Sabine Lembert

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Finanzen | Digitalisierung | Automotive

TUI macht Lust auf Meer

imagesKurztrip zum Ballermann geplant? All-Inklusive Korfu gebucht, weil der / die Liebste mal nichts tuend aufm Touri-Toaster am Pool liegen will? Don’t! Ich gebe hiermit offiziell eine Reisewarnung für Spanien und Griechenland aus, denn sie kommen: Die TUI-Touristen!

Europas größter Reisekonzern, der morgen seine Zahlen zum ersten Quartal offenlegt, musste aufgrund der enormen Nachfrage nach diesen Reisezielen sein Bettenkontingent um 20 Prozent (Kanaren) bis 40 Prozent (griechische Inseln) hochfahren. Und das alles nur, weil Urlauber die All-In Klassiker wie Türkei oder Ägypten, die als “unsicher” gelten, umfliegen.
Könnt ihr euch vorstellen, was das bedeutet? Gerangel beim Checkin zwischen Familien mit Babies und übergewichtigen, ähm, Koffern, überfüllte Charterflieger, Bustransfers die für 10 km ne satte Stunde benötigen und Schlangestehen an Rezeption / Buffet / Bar. Welcome to Paradise!
Was für mich nach blankem Horror klingt, lässt bei TUI die Kassen klingeln. Die Reisekasse der Deutschen ist reich gefüllt, 2017 ist in Sachen “Brückentagen” ein echter Knaller und so liegt die Anzahl der Buchungen bereits jetzt über den Erwartungen des Tourismus Konzerns. Ein gutes Omen für die morgigen Q1-Zahlen ist auch das Konzernergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres: TUI machte im Vergleich zum Vorjahr fünf Prozent mehr Gewinn, was der geschmeidigen Summe von 1 Milliarde Euro entspricht.
Woher der Geldsegen? Wer (wie ich) seine letzte Pauschalreise irgendwann Ende der 90er Jahre im Reisebüro gebucht hat und seitdem lieber Ryanair mit Airbnb kombiniert, sollte vielleicht mal wieder einen Blick in den TUI-Katalog werfen. Der Reiseveranstalter hat nämlich durchaus gecheckt, dass er seine Kunden mit hipperen Angeboten als nur “Flug + Hotel” bei Laune halten muss. Deshalb gibts jetzt neben dem TUI-Cluburlaub beispielsweise auch TUI- Meditationsreisen oder TUI-Kreuzfahrten mit “Mein Schiff 1,2,3,4 oder 5”.
Machen wirs doch einfach wie der russische Geschäftsmann Alexei Mordaschow. Der deckte sich Ende 2016 prophylaktisch mit 1,8 Millionen TUI-Aktien ein und machte damit bis dato rund 4 Prozent Rendite, so circa 860.000 Euro… Happy Trading!

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