Die DAX-Knaller 2015

Herz_Feuerwerk_HeiratsantragAlle Jahre wieder: rund um den Jahreswechsel kommen die unvermeidlichen, unsäglichen und viel geliebten Hitlisten. Die Discoknaller der 80er, die Dance-Classics der 90er, die tränen sichersten Liebesfilme und- die Börsen-Charts. Bevor auch wir mit unserer 2015- Hitparade loslegen noch ein paar Hinweise:

Heute bleibt die Deutsche Börse geschlossen, doch ihr könnt trotzdem traden bis der Daumen brennt. Aber Achtung: don’t drink and trade! Ab dem ersten Glas Schaumwein verabschiedet ihr eure Trade-Pfeile besser ins neue Jahr…

Hier eine Übersicht mit den wichtigsten Aktien-Deadlines für alle Limonadentrinker:

* Deutsche und schwedische Aktien können heute nicht gehandelt werden
* UK Aktien schließen um 13:30 Uhr
* Holländische und französische Aktien machen um 13:55 Uhr dicht
* Holländische und Belgische Indizes verabschieden sich um 13:55 Uhr
* Und Spanien? Hält bis 14:00 Uhr durch!
* Auf der amerikanischen Wall Street gehen wie gewohnt um 21:59 Uhr die Lichter aus

Und für diejenigen unter euch, die nach 22:00 Uhr auf der langweiligsten Party der Stadt abhängen, hier noch die Stimmungskanonen unter den Trades:

Die Deutschland 30, alle Währungen und Rohstoffe bleiben bis 23:00 Uhr geöffnet! Danach müsst ihr dann aber echt in die Pötte kommen und euer Smartphone gegen ein Glas Hugo oder was auch immer eintauschen.

Tatatata… und da sind sie dann: die Top 3 aus der DAX-Hitliste 2015!

Platz 1 (Plus 56 Prozent): Adidas
Nach einem tiefen Sturz 2014 feierte die Aktie in diesem Jahr ein Mega-Comeback. Vorstandschef Herbert Hainer jubelt und will 2016 “Ungebremstes Wachstum” sehen.

Platz 2 (Plus 52,8 Prozent): Fresenius
Der Gesundheitskonzern profitiert von der immer älter werdenden Gesellschaft und macht gesunde Geschäfte mit Infusions-Produkten.

Platz 3 (Plus 52,7 Prozent): Infineon
Der Chiphersteller trotzte dem schwächelnden Auto-Markt und vertickte seine Halbleiter-Technik mit großem Erfolg an Smartphone-Hersteller.

Na, wenn die drei DAX-Helden keinen Applaus wert sind! Wir verbeugen uns und freuen uns schon auf spannende Trades 2016. Mögen die Kursgewinne mit euch sein!

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/das-grosse-finale-der-deutschland-30/

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Die DAX-Knaller 2015

Ölscheichs auf Sparkurs

geldquelleÖl? Da war doch was? Richtig, der Ölpreis hat in den vergangenen Monaten für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt. Die Preise für das frühere “schwarze Gold” sind aufgrund des Überangebots weltweit im Keller und fielen letzte Woche sogar auf ein neues 11-Jahres-Tief. Heizöl, Benzin oder Diesel sind so billig wie schon lange nicht mehr und unser Geldbeutel freut sich über ein kleines Plus am Monatsende. Zu danken haben wir die extra Euros den Ländern, die ihre Ölquellen auch weiterhin sprudeln lassen, obwohl der Bedarf längst gedeckt ist.

Die gesunkene Nachfrage ist den sogenannten Opec-Ländern (Organisation erdölexportierender Länder) schnuppe. Was zählt, ist den Machtkampf unter den Öl-Ländern zu gewinnen. Dabei dreht sich alles um Förderkosten. In Saudi-Arabien sprudeln die Ölquellen fast zum Nulltarif, während sich die USA abmüht, mit teuren “Fracking”- Verfahren Öl aus Schiefergestein zu pressen. Die Scheiche denken sich: mal gucken, wer den längeren Atem hat! Länder, die am Öltropf hängen und aufgrund ihrer hohen Kosten schon jetzt nichts mehr am Schmierstoff verdienen, wird bald der Atem ausgehen. So hoffen die Opec’s zumindest..

Der niedrige Ölpreis ist sowohl eine Konjunkturspritze als auch eine Konjunkturbremse. Fallende Energiepreise ermöglichen vielen Branchen, die gesparten Ausgaben wie beispielsweise bei Produktionskosten, in andere Bereiche zu investieren. Über sinkende Kosten freuen sich vor allem Energie-Fresser wie die Luftfahrt- oder Chemieindustrie.

Zu den großen Verlierern zählen Ölförder-Konzerne wie BP oder Exxon und Länder, deren Haupteinnahmequelle Öl ist. Dazu zählen beispielsweise Norwegen, Venezuela oder Nigeria, die schon lange nichts mehr am Ölhandel verdienen, weil der Preis einfach viel zu niedrig und die Förderkosten zu hoch sind.

Natürlich müssen auch die Scheiche auf Sparkurs gehen: der Preisverfall reißt ein Loch von 90 Milliarden Euro in die Staatskasse der Saudis. Da kommen selbst die Reichsten der Reichen ins Grübeln und zwingen das Land zum Sparkurs. Die Konsequenz: Ölpreis runter, Steuern auf Tabak und Erfrischungsgetränke rauf. So einfach geht das! Ob diese Sparmaßnahmen genügen, um auch die kommenden Jahre genug Geld in die Kassen der Araber zu spülen, bleibt abzuwarten.

Viele Experten rechnen mit weiter abschmierenden Ölpreisen. Welche Richtung schlagt ihr ein?

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Ölscheichs auf Sparkurs

Feste Feiern mit den Deutschland 30

knallerWährend bei mir zu Hause noch der Weihnachtsbaum vertrocknet, stürze ich mich heute schon wieder bei Aldi ins Gedränge, um Schaumwein, Chips und das letzte Premium-Leuchtfeuerwerk “Milano” zu ergattern.

Gestern war der letzte, volle, Handelstag des Jahres. Heute hat die Börse Mitleid mit allen Last-Minute-Shoppern wie mir und beendet ihren Handel in Frankfurt bereits um 14:00 Uhr. Bis dahin könnt ihr alle Deutschen Aktien wie gewohnt handeln. Und dann ist die Börsen-Party vorbei, oder was? Nein! Auch danach geht hier bei BUX noch einiges! Mit Indizes (Deutschland 30..), Währungen (Euro, Dollar…), Rohstoffen (Gold, Silber, Platin) oder Termingeschäften (Öl) könnt ihr wie gewohnt bis 23:00 Uhr traden. Amerikanische Aktien verabschieden sich heute um 21:59 Uhr.

Unsere Deutschland 30 legten gestern nochmal 1,94 Prozent obendrauf und zeigten uns, dass es sowas wie eine Jahresendrally doch gibt. Damit bezeichnen die Börsianer den häufig auftretenden Aktien-Kaufrausch in den letzten Tagen des Jahres und in der ersten Handelswoche nach Silvester. Der gestrige Schlussspurt kam nicht durch spannende Unternehmensmeldungen zustande (die gabs so gut wie nicht), sondern war vor allem dem “Window Dressing” der Fondmanager zu danken.

Dabei “polieren” die Börsenhändler kurz vor Jahresende nochmal ihre eigenen Depots auf, um bei Anlegern und Managern einen guten Eindruck zu hinterlassen. Trend-Aktien werden gekauft (man will ja nicht als Schnarchzapfen dastehen), Verlustaktien werden verkauft (hoffentlich hats niemand gesehen!).

Habt ihr noch das ein oder andere Papier im Auge, das euer Trade-Portfolio 2015 so richtig zum Glänzen bringt?

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Feste Feiern mit den Deutschland 30

Hoffentlich Allianz versichert

allianzWer will noch mal, wer hat noch nicht? Hop hop, heute ist der letzte Handelstag des Jahres 2015 und damit die letzte Chance, euer Trade-Portfolio nochmal aufzubessern!

Doch aufgepasst: Die Deutsche Börse schließt heute bereits um 14:00 Uhr! Das bedeutet, dass ihr eure Lieblingsaktien wie beispielsweise VW oder Adidas nur noch heute Vormittag handeln könnt. Aber keine Angst, auch den Rest des Tages könnt ihr munter “Pfeilchen rauf, Pfeilchen runter” spielen- dann aber mit Indizes (Deutschland 30…), Währungen (EUR, Dollar..), Rohstoffen, Termingeschäften oder natürlich amerikanischen Aktien.

Ein paar Stündchen bleiben uns noch mit unseren heimischen Aktien und wir schauen uns heute mal die gute, alte Allianz näher an. Gääähnn, Versicherer! Für die BUXers, die aus purer Langeweile jetzt nicht weiterlesen wollen, vorab ein paar spannende Zahlen.
Die Allianz zählt zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt. Die Aktie rangiert hierzulande unter den Top 5 der beliebtesten Börsen-Papiere. Seit Jahresbeginn ist ihr Kurs um gut 17 Prozent gestiegen und das Management hat beschlossen, stets 50 Prozent des Gewinns an Aktionäre auszubezahlen (Dividende).

Einige von euch denken jetzt bestimmt – so wie ich- häh? Ich dachte, den Versichern gehts so schlecht? Ja und Nein. Lebensversicherungen zählen aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr zu den ganz großen Gewinn-Maschinen, Sachversicherungen wie KFZ- oder Haftpflichtversicherungen sind dagegen wahre Goldesel. Bei der Allianz wandern beispielsweise von 100 Euro Versicherungsprämie 6 Euro in die eigene Tasche, der Rest geht für Management und natürlich Versicherungsschäden drauf. Das nennen die Herren in den smarten Anzügen dann “Schadenkostenquote”. Und die ist bei der Allianz mit 94 Prozent im Vergleich zur Konkurrenz ganz schön gut.

Bedeutet das, dass Allianz – Kunden weniger Unfälle bauen und deren Kinder keine wertvollen Vasen im Museum zertrümmern? Nein, die gute Quote liegt vor allem am smarten Management und den relativ hohen Versicherungsbeiträgen für Geschäftskunden.

Letzte Woche teilte der Konzern seinen Lebensversicherungs-Kunden mit, dass sie 2016 nur noch mit 3,7 Prozent Zinsen rechnen können. Klingt nach ner fetten Rendite, ist aber der niedrigste Wert seit Jahren. Da bin ich doch lieber Allianz-Aktionär als Allianz- Kunde. Zumindest, wenn meine bayerische Lieblingsaktie auch im nächsten Jahr zweistellige Kursgewinne verbucht.

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Hoffentlich Allianz versichert

Schlappe Aussichten für Fitbit?

fitbitNach meinem Amazon-Bekenntnis noch eine Beichte in den letzten Tagen des Jahres 2015. Ich kenne Fitbit nicht. Was machen die eigentlich? Müsli? Autoteile? Hardware? Schuhe? Google sei Dank, weiß ich mittlerweile: Fitbit macht Fitnessuhren (“Aktivitäts Tracker”) und dazu passende Apps, die dein komplettes Leben durchleuchten. Während Google sich mit Daten zu deinen Email-Kontakten, Lieblings-Stars und Unterwäschemarken begnügt, trackt Fitbit dein mehr oder minder aktives Dasein.

Treppenschritte, Pulsfrequenz, Ernährung, Schlafgewohnheiten, JoJo-Kilos: alles wird in dem uhrenähnlichen Ding aufgezeichnet. Ich frage mich ja schon: will ich das alles wissen? Ist das Leben nicht datenbeladen genug? Und will ich meinen Biorhythmus, meine durchzechten Nächte und Schokoladen-Orgien mit einem amerikanischen Unternehmen teilen, das mein Intimleben auf irgendwelchen Serverfarmen abspeichert?

Aber gut, vielleicht muss ich Fitbit auch einfach mal eine Chance geben, denn 4,7 Millionen verkaufte “Wearables” allein im dritten Quartal diesen Jahres können nicht lügen, oder? Die Amerikaner stehen damit sogar auf Platz 1 der Smartwatches-Anbieter, noch vor Apple und Samsung.

Weltweit wurden im letzten Quartal weltweit 21 Millionen Wearables verkauft, ein Anstieg von 197 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einige Marktforscher rechnen sogar für 2019 mit jährlich 126 Millionen verkauften Geräten weltweit- ein gigantischer Zukunftsmarkt.

Wird Fitbit “the next big thing” an der Wall Street oder könnte dem Armbändchen-Hersteller ähnlich wie GoPro (2015: Minus 70 Prozent) die Puste ausgehen? Seit seinem Börsengang im Juni diesen Jahres ähnelt der Kursverlauf meinem Pulsschlag beim Spinning. Am Anfang geht es steil nach oben, dann steil bergab, wieder ein leichter Peak und auf der Zielgeraden? Macht der Fitbit Kurs schlapp. Rund 27 Euro ist das Papier noch wert, im August waren es noch 45 Euro.

Doch woher kommt die magere Performance des Sportarmbands? An den Umsätzen kanns nicht liegen, denn Fitbit’s Umsatz sprang im dritten Quartal von 153 auf 409 Millionen Dollar.
Der Erfolg hatte aber seinen Preis. Explodierende Marketingkosten, mehr Angestellte, höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. An diesem ganzen Kosten-Paket hat Fitbit schwer zu schleppen und verdient sogar unterm Strich weniger als im letzten Jahr.

Fitbit war am Weihnachtsabend die meist gedownloadete App im Appstore. Ob sich die Beschenkten über ihre Fitbit auch gefreut haben (Liebling, für deine guten Vorsätze im neuen Jahr…) weiß ich nicht, aber ein vielversprechender Sales-Indikator ist das natürlich trotzdem.

Für mich klingt Fitbit nach einem Hype mit begrenztem Haltbarkeitsdatum. Was meint ihr BUXers? Hat Fitbit eine Chance gegen Pulsmesser und Schrittzähler, Apples und Samsungs?

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Schlappe Aussichten für Fitbit?

Amazon bringt Hollywood auf die Couch

amazonDie BUXers, die ab und zu meine Artikel lesen wissen es längst: ich habe ein Problem. Ein Amazon-Suchtproblem. Ich bestelle fast alles auf der Seite des amerikanischen E-Commerce Riesen. Meine letzten Käufe (schäm): Glühbirnen, Türstopper, Schneestiefel, Tonsipret-Tropfen, Anti-Rutsch-Socken. Dinge, die die Welt nicht braucht! Ich schon. Und ich freue mich wie Schnitzel, wenn meine Freundin, die Postbotin, Mittags pünktlich um 12:30 Uhr bei uns klingelt und mir ein zauberhaft-braunes Päckchen in die Hand drückt.

Einer Versuchung von Amazon widerstehe ich bislang noch standhaft: dem Online-Videostreaming Dienst Prime. Ganz einfach, weil eine Teilnahme meinem Kontostand den endgültigen Todesstoß versetzen würde. Die einstmals als Online-Buchhändler begonnene
Shopping-Plattform will jetzt auch den internationalen Filmmarkt erobern. Im Bereich Online Video konkurriert Amazon mit Netflix, HBO oder in Deutschland auch Maxdome.

Amazon beschränkt sich allerdings nicht nur auf das Streamen irgendwelcher Serien- oder Filmklassiker, sondern hat Hollywood-Ambitionen. Mein persönlicher Popstar und Amazon-Chef Jeff Bezos verkündete gestern, dass er den Oscar gewinnen will. Den Oscar für einen anspruchsvollen und gerne auch polarisierenden Film, den das frischgebackene Amazon-Filmstudio mit Legenden wie Spike Lee oder Woody Allen produzieren will.

Der Onlinehändler will 16 eigene Filme pro Jahr drehen, die exklusiv auf der Video-Plattform von Amazon starten sollen. Schon jetzt gibt’s bei Amazon Prime eine ganze Leiste teils preisgekrönter Eigenproduktionen, wie beispielsweise “Red Oaks” oder “Transparent”, eine düstere Komödie, die schon zwei Golden Globs absahnen konnte.

Zu einem Oskar hat’s bislang noch nicht gereicht, aber die Amazon Aktie drehte 2015 schon mal eine Proberunde auf dem Roten Teppich: kurstechnisch gesehen zählt das Papier zu den absoluten Top-Performern des Jahres. Die Aktie schoss seit Januar 113 Prozent nach oben und ich könnte mich dafür in den ….. beißen, dass ich sie nicht schon früher in mein Depot gelegt habe!

Aber vielleicht ist es ja noch nicht zu spät für einen Einstieg. Amazon verbuchte im Dezember einen neuen Rekord an Prime-Mitgliedern. Weltweit entschieden sich über 3 Millionen Neukunden für den Gratisversand, Musik- und Videostreaming Dienst.

Noch bin ich kein Mitglied der Prime- Community aber beim nächsten “Möchten Sie die Mitgliedschaft GRATIS testen” Pop-Up könnte ich schwach werden, fürchte ich.

Könnt ihr dieser filmreifen Aktie noch widerstehen?

 

Amazon bringt Hollywood auf die Couch

Lufthansa: Piloten in die Holz-Klasse

 

lhSchadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und ganz ehrlich: ich musste schon schmunzeln, als ich heute Morgen die Schlagzeile “Lufthansa-Piloten dürfen nicht mehr First Class fliegen” gelesen habe. Warum sollten sie auch? Die Köche eines Sterne-Restaurants speisen nach Feierabend ja auch nicht immer Hummer & Kaviar.

Hintergrund war, dass die Deutsche Lufthansa ihren Piloten scheinbar bald nicht mehr erlauben wird, First Class zum Einsatzort zu fliegen. Business Class oder- falls ausgebucht- Holz Class müssen den Herren und Damen dann auch genügen. Das könnte für Zoff in den eigenen Reihen sorgen! Heute riefen die Piloten schon sowas wie “Degradierung!” und “Ein Schlag ins Gesicht!”. Oh je, wenn da nicht bald der nächste Streik droht..

Ohnehin war 2015 für die Deutsche Lufthansa ein Jahr mit vielen Turbulenzen. Rekordstreiks, Rekordgewinne- die Kranich-Linie war ständig in den Schlagzeilen.
Beginnen wir mal mit den Negativ-News des Jahres. Im November blieben über 4700 Kraniche samt Nils und Holgerssons am Boden. Fast eine halbe Millionen Passagiere waren betroffen und mussten in Wartehallen kampieren. Streitigkeiten dieser Art sind schlecht fürs Image und schlecht fürs Geschäft. Zum einen kosten Flugausfälle ne Menge Kohle, zum anderen überlegen zukünftige Flug-Bucher lieber zweimal, ob sie das Lufthansa-Risiko nochmal eingehen wollen, oder nicht doch auf andere, zuverlässigere, Airlines ausweichen.

Gift für die ohnehin schon Konkurrenz-geplagte Lufthansa. Der Konkurrenzkampf über den Wolken ist hart. Immer mehr Billigairlines und Konkurrenz aus 1001 Nacht, wie Etihad oder Emirates, wollen der Lufthansa Kunden abgraben und richten sich mit ihren Angeboten mittlerweile auch an Geschäftsreisende, dem Kernsegment der LH.

Deshalb will Lufthansa seiner Billig-Tochter Eurowings Flügel verleihen und die Kosten drücken. Sparmaßnahmen sorgen natürlich erneut für Stress mit der Bemannung, die ohnehin schon schlecht auf das Management der Airline zu sprechen ist…

Trotz viel Gegenwind laufen die Geschäfte der Lufthansa glänzend und das Unternehmen peilt 2015 sogar den höchsten Gewinn der Firmengeschichte an. Wie kann das sein? Dank des dauertiefen Ölpreises können Fluglinien die Tanks ihrer Maschinen mit Billig-Kerosin füllen und geben die Einsparungen in Form günstiger Ticketpreise an ihre Kunden weiter. Wir Europäer sind ohnehin schon ein reiselustiges Völkchen und wenns Flugreisen auch noch zu Discountpreisen gibt, schlagen wir natürlich zu.

Viele Experten zählen die LH deshalb auch 2016 zu den Gewinneraktien. Ich freue mich vor allem über billige Tickets und: den Piloten neben mir in der Economy-Class.

http://getbux.com/de/bux-buzz-de/lufthansa-piloten-in-die-holz-klasse/

Lufthansa: Piloten in die Holz-Klasse