Warum Apple Amazon und Google die Show stiehlt

Apple hat geliefert. Einen weiteren Pod. Die Endung mit den “drei Buchstaben” kennen wir zwar schon vom legendären “iPod”, doch auf der gestern eröffneten Entwicklerkonferenz WWDC betrat boerse.de-Champion Apple erstmals seit zwei Jahren Neuland: Ein smarter Lautsprecher namens HomePod soll die Produktpalette des iKonzerns erweitern.

“One last thing”…

Mit diesen Worten kündigte Apple-Chef Tim Cook die wahrscheinlich bedeutendste Produktpräsentation des Abends an. Wohl gewählt gegen Ende der Veranstaltung – für einen besseren dramaturgischen Effekt seiner Vorstellung. Der Applaus war Cook sicher, denn HomePod ist bei weitem das spannendste Gadget der neuen Äpfelchen-Ernte, wenn auch keine Innovation. Apple ist nicht der erste Hersteller intelligenter Speaker die aufs Wort gehorchen, Musik spielen, die Temperatur regeln und Fragen beantworten: Amazon und Google haben mit “Echo” und “Home” bereits ähnliche Geräte entwickelt, die ihren Besitzern dank intelligenter Spracherkennung das Leben erleichtern sollen.

Doch Apple wäre nicht Apple würde man sich mit einem einfachen “Nachmachprodukt” zufrieden geben. Nein, HomePod kann mehr! Genauer gesagt soll das Gerät die Musiknutzung zu Hause “revolutionieren” wie einst der iPod das Musikvergnügen unterwegs. Bis jetzt war Sonos der unangefochtene Marktführer raumfüllender und raumübergreifender Klänge, doch Apple’s Musikdose, die ihren Sound der Umgebung anpassen kann, soll selbst Bose Konkurrenz bieten können. Keine Frage: HomePod kommt spät, ist teurer als die Konkurrenzprodukte, hat aber dennoch das Potential, Amazon und Google zu übertönen. Sowohl technisch, als auch optisch.

… auf das die Welt gewartet hat?

Aber brauchen wir das wirklich? Wollen wir einen Lautsprecher-Kameraden im Wohnzimmer, der uns zuhört und wie Kritiker munkeln vielleicht sogar abhört? Zweifel an der Datensicherheit, die schon bei Amazons Spracherkennung “Alexa” laut wurden, sind ja auch nicht von der Hand zu weisen. Schließlich könnte der Lautsprecher auch als Empfangsgerät dienen und Apple zum “Big Brother”-Konzern werden lassen, der unser komplettes, häusliches Leben mitschneidet. Vermutlich werden die Vorteile intelligenter, auf Datensicherheit bedachter, “Home”-Lösungen aber dennoch überwiegen und in naher Zukunft in den meisten Haushalten eine Selbstverständlichkeit sein. Das hat Apple uns mit Produkten wie dem iPod und iPhone ja schon eindrucksvoll bewiesen.

(Zu) große Erwartungen

Apple Fans und Aktionäre sind schwer zu begeistern. Trotz zahlreicher weiterer Neuerungen wie einem frisch designten iPad, dem neuen iMac Pro und iOS 11 verlor der Aktienkurs des iKonzerns gestern rund ein Prozent. Unfair, schließlich hat Apple ein wahres Feuerwerk an Produktneuerungen vorgestellt, das für jeden etwas bereithält. Doch scheinbar überwiegen die Sorgen der Anleger, ob Apple sich endlich von seiner iPhone-Abhängigkeit befreien kann. Aber ist das überhaupt nötig? Die Smartphone-Sparte des Technologiekonzerns machte im abgelaufenen Quartal mit 33,25 Milliarden Dollar mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtkonzern sitzt inzwischen auf einem Gewinnberg von 256 Milliarden Dollar, die Apple-Aktie eilt von einem Rekordhoch zum nächsten und beglückte Investoren in den vergangenen zwölf Monaten mit rund 59 Prozent Rendite. Wie bei jedem erfolgreichen Unternehmen ist das Lager der “Experten” zweigeteilt: Apple-Fans versus Apple-Kritiker. Trotz allen Diskussionen sollten wir eines nicht vergessen: der boerse.de-Champion weiß, wie man Kunden begeistert. Eine Gabe, die sich für Apple und seine Aktionäre vermutlich noch lange bezahlt machen wird.  

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

 

 

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Warum Apple Amazon und Google die Show stiehlt

Google, was bringt die Zukunft?

eye-1686932_960_720Auf der gestern gestarteten Entwicklerkonferenz “I/O” verkündet Google die “KI-Revolution”. Manche Leser dürften sich bei solchen Begriffen fragend am Kopf kratzen und auch für mich sind die neuesten, technischen Errungenschaften des Internetriesen gedanklich noch sehr weit weg. Doch was für den Ottonormalverbraucher wie Science Fiction klingt, könnte schon bald Bestandteil unseres täglichen Lebens werden. Allen voran: Der Durchbruch der künstlichen Intelligenz, kurz: KI.

Früher, also noch vor ein paar Jahrzehnten, war es üblich, dass Unternehmen Produkte entwickelten, die ein bestehendes Bedürfnis befriedigen. Die Gerüche des Kohle-Barbecues belästigen die Nachbarn? Abhilfe schaffen Gas- oder Elektrogrills. Bei der Bohrmaschine stört das lange Kabel? Die Lösung: Akkugeräte. Wenn ich mir dagegen Googles neueste Errungenschaften so ansehe frage ich mich, ob das Gros der Menschheit tatsächlich danach strebt, mit seinem Handmixer zu plaudern, die Welt durch eine 3D-Brille zu sehen und in einem komplett technologisierten Universum zu leben? Noch nicht, aber bald. Denn die Alphabet-Tochter ist so einflussreich und omnipräsent, dass wir es nicht einmal merken werden, wenn sich die heute vorgestellten Innovationen in unser Leben schleichen.

Künstliche Intelligenz wird omnipräsent

Die Google I/O Konferenz rankt sich um ein zentrales Thema: Selbstlernende Software, die in vielen technischen Neuerungen des Konzerns zum Einsatz kommt und uns das Leben erleichtern soll. Beispielsweise “Google Home”: Ähnlich zu Amazons Überraschungserfolg “Echo” sollen Lautsprecher im Haus den Kommunikationspartner ersetzen. Google Home ist ein befehlempfangender Butler, der im Auftrag seines Besitzers beispielsweise Anrufe tätigt, Termine verwaltet, Musik spielt oder Verkehrshinweise für den geplanten Ausflug gibt. Das alles steckt in einem handlichen, dezent designten Lautsprecher, der vorerst vermutlich aus Datenschutzgründen nur in den USA erhältlich ist. Privatsphäre ist natürlich ein wichtiges Thema, denn der kleine Lautsprecher sendet nicht nur, sondern empfängt auch viele Informationen aus unserem persönlichen Umfeld, die eigentlich niemanden etwas angehen. Schon gar nicht Google.

Unterwegs begleitet uns dann “Google Assistant” auf dem Smartphone. Auch diese freundliche Stimme füttert uns auf Abruf mit Informationen und funktioniert jetzt auch auf dem iPhone. Ein Frontalangriff der Suchmaschine auf Apple, dessen Spracherkennung “Siri” momentan noch den Ton angibt.

Neben “Home” und “Assistant” arbeitet der Internetgigant auch an “Google Lens”, einer intelligenten Bildanalysesoftware, die aus Handykameras virtuelle Suchmaschinen macht. Fotografiert ein Nutzer beispielsweise eine Blume so zeigt “Lens” deren Namen und den nächstgelegenen Blumenladen an.

Das Google-Universum

All die technischen Neuerungen lassen uns schon fast Googles Kerngeschäft vergessen: die gute alte Suchmaschine. Zu Unrecht, denn die Textsuche gepaart mit Anzeigen ist noch immer die goldene Gans des Google-Mutterkonzerns Alphabet. Vor allem mobile Werbeanzeigen sorgten im vergangenen Quartal für Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent und 5,43 Milliarden Dollar Gewinn. Doch auch Cloud-Angebote (die Auslagerung von Speicher- und Softwarediensten auf Googles Server) und Programme für autonomes Fahren beflügelten Alphabets Bilanzergebnisse. Die Champions Aktie spiegelt diese Entwicklung wider: Allein in den vergangenen zwölf Monaten gewann das Alphabet-Papier 34,7 Prozent an Wert.

Ich verabschiede mich heute mit einem Zitat des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt aus dem Jahr 2010. Schon damals meinte der Visionär: „Ich glaube, dass die meisten Menschen eigentlich nicht wollen, dass Google ihnen ihre Fragen beantwortet. Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als Nächstes tun sollen.“ Die Zukunft spricht Google…

Ihre Miss boerse.de

 

Google, was bringt die Zukunft?

Warren Buffett: Was wir von der Investorenlegende lernen können

wallet-2292428_960_72086 Jahre und kein bisschen leise: Investorenlegende Warren Buffett ist trotz seines hohen Alters noch immer der “Popstar” vieler Börsianer. Seine Lebensgeschichte, sein Lifestyle, seine Leitsätze kaum ein anderes Finanzgenie genießt ein ähnlich hohes Ansehen wie der betagte US-Milliardär. Buffett, nach Bill Gates und Zara-Gründer Amancio Ortega der drittreichste Mann der Welt, lebt ein bescheidenes, glückliches Leben. Angeblich frühstückt er am liebsten bei McDonald’s, besitzt keinen Computer und wohnt noch immer in einem recht bescheidenen Eigenheim, das er 1958 für 31.500 Dollar erworben hat. Seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hält Beteiligungen an über 80 Firmen und ist mit einem Börsenwert von 400 Milliarden Dollar eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Der amerikanische Traum

Vom Zeitungsjungen zum Star-Investor: das ist der Stoff, aus dem Hollywoodfilme gestrickt sind. Das Drehbuch zu Warren Buffetts Blockbuster startete in Omaha, Nebraska, wo er schon als Junge alles zu Gold machte, was ihm in die Finger kam. Briefmarken, gebrauchte Golfbälle, Coca-Cola Flaschen…der kleine Buffett hatte schon damals den richtigen Riecher für lohnende Geschäfte und erarbeitete sich schon als Jugendlicher ein kleines Vermögen. Mit 19 Jahren spielte ihm das Schicksal ein Buch seines Ökonomieprofessors über die Analyse von Wertpapieren in die Hand, das seinen Anlagestil bis heute maßgeblich beeinflusst.

“Wie ein altes Krokodil..

Er liegt lange auf der Lauer. Und dann schnappt er gnadenlos zu”. So umschrieb ein Aktionär einmal Warren Buffetts Investitionsverhalten. Geprägt von der Fundamentalanlyse, die in dem Werk seines Uni-Professors beschrieben war, kauft der Börsenstar möglichst früh unterbewertete Aktien, liegt dann so lange auf der Lauer, bis sie ihren wahren Wert erreicht haben und trifft, wenn die Zeit reif ist, völlig emotionslos und schnell eine Entscheidung. Diese “Value”-Strategie geht davon aus, dass es an den Märkten immer Aktien gibt, deren wahrer Wert von Anlegern nicht erkannt wird und die deshalb noch günstig zu haben sind. Dies können Firmen in Schwierigkeiten (z.B. Volkswagen), “langweilige” Unternehmen wie Südzucker oder traditionsreiche Marken wie Lindt & Sprüngli sein, denen niemand mehr große Sprünge zutraut.

Die inneren Werte

Wenn man den Meister nach seinem “Geheimrezept” für gewinnbringende Investitionen fragt, so antwortet er meistens: “Wir investieren nur in ein Unternehmen, wenn wir (1) die Geschäfte verstehen, (2) die langfristigen Aussichten des Unternehmens gut sind, (3) das Unternehmen von kompetenten und ehrlichen Managern geleitet wird und (4) sehr attraktiv bewertet ist.“ Der Börsenguru hat es sich zum Prinzip gemacht, nur in Unternehmen zu investieren, die er auch versteht und die eine langfristige Perspektive haben. Eine äußerst erfolgreiche Strategie, mit der Warren Buffetts Investmentgesellschaft noch immer jährlich zweistellige Renditen erzielt.

Verpasste Chancen

Bei der diesjährigen Hauptversammlung seiner Holdinggesellschaft Anfang Mai bekannte sich Buffett allerdings trotz aller Erfolge zu ein paar Fehlern und verpassten Chancen in den vergangenen Jahren. Seine Prinzipientreue, die ihn bislang von Investments in “unverständliche” Technologiefirmen wie Amazon oder Google abgehalten hat, kam ihn teuer zu stehen. Er habe das riesige Potential der beiden Unternehmen zu spät erkannt und sich zu lange von Hightech-Aktien distanziert. Doch selbst mit 86 Jahren ist es nicht zu spät für einen Neuanfang: Wie gestern bekannt wurde, baute Berkshire Hathaway seine Beteiligung am iPhone-Hersteller Apple aus und erwarb 129 Millionen Aktien im Wert von rund 19 Milliarden Dollar (17 Milliarden Euro). Damit wurde die Beteiligung mehr als verdoppelt, wie Buffett bereits bei TV-Auftritten verraten hatte.

Sie müssen keine Investorenlegende und auch kein Millionär sein, um an der Börse Erfolg zu haben. Schon mit kleinen Beträgen und den Grundzügen von Buffetts Anlagephilosophie können auch Sie “Börsenluft” schnuppern. Wir von boerse.de haben bei der Zusammenstellung des BCDI viele von Buffetts Grundsätzen beherzigt und darin nur Aktien aufgenommen, die langfristig besonders risikoarm und zugleich renditestark sind. Mit dem BCDI investieren Sie in “langweilige” Unternehmen, die durch starke Marken, dauerhafte Wettbewerbsvorteile und einfache Geschäftsmodelle glänzen. Oder wie es der Altmeister formuliert: “Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen. Stell ein Portfolio mit Unternehmen zusammen, deren Gewinne mit den Jahren steigen und so wird das auch der Marktwert deines Portfolios tun.”

Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

Warren Buffett: Was wir von der Investorenlegende lernen können

Apple vor den Zahlen: Wie gut ist die neue Ernte?

apple-139266_960_720Kultmarke, Statussymbol, Design-Legende, American Dream… Apple ist der Inbegriff vieler Superlative. Das kalifornische Technologieunternehmen präsentiert heute Zahlen zum fiskalen, zweiten Quartal 2017  ein mit Hochspannung erwartetes Event, das auch die letzten, feiertags-müden Börsianer aufs Parkett zurückbringen dürfte. “Q2” gilt traditionell als eine eher schwache Umsatzperiode. Das wichtige Weihnachtsgeschäft ist bereits in den Zahlen von Anfang Februar eingepreist, die Lancierung des neuen iPhones wird erst im dritten Quartal erwartet.

Dennoch gibt es keinen Grund für einen Durchhänger: Experten erwarten, dass der Champion im Jahresvergleich 4,7 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftete, was einer Summe von 52,9 Milliarden Dollar entspricht.

Rekorde, Rekorde, Rekorde

Gestern erreichte der Kurs der iAktie eine neue Bestmarke: Zwischenzeitlich kostete ein Happen vom Äpfelchen ganze 147,20 Dollar und auch der Schlusskurs von 146,58 Dollar markierte einen neuen Rekord. Zudem rechnen Insider damit, dass das Unternehmen aus Cupertino mehr Geld auf der hohen Kante hat, als je zuvor. 250 Milliarden Dollar an Barreserven sollen auf Konten irgendwo jenseits der amerikanischen Grenzen lagern. Ein Vermögen, mit dem der Technologiekonzern Unternehmen wie Netflix und Tesla quasi aus der Portokasse kaufen könnte. Kein Wunder also, dass Übernahmegerüchte die Runde machen, die Apple den Einstieg in die Elektroauto- oder Filmindustrie erleichtern könnten. Tatsächlich wagt der Computer- und iPhone-Hersteller das ein oder andere Abenteuer, um seine Abhängigkeit vom Smartphone-Geschäft, das für rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich ist, zu minimieren. Mit gemischten Resultaten…

(K)ein Grund zur Sorge

Armbanduhren, Ohrstöpsel, Autos oder Brillen: die Kalifornier experimentieren durchaus mit neuen Produkten, doch bislang mit mäßigem Erfolg. Sowohl die Verkaufserlöse der Apple Watch als auch die der drahtlosen AirPods-Kopfhörer, werden im Rahmen der Bilanz-Präsentation vermutlich unter der Kategorie “andere Produkte” abgefrühstückt. Die Einnahmen aus neuartigen Produkten sind einfach noch zu marginal, um ihnen eine eigene Kategorie zu widmen. Doch die Verkaufszahlen lassen hoffen: Analysten rechnen damit, dass Apple im vergangenen Quartal mit 1,8 Millionen Stück rund 25 Prozent mehr Armbanduhren vertickte, als im Vergleichszeitraum. Trotz anhaltender Lieferschwierigkeiten wechselten auch 2 Millionen AirPods den Besitzer, die aber mit einem Verkaufspreis von rund 180 Euro (noch) nicht maßgeblich zum Firmenergebnis beitragen.

Alles iPhone oder was?

Der Goldesel des Unternehmens feiert dieses Jahr seinen 10. Geburtstag. Zehn Jahre, die unser Leben und unsere Kommunikation entscheidend beeinflussten. Während das klassische “Handy” anfangs lediglich das Prädikat “Mobiltelefon” verdiente, ist das iPhone Unterhaltungsmedium, Kommunikationsmittel, Wegweiser und “Buddy” in einem Gerät. Anfangs von vielen Skeptikern belächelt, ist der kinderleicht zu bedienende und intuitive “Touchscreen” mittlerweile zum Smartphone-Standard geworden und wird von Konkurrenten wie Samsung, Huawei oder Sony kräftig kopiert und optimiert. Alternativen zum teuren Apple-Gerät gibt es viele, aber das Original schafft es dennoch, seine Marktposition zu verteidigen und überholte im Weihnachtsquartal sogar Erzrivalen Samsung. Die Koreaner verkauften auch aufgrund explosiver Akku-Probleme “nur” 77 Millionen Smartphones, Apple brachte es dagegen auf 78,3 Millionen iPhones.

Nach dem großen Erfolg des iPhone 7 warten die Fans jetzt auf das revolutionäre iPhone 8 und müssen sich vielleicht noch länger in Geduld üben: Eigentlich sollte das Smartphone mit Fingerabdrucksensor, OLED-Display und anderen, innovativen Features im September auf den Markt kommen. Doch aufgrund von Lieferengpässen für einige Komponenten könnte es zu Verzögerungen kommen. Eine Planungs-Panne, die zu Einnahmeausfällen führen könnte und sicher einen wichtigen Punkt auf Apple’s heutiger Agenda darstellt.

PS: Meine Kollegen vom boerse.de-Aktienbrief berichten übrigens regelmäßig über die Champions-Aktie Apple. Reinlesen lohnt sich!

Ich wünsche Ihnen einen spannenden, erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

 

Apple vor den Zahlen: Wie gut ist die neue Ernte?

Das Wort zum Wochenende: Money Matters

money-shark-funny-bunch-of-money-decoration-fun-1673085Vor einer gefühlten Ewigkeit besuchte ich das städtische Gymnasium. Nach der vierten Klasse Grundschule war der weitere Weg schnell klar. All meine Freundinnen gingen aufs “Gymi” und ich als Lehrers-Tochter bekam nicht mal die Chance, mich mit den Alternativen Real- oder Hauptschule zu beschäftigen. Die Noten stimmten, also auf Richtung Hochschulreife!

18 Jahren jung und um mehrere Fremdsprachen reicher, fühlte ich mich reif genug, “echte” Lebensentscheidungen zu treffen und stand schnell vor Problemen, auf die mich keine Schule vorbereiten konnte. Ich hatte ein bisschen Geld geerbt und investierte in Sojabohnen. Das Resultat: Totalverlust. Ich kaufte mir ein Auto ohne Vollkasko-Versicherung und setzte es bei Glatteis in den Graben. Das Resultat: Totalschaden.

Allmählich dämmerte mir, dass ich in den letzten 13 Schuljahren zwar gelernt hatte, selbstständig zu denken, zu rechnen und zu schreiben, aber keinen Schimmer von den Dingen habe, mit denen sich Erwachsene tagtäglich herumschlagen müssen. Welche Versicherungen braucht man wirklich? Wie geht eine Steuererklärung? Wohin mit dem Spargeld? Fragen über Fragen, mit denen sich viele Menschen gar nicht beschäftigen wollen – zu groß der Wissensrückstand, zu mühselig das “Nachpauken” jenseits der Schulbank.

Die Aktionärsquote liefert einen eindeutigen Beweis für das mangelhafte Interesse der Deutschen an Aktien: Nur 14 Prozent der Gesamtbevölkerung investieren in Aktien und Fonds. Das liegt zum einen an der mangelnden Aufklärung über die “Risiken und Nebenwirkungen” von Wertpapieren, zum anderen an unserem gespannten Verhältnis zum Thema Aktien.

Für viele Deutsche sind Aktien kein Instrument zum langfristigen Vermögensaufbau, sondern “Zockerpapiere”. Diese Risikoscheu gepaart mit Unwissenheit führt dazu, dass Bundesbürger ihr Geld auch in Niedrigzins-Zeiten auf dem Sparbuch, dem Tagesgeldkonto oder in der Garage “parken”. Mit der Konsequenz, dass ihr mühsam Angespartes irgendwann der Inflation zum Opfer fällt. Spannend auch die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Während laut dem GFK Investmentbarometer Aktien zwar für 20 Prozent der Deutschen ein attraktives Investment sind, lassen sich nur 12 Prozent dazu hinreißen, auch tatsächlich mit Wertpapieren zu handeln.

Kurios wird es dann beim Thema “Sparbuch”: Von nur 12 Prozent als “attraktiv” eingestuft, erfreut sich das Null-Rendite-Investment immer noch größter Beliebtheit: 40 Prozent der Bundesbürger besitzen das gehasst-geliebte Büchlein ihrer Hausbank.

Amerikaner haben zum Thema Aktien eine viel gesündere Einstellung. Sie sehen sich nicht als “Opfer” börsennotierter Unternehmen, die ihr Spargeld verbrennen, sondern fühlen sich wie kleine Warren Buffets, wenn sie mit dem Kauf von Firmenanteilen am Erfolg von Apple oder Coca-Cola partizipieren.

Ob wir von den US-Bürgern diesbezüglich noch etwas lernen können? Hoffentlich, denn das Thema Geldanlage ist brisanter denn je. Meine Eltern und Großeltern gaben sich größtenteils mit den Zinsen zufrieden, die das Sparbuch abwarf oder kauften sich “reale” Werte, wie Gold oder Immobilien. Doch in Zeiten der Nullzinsen werden Alternativen wie Aktien oder Fonds für den Vermögensaufbau und die Absicherung im Alter immer wichtiger.

Wir von boerse.de haben dazu eine klare Meinung. Wir glauben, dass die Aktienmärkte trotz zwischenzeitlicher Schwankungen langfristig nur einen Weg kennen: Aufwärts. Beispielsweise erreichte der Dax trotz “New Economy Blase” und “Bankenkrise” in der Vergangenheit durchschnittlich 9 Prozent Rendite (inklusive Dividenden) – hochgerechnet bedeutet das eine Verdopplung Ihres Kapitals alle acht Jahre.

Ich habe einiges aus den Fehlern meiner Jugend gelernt und meine damalige Wissenslücke als Chance begriffen. Die Finanzwelt, aus der ich Ihnen regelmäßig berichte, ist unglaublich spannend und birgt auch für Sie viele Chancen. So vergibt boerse.de mit Hilfe der Performance-Analyse an 100 Aktien das Prädikat „Champion“. Dank der überdurchschnittlichen Kursrenditen, besteht bei den Champions sogar die Chance zur Kapitalverdopplung alle vier Jahre.

Vielleicht finden Sie am Wochenende die Zeit, sich mit dem “lästigen” Thema Aktien einmal anzufreunden. Ich wünsche Ihnen schon mal viel Freude beim Lesen des boerse.de-Aktienbriefs – dem Börsenbrief für Champions-Aktien!

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Das-Wort-zum-Wochenende-Money-Matters/7740061

Das Wort zum Wochenende: Money Matters

Die Bringer der Woche: Da geht doch was!

Screen-Shot-2013-04-30-at-9.42.52-PMLetzte Woche ging mir die Börse ehrlich gesagt ziemlich aufn Zeiger. Wegen der Warterei auf US-Jobdaten, die am Freitag überraschend bescheiden ausfielen, lagen die Börsianer die ganze Woche lang auf der faulen Haut. Keiner kam so recht in die Pötte weil der US-Notenbank – Zinsentscheid, der am 21. September ansteht, davon abhängt, ob die US-Wirtschaft genug wächst. Und das scheint irgendwie nicht so zu sein.

Wenn zu wenig Amis einen Job haben, dann kämpfen die Unternehmen mit Wachstumsproblemen. Für September scheint die Zinserhöhung also vom Tisch zu sein, denn das Risiko, die Konjunktur mit höheren Zinsen noch mehr ein zu bremsen ist zu groß. Billiges Geld auf Pump ist sowas wie Doping für Unternehmen, die Kredite aufnehmen und das Geld beispielsweise in Produktinnovationen investieren.

Unsere Germany 30 konnten am Freitag nach Bekanntwerden der schlechten Jobdaten tief durchatmen. Fett! Niedrige Zinsen! Das bedeutet, dass Anleger auch weiterhin auf Aktien setzten, um ihr Geld zu vermehren und nicht auf Sparbriefe, oder so. Diese Gewissheit peitschte den DAX schlagartig 1,52 Prozent nach oben- Bankfurt in Ekstase.

Obs diese Woche so weitergeht? Die USA liegen heute aufgrund des Labor Days erstmal auf der faulen Haut und die Wall Street bleibt dicht. Generell gilt der September als eher trister Börsenmonat, aber es gibt natürlich statistische Überraschungen und- Apple! Der Gadget-Gott versüßt uns mit seiner Key Note, bei der iBoss Tim Cook vermutlich das iPhone 7 präsentieren wird, den Mittwoch.

Die Erwartungen an das Ding sind naja, eher bescheiden. Mehr Farben, eine noch bessere Kamera und eine längere Akkulaufzeit sind zwar nett, aber nicht der Burner, den sich Apple-Fans erhoffen. Scheinbar setzt der Konzern bis zum – angeblich- revolutionären iPhone 8 (das dann was kann??) auf mehr Umsatz aus dem Appstore. Eine kreative Pause, könnte man das nennen. Ob sich die Apple-Aktionäre auch lieber in Geduld üben, oder noch vor der Key Note zuschlagen? Just in case, falls sich das Teil doch zum Verkaufsschlager entwickeln sollte und der Apple-Kurs die Schallmauer durchbricht…

So, ihr BUXianer, ich werde heute meinen Herbst-Urlaub buchen und dann überlegen, mit welchen Aktien ich meine Reisekasse tunen könnte. Oder vielleicht sollte ich doch lieber aufs iPhone 7 spekulieren? Erstmal Kaffee…Happy Trading!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-bringer-der-woche-da-geht-doch-was/

Die Bringer der Woche: Da geht doch was!

Die Bringer der Woche: Da geht was!

Funny-Finger-Love-Couple-Kissing-e1337178122727Vor circa 4 Jahren lief das noch ungefähr so: Single, willig und / oder angetrunken befindet sich in Bar und / oder Club. Blickkontakt mit hottest Boy / Girl. Mehr Drinks, mehr Kippen, mehr Lachen. Vor Sonnenaufgang: zu dir oder zu mir?

Seit circa 4 Jahren gibt es Tinder. Das endlos-Daumenkino von Selfies alleinstehender, bedürftiger und / oder neugieriger Zeitgenossen, die auf der Suche sind nach irgendwem und irgendwas. Ein Wisch nach links und der Kandidat ist raus, ein Wisch nach rechts, vielleicht wird was draus! Total oberflächlich, total platt und total erfolgreich.

Bei eurer Lieblings-Trading-App BUX funktioniert die Selektion dagegen noch ganz altmodisch und der Reihe nach: informieren, auswählen und dann entscheiden: rauf oder runter mit dem Pfeil? So sichert ihr euch euer Traum-Trade-Date. Nicht fürs Leben, aber immerhin bis zum brutalen Ende einer hoffentlich ertragreichen Affäre durch den blauen Button. Damit euch die Auswahl eines potentiellen Trade-Partners etwas leichter fällt, haben wir für euch wieder die begehrtesten Kandidaten dieser Woche versammelt! Dazu gibts natürlich noch ein Kurzprofil- damit ihr auch wisst, mit wem ihr euch so einlasst…

Die Mehrheit der potentiellen Trading-Traumdates stammt übrigens immer noch aus den USA, da dort die Berichtsaison in vollem Gange ist. Aber auch die Auswahl an europäischen Hotties lässt keine Wünsche offen. Lets go!

Montag

* TNT Express. Q1 Zahlen.  I’m T.N.T., I’m dynamite (T.N.T.) and I’ll win the fight (T.N.T.) I’m a power load (T.N.T.) watch me explode! Kann der harmlose, niederländische Kurierdienst mit hitverdächtigen Quartalszahlen das Parkett rocken?

* Xerox. Q1 Zahlen. Zuletzt lief das Geschäft mit Druckern, Scannern und Kopierern eher flau. Aber wer wird denn gleich schwarz/weiß sehen?

Dienstag

* Bayer. Q1 Zahlen. Das perfekte Date hat gleich ne Aspirin mit dabei. Könnte die Aktie auch brauchen. Kopfweh-Alarm!

* DuPont. Q1 Zahlen. Stimmt hier die Chemie? Oder war die Blitzhochzeit mit DowChemical doch ein Schnellschuss?

* Procter & Gamble. Q1 Zahlen. Ein ganz hübsches Ding. Mit blend-a-med weißen Zähnen und Oil of Olaz auf der Haut: einfach unwiderstehlich.

* AT&T. Q1 Zahlen. Mit diesem Babe seid ihr einfach immer und auf allen Kanälen verbunden. Über WiFi, Festnetz, oder Handy.

* Ebay. Q1 Zahlen. Wohin mit den Altlasten? Verticken! Leider geht ebay momentan wohl auch der Umsatz flöten..

* Apple. Q2 Zahlen. Sehr spannendes Date. Und wir fragen uns: zieht die Nummer mit dem iPhone noch?

* Twitter. Q1 Zahlen. Einmal Vögelchen, bitte! Twitter verliert Kunden, steigert aber seinen Umsatz. Das zwitschert man zumindest von den Dächern San Franciscos.

Mittwoch

* Deutsche Börse. Q1 Zahlen. Das Mekka aller Börsianer muss selber auch ran. Wie laufen die Geschäfte mit unseren Trades?

* Barclays. Q1 Zahlen. Ein Leckerbissen für alle Golddigger. Die Rating-Bank steht heute selber auf dem Präsentierteller!

* GlaxoSmithKline. Q1 Zahlen. Der Name zergeht auf der Zunge. Not! Dennoch macht der Pharmakonzern gute Geschäfte. Behaupten die, die sich da auskennen.

* Boeing. Q1 Zahlen. Komm Baby, ich zeig dir die Welt! Wer von euch bekommt Flugzeuge im Bauch bei diesem Trading-Hit?

* Facebook. Q1 Zahlen. Ähm. Da hab ich mein Glück gefunden. Ganz platte story.. Aber überaus gewinnbringend!

* Paypal. Q1 Zahlen. Noch recht frisch dabei und schon super-hot! Das Paypal Papier gilt als sicherere Nummer.

Bonustrack: FED (US-Notenbank) Zinsentscheid zur Tagesschau-Zeit!

Donnerstag

* Volkswagen. Jahreszahlen. Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit: wie groß ist der Schaden durch die Dieselgate-Schummeleien?

* Deutsche Bank. Q1 Zahlen. Liebeskummer garantiert. Wer auf Loser steht, ist hier goldrichtig.

* Airbus. Q1 Zahlen. Kann der fliegende Holländer Boeing hinter sich lassen?

* Lloyds Banking. Q1 Zahlen. Wie tief stecken die Engländer im Niedrigzins-Schlamassel?

* Dow Chemical. Q1 Zahlen. DuPont’s Neue. Wenns zwischen den Chemieriesen funkt, dann könnte das für eine explosive Kursmischung sorgen.

* Ford Motor. Q1 Zahlen. Der zweitgrößte US-Autobauer könnte von der VW-Schwäche profitieren. Oder doch nicht?

* Amazon. Q1 Zahlen. Mein Liebling. Mein E-Commerce Darling. Mir egal, was die Analysten sagen. Ich kaufe!

* Expedia. Q1. Mit der flieg ich in Urlaub! Immer die besten Deals. Aber auch die besten Gewinne?

* LinkedIn. Q1. Gibts schon sowas wie das erste LinkedIn-Baby? Die erste LinkedIn-Scheidung? Die, die sich hier linken, machen Business. Vor allem.

Freitag

* BASF. Q1 Zahlen. Der weltweit größte Chemiekonzern produziert schon lange keine Lovesong-Mixtapes mehr. Dafür Saatgut. Unter anderem..

* Linde. Q1 Zahlen. Von Luft und Liebe leben geht dann doch nicht. Von Gas schon. Linde produziert ne Menge davon und erzählt uns heute, ob sich die Gewinne Dank Konjunkturkrise in Luft aufgelöst haben.

* AstraZeneca. Q1 Zahlen. Der englische Pharma-Konzern bietet erste Hilfe bei Herzschmerz.

* Royal Bank of Scotland. Q1 Zahlen. Das Kreditinstitut kommt nicht aus den roten Zahlen. Das finden wir gar nicht sexy!

* Telefonica. Q1 Zahlen. Sie ist online, doch sie schreibt nicht.. “Allzeit erreichbar” kann so grausam sein. Profitiert der Telekommunikations-Riese vom connected-Boom?

* Exxon. Q1 Zahlen. Ölkonzerne haben in den letzten Monaten viel von ihrem Traumpartner-Status eingebüßt. Sorgt der neue Hype ums Schwarze Gold für Schwarze Zahlen?

* Chevron. Q1 Zahlen. Total out, die fossilen Brennstoffe. Wir stehen mehr auf Öko-Jungs! Genauso wie die Familie Rockefeller übrigens, die ihr Geld nicht länger in Ölfelder pumpt.

Und jetzt habt ihr die Qual der Wahl. Zum Glück müsst ihr euch bei BUX nicht für einen Favoriten entscheiden, sondern könnt täglich mit neuen Aktien flirten. Die sind nicht billig, aber willig. Happy Trading!

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Die Bringer der Woche: Da geht was!