Bei BASF läuft nicht alles nach Plan

Fettbrand (1)Die ehemalige “Badische Anilin- & Soda-Fabrik”, besser bekannt unter dem Namen BASF ist der weltgrößte Chemiekonzern. Noch. Denn in den Fusions-Laboratorien weltweit braut sich so einiges zusammen. Die Amerikaner DuPont und Dow Chemical stehen kurz vor dem Zusammenschluss und der chinesische Koloss ChemChina will den Schweizer Konzern Syngenta für 43 Milliarden Euro schlucken.

Trotz der Bedrohung seiner Weltherrschaft stellt sich BASF-Firmenchef Kurt Bock bockig. In den letzten 150 Jahren seiner Firmengeschichte hat der Konzern für Zukäufe höchstens mal Summen im einstelligen Milliardenbereich auf den Tisch gelegt. BASF hatte zwar auch Interesse an Syngenta, aber ein Investment von 43 Milliarden Euro bescherten Kurti doch zuviele schlaflose Nächte. So muss BASF zusehen, wie die Konkurrenz ihm die leckersten Sahnetörtchen vor der Nase wegschnappt und dabei ordentlich Marktanteile zulegt.

Morgen treffen sich das Management und die Aktionäre zur Hauptversammlung und gleichzeitigen Präsentation der Q1 Zahlen. Die Stimmung in Ludwigshafen dürfte eher trübe sein, denn BASF warnte seine Anhänger bereits im Februar vor bescheidenen Ergebnissen im laufenden Jahr. Die almighty Analysten rechnen damit, dass die Rheinländer in den ersten drei Monaten 1,8 Milliarden Gewinn machten. Das sind doch ein paar Cent weniger, als die 2,1 Milliarden im letzten Jahr.

BASF ist sowas wie der Tante-Emma-Laden unter den Chemiekonzernen. Er hat Farben, Pflanzenschutzmittel, Kunststoffe, Katalysatoren, Chemikalien aller Art, Öl und Gas im Angebot. Während der Handel mit Katalysatoren blüht (VW’s Dieselgate-Skandal sei Dank?), lassen vor allem die Erlöse aus dem Gas- und Öl- Geschäft zu wünschen übrig. Schuld daran sind die notorisch niedrigen Rohstoffpreise, die die BASF-Tochter Wintershall zu einem harten Sparkurs zwingen. Der Erdöl- und Erdgas Produzent rechnet mit bohrlochtiefen Verlusten und lässt die Gewinne seines Mutterkonzerns rasant abrutschen.

Wie tief BASF im Chemiesumpf steckt und ob Kurt sein Sparschwein knackt, um doch noch das ein oder andere Unternehmen zu schlucken, erfahren wir morgen Früh um 07:00 Uhr. Sichert euch also lieber schon heute euren Trade!

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Bei BASF läuft nicht alles nach Plan

Gehen die Börsianer heute in die Vollen?

Thomson-5133Es gibt nicht viele Ereignisse, die von der Finanzwelt mit Spannung erwartet werden, obwohl schon vorab feststeht, dass das Ganze eine Nullnummer wird. Janet Yellen, die Granny der US-Notenbank Fed, machte gestern mit ihrer Rede zum Zinsentscheid dem Champions League Halbfinale Konkurrenz und brachte so manchen Börsianer in Zugzwang. Fußball gucken, oder an Janets Lippen hängen? Die meisten dürften sich dafür entschieden haben, asozialerweise ihr Smartphone mit zum Viewing zu nehmen, um ab und zu heimlich unterm Tisch die Lage zu checken.

Verpasst hätten sie auch ohne Handy wenig, denn die US-Notenbank zelebriert das süße Nichts. Bis auf Weiteres bleibt der Leitzins bei 0,25-0,50 Prozent eingefroren und wird vermutlich erst Richtung Winter aufgetaut. Diese – nicht sehr überraschende- Message könnte heute dafür sorgen, dass sich die Profi-Trader wieder etwas mutiger auf die Aktien stürzen, da niedrige Zinsen generell als gutes Kursdoping gelten. Ganz einfach, weil Spargeld auf der Bank keine Rendite bringt und Aktien somit das attraktivere Investment sind.

Für zusätzliche Bespaßung sorgen heute Unternehmensdaten. Wir befinden uns mitten in der Berichtsaison, der Zeit des Jahres, in der Dax-Firmen auf den Beichtstuhl müssen und der Öffentlichkeit ihre Umsatz- und Gewinnzahlen präsentieren.

Während Volkswagen vermutlich trotz guten Geschäften in China noch an der Dieselgate-Affäre zu knabbern hat und vor einem großen Bilanzloch steht, sorgte die Deutsche Bank heute Morgen für eine Mega-Überraschung. Die Skandalbank, die seit Monaten nicht aus den Negativ-Schlagzeilen kommt, erwirtschaftete im ersten Quartal überraschend einen Gewinn von 236 Millionen Euro. Da hatten sich die Analysten, die im Schnitt einen Verlust von 300 Millionen Euro erwartet hatten, ordentlich verspekuliert. Die Geschäfte in Bankfurt laufen zwar immernoch schlecht, aber Dank des knallharten Sparkurses und geringeren Kosten für Rechtstreitigkeiten, blieb unterm Strich doch ein hübsches, grünes Plus aufm Konto hängen.

Entpuppt sich die Deutsche Bank als Überraschungsei des Tages und erobert sich den DAX-Spitzenplatz?

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Gehen die Börsianer heute in die Vollen?

Ist bei der Deutschen Bank noch was zu retten?

holy-shit-framedWenn ich etwas nicht kann, dann ist das: Warten. Auf den Bus im Regen, auf das Geld aufm Konto, auf den notorisch-zuspätkommenden Buddy. Sogar Vorfreude finde ich scheiße. So ähnlich geht es wohl auch den Profi-Spekulanten an den Weltbörsen, die heute die Stunden bis 20:00 Uhr zählen. Sie warten nicht auf die Tagesschau, auch nicht auf den Champions League Halbfinalen-Knaller, sondern auf Janet. Janet Yellen, das Bondgirl unter den Notenbankern, entscheidet heute Abend über den Finanz-Frieden. Ihre Geheimwaffe sind die Zinsen. Schraubt Janet den Zinssatz nach oben, so dürften die Aktienmärkte in eine Art Schreckstarre verfallen. Denn hohe Zinsen sind absolut killing für Kursgewinne. Eigentlich logisch, denn wenn “sichere” Geldanlagen wie Sparbücher wieder Rendite abwerfen, stürzen sich weniger Anleger auf Firmenanteile.

Doch eigentlich könnten sich die Börsianer mit einem entspannten “Ommm” und einem kühlen Blonden vors Halbfinale setzen, denn von Mrs. Yellen können wir keine Action erwarten. Der US-Zinssatz bleibt wohl bis mindestens Juni bei 0,25-0,50 Prozent hängen. Blöde Sache, besonders für die großen Geldhäuser dieser Welt, die ihre Moneten praktisch zum Nulltarif an Kunden verleihen müssen.

Eine Bank, dies besonders hart erwischt hat, ist unsere Deutsche Bank. Eigentlich könnte man doch annehmen, dass die DB alle Hände voll zu tun hat, um in Zeiten der Gefriertruhen-Zinsen noch mit irgendwas Geld zu verdienen. Doch anstatt sich kollektiv die Nase zu reiben und einen Plan B auszuhecken, reiten sich die Bankfurter immer tiefer in die Sch****. Seit 2008 wurden Kunden betrogen, Märkte manipuliert, Ramschhypotheken verscherbelt und russische Rubel gewaschen. Die DB ist in mehr als 7000 Rechtsstreitigkeiten verwickelt und muss für Gerichtskosten und mögliche Strafzahlungen Milliardensummen aus dem ohnehin löchrigen Sparstrumpf zaubern.

Morgen Punkt 7.00 Uhr ziehen die Banker Bilanz fürs erste Quartal 2016 und könnten noch für eine positive Überraschung sorgen, denn alle Gewinnwarnungen und Verlustmeldungen hat Deutsche Bank Chef John Cryan ja schon in den letzten Wochen abgearbeitet. Dass das Geldhaus im ersten Quartal weder mit Festzins-Produkten noch mit Aktien irgendwie Gewinne einfahren konnte, gilt als sicher. Über die Höhe der Verluste sind die Analysten allerdings geteilter Meinung. Das liegt daran, weil die Kosten für laufende Streitereien nur schwer abschätzbar sind. Gemittelt rechnen die Bankexperten mit einem Verlust von 97 Millionen Euro. Ziemlich krasser Abstieg von den 544 Millionen Euro Gewinn im letzten Jahr…

Wenn die Gegenwart eher grau und depri ist, dann trösten wir uns doch gerne mal mit einem Blick in die Zukunft. So auch Co-Bankchef Jürgen Fitschen, der -selbst gerade von Betrugsvorwürfen freigesprochen- ein Ende der Prozessflut in den nächsten Monaten voraussieht.

Ich bin gespannt, ob die Vorstände morgen noch mehr Baldrian für geschundene Aktionärsnerven im Gepäck haben. Wer von euch BUXern traut sich ran an die Aktie mit Nervenkitzel-Garantie?

Ist bei der Deutschen Bank noch was zu retten?

Wird VW morgen ausgebremst?

Amerikanisches-VW-Autohaus-in-New-York_image_width_884Die Chancen, dass ihr alle Zeit der Welt habt, um ein bisschen in der BUX-App zu blättern und euch schon mal ein paar Trades zu sicher, stehen gut. Denn heute ist Streik-Tag. Hattet ihr einen Flug in die Sonne gebucht? Fehlanzeige. Die meisten Kraniche bleiben heute am Boden. Wolltet ihr euren Nachwuchs in der Kita droppen? Fehlanzeige. Heute ist Homeoffice angesagt.

Wie gut, dass wir heute einen prallgefüllten Börsenkalender haben. Also: Akkus auf Anschlag, noch schnell einen kleinen schwarzen ToGo und dann ran an die Buletten! Den Quartalszahlen-Freaks unter euch ist es sicher nicht entgangen: Morgen schlägt das Stündchen für unsere Daily-Soap-Stars von Volkswagen. Der Konzern präsentiert seine Zahlen der letzten 12 Monate. Ein Jahr, das VW Managern, Händlern, Aktionären und Kunden sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Volkswagen sorgte in den letzten Monaten fast täglich für neue Schlagzeilen rund um die manipulierte Software ihrer Diesel-Stinker und auch in unserer BUX-App ist VW ein echter Dauerbrenner.

Aber fangen wir zur Abwechslung doch mal bei den good news an, denn gestern hatten die Wolfsburger endlich mal wieder einen Grund, “We are the champions” zu flöten. Und das nicht nur im Stadion, denn VW kann sich wieder “größter Fahrzeughersteller der Welt nennen”. Gestern wurde bekannt, dass VW in den ersten drei Monaten diesen Jahres mehr Autos verkauft hat, als Rivale Toyota. Häh? Und das trotz der total beschissenen Lage in den USA und dem weltweiten Imageschaden? Ja. Vor allem die Chinesen zeigten sich von ein bisschen mehr Stickoxid in der Luft gänzlich unbeeindruckt und kauften fleißig VW statt Lokalmatador Toyota. Bei den Japanern ging der Absatz in den ersten drei Monaten um 2,3 Prozent auf 2,46 Millionen Stück zurück, VW verkaufte dagegen mit 2,51 Millionen Fahrzeugen 0,8 Prozent mehr.

Alle VW-Fans, die unbeirrt auf ein Kurs-Plus spekulieren wollen, können jetzt getrost aus meinem Artikel aussteigen. Den Skeptikern verrate ich noch, wie die grausame Bilanz-Realität morgen aussehen könnte. Die traurige Wahrheit ist, dass der Abgasskandal für VW richtig teuer wird und dem Konzern mit 1,6 Milliarden Miese den größten Verlust seiner Geschichte einbrockt. Wenn man bedenkt, dass Volkswagen 2014 noch einen Gewinn von 11 Milliarden Euro in den Büchern stehen hatte, ist das schon ein deftiger Schlag in die Magengrube. Schuld daran sind sogenannte Rückstellungen, also eine eiserne Notreserve von 16,2 Milliarden Euro, die VW für Gerichtskosten, Strafzahlungen und Nachbesserungen auf die hohe Kante legen muss.

Ich bin ja gespannt, wie der Aufsichtsrat die ganze Story morgen an seine Aktionäre verkauft. Wird VW als weltgrößter Autohersteller gefeiert, oder kassiert der Konzern ordentlich Hiebe für seine Betrügereien und das sture Management, das trotz Krise auf Bonuszahlungen in Millionenhöhe pocht?

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Wird VW morgen ausgebremst?

Findet Bayer sein Glück im Kornfeld?

herz-im-kornfeld“Fallen” ist für mich heute das Unwort des Tages. Draußen fällt der Schnee und sorgt dafür, dass mein Auto Dank neuer Sommerreifen bewegungsunfähig ist und auch die amerikanischen und asiatischen Aktien-Indizes eröffnen die Börsenwoche mit fiesen, roten Minuszeichen. Nene, so starten wir nicht in den Montag! Zum Glück gibt es Bayer. Die Aspirin-Produzenten bieten nicht nur erste Hilfe bei Schädelbrummen aller Art, sondern beglücken ihre Anleger seit ein paar Monaten auch noch mit steigenden Kursen und Umsatz-Rekorden. Genau die Good Vibes, die wir brauchen, oder?

Morgen vor Börsenstart verrät uns der Pharma- und Chemie-Riese aus Leverkusen, ob der Handel mit Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln auch weiterhin floriert. Heute Punkt 07.00 Uhr öffnete die verstoßene Bayer-Tochter Covestro bereits ihre Bücher und hatte eine recht interessante Story auf Lager. Obwohl der Börsen-Neuling 6 Prozent weniger Umsatz machte, stieg sein Gewinn aus dem Plastik-Geschäft aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise um unglaubliche 58 Prozent. Plastic fantastic!

Das dicke Plus auf der Erlös-Seite dürfte auch Konzernmutter Bayer freuen, die immer noch mit 64 Prozent an Covestro beteiligt ist. Bayer hatte vor gut einem Jahr beschlossen, das Plastik-Business gesondert an die Börse zu bringen und sich auf die Bereiche Pharma- und Pflanzenschutzmittel zu konzentrieren. Auf dem sogenannten “Agrochemiemarkt” geht es momentan heiß her. Unternehmen spielen “Bäumchen wechsel dich” mit Milliarden-Einsätzen und Fusionen wie zuletzt die der US-Unternehmen DuPont und Dow Chemical liegen voll im Trend.

Dabei dreht sich alles um gegenseitiges Befruchten und die Agrochemie-Weltherrschaft. Die einen haben das Saatgut, die anderen das Pflanzenschutzmittel. Für gesunden Nachwuchs und die Erhaltung ihrer Art bräuchten die Konzerne aber beides. Bayer ist vor allem im Ungeziefer-Vernichtungsbereich eine ganz große Nummer und verfügt über top-notch Chemiekeulen aller Art. Der amerikanische Konzern Monsanto dagegen ist eine wahre Saatgut-Kanone und würde so blendend zu den Leverkusenern passen. Wenn ein Pflänzchen echt nicht mehr zu retten ist, wird eben neu gesät. So einfach ist das. Monsanto und Bayer diskutieren angeblich noch über die fruchtbare Beziehung- sollte da ein Deal zustande kommen, so könnte die Bayer Aktie noch mehr Boden gutmachen.

Aber auch so wachsen die Gewinne bei Bayer wie Kohl und der Erfolg mit Krebs-Medikamenten sorgt für blühende Ergebnisse. Seit 2011 hat sich der Umsatz von gut 36 Milliarden Dollar auf den neuen Rekordwert von 46 Milliarden Euro im Jahr 2015 erhöht und Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg bei Umsatz und Gewinn.

Und jetzt sitzt ihr am Drücker: Glaubt ihr, dass bei Bayer die Geschäfte auch ohne Saatgut florieren?

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Findet Bayer sein Glück im Kornfeld?

Die Bringer der Woche: Da geht was!

Funny-Finger-Love-Couple-Kissing-e1337178122727Vor circa 4 Jahren lief das noch ungefähr so: Single, willig und / oder angetrunken befindet sich in Bar und / oder Club. Blickkontakt mit hottest Boy / Girl. Mehr Drinks, mehr Kippen, mehr Lachen. Vor Sonnenaufgang: zu dir oder zu mir?

Seit circa 4 Jahren gibt es Tinder. Das endlos-Daumenkino von Selfies alleinstehender, bedürftiger und / oder neugieriger Zeitgenossen, die auf der Suche sind nach irgendwem und irgendwas. Ein Wisch nach links und der Kandidat ist raus, ein Wisch nach rechts, vielleicht wird was draus! Total oberflächlich, total platt und total erfolgreich.

Bei eurer Lieblings-Trading-App BUX funktioniert die Selektion dagegen noch ganz altmodisch und der Reihe nach: informieren, auswählen und dann entscheiden: rauf oder runter mit dem Pfeil? So sichert ihr euch euer Traum-Trade-Date. Nicht fürs Leben, aber immerhin bis zum brutalen Ende einer hoffentlich ertragreichen Affäre durch den blauen Button. Damit euch die Auswahl eines potentiellen Trade-Partners etwas leichter fällt, haben wir für euch wieder die begehrtesten Kandidaten dieser Woche versammelt! Dazu gibts natürlich noch ein Kurzprofil- damit ihr auch wisst, mit wem ihr euch so einlasst…

Die Mehrheit der potentiellen Trading-Traumdates stammt übrigens immer noch aus den USA, da dort die Berichtsaison in vollem Gange ist. Aber auch die Auswahl an europäischen Hotties lässt keine Wünsche offen. Lets go!

Montag

* TNT Express. Q1 Zahlen.  I’m T.N.T., I’m dynamite (T.N.T.) and I’ll win the fight (T.N.T.) I’m a power load (T.N.T.) watch me explode! Kann der harmlose, niederländische Kurierdienst mit hitverdächtigen Quartalszahlen das Parkett rocken?

* Xerox. Q1 Zahlen. Zuletzt lief das Geschäft mit Druckern, Scannern und Kopierern eher flau. Aber wer wird denn gleich schwarz/weiß sehen?

Dienstag

* Bayer. Q1 Zahlen. Das perfekte Date hat gleich ne Aspirin mit dabei. Könnte die Aktie auch brauchen. Kopfweh-Alarm!

* DuPont. Q1 Zahlen. Stimmt hier die Chemie? Oder war die Blitzhochzeit mit DowChemical doch ein Schnellschuss?

* Procter & Gamble. Q1 Zahlen. Ein ganz hübsches Ding. Mit blend-a-med weißen Zähnen und Oil of Olaz auf der Haut: einfach unwiderstehlich.

* AT&T. Q1 Zahlen. Mit diesem Babe seid ihr einfach immer und auf allen Kanälen verbunden. Über WiFi, Festnetz, oder Handy.

* Ebay. Q1 Zahlen. Wohin mit den Altlasten? Verticken! Leider geht ebay momentan wohl auch der Umsatz flöten..

* Apple. Q2 Zahlen. Sehr spannendes Date. Und wir fragen uns: zieht die Nummer mit dem iPhone noch?

* Twitter. Q1 Zahlen. Einmal Vögelchen, bitte! Twitter verliert Kunden, steigert aber seinen Umsatz. Das zwitschert man zumindest von den Dächern San Franciscos.

Mittwoch

* Deutsche Börse. Q1 Zahlen. Das Mekka aller Börsianer muss selber auch ran. Wie laufen die Geschäfte mit unseren Trades?

* Barclays. Q1 Zahlen. Ein Leckerbissen für alle Golddigger. Die Rating-Bank steht heute selber auf dem Präsentierteller!

* GlaxoSmithKline. Q1 Zahlen. Der Name zergeht auf der Zunge. Not! Dennoch macht der Pharmakonzern gute Geschäfte. Behaupten die, die sich da auskennen.

* Boeing. Q1 Zahlen. Komm Baby, ich zeig dir die Welt! Wer von euch bekommt Flugzeuge im Bauch bei diesem Trading-Hit?

* Facebook. Q1 Zahlen. Ähm. Da hab ich mein Glück gefunden. Ganz platte story.. Aber überaus gewinnbringend!

* Paypal. Q1 Zahlen. Noch recht frisch dabei und schon super-hot! Das Paypal Papier gilt als sicherere Nummer.

Bonustrack: FED (US-Notenbank) Zinsentscheid zur Tagesschau-Zeit!

Donnerstag

* Volkswagen. Jahreszahlen. Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit: wie groß ist der Schaden durch die Dieselgate-Schummeleien?

* Deutsche Bank. Q1 Zahlen. Liebeskummer garantiert. Wer auf Loser steht, ist hier goldrichtig.

* Airbus. Q1 Zahlen. Kann der fliegende Holländer Boeing hinter sich lassen?

* Lloyds Banking. Q1 Zahlen. Wie tief stecken die Engländer im Niedrigzins-Schlamassel?

* Dow Chemical. Q1 Zahlen. DuPont’s Neue. Wenns zwischen den Chemieriesen funkt, dann könnte das für eine explosive Kursmischung sorgen.

* Ford Motor. Q1 Zahlen. Der zweitgrößte US-Autobauer könnte von der VW-Schwäche profitieren. Oder doch nicht?

* Amazon. Q1 Zahlen. Mein Liebling. Mein E-Commerce Darling. Mir egal, was die Analysten sagen. Ich kaufe!

* Expedia. Q1. Mit der flieg ich in Urlaub! Immer die besten Deals. Aber auch die besten Gewinne?

* LinkedIn. Q1. Gibts schon sowas wie das erste LinkedIn-Baby? Die erste LinkedIn-Scheidung? Die, die sich hier linken, machen Business. Vor allem.

Freitag

* BASF. Q1 Zahlen. Der weltweit größte Chemiekonzern produziert schon lange keine Lovesong-Mixtapes mehr. Dafür Saatgut. Unter anderem..

* Linde. Q1 Zahlen. Von Luft und Liebe leben geht dann doch nicht. Von Gas schon. Linde produziert ne Menge davon und erzählt uns heute, ob sich die Gewinne Dank Konjunkturkrise in Luft aufgelöst haben.

* AstraZeneca. Q1 Zahlen. Der englische Pharma-Konzern bietet erste Hilfe bei Herzschmerz.

* Royal Bank of Scotland. Q1 Zahlen. Das Kreditinstitut kommt nicht aus den roten Zahlen. Das finden wir gar nicht sexy!

* Telefonica. Q1 Zahlen. Sie ist online, doch sie schreibt nicht.. “Allzeit erreichbar” kann so grausam sein. Profitiert der Telekommunikations-Riese vom connected-Boom?

* Exxon. Q1 Zahlen. Ölkonzerne haben in den letzten Monaten viel von ihrem Traumpartner-Status eingebüßt. Sorgt der neue Hype ums Schwarze Gold für Schwarze Zahlen?

* Chevron. Q1 Zahlen. Total out, die fossilen Brennstoffe. Wir stehen mehr auf Öko-Jungs! Genauso wie die Familie Rockefeller übrigens, die ihr Geld nicht länger in Ölfelder pumpt.

Und jetzt habt ihr die Qual der Wahl. Zum Glück müsst ihr euch bei BUX nicht für einen Favoriten entscheiden, sondern könnt täglich mit neuen Aktien flirten. Die sind nicht billig, aber willig. Happy Trading!

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Die Bringer der Woche: Da geht was!

Daimler vor den Zahlen: Hält die Aktie noch Kurs?

distracted2Man sollte doch meinen, dass bei Daimler-Chef Dieter Zetsche alles Butter ist. Laut unserer Lieblingszeitung mit den vier Großbuchstaben schwebt der Dieter mit seiner neuen Französin Anne auf Wolke 7, war 2015 mit angeblich 14,4 Millionen Euro Jahresgehalt der höchstbezahlte Boss eines DAX-Unternehmens und sein Baby Mercedes lässt die Konkurrenz in der Premium-Klasse am Auspuff schnuppern. Da ist selbst der Skandal um geklaute Würstchen zeitens der Daimler-Hauptversammlung vor zwei Wochen schnell gegessen.

Doch am Horizont des Stern-Universums ziehen dunkle Wolken auf. Genauer gesagt: Q1 Zahlen. Morgen ist D-Day für unsere schwäbischen Autobauer und Analysten warnen vor einer Ergebnis-Delle. Die erwarteten 5 Prozent mehr Umsatz klingen erstmal garnicht so übel, doch ein Gewinn-Einbruch von rund 12 Prozent sorgt für Sorgenfalten bei den Aktionären. Woher kommt das Loch in der Kasse, Dieter? Müssen wir uns jetzt echt Sorgen um unsere Stern-Aktien machen?

Kurzfristig, vielleicht. Langfristig, nein. Denn für das Gewinn-Defizit gibts einen guten Grund. Daimler musste kräftig Geld in die Hand nehmen, um den Taxi-Klassiker, die Familienkutsche und Firmenwagen schlechthin in die 10. Generation zu beamen. Die Neuauflage der Mercedes E-Klasse, die ab April auf Deutschlands Straßen rollt, ist ein digitaler Traum auf Rädern und soll Mercedes ab der zweiten Jahreshälfte ordentliche Gewinne einfahren. Das Ding kostet zwar über 45000 Euro, kann aber auch echt kinky Tricks. Wer seine E-Klasse mit Drive Pilot bestellt, kann – theoretisch- alles tun, was während der Fahrt eigentlich verboten ist, denn Händchen am Steuer sind eigentlich überflüssig. Der Computer auf Rädern kann selbständig die Spur halten, misst den Abstand zum Vordermann und hält sich an Tempolimits. Mit dem richtigen Beifahrer an Board, könnt ihr euch dann getrost von der Massage-Funktion der Sitze und der Ambiente-Beleuchtung in 64 Farben ablenken lassen…

Kein Wunder, dass Daimler Apple heute beim geplanten, gemeinsamen Projekt “iCar” abblitzen ließ. Viel vernetzter kann ein Auto auch mit Unterstützung aus Kalifornien nicht werden! Und wer braucht schon Silicon Valley wenn in Sindelfingen das Auto 3.0 vom Stapel läuft? Die Verhandlungen über eine gemeinsames Auto-Baby scheiterten aber vor allem an der Frage des Datenschutzes. Während Apple alle Daten in seiner iCloud speichern wollte, pochte Daimler auf die lokale Datensicherheit der Kundschaft.

Schwer zu sagen, ob die erwartete, kurzfristige Gewinnflaute den Kurs der Daimler-Aktie morgen auf die Bremsspur zwingen wird. Ich würde sagen: Drive Pilot (in der BUX-App: Auto-Stopp) aktivieren und entspannt zurücklehnen!

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Daimler vor den Zahlen: Hält die Aktie noch Kurs?