Die Bringer der Woche: Anpfiff!

SPAINITALY04Und wöchentlich grüßt das Murmeltier…kann man sein Börsen-Leben eigentlich “verwarten”, frage ich mich? So machens jedenfalls die Profi-Trader, bei denen schon seit Wochen Däumchendrehen angesagt ist. Letzte Woche boten die Meetings der Opec (die wichtigsten Öl-Länder der Welt) über eine Begrenzung der Fördermenge und das Treffen der EZB (Europäische Zentralbank) über die Zinspolitik genügend Entschuldigungs-Potential, um Aktien nicht zu kaufen. Niemand wollte sich vor diesen wichtigen Entscheidungen zu weit aus dem Fenster lehnen und so übt unser DAX seit Wochen Wassertreten. Öde Sache!

Doch die Aktienmärkte reagieren nunmal ultra sensibel auf Bewegungen des Ölpreises und der Leitzinsen. Beide Instrumente können Aktienkurse indirekt beeinflussen, weil sie beispielsweise Produktionskosten für Unternehmen erhöhen, oder Firmenanteile wegen höherer Zinsen fürs Sparbuch weniger interessant werden. Letzteres bereitet den Tradern schon seit Monaten Kopfzerbrechen: Wann erhöht die US-Notenbank endlich den amerikanischen Leitzins? Fast wöchentlich schwingt Mrs. US-Notenbank, Janet Yellen, irgendwo eine Rede und die Welt hängt gebannt an ihren roten Lippen. Und jedes Mal läuft der gleiche Film: die Aktienmärkte erstarren vor ihrer Ansprache in gebannter Erwartungshaltung, legen jedes Wort auf die Goldwaage und sind hinterher trotz neurotischem zwischen-den-Zeilen-lesen kein Stück schlauer als vorher.

Heute Abend um 18.30 Uhr unserer Zeit tut sie’s wieder: Janet erzählt beim World Affairs Council of Philadelphia irgendwas mit “vielleicht” oder “vermutlich” und sorgt damit weder für Klarheit, noch Erleichterung. Nervig. Aber so ist das nunmal- an der Börse zählen halt nicht nur die Resultate, die Unternehmen einfahren, sondern auch das Ganze drumherum, das den Erfolg von Firmen irgendwie beeinflussen könnte. Also auch Währungen, Wechselkurse, politischer Kram, Zinsen und..Sportereignisse.

Was für eine Überleitung, hehe. Im Gegensatz zu den Profi-Börsianern warten wir auf Freitag, den Kick-Off der Fußball EM! Und natürlich sitzen wir bis es soweit ist auch nicht passiv-gelähmt vor unseren Smartphones, sondern traden fröhlich weiter! Zum Beispiel Sportaktien wie Adidas, die zu den großen Gewinnern der EM zählen könnten. Die Franken rüsten fast die Hälfte aller Teams mit drei Streifen aus, produzieren den Turnierball und sind einer der Top-Sponsoren. Die Aktie könnte vom Trikot-Boom kräftig profitieren, aber es wäre auch möglich, dass der EM-Effekt schon in den 17 Prozent Umsatz-Zuwachs im ersten Quartal einkalkuliert war.

Bleiben noch Nike und EM-Schmarotzer wie Accor (Hotels), Heineken, oder diverse Fluggesellschaften, die von dem Großereignis profitieren könnten. Genug Stoff, um die Europameisterschaft auch trade-technisch noch spannender zu machen!

Etwas öde, aber diese Woche mega wichtig: Die Hauptversammlung von E.ON, dem Riesen mit Energie-Krisen. Die Aktionäre müssen mit einer 75 prozentigen Mehrheit einer Aufspaltung in zwei Unternehmen zustimmen, damit sich E.ON auf das zukunftsträchtige Ökostrom-Geschäft konzentrieren kann und Tochter Uniper das leidige Kohle- und Gas-Geschäft übernimmt. Ob der Aktienkurs nach der Kernspaltung vielleicht endlich einen Energie-Kick erlebt?

Und jetzt wirds langsam Zeit, dass wir in die Pötte kommen, BUXers! Grill, Panini-Sammelalbum, Wimpel am Auto, Biervorrat- alles gecheckt? Dann platziert jetzt noch eure Sieger-Trades und ab geht’s in eine Woche voller Spiel, Spaß und Spannung.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/die-bringer-der-woche-anpfiff/

Advertisements
Die Bringer der Woche: Anpfiff!

Google goes China?

Online crime scene with a finger print left on backlit keyboard with Chinese flag on it

Fast schon ein historischer Moment: Google denkt über eine Rückkehr nach China nach. Noch handelt es sich um Gerüchte, die Google-Chef Sundar Pichai auf einer Konferenz in die Welt setzte, doch dem Internet-Riesen scheint es Ernst zu sein. Vor 6 Jahren beugte sich die Suchmaschine der Pekinger Regierungs-Zensur und diversen Hacker-Attacken und zog sich mit einem Lächeln aus dem Land zurück.

Doch der Ruf des Geldes und das Potential, das eines der wachstumsstärksten Internet-Märkte der Welt birgt, sind doch zu verlockend, um chinesischen Suchmaschinen wie Baidu dauerhaft die Alleinherrschaft zu überlassen. “Wir wollen in China sein und chinesischen Nutzern dienen”, sagte Google-Chef Sundar Pichai gestern Abend. Er ließ jedoch offen, mit welchen Diensten und zu welchem Zeitpunkt der Feldzug geplant ist. Momentan verkauft Google in China nur Online-Werbeanzeigen. Die Suchmaschine, Gmail, Maps, oder Apps bleiben den Chinesen bislang vorenthalten.

Als der Internetgigant 2010 nach Hong Kong flüchtete, um von dort aus chinesische Nutzer unzensiert surfen zu lassen, zog sich Google schon einmal den Zorn der chinesischen Regierung zu. Pressefreiheit, Menschen-oder Urheberrechte sind ohnehin ein heikles Thema und so könnte die Rückeroberung der chinesischen Internet-Landschaft noch eine Weile dauern. “Google wolle mit Bedacht mögliche Einschränkungen abwägen” betonte Mr. Pichai in seiner Rede gestern Abend. Schon Ende 2015 machten Gerüchte die Runde, dass Google mit seiner App-Plattform gerne wieder ins Reich der Mitte vordringen würde. Ob und wann weiß allerdings nur das Google-Universum.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/google-goes-china/

Google goes China?

Schmierig! Das Geschäft mit dem Öl

surfrider_calendar5Aus irgendeinem unerfindlichen Grund habe ich heute Morgen über das Thema Weltmacht nachgedacht und dabei fiel mir auf, dass die meisten mächtigen Dinge oder Menschen ziemlich unsexy und manchmal sogar gefährlich sind. Politiker, Banken, Terroristen, Michael Jackson und.. Öl! Der Schmierstoff stinkt, verklebt die Federn unschuldiger Wasservögel, kostet ne Stange Geld und ist für mich nur in Form von Sonnenschutz-Kokosöl zumutbar.

Dennoch: kaum eine andere Substanz schafft es, den Weltfrieden in Gefahr zu bringen, ganze Wirtschaftsnationen zu traumatisieren und die Aktienkurse in Atem zu halten. Wir alle hänge am Öl-Tropf, weil ohne den Stoff keine Fabrik raucht, kein Auto fährt und die Heizung kalt bleibt. Unsere Abhängigkeit machen sich die großen Öl-Mächte wie die USA, Saudi-Arabien oder Russland zu Nutze, um Rohstoff-Poker im ganz großen Stil zu spielen. Wer produziert, dominiert. Deshalb ist der Ölpreis auch weitgehend abhängig von den Beschlüssen der sogenannten Opec-Länder (Organisation Erdölexportierender Länder), die sich heute im schönen Wien treffen.

Der Ölpreis schwappte in den letzten Monaten von abgrundtief bis himmelhoch jauchzend. Mussten im Juni 2014 noch mehr als 110 Dollar für ein Fass (159 Liter) der Sorte Brent gezahlt werden, so waren es im Februar 2016 für kurze Zeit weniger als 30 Dollar. Momentan hat sich der Preis pro Barrel auf ungefähr 50 Dollar eingependelt und liegt damit wieder auf einem Niveau, bei dem sich die Pumperei auf für weniger reiche Staaten mit hohen Förderkosten, wie beispielsweise Nigeria, wieder lohnt.

Alles in Butter? Nee! Denn sowohl der Preisverfall, als auch der letzte Preisanstieg haben leicht perverse Gründe. 2014 bauten die USA  ihr umstrittenes “Fracking” (Herauspressen von Rohöl aus unterirdischen Gesteinsschichten) aus und sorgten mit der sprunghaft erhöhten Fördermenge für eine Art Öl-Tsunami. Damals wäre es Opec’s Job gewesen, der Pumperei durch die Einführung eines Förderlimits den Hahn abzudrehen, um einen weltweiten Preisverfall aufgrund des Überangebots zu verhindern. Doch die superreiche Öl-Nation Saudi-Arabien machte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Im Gegensatz zu armen Ländern mit hohen Förderkosten, wie beispielsweise Nigeria, verdient Saudi-Arabien auch noch bei Preisen von rund 20 Dollar pro Fass ganz gut Geld. Und über ein finanzielles Ruhepolster verfügen die Scheiche ja auch noch. Deshalb verfolgen die Saudis den Plan, die Welt auch weiterhin mit Öl zu Dumpingpreisen zu fluten, um kleinere Exportländer, für die sich die Pumperei nicht mehr lohnt, aus dem Markt zu drücken.

Fiese Sache, funktioniert aber. Der Grund für den derzeit recht hohen Ölpreis liegt deshalb auch nicht am Wohlverhalten der Opec, sondern an Waldbränden in Kanada und politischen Unruhen in Afrika. Von Einsicht also keine Spur. Und so wird vermutlich auch das heutige Meeting in Wien beschlusslos zu Ende gehen. Aber nett, sich mal wieder getroffen zu haben. Shake Hands. Und Tschüss.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/schmierig-das-geschaeft-mit-dem-oel/

Schmierig! Das Geschäft mit dem Öl

Heute gehts rund in Wien

falcoEs ist 07.30 Uhr am Morgen. Die wenigsten von uns BUXern sind schon zurechnungsfähig geschweige denn aufnahmebereit. Also fasse ich mich kurz und füttere euch mit den wichtigsten Infos in einem Absatz. An Unternehmensmeldungen herrscht heute ziemliche Flaute. Keine Quartalszahlen und bis auf Salesforce am Nachmittag nicht einmal eine Hauptversammlung. Dafür hagelt es nur so Meetings der Großen und Mächtigen dieser Welt.

Die Opec-Scheiche treffen sich ab 10 Uhr in Wien, um über die ölige Zukunft der Weltwirtschaft zu beraten. Momentan fließt der Schmierstoff fast unbegrenzt aus den Pipelines der USA, Saudi-Arabien und anderer Ölproduzenten. Viele Insider befürchten, dass das Angebot auch weiterhin die Nachfrage übersteigen könnte – vor allem wegen der chinesischen Konjunkturflaute. Wenn weniger Made in China produziert wird, drehen die Fabriken im Land des Lächelns nur auf halben Touren und der Ölverbrauch sinkt. Eigentlich wäre es nur logisch, dass die Förderländer dementsprechend weniger pumpen. Ein Bäcker fabriziert ja auch nicht 10000 Nussschnecken pro Tag wenn seine Kundschaft nur 100 kauft. Aber die Opec’s ticken anders. Hier zählt einzig und allein der Weltbeherrschungs-Faktor. Keiner will als Verlierer der Ölschwemme dastehen und deshalb wird man heute bei Sachertorte und Almdudler vermutlich trotz Gemütlichkeit keine Entscheidung treffen. Ist momentan auch nicht wirklich nötig, denn dank Waldbränden in Kanada und politischer Unruhen in Afrika stieg der Preis pro Barrel trotz Ölflut zeitweise auf über 50 Dollar.

Nachmittags steht dann – ebenfalls in der beschaulichen Hauptstadt unserer Alpen-Nachbarn- noch ein no-brainer auf der Finanzagenda. Das Treffen der EZB (Europäische Zentralbank), von dem Beobachter ebenfalls keine spannenden Beschlüsse erwarten. Die EZB hat vor nicht allzu langer Zeit die Zinsen bei 0 Prozent eingefroren und zahlreiche Tricks aus dem Hut gezaubert, um uns und europäische Unternehmen dazu zu bringen, ihr Geld nicht auf Sparbüchern vergammeln zu lassen, sondern zu investieren. Das ganze Programm soll unsere Wirtschaft ankurbeln und eine höhere Inflation bewirken. Die EZB liegt mit ihren Plänen angeblich ganz gut auf Kurs und so ist es eher unwahrscheinlich, dass das heutige Meeting Überraschungen zu bieten hat.

So könnte es sein, dass auch unser DAX und der Ölpreis heute eine längere Siesta einlegen, bis sich alle hohen Herren in Wien zu aufschlussreichen Pressekonferenzen begeben. Da machen wir natürlich nicht mit. Traden ist angesagt! Wie sagte meine Oma schon so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/heute-gehts-rund-in-wien/

Heute gehts rund in Wien

E.ON steht unter Hochspannung

Iguana-Power-41837Wenn zwei sich trennen beschließen sie das meist- zu zweit. Nicht so bei E.ON. Der kriesengebeutelte Energieriese muss einen Schlußstrich unter dem alten Schmutz-Strom-Business ziehen und sich mit seiner neuen, besseren Hälfte Uniper in das hippe Öko-Energiegeschäft stürzen. Doch für diesen Schritt, der E.ON aus dem Schuldensumpf ziehen soll, benötigen die Beiden den Segen der Aktionäre, der Investoren und der Politiker. Deshalb treffen sich die Entscheider am 8. Juni zu einer recht ungemütlichen Hauptversammlung, bei der endgültig über die Konzernspaltung beschlossen werden soll.

Und warum interessiert uns das ganze Schlamassel schon jetzt? Aus zwei Gründen. Zum einen plauderte E.ON Chef Teyssen heute beim “Handelsblatt” aus dem Nähkästchen und könnte mit seinen besorgen Äußerungen über die Zukunft des Energie-Multis dessen Aktienkurs ins Wackeln bringen. Zum anderen treffen sich die hohen Herren des Bundeskabinetts heute zu einer Sitzung, um noch last minute einen Gesetzes-Schlupfloch zu schließen, das E.ON und RWE vor Milliarden-Zahlungen für die Beseitigung von Atom-Müll retten könnte. Den Gesetzesentwurf müssen die Politiker schnellstmöglich durchdrücken. Sonst könnte es passieren, dass wir Steuerzahlen E.ON’s oder RWE’s Kosten für den Atomausstieg in Höhe von insgesamt 23 Milliarden Euro aufgebrummt bekommen. Zum Beispiel, wenn einer der Energieriesen pleite geht.

Na, danke auch!

Und so unwahrscheinlich ist das Ende der “alten” Schmutz-Strom-Unternehmen gar nicht. Die Konzerne leiden schon seit Langem unter Ökostrom zu Dumpingpreisen, der logischerweise umweltverträglicher ist und zudem auch noch billiger. E.ON & Co. können ihren Atom-Strom deshalb kaum noch in die Netze drücken. Von einem lohnenden Geschäft ganz zu Schweigen.

“Es fehlen schon ein paar Hundert Millionen Euro an Erträgen, mit denen beide Teile (E.ON und Uniper) geplant hatten.” verriet Teyssen heute dem Handelsblatt. Ein Statement, das dem Aktienkurs von E.ON den Saft abdreht und für Minus 2,4 Prozent auf dem Zähler sorgt. Für Spannung vor der Hauptversammlung ist also gesorgt. Ich sage nur: Mitspekulieren und Mitfiebern!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/e-on-steht-unter-hochspannung/

E.ON steht unter Hochspannung

Ahold hamstert Gewinne

maxresdefaultBayer, Monsanto, VW, Deutsche Bank.. diese Namen haben wir in letzter Zeit genügend beschrieben. Zeit für einen Blick über die Grenze zu unseren Nachbarn in Holland! Wer ab und zu stilgemäß mit Wohnwagen und Fahrrad bewaffnet in die Niederlande tingelt, der kennt sie bestimmt: die Supermarktkette Albert Heijn, liebevoll “Appie” genannt. Ohne “Appie” geht gar nichts. Der Klassiker unter den niederländischen Fresshallen gehört zur Ahold-Gruppe, dem größten Betreiber von Supermarktketten weltweit.

Ahold präsentierte heute Morgen seine Quartalszahlen der letzten drei Monate und was lag im Körbchen? Ein satter Gewinn! Unterm Strich blieben mit 241 Millionen Euro gut 13 Prozent mehr in der Kasse- das überraschte sogar die sonst so konservativen Analysten, die mit weit weniger gerechnet hatten. Nun bin ich ja wie viele meiner Mitbürger auf dem Aldi-Trip und wundere mich, wie eine meiner Meinung nach völlig überteuerte Supermarktkette trotzt Billig-Konkurrenz alle Erwartungen übertreffen kann.

Für den Überraschungserfolg der Holländer waren Strategie-Tricks verantwortlich, von denen die Deutschen nur träumen können. Die Niederländer vermeiden zunehmend die Supermarkt-Rushhour und bestellen ihre Einkäufe lieber online. Durch das innovative Shopping-Verhalten unserer Nachbarn stiegen die Website-Umsätze um mehr als ein Viertel. Doch damit gibt sich Vorstandschef Dick Boer nicht zufrieden. Er kitzelt seine Kundschaft mit Sonderaktionen, bei denen Shopping-Punkte gegen Weingläser, Bestecksets, Handtücher und anderen Klimbim eingetauscht werden können.

Da ich gut 9 Jahre meines Lebens im schönen Amsterdam verbringen durfte weiß ich, dass die Holländer total auf Rabattaktionen aller Art abfahren. Da wird gesammelt, gefeilscht und gehortet was das Zeug hält und nicht selten lauerten mir Niederländer im Besteck-Rausch hinter der Kasse auf, um mir meine hart verdienten Punkte-Sticker abzuquatschen.

Noch mehr Grund zum Feiern könnte es bald geben, wenn Ahold und der belgische Supermarktriese Delhaize gemeinsame Sache machen. Die Fusion soll Mitte des Jahres in trockenen Tüchern sein und Ahold noch mehr Marktmacht und sinkende Kosten bescheren.

Der Aktienkurs freut sich mit und jumpte zum Handelsstart gut 2 Prozent in die Höhe. Und das ganz ohne Rabatt-Aktion und Gläser-Goodies.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/ahold-hamstert-gewinne/

Ahold hamstert Gewinne

Das Warten hat kein Ende

876090716Die alte Börsenweisheit “sell in may and go away” hat ja – zumindest bislang- nicht so ganz geklappt. Unser DAX konnte in den letzten Wochen gut zulegen und ich hätte schon fast das Wort “Euphorie” in den Mund genommen. Bis, ja bis, die Börsianer wieder Muffensausen bekamen. Nicht etwa, weil unsere Unternehmen schlecht dastehen (mal abgesehen von einigen Wackelkandidaten wie VW), sondern weil ein paar Schreckgespenster im fernen Amerika lauern.

Konjunkturdaten, die Aufschluss über den Gesundheitszustand der weltgrößten Volkswirtschaft geben, US-Notenbank-Geplänkel, das die Zinsangst der Börsianer schürt und der Ölpreis, der vor der morgigen Opec (Organisation erdölexportierender Länder) – Konferenz in Wien zittert.

All diese Faktoren zerren am empfindlichen Nervenkostüm der Anleger und so kommt es, dass sich keiner zu weit aus dem Fenster lehnt, bevor es eine endgültige Antwort auf die Fragen “Wann erhöht die US-Notenbank die Zinsen?” und “Beschließen die Opec-Länder ein Ende der weltweiten Ölflut?” gibt.

Und das kann noch dauern. Die Opec trifft sich zwar schon morgen, aber mit einem eindeutigen Beschluss zur Begrenzung der Öl-Fördermenge rechnet niemand. Genauso unspektakulär dürfte die heutige “Beige Book”- Lesung der US-Notenbank Fed ausfallen. Ein schmucker Name für einen Konjunkturbericht, der achtmal pro Jahr veröffentlicht wird und den Notenbankern Input für ihren Zinsentscheid gibt.

Können denn heute wenigstens ein paar Unternehmen für Partylaune in Bankfurt sorgen? Wir sollten das Papier der Deutschen Börse im Auge behalten, die ihren Investoren Tag feiert und alle Auto-Aktien. Grund hierfür sind die PKW-Absatzzahlen aus den USA, die uns verraten, wie gut oder schlecht die Autobauer im Mai performten..

Also BUXers, schnappt euch ne Milchschnitte, ein Heißgetränk eurer Wahl und dann ran an die Buttons! Irgendwann muss das Warten ja mal ein Ende haben…

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/das-warten-hat-kein-ende/

Das Warten hat kein Ende