leitindex gewann trotz Trumponomics, Terror und Türkei innerhalb der vergangenen zwölf Monate fast 21 Prozent an Wert und sein amerikanisches Pendant, der Dow Jones, punktete mit Plus 16,3 Prozent.

Prognosen und Irrtümer

Skeptiker vertrauen häufig lieber statistischen Erhebungen, als der Börse selbst und lagen damit in der jüngsten Vergangenheit gründlich daneben. Erinnern Sie sich an die Hochrechnungen vor dem EU-Referendum der Briten? Oder an die Prognosen im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl? Innerhalb weniger Monate irrten sich die Statistiker gleich zweimal und führten zahlen fixierte Trader weltweit in die Irre. In beiden Fällen reagierten die Kurse empfindlich auf das überraschende Ergebnis, doch statt des befürchteten Crashs blieb es bei einem kurzen Schock, von dem sich die Märkte rasch wieder erholten. Sie sehen, selbst Fehlprognosen haben langfristig keine fatalen Auswirkungen und können, wie im Fall der US-Wahl, sogar neue Anlagechancen eröffnen.

Die Börse läuft und läuft

Die gern zitierte Börsenweisheit: “Politische Börsen haben kurze Beine” hat nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn manche “Experten” das Gegenteil behaupten. Solange sich die Erde dreht, solange strebt die Menschheit nach Erfolg und Fortschritt. Gelegentliche Rücksetzer und “Verschnaufpausen” sind dabei völlig normal und natürlich und sollten nicht als Sprungbrett, sondern als Einstiegs- oder Zukauf-Chancen genutzt werden.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende und verabschiede mich heute mit einem Zitat des Star-Investors Warren Buffett: “Betrachten Sie die Schwankungen des Aktienmarktes als Ihren Freund und nicht als Ihren Feind. Profitieren Sie von der Torheit Anderer, statt an ihr teilzunehmen.”

Ihre Miss boerse.de

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Das Wort zum Wochenende: Nur keine Panik! Warum wir von politischen Börsen langfristig sogar profitieren

Krisenstimmung? Börsenguru Soros weiß Rat

sorosAlso ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe mich noch immer nicht von dem Schock heute Morgen erholt. Der Handel an der chinesischen Börse musste nach Verlusten von 7 Prozent wieder gestoppt werden. Und auch an der Deutschen Börse knallten alle Sicherungen durch. Wir haben zwar (noch) kein Notstopp-System wie die Asiaten, aber bei einem derzeitigen Minus von gut 3,8 Prozent aller Deutschland 30 Werte, würde ich gerne auf einen dicken, roten “Aus”-Knopf drücken.

Das ist natürlich nicht die erste Börsen-Krise, die die Welt je gesehen hat. Ein Aktien-Superheld und Börsen-Experte mit jahrzehntelanger Erfahrung ist George Soros. Er kann uns bestimmt erzählen, wie die Welt früher mit Finanz-Schocks dieser Größenordnung umgegangen ist.

Denn Erfahrung hat er mehr als genug. Davon zeugt auch sein Bankkonto, auf dem seit den 90er Jahren ein Milliarden-Plus steht. Soros spekulierte damals erfolgreich auf den Verfall des Englischen Pfund und gesellte sich damit zur Elitegruppe der Börsianer, gleich neben Warren Buffett und Carl Icahn.

Börsenlegende Soros hielt kürzlich auf einem Kongress in Sri Lanka eine Rede, in der er Parallelen zur Finanzkrise 2008 zog. Seine größte Sorge gilt derzeit natürlich China, dessen Regierung in seinen Augen noch einen langen Weg vor sich hat und in einer ernsten Wirtschaftskrise steckt.

Soros riet Anlegern vorsichtig zu sein, denn die China-Krise könnte das Ausmaß der Finanzkrise 2008 annehmen. Danke für den Tipp, George, doch wir wollen nicht allzu pessimistisch in die Zukunft blicken. Auch sitzen wir derzeit in einer heftigen Kurs-Achterbahn, so gibt es für findige Börsianer immer auch Chancen.
Wenn wir euch einen Tipp geben dürfen: seit vorsichtig mit dem Multiplikator und vielleicht könnt ihr mit “Pfeil runter”, also der Spekulation auf fallende Kurse, auch in turbulenten Zeiten ein paar gute Trades einfahren!

Zum Abschluss noch ein Rat für die BUXers unter euch, die trotz allem fröhlich “the only way is up” flöten: vielleicht erwartet uns in den kommenden Tagen ein neuer Goldrausch auf den Finanzmärkten? Der Preis des Edelmetalls stieg heute den vierten Tag in Folge auf rund 1.100 Dollar pro Feinunze (etwa 31 Gramm, soviel wie euer Toastbrot zum Frühstück).
Anleger kaufen das Metall nicht etwa, weil die Schmuckindustrie einen Boom erlebt, sondern weil Gold seit jeher als krisensicher gilt. Wirft zwar keine Zinsen ab, ist aber wenigstens preisstabiler als Aktien.

Wir haben heute schon viel von Opa Soros gelernt, also blicken wir nochmal zurück ins Jahr 2008, dem Anfangsjahr der letzten Finanzkrise. Gold hatte sich in dem Jahr um 5,8 Prozent verteuert, 2009 gewann das Metall 24 Prozent und 2010 ganze 30 Prozent. Damals dachte ich mir: ach hätte ich bloß…! Doch wie sagen meine Esoterik-Freunde so schön: jede Krise ist auch eine Chance! Diesmal bin ich vielleicht noch rechtzeitig am Start mit meinem Gold-Trade.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/krisenstimmung-boersenveteran-soros-weiss-rat/

Krisenstimmung? Börsenguru Soros weiß Rat