Bei Coca Cola braut sich was zusammen

71H2eEMPkKL._SL1001_Die Amis spielen schon seit Tagen das “Waiting Game” und sind darin äußerst ausdauernd und geduldig. Erst Wochenende, dann Memorial Day und heute? Auch am ersten Tag nach dem XL Weekend bleiben die Amis in den Startlöchern stehen. Warten auf Konjunkturdaten ist angesagt. Kurz nach US-Börsenstart erfreuen uns gleich drei Datensätze, die den Profi-Börsianern weltweit Gänsehaut bescheren. Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen, den Konsumausgaben und der absolute Burner: Das Stimmungsbarometer der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago. Wow, ich rutsche schon jetzt vor Erregung nervös auf meinem Stuhl herum!

Aber jetzt mal im Ernst. Konjunkturdaten haben zwar einen enormen Gähn-Faktor, sind für Börsianer aber ungemein wichtig, weil sich die Finanzwelt davon Hinweise auf die zukünftige Zinspolitik der US-Notenbank erhofft. Wenn die Wirtschaft brummt, die Amis shoppen und die Arbeitslosenzahlen sinken, dann könnte die Fed (Notenbank) vielleicht doch den Mut haben, den US-Zins, der seit Dezember bei 0,25-0,50 Prozent schlummert, schon Mitte Juni zu erhöhen. Und was bedeutet der Zinskram für die Märkte? Anteile der Großbanken würden auf der Gewinnerseite stehen, da sie mit Krediten endlich wieder Geld verdienen können. Dagegen könnte der Aktienmarkt im Allgemeinen einen leichten Dämpfer bekommen, da viele Anleger ihr Geld wieder auf Sparbüchern bunkern.

Neben Konjunkturdaten könnte der Kult-Brausen-Hersteller Coca Cola für Aufsehen sorgen. Heute ist die Fusion der drei großen Getränkekonzentrat-Abfüller Coca-Cola Enterprises, Coca-Cola Iberian Partners und der deutschen Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH offiziell in trockenen Tüchern und wird mit dem Börsengang der neu entstandenen “Coca-Cola European Partners” gefeiert. Der neue Stern am Abfüll-Universum ist mit einem geschätzten Umsatz von 11 Milliarden Euro pro Jahr der weltweit größte seiner Art.

Jetzt sorgen sich natürlich viele Cola-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze, obwohl es derzeit angeblich keine konkreten Pläne zum Stellenabbau gibt. Die Fusion kann allerdings durchaus Teil des Cola-Abspeckprogramms sein. Der Getränkeriese musste im letzten Jahr aufgrund sinkender Softdrink-Lust ordentlich auf die Kostenbremse treten. Mit Erfolg: im ersten Quartal 2016 konnte Coke wieder mit erfrischenden Zahlen und ordentlichen Gewinnzuwächsen punkten.

So. Jetzt bin ich angefixt und will sofort ne rote Dose. Schnell auf den Cola Trade-Button gedrückt und dann… zisschhh..

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Bei Coca Cola braut sich was zusammen

Legt Bayer noch eins drauf?

Funny-Thanksgiving-Rich-Harvest-12Aspirin-Hersteller Bayer bereitet uns schon am frühen Montagvormittag Kopfzerbrechen. Dem Pharma- und Chemiekonzern liegt derzeit nicht nur unser gesundheitliches Wohlbefinden am Herzen, sondern die Ernährung der gesamten Weltbevölkerung. “Wir lindern mit Monsanto den Hunger” versprach Bayer-Chef Baumann in einem Interview mit der FAZ. Das ist doch mal ne Ansage!

Und die Gerüchteküche brodelt noch weiter: Die “Sunday Times” gossipt, dass Bayer für die Übername der US-Saatgutmafia Monsanto vielleicht schon Anfang der Woche ein neues Angebot von rund 130 Dollar pro Aktie auf den Tisch legen könnte. Die ursprünglichen 122 Dollar hatte Monsanto letzte Woche als “finanziell nicht angemessen” abgeschmettert.

Für die BUXers unter euch, die dem größten und teuersten Fusions-Krimi in der deutschen Wirtschaftsgeschichte nicht ganz folgen konnten, hier die kurz-und-knapp Version:

Bayer ist schon seit Längerem auf der Suche nach einem Verbündeten zum Ausbau seines Agrar-Geschäftes, konnte sich aber bislang für keinen der Anwärter entscheiden und musste zusehen, wie Dow Chemical mit DuPont verschmolz und der Schweizer Konzern Syngenta den Chinesen in die Hände fiel.

Aufgrund der niedrigen Weltmarktpreise für Saatgut und Getreide stehen viele Agro-Konzerne enorm unter Druck und können nur Geld sparen, indem sie sich einen Partner suchen, mit dem sie gemeinsame Sache machen können. Bayer hat die Pflanzenschutzmittel, Monsanto das Saatgut und zusammen könnten die beiden eine Art Farmville World Domination spielen.

Und genau das macht den Kritikern Angst. Monsanto hat aufgrund seines umstrittenen Pflanzengiftes Glyphosat, genmanipuliertem Saatgut und Unterdrückung der Landwirte ein Bad Boy -Image erster Klasse, das Bayer und seine Aktionäre so gar nicht brauchen können. Um die Gemüter zu beruhigen, deutete Bayer-Chef Baumann bereits an, dass der Markenname Monsanto nach der Übernahme verschwinden könnte. Aus den Augen, aus dem Sinn, sozusagen.

Kopfschmerz-Alarm herrscht auch aufgrund des gigantisch hohen Kaufpreises von jetzt über 62 Milliarden Dollar, bei dem sich viele Investoren fragen, ob Bayer diese Summe und einen enormen Haufen Schulden irgendwie gepflügt kriegen würde.

Ich bin gespannt, ob die Redensart “Was Bayer sät, wird der Mensch ernten” irgendwann in die Bibel aufgenommen wird. Bis es soweit ist, vertreiben wir uns die Zeit mit wilden Bayer-Spekulationen. Happy Harvesting!

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Legt Bayer noch eins drauf?

Die Bringer der Woche: Trau dich!

LUIS GUZMAN as a desperate guy out on a ledge and JIM CARREY as Carl in Warner Bros. Pictures’ and Village Roadshow’s comedy “Yes Man,” distributed by Warner Bros. Pictures. PHOTOGRAPHS TO BE USED SOLELY FOR ADVERTISING, PROMOTION, PUBLICITY OR REVIEWS OF THIS SPECIFIC MOTION PICTURE AND TO REMAIN THE PROPERTY OF THE STUDIO. NOT FOR SALE OR REDISTRIBUTION.

Vor einer gefühlten Ewigkeit gab es auch bei mir ein Leben ohne BUX, jedoch mit Aktien. Ich butterte mein Erspartes in Anteile von Firmen, die ich irgendwie sexy fand, wie zum Beispiel Nike oder BMW. Kein Fehler, ganz im Gegenteil! Immerhin verdiente ich mir damit ein paar extra Gadgets, Kurztrips und Frauen-Schnick-Schnack. Seit ein paar Monaten ist mir jedoch klargeworden, dass erfolgreiche Trader nicht nur Anteile von Firmen kaufen, die irgendwie gerade total angesagt sind, sondern ganz andere Faktoren im Auge behalten müssen.

Zum Beispiel den Ölpreis, mit dessen Hochs und Tiefs die weltweiten Aktienkurse mitschunkeln. Oder Konjunkturdaten über die wirtschaftliche Gesundheit eines Landes. Oder politische Konflikte. Oder: Janet Yellen. Die graue Chefin der US-Notenbank hat zwar das Sexappeal eines Gefrierschranks, bestimmt aber seit Monaten wie keine andere über Hopp- oder Flop an der Börse. Ende letzten Jahres beschloss sie das Ende der amerikanischen Nullzins-Ära und erhöhte den Zinssatz auf 0,25-0,50 Prozent. Ein kleiner Schritt für uns, ein gigantischer Sprung für die Finanzwelt, die seitdem Woche für Woche auf neue Signale der Fed (US-Notenbank) wartet, die darüber Aufschluss geben, wann die nächste Zinsparty steigt.

Nervig. Und- entschuldigt meine Wortwahl zu früher Stunde- pervers. Sollten nicht die Unternehmen und deren Erfolge oder Pleiten die Börsenkurse bestimmen anstelle einer Notenbank? Dazu kommt noch, dass Janet einfach nicht ihren Mund halten kann / darf. Erst letzten Freitag schnappte sie sich bei der Uni Cambridge wieder das Mikro um anzudeuten, dass eine Zinserhöhung in den nächsten Monaten “angemessen” sei. Aha. Und nur aufgrund dieser äußerst informativen Äußerung hielten die Börsen den ganzen Tag den Atem an. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Profi-Trader Janet immer dann den Buhmann zuschieben, wenn sie sich nicht trauen, einen Deal einzutüten. Das Argument : ”Ähm, naja, ich dachte, ich warte mal Janet ab” zieht bestimmt schon seit Monaten und lässt die Kurse auf der Stelle treten. Börsianer zittern vor Mrs. Yellen, weil eine Zinserhöhung Aktien als Investment unattraktiver machen und altmodische Geldanlagen wie das Sparbuch ein Revival erleben könnten.

Unser DAX gewann letzte Woche zwar fast sagenhafte 5 Prozent, die jedoch eher den guten Konjunkturdaten zu verdanken waren, als der Politik der US-Notenbank. Diese Woche rechnen die Analysten wieder nicht mit wilden Kurs-Sprüngen, da man das nächste Fed-Treffen im Juni abwarten will. Doch nicht nur die Zinsen, sondern auch die Entscheidung über den “Brexit” hält die Börsenwelt in Atem. Am 23.Juni beschließen die Briten über den Verbleib ihres Landes in der EU und sorgen damit für Aufregung bei der internationalen Finanzwelt, die heftige Folgen für die Wirtschaft des Landes, aber auch Exportfirmen anderer Länder bis hin zur Wirtschaftskrise voraussieht.

Tja, bei so viel vager Warterei freuen wir uns doch über ein paar handfeste Firmen-Events. Unsere Freunde von VW präsentieren beispielsweise am Dienstag ihre Quartalszahlen, die vermutlich auch ohne extra Kosten für das Dieselgate-Drama nicht gerade rosig ausfallen dürften. Spannend bleibt auch der Übernahme-Krimi Monsanto / Bayer, der nach einem gescheiterten ersten Angebot in die Verlängerung geht. Den Bayer-Aktionären wird bei über 62 Milliarden Euro verbunden mit dem Bad-Boy Image des Glyphosat- und Gen-Pflanzen Produzenten Monsanto doch langsam mulmig. So musste Bayer in den letzten Tagen heftige Kurs-Strafen verdauen und könnte auch diese Woche für ne gute Dosis Adrenalin auf dem Parkett verantwortlich sein. Danke, Bayer! Ohne den DAX-Giganten hätten wir aufgrund der Notenbank- und Brexit-Warterei doch recht wenig Kick in den kommenden Tagen. Ab 09:03 Uhr heißt es wieder: Gasgeben, BUXers! Den Mutigen gehört die Börsen-Welt.

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Die Bringer der Woche: Trau dich!

Ist unser DAX heute für eine Überraschung gut?

wundertueteManchmal ist eine bescheidene Erwartungshaltung doch was schönes. Alles offen, wenig Enttäuschungspotential und die Chance, dass einem das Leben eine verdammt tolle und wohlverdiente Überraschung präsentiert.

So oder so ähnlich präsentiert sich der heutige Start ins Wochenende. Die Finanzagenda ist bis auf den laufenden G7 Gipfel der sieben wichtigsten Industrienationen in Japan gähnend leer und macht Platz für die Börsen-Wundertüte. Obwohl, ein paar Konjunkturdaten aus den USA könnten den Aktienmärkten Nachmittags nochmal einen Energiekick bescheren, da die Finanzwelt schon seit Wochen über den Teich schielt, um auch ja kein Signal zu verpassen, das auf eine baldige Zinserhöung der US-Notenbank deutet. Leidgeprüfte Banken freuen sich zwar, wenn sie endlich wieder Zinsen für Geld auf Pump verlangen können, die Börsianer fürchten jedoch, dass die Mehrheit der Anleger dann seine Firmenanteile vertickt, um die Notgroschen auf dem Sparbuch zu bunkern. Die Folge wäre ein weltweiter Kursverfall und das wollen wir natürlich nicht.

Heute gibts frische Kost zu den Themen BIP (Brutto Inlands Produkt), dem Verbrauchervertrauen in Amerika und als krönenden Abschluss noch eine Rede der US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen an der Uni-Cambridge. Sollte bei dem ganzen Zahlen- und Gerüchtewirrwarr irgendwas dabei sein, was auf eine boomende US-Wirtschaft hindeutet, so ist eine Zinserhöhung im Juni recht wahrscheinlich und könnte von den Märkten schon heute mit Kurs-Entzug bestraft werden. Jumpt der Ölpreis- ein weiterer Indikator der happy-preppy Economy- dagegen wieder über 50 Dollar pro Fass, so könnten Aktien heute zum vierten Tag in Folge auf der Gewinnerseite stehen.

Auch der Poker um die Monsanto- Übernahme durch Bayer geht heute in die nächste Runde. Die Amerikaner lehnten das erste Angebot ab, da unter ihrer Würde, aber Bayer ist scheinbar so heiß auf den Deal, dass der Konzern noch nachlegen dürfte. Wann die Giga-Fusion zwischen Saatgut- und Pflanzenschutzmittel Hersteller in trockenen Tüchern ist, kann momentan niemand sagen. Vielleicht schon heute? Das Leben steckt doch voller Überraschungen.. Happy Trading!

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Ist unser DAX heute für eine Überraschung gut?

Auf geht’s, DAX!

maxresdefaultOha! Unser DAX legte gestern echt ne filmreife Performance hin. Über 10.200 Punkte! Das ist sogar mehr, als die allmighty Analysten der großen Banken bis zum Jahresende vorausgesagt hatten. Die Euphorie hat übrigens einen kuriosen Hintergrund. Ausgerechnet die vermutete Zinserhöhung der US-Notenbank im Juni gibt den Aktienmärkten mächtig Auftrieb, weil die Großbanken endlich wieder sowas wie ein Geschäftsmodell wittern. Nämlich das traditionelle Geld auf Pump. Wenn der Zinssatz irgendwo am Gefrierpunkt schummelt, können Banken mit ihrem traditionellen Business kein Geld mehr verdienen und müssen aufs Investment-Geschäft setzen. Also auf uns Aktien-Fetischisten.

Und jetzt kommts: Eigentlich sind steigende Zinsen ein enormer Abtörner für Aktienkurse, weil die Börsianer befürchten, dass mehr Sparfüchse auf festverzinsliche Geldanlagen umsteigen und weniger in Firmenanteile investieren. Zur Feier der neuen Zinsära erlebten die “Totgesagten” Bankhäuser Deutsche Bank und Commerzbank gestern dann einen Kursrausch knapp unter der Promillegrenze eines Radlers und zogen unseren ganzen Index mit nach oben.

Und heute? Hinter den sieben Bergen treffen sich die sieben Zwerge. Naja, “Zwerge” ist vielleicht eine leichte Untertreibung für die Staats- und Regierungschefs aus USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Deutschland, die sich heute und morgen zum G7-Gipfel in Japan treffen. Die mächtigsten der Welt stecken zwei Tage lang die Köpfe zusammen und diskutieren zwischen Sake und Sushi Themen wie die Lage der Weltwirtschaft, Klimaschutz und Energieversorgung oder den Kampf gegen Terrorismus. Alles verdammt wichtige Fragen, die auch uns Börsianer die kommenden Wochen und Monate beschäftigen werden.

Gut 9000 km entfernt zittern heute die Jungs von HeidelbergCement vor der Entscheidung der EU-Kommission zur geplanten Übernahme von ItalCementi. Sollten die Kommissare die Pläne heute abnicken, werden in Heidelberg die Korken knallen und die Kurse in Frankfurt wahrscheinlich abgehen wie Luzi. Wohin die Reise geht, kann ich euch nicht versprechen. Aber vielleicht bleibt unser DAX ja noch einer Weile in Sunny-Side-Up Stimmung.

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Auf geht’s, DAX!

Deutsche Telekom: Der rosa Riese kanns noch

Beim magentafarbenen “T” denke ich erstmal an: Telefonstörung, Ron Sommer, Volksaktie und endlose Wartezeit auf Anschlüsse oder Reparaturen aller Art. Nicht allzu positiv, meine Vision der Deutschen Telekom. Zur Stunde treffen sich die Aktionäre des Unternehmens zur Hauptversammlung in der Kölner Lanxess-Arena und die Stimmung in der pinken Fankurve dürfte schon fast DFB-Pokal-Endspiel erreichen. Grund zum Jubeln haben die Anteilseigner vor allem wegen der geplanten Dividendenzahlung von 0,55 Euro pro Aktie. Wir könnten uns davon vielleicht ein extra Big Tasty Menü leisten, aber bei Großinvestoren ticken so ein paar extra Cent schon ordentlich an.

Dabei müssten die Aktionäre vor allem einen Mann feiern: T-Mobile-US Häuptling John Legere. Er verdoppelte den Gewinn der Telekom-Tochter im ersten Quartal dieses Jahres und zog damit auch für den Deutschen Mutterkonzern die Karre (mal wieder) aus dem Dreck. T-Mobile US steuert momentan fette 37 Prozent zum Konzernergebnis des rosa Riesen bei. John ging mit aggressive Werbung und gratis Videostreaming in Amerika auf Kundenfang und schaffte es seine Kundenzahl um 2,2 Millionen auf 65,5 Millionen zu vermehren.

In Übersee läuft also alles rosig. Ganz im Gegensatz zu den Geschäften hierzulande, wo die Erlöse in einem hart umkämpften Markt um 2,5 Prozent zurückgingen. Trotz schlapper Umsätze will – oder muss- die Deutsche Telekom auch noch 11,2 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Netze pumpen, das uns dank Glasfasernetz und 5G-Mobilfunkstandard noch mehr Speed aufs Gadget bringen soll. Schönes Ding. Ich frage mich nur, ob dem Otto-Normalsurfer nicht auch 3 oder 4G vollkommen reichen?

Das ganze Spektakel wird also mehr oder weniger vom boomenden, amerikanischen Markt finanziert und genau darin sehen Kritiker auch ein Risiko für das Telekom-Papier. Wie lange kann T-Mobile US die Deutschen noch an der Strippe halten? Und sind die Milliarden für neue Netze tatsächlich gut investiert? Aber jetzt ists euer Call, BUXers: Kommt die Volksaktie wieder in Fahrt?

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Deutsche Telekom: Der rosa Riese kanns noch

Mega Deal: Bayer beglückt Monsanto

JS48566020So, jetzt kommen die Jungs von Bayer und Monsanto mit ihrer Saatgut-Fusion doch schneller in die Pötte, als ich dachte! Erst letzte Woche verkündeten die Leverkusener, dass sie grundsätzlich Interesse an einer Übernahme der US-Pflanzenzucht-Mafia Monsanto haben, doch Details wurde noch nicht bekannt. Seit heute Morgen ist es offiziell, dass Bayer Monsanto für unglaubliche 62 Milliarden Dollar (122 Dollar pro Aktie) schlucken will. Das wäre der weitaus größte Deal in Bayers Firmengeschichte und sogar die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland aller Zeiten.

Und schon hagelt es Kritik. Die Fusion könne Bayer nur mit Geld auf Pump finanzieren, der Aktienkurs könnte unter der schweren Last in die Knie gehen und das Image der Leverkusener könnte leiden. Monsanto steht bei Umweltschützern wegen gentechnisch manipulierter Pflanzen und dem berühmt- berüchtigten Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das auf 40 Prozent aller Deutschen Felder zum Einsatz kommt, heftig in der Kritik.

Bayer sieht in der riskant-großen Übernahme jedoch nur Vorteile. Die Deutschen würden zum weltgrößten Agrochemiehersteller aufsteigen und der Zusammenschluss könnte auf lange Sicht auch finanzielle Vorteile mit sich bringen. Bayer spricht von 2,1 Milliarden gesparten Euros durch “Synergieeffekte”, also Kosteneinsparungen, durch die Kombination von Unternehmensbereichen. Nach drei Jahren, wohlgemerkt. Einen weiteren Vorteil verspricht sich Bayer von der Monopol-Herrschaft Monsantos in den USA. Während sich Bayer’s Business hauptsächlich auf Asien und Europa konzentriert, dominiert Monsanto den amerikanischen Markt.

Das Saatgut- und Pflanzenschutzmittel steht derzeit weltweit unter Druck, da die Preise für Getreide im Keller sind und Bauern zu drastischen Sparmaßnahmen greifen müssen. Ob die Giganten-Hochzeit Bayer / Monsanto also tatsächlich auf fruchtbaren Boden fällt? Auf jeden Fall sind Bayer und Monsanto heute das heißeste Duo auf dem Börsenparkett. Also: Jetzt traden und mitfiebern!

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Mega Deal: Bayer beglückt Monsanto