Die Highlights der Woche: Unter Strom

Unser heimisches Börsenbarometer kämpfte vergangene Woche erfolglos gegen den Abstieg aus der 12.000 Punkte-Liga. Es war ein spannender Wettstreit, nach dem der Dax nach einigen Up’s und Down’s am Freitag mit 11.963 Punkte ins wohlverdiente Wochenende ging. Auf Wochensicht ein Minus von einem halben Prozent. Keine berauschende Performance, aber angesichts der Vielzahl politischer und wirtschaftlicher Einflussfaktoren, die die Weltbörsen momentan im Griff haben, schlägt sich unser heimischen Leitindex noch recht wacker.

Den gleichen Wochenverlust verbuchte der amerikanische Dow Jones, der zwar mit 20.888 Punkten aus dem Rennen ging, aber nicht genug “Drive” hatte, um die 21.000 Punkte-Schallmauer zu durchbrechen.

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier…
Die Hochstimmung an den Weltbörsen erfährt momentan Gegenwind eines Tiefdruckgebietes namens “Donald”, das Mitte der Woche von “Janet” abgelöst wird. Donald Trump und Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank, dominieren schon seit Monaten die Stimmung der Börsianer. Mr. Präsident mit seinem “Gezwitscher” und vagen Äußerungen zu “phänomenalen”, steuerpolitischen Plänen und Mrs. Yellen mit einer überraschend deutlichen Stellungnahme zum anstehenden Zinsentscheid. Sie kündigte vergangene Woche an, dass die “Fed” (US-Notenbank) mit großer Wahrscheinlichkeit am 15. März eine Erhöhung des amerikanischen Leitzinses von derzeit 0,50-0,75 Prozent auf 0,75-1,00 Prozent beschließen wird.

Auf derlei “Drohungen” reagieren die Börsianer oft sehr empfindlich, da steigende Zinsen – angeblich – schlecht für die Aktienkurse sind. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt: Der Entscheid ist offenbar schon in den momentanen Börsenkursen “eingepreist”. Damit verliert das “Zins-Gespenst” an Schrecken und könnte sich sogar noch in ein regenbogenfarbenes Einhorn verwandeln, denn viele Aktionäre interpretieren den Zinsschritt als ein positives Signal für eine robuste Wirtschaft. Und gute Konjunkturdaten verleihen den Börsenkursen bekanntlich Flügel.

Neue Energie
Bei den Jahreszahlen dürften die Energieunternehmen diese Woche den Ton angeben. RWE, “Sprössling” Innogy und Konkurrent E.ON kämpfen um die Spitzenposition des verlustreichsten Stromerzeugers– ein mit Hochspannung erwarteter Showdown. Die vier Versorger E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall leiden unter erdrückenden Milliardenkosten für den Atomausstieg und kämpfen zusätzlich mit chronisch niedrigen Großhandelspreisen für ihr Kernprodukt: Strom. Dementsprechend ernüchternd dürften auch die Zahlen der Energieriesen ausfallen, die schon im Vorfeld vor Milliardenlöchern in ihren Bilanzen warnten.

Weitere Finanz- und Bilanztermine, die in den kommenden Tagen für Aufsehen sorgen könnten:

  • Dienstag: RWE, Volkswagen, Symrise, Wacker Chemie (alle Jahreszahlen), Adidas (Investoren Tag)
  • Mittwoch: E.ON, Inditex, Raiffeisen, Sixt, Munich Re (alle Jahreszahlen), Bayer (Investoren Tag), Fed Zinsentscheid
  • Donnerstag: HeidelbergCement, Lanxess, K+S, Lufthansa, MAN, Sainsbury (alle Jahreszahlen) BoE Zinsentscheid
  • Freitag: “Hexensabbat”, der große Verfallstag für Terminkontrakte wie Futures und Optionen

Liebe Börsianer und “Neueinsteiger”, wir freuen uns auf fünf abwechslungsreiche Tage mit dem US-Notenbankentscheid als Höhepunkt. Bis Mittwoch könnten die Märkte deshalb in einer Art “Lauerstellung” verharren, doch sobald die Katze aus dem Sack ist, gehts wieder Rund auf dem Parkett!

Ich wünsche Ihnen eine spannende und erfolgreiche Börsenwoche,

Ihre Miss boerse.de

http://www.boerse.de/geldanlage/Die-Highlights-der-Woche-Unter-Strom-von-Miss-boersede/7748962

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Die Highlights der Woche: Unter Strom

Die Aktie des Tages: PSA Peugeot Citroën

In Bayern ist heute “Unsinniger Donnerstag”, und ich erlaube mir zur Feier des Tages ausnahmsweise einen äußerst platten Witz aus der Feder eines findigen Journalisten zu zitieren: “Wie heißt die neue Automarke, die aus der Fusion von Opel und Peugeot hervorgeht? Popel!” Autsch. Innerhalb weniger Tage sind die langjährigen Bemühungen der Marke, ihr “Fuchsschwanz”-Image loszuwerden, zunichtegemacht. Wortspielereien und “Flachwitze” rund um die Namens-Fusion sind einfach zu naheliegend. Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën wird Opel vermutlich schon in der ersten Märzwoche vom General-Motors-Konzern übernehmen, der sich aus dem europäischen Markt verabschieden will. Eine “Blitz-Fusion”, die wirtschaftlich sinnvoll wäre, aber dennoch gemischte Reaktionen auslöst.

Generell ist eine Übernahme nur dann sinnvoll, wenn nach der Verschmelzung mehr herauskommt, als die Summe beider Teile. Am Rechenbeispiel Opel + PSA ist es allerdings so, dass Opel ein negatives Vorzeichen mitbringt, die Franzosen aber ein positives. Das Ergebnis würde nach Adam Riese also ein dickes Minus aufweisen, wenn Opel nicht zur Aufholjagd ansetzt.

Während die General-Motors-Tochter seit 25 Jahren Verluste schreibt, hat sich Peugeot innerhalb der vergangenen drei Jahre gesund geschrumpft. Über 17.000 Mitarbeiter verloren ihren Job, die verbleibenden Angestellten müssen, wenn die Auftragslage es erfordert, Überstunden leisten, und die Teilnahme an der traditionsreichen Rennserie der 24 Stunden von Le Mans wurde gestrichen. Ein harter Sanierungskurs, der sich ausgezahlt hat: 2015 erreichte Peugeot einen wichtigen Etappensieg und konnte nach Jahren in der Verlustzone erstmals wieder Gewinne einfahren.

Die heute von PSA vorgelegten Jahreszahlen 2016 machen deutlich, dass die Franzosen wieder ein ernstzunehmender Akteur im Automobilzirkus sind. Im vergangenen Jahr erzielten sie einen Nettogewinn von 1,7 Milliarden Euro, fast doppelt so viel wie 2015. Der Umsatz sank dagegen um 1,1 Prozent auf 54 Milliarden Euro. PSA-Finanzchef Jean-Baptiste de Chatillon sagte heute in einem Interview, dass die Kassen des Autobauers reich gefüllt sind: Netto-Barmittel in Höhe von 6,8 Milliarden Euro dürften für das ein oder andere Shopping-Abenteuer genügen. Ein Erfolg, der sich auch in Peugeots Aktienkurs widerspiegelt. Während das Papier 2007 mit Minus 64,9 Prozent das Schreckgespenst vieler Börsianer war, verbuchte die Aktie des Autobauers innerhalb der vergangenen zwölf Monate ein Plus von 37,3 Prozent.

Ganz anders sieht die Situation im Rennlager von GM aus. Um aus der Konstruktion PSA-Opel einen “Europäischen Champion” zu schaffen, wie ihn Opel-Chef Karl-Thomas Neumann vor Augen hat, müssen die Rüsselsheimer einiges an Aufräumarbeit leisten. Da PSA vor allem an “Sahnestücken” wie dem Opel Mokka oder dem Elektroauto Ampera-e interessiert ist und durch die Fusion zudem jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von rund 2 Milliarden Euro anstrebt, fürchten Mitarbeiter und Politiker um die Jobs der europäischen Opel-Mitarbeiter. Viele der 38.000 Stellen in Europa könnten nach der “Schonfrist” bis Ende 2018 abgebaut werden, 19.000 Angestellte in Deutschland bangen um ihren Arbeitsplatz.
Doch die Fusion der Autobauer birgt für beide Seiten auch Chancen. Neben Standort-, Investitions- und Beschäftigungsgarantien, auf die Politiker pochen, soll auch die Marke Opel eigenständig bleiben. Gemeinsam mit PSA könnte der neu entstandene Konzern ein wichtiger Spieler auf dem Wachstumsmarkt E-Automobilität werden und zudem neue Märkte wie China erschließen. Der chinesische Peugeot-Großaktionär Dongfeng könnte Opel als “Türöffner” fungieren und den Rüsselsheimern endlich den Zutritt zum Land des Lächelns ermöglichen, den ihnen GM immer verwehrt hatte.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Börsentag,

Ihre Miss boerse.de

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Die Aktie des Tages: PSA Peugeot Citroën

VW: China schiebt den Absatz an

MomentWährend die Aktionäre des krisengebeutelten Energieriesen E.ON zur Stunde bei der Hauptversammlung über dessen Kernspaltung in zwei Unternehmen (E.ON und Uniper) abstimmen, wagen wir einen Blick nach China. Zu nachtschlafender Zeit schwappten Konjunkturdaten über den Teich, die den deutschen Auto-Aktien kräftig Vorschub verleihen könnten.

China ist schon seit Langem eines unsere größten Sorgenkinder, weil die Wirtschaft nicht so wachsen will wie erhofft und vielen deutschen Export- Unternehmen schlaflose Nächte beschert. Heute Nacht konnten die Finanzwelt und leidgeplagte Manager erstmal kollektiv aufatmen: Die Volksrepublik importierte im Mai zwar 0,4 Prozent weniger, doch Analysten hatten mit einem Einbruch von gut 6 Prozent gerechnet. Der Patient ist krank, aber nicht halbtot, könnte man sagen. Als Rettungsanker entpuppten sich die PKW-Verkäufe, die im letzten Monat um 11,4 Prozent auf 1,76 Millionen Stück zugelegt hatten. Seit Januar konnten die Autobauer insgesamt ein Plus von 7,7 Prozent verbuchen. Logisch, dass sich VW, Mercedes und BMW ins Fäustchen lachen, wenn ihr wichtigster Absatzmarkt mit überraschend guten Zahlen glänzt.

Doch woher kommt der chinesische Auto-Boom? Nach einem schlappen Neuwagen-Geschäft im Sommer 2015 beschloss die chinesische Regierung eine Senkung der Mehrwertsteuer für Kleinwägen mit höchstens 1,6 Liter Hubraum und auch die Hersteller lockten ihre Kundschaft mit extra Preisnachlässen in die Autohäuser. Mit Erfolg: Vor allem die Hersteller kleinerer Fahrzeuge profitierten von der Schnäppchen-Kampagne und konnten ihre Verkaufszahlen kräftig steigern. Kleine Fahrzeuge? Das ist nicht gerade die Spezialität der Premium-Marken BMW und Daimler, die die chinesischen Millionen-Metropolen vor allem mit dicken SUV’s erfreuen. VW könnte dagegen mit Kleinwägen wie dem Polo punkten, die eine echte Made in Germany-Alternative zu den China-Krachern von Toyota bieten.

Was meint ihr BUXers? Kann VW vom Auto-Appetit der Chinesen profitieren und boxt sich die Aktie heute weiter in den grünen Bereich?

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/vw-china-schiebt-den-absatz-an/

VW: China schiebt den Absatz an

Ja, ist denn schon Weihnachten?

geldO du fröhliche! Endlich ist es soweit: die Vorweihnachtszeit hat offiziell begonnen! Glühwein, Bockwurst, kitschige Fensterbilder, beleuchtete Weihnachtsmänner auf den Balkonen, Marzipankartoffeln und Weihnachtssterne. Irgendwie schon schön, die Adventszeit. Während wir mehr oder weniger begeistert das große Fest vorbereiten, wird an der Börse wie immer fleißig gehandelt.

Letzte Woche feierten die Amis Thanksgiving gefolgt vom “Black Friday”, dem größten Shoppingevent des Landes und Festtag für alle Schnäppchenjäger. Der große Run auf den Einzelhandel blieb dieses Jahr jedoch aus und auch die Wall Street zeigte sich vorweihnachtlich ruhig. Der Dow Jones trat am Freitag auf der Stelle und steckte unsere Deutschland 30 gleich mit an. So begab sich der DAX mit einem leichten Minus ins Wochenende. Nach einer Top-Woche mit einem Plus von insgesamt 1,6 Prozent gönnen wir ihm die kleine Verschnaufpause, oder?

Zu den großen Gewinnern zählte eindeutig Infineon. Die Münchner überraschten letzten Donnerstag selbst einige Analysten mit Top-Geschäftszahlen. Damit eroberten sie mit einem Plus von rund 12 Prozent nicht nur die Spitzenposition im DAX, sondern erreichten auch den höchsten Stand seit 2007.

Diese Woche erwartet uns das erste Türchen unseres Adventskalenders und am Donnerstag steht – leicht verfrüht- Nikolaus Mario (Draghi), von der EZB vor der Tür. Die Anleger warten voll Vorfreude auf seinen gut gefüllte Sack mit Geldgeschenken und hoffen, dass die Europäische Zentralbank auch weiterhin frisches Geld in die Märkte pumpt.

Im Idealfall kommt das Zentralbankgeld über die Banken, denen die EZB Wertpapiere abkauft, in Form von Krediten bei Unternehmen und Verbrauchern an. Diese Maßnahme soll das Wachstum und die Konsumlaune in Europa anschieben. Werden die Milliarden allerdings teils in Aktienkäufe investiert, freut sich die Börse (und wir BUXers) doch Mario Draghi hat sein Ziel dann verfehlt.

Auf jeden Fall wird uns diese Woche nicht langweilig, liebe BUXers… Traut ihr den DAX-Veteranen VW oder Infineon noch weiter Kurssprünge zu? Bringen uns die Notenbänker die ganz großen Kurs-Weihnachtsgeschenke?

http://getbux.com/de/author/sabine-lembert/

 

Ja, ist denn schon Weihnachten?

Südzucker: Anleger flüchten ins Schlaraffenland

gg74w-acc1Autsch, das tat weh gestern. Alle Germany30 (DAX Werte) endeten dick im Minus! Allen voran VW mit einem Minus von rund 20 Prozent.

Doch trotz des bitteren, schwarzen Börsentages gestern warten süße, weiße Neuigkeiten auf euch.. Zucker heißt das Zauberwort, genauer gesagt: Südzucker.

Nur wenige Aktien aus der zweiten Reihe konnten sich dem Abwärtstrend entziehen. Doch die Erhöhung der Ergebnis- und Umsatzprognose katapultierte Südzucker um knapp 13 Prozent nach oben! Und damit war das Papier gestern einer der Tagessieger.

Doch warum beschert uns das weiße Gold süße Anlegerträume? Zucker ist doch in Zeiten der Protein-Apostel total out und macht angeblich dick, alt und hässlich? Und die Möglichkeiten qua Produkt-Diversifizierung sind wahrscheinlich auch eher begrenzt..Puderzucker, Kristallzucker, brauner Zucker, Zuckerhütchen, Würfelzucker. Hab ich was vergessen?

Nein, Spaß beiseite, natürlich wird Zucker bekanntermaßen auch in Tiefkühl- und Fertiggerichten verarbeitet und Südzucker beliefert sogar die Pharmazie mit „funktionellen Inhaltsstoffen“ (zum Beispiel für den herrlichen Kinderhustensaft mit Bananengeschmack?). Das Kurs-Zugpferd ist aber ein anderes: das Segment CropEnergies, einer der wichtigsten Bioethanol-Hersteller Europas.

Bioethanol findet seine Verwendung in alkoholischen Getränken (gesund sind diese übrigens trotz „Bio“ nicht), als Fake-Kamin-Brennstoff und als Kraftstoff für Motoren.

Doch ob ihr euren PKW’s Mais und Zuckerrüben in flüssiger Form in den Tank stopfen könnt, bleibt fraglich: Während die Brasilianer seit Jahrzehnten mit reinem Ethanol fahren, ist die Anzahl der in Deutschland zugelassenen E85 fähigen FFV (Flexi Fuel Vehicles) gering.

Dennoch sehen zahlreiche Wissenschaftler Bioethanol aus Pflanzenresten als mögliche Alternative zum Erdöl und auch steigende Preise für Zucker stimmen Europas größten Zuckerkonzern nach der Vorlage von Quartalszahlen zuversichtlicher.

Südzucker versüßte gestern gequälten Anlegern mit Magenverstimmung den Tag. Heute sieht es dagegen so aus, als ob die Germany30 (DAX Werte) wieder zulegen! Momentan sehe ich einen grünen Pfeil nach oben und ein +0,72 Prozent. Das läßt hoffen. Happy Trading!

Südzucker: Anleger flüchten ins Schlaraffenland

Bullen-Stimmung bei VW

bulliNach langen Kämpfen im Tal des Bären nahm Torero Winterkorn gestern Nachmittag seinen Hut und verabschiedete sich aus der Arena.

Sein Rückzug wurde mit einem satten Plus der VW Aktie von gut 5 Prozent bejubelt. Allerdings melden sich auch nachdenkliche Stimmen zu Wort. Denn mit Martin Winterkorn verliert Das Auto einen Top-Manager mit Benzin im Blut. Zudem wurde deutlich, dass Winterkorn in die Diesel-Schmuggeleien überhaupt nicht eingeweiht war. Ist der Torero also nur ein Bauernopfer?

Die wahren Schuldigen müssen erst noch gefunden werden. Einstweilen stapeln sich an US-Gerichten die Klagen gegen den Konzern. Da es in den US ja bekanntermaßen ein lukratives Geschäft ist, um auf Schadensersatz zu klagen, rennen geprellte VW-Besitzer den Gerichten jetzt die Bude ein.

Wertverlust des Autos ist momentan der Spitzenreiter. Ist die Karre schon total verbeult und rostig? Egal! Die Abgaswerte müssen stimmen!

Aber auch in Deutschland kommt es für Volkswagen immer dicker: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig erklärte, die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen verantwortliche VW-Mitarbeiter zu prüfen. Verbraucherschützer und die Grünen forderten VW auf, Fahrzeuge nachzurüsten.

Was der ganze Spaß VW kosten wird ist derzeit noch völlig unklar. Der Imageverlust ist jedoch jetzt schon deutlich. So kursiert im Internet bereits der inoffizielle, neue VW-Claim „VW: Vertrauen Weg“.

Aktien-Experten halten sich aus diesen Gründen mit einer Prognose zurück und stufen Volkswagen-Anteile derzeit größtenteils als Spekulanten-Papier ein. Börsen-Newcomer ohne Bedürfnis nach einem Adrenalin-Kick sollten sich also zurückhalten. Die Mutigen unter uns dürfen ab 9 Uhr wieder Gas geben!

http://www.getbux.com/de

Bullen-Stimmung bei VW

Im Westen nichts Neues

katzeimsackHabe ich gestern ein spannendes Abendprogramm prophezeit? Satz mit x, das war wohl nix. Zumindest die Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen auf ihrem 0-bis 0,25 Prozent Niveau zu belassen, riss wohl niemanden von der Couch.

Auch die US-Börse zeigte sich alles andere als erleichtert. Hatten doch alle darauf gehofft, dass Mrs. Fed, Janet Yellen, die Katze endlich aus dem Sack lässt und ein Prozentpünktchen drauflegt. Das hätte den Anlegern weltweit gezeigt, dass auch die US-Notenbank wieder mehr Vertrauen in die US-Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte hat.

Yellen betonte während ihrer Kundgebung mehrmals, dass sie den Markt nicht überraschen wollte. Operation gelungen, Patient eingeschlafen!

Genau das hatten wir nötig nachdem die Germany30 (DAX Werte) gestern schon in der Horizontalen lagen. Lediglich der US-Leitindex Dow Jones ließ gestern Abend noch ein paar Zuckungen erkennen nachdem die erneute Zins-Eiszeit bekannt wurde und endete letztendlich kläglich im Minus.

Doch heute könnte endlich wieder Action an der Börse angesagt sein: 18.9.2015 ist „Hexensabbat“!

Dieser Tag ist unter Anlagern gefürchtet, führt er doch dazu, dass es an der Börse immer wieder zu spektakulären Kurs-Ritten auf fliegenden Besen kommt.

Startende BUXers sollten sich das Geschehen vielleicht erstmal in Ruhe ansehen und sich durch spontane und manchmal auch heftige Kursschwankungen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Profi BUXers bekommen eine Freifahrt auf der DAX-Achterbahn.

Enjoy the ride!

http://www.getbux.com/de

Im Westen nichts Neues