Expedia: Sonnige Zeiten für die Reiseaktie?

expediaGestern waren die Börsianer in Shoppinglaune. Eine der Gewinneraktien der Deutschland30 war Volkswagen nachdem die Wolfsburger ihre mit Spannung erwarteten Krisen-Quartals-Zahlen vorgelegt hatten. Heraus kam ein dickes, fettes Minus von 1,7 Milliarden Euro. Daraufhin stieg der VW Kurs mit 4 Prozent. Stirnrunzel.. Die Börse ist doch wahrscheinlich das weltweit einzige Spiel, bei dem Verlierer so richtig belohnt werden! Ich staunte jedenfalls nicht schlecht. Der Versuch einer Erklärung: man (die Analysten) hatte schlimmeres erwartet.

Am Abend entzückte uns dann die sehnlich erwartete Rede von Mrs. US-Notenbank, Janet Yellen, die der Welt auch weiterhin billiges Geld auf Pump garantierte. An der 0-Prozent Zinspolitik der US wird sich auf jeden Fall bis Dezember nichts ändern. Über Erwartungen gesprochen: Ich könnte mir so vorstellen, dass diese „Neuigkeit“, die mehr als absehbar war, heute wieder mit Aktien-Shopping und steigenden Kursen gefeiert wird. Die Party steigt ab 09:02Uhr wenn die Börse ihre Türen öffnet.

Und was bringt uns der heutige Tag sonst so? Kühles Herbstwetter. Da schauen wir uns doch mal sonnige Aktien an, wie zum Beispiel Expedia, das Online-Reisebüro, das heute Abend nach dem Gong seine Q3 Zahlen offenlegen wird.

Der Reiseriese Expedia wächst und hat anscheinend eine gut gefüllte Reisekasse zur Eroberung fremder Territorien. So schluckte das Portal Konkurrenten Orbitz Worldwide- für 1,3 Millionen Euro- in Cash! In den USA ist Expedia mit 75 Prozent Marktanteil noch immer Klassenbester. Doch Konkurrent Priceline (bei uns bekannt als Booking.com) hat ebenfalls dicke Geldköfferchen, streckt seine Fühler Richtung China aus und plant eine Aufholjagd in den USA.

So ganz nebenbei drängen auch Shared-Economy Größen wie Airbnb und Uber in den umkämpften Tourismus-Markt. Doch diese Entwicklungen lassen Expedia weitgehend kalt. Mehr Hotels im Angebot, bessere Preise, mehr Service. So ungefähr lautet das Erfolgsrezept des Online-Reisebüros.

Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz um elf Prozent und gut informierte Kreise erwarten weiterhin ein zweistelliges Umsatzwachstum.

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Expedia: Sonnige Zeiten für die Reiseaktie?

Baidu: Suchen made in China

baiduÜber Baidu wusste ich ehrlichgesagt bis heute so viel wie ein Hamster vom Häkeln. Dass es sich um eine chinesische Suchmaschine handelt war mir schon klar, aber so richtig warm wurde ich für einen Dienst den man hierzulande weder kaufen, noch selbst testen kann, nicht wirklich.

Doch das soll sich heute ändern: dank drohender Quartalszahlen morgen Abend bin ich gezwungen, mir den IT-Riesen mit dem Pfotenabdruck im Logo mal näher anzusehen. Und was sag ich? Super spannend, die chinesische Schnüffelnase!

Baidu, Chinas größte Suchmaschine, ist ein Online-Klon, wie er im Buche steht. Fast alle Services der meistbesuchten Website Chinas wurden von Google inspiriert: die Suchmaschine, der Kartendienst, der eigene Browser, die Analyseplattform oder auch das soziale Netzwerk. Und ganz nebenbei betreibt Baidu mit Baike ein Pendant zum in China verbotenen Wikipedia.

Doch die Chinesen kopieren nicht nur das Google-Erfolgskonzept, sondern entwickeln es auch für den eigenen Markt weiter. Immer mehr Chinesen surfen mit ihren Smartphones im Internet, was weniger Werbeerlöse einbringt als bei der Suche via PC. Vor diesem Hintergrund hat Baidu zuletzt Investitionen über 3,2 Milliarden Dollar angekündigt. Damit sollen neue “Online to Offline” (O2O) Dienste aufgebaut werden wie der Verkauf von Kinokarten, Taxibestellungen und Restaurantreservierungen.
Ganz schön clever, die Kleinen! Doch all diese neuen Entwicklungen kosten ne Menge Zeit und Geld. Und so stieg der Unternehmens-Gewinn im zweiten Quartal nur um mickerige drei Prozent. Die Folge enttäuschter Anleger-Erwartungen im Juli: ein Baidu Börsen-Crash von Minus 8 Prozent.

Doch Experten schätzen, dass der O2O- Markt in China ein gigantisches Wachstumspotential hat. Hat der Spürhund Baidu hier etwa eine Goldgrube erschnüffelt?

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Baidu: Suchen made in China

GoPro: Aktie auf Tauchkurs

goproDie Adrenalin-Junkies unter euch kennen sie bestimmt schon: die amerikanische Action-Kamera Schmiede GoPro. Für alle, die wie ich ein eher beschauliches Leben ohne Stunt-Qualitäten führen und keine „Be a Hero“ Kamera benötigen, hier eine kleine Einführung in die Welt der Extrem-Kameras.

Vielleicht habt ihr sie schon auf der Skipiste oder dem Oktoberfest gespottet: Menschen mit Helm oder Mütze, die sich eine Kamera um den Kopf binden und aussehen wie Höhlenforscher. Oder Pfadfinder. Damit bewaffnet stürzen sie sich dann vom Lawinenwarnung-Steilhang oder fahren 10 Mal Achterbahn am Stück.

Etwas alltäglichere Einsatzgebiete sind beispielsweise tauchende Hunde, der trampolinspringende Nachwuchs oder – seit Neuestem- Heiratsanträge!

Total gaga? Ja, stimmt, aber die Aufnahmen, die diese rund 200 bis 400Euro teuren Dinger abliefern sind echt mehr als ein Instagram-Share wert.

Nicht ganz so eindrucksvoll performt GoPro derzeit an der Börse. Die Aktie, die im Sommer 2014 ihr Börsendebüt feierte und mit 24 Dollar an der US-Techbörse Nasdaq aufschlug, schoss in kürzester Zeit auf über 90 Dollar. Zu Spitzenzeiten war GoPro zehn Milliarden Dollar wert – der Gründer und CEO Nick Woodman hatte ein Vermögen von mehr als drei Milliarden Dollar.

Doch seit rund einem Jahr bereitet die Helm-Kamera Kopfzerbrechen: der Kurs befindet sich in einer Schussfahrt talabwärts, die an die folgenschwere Actioncam-Fahrt unseres Michi Schumachers erinnert. Seit Januar hat sich der Wert der Aktie halbiert. Von ihrem Allzeithoch ist die GoPro-Aktie sogar rund 70 Prozent entfernt und dümpelt aktuell in Regionen um den Ausgabepreis.

Es gibt zahlreiche Gründe für den Sturzflug des einstigen Silicon Valley Lieblings. Einer davon ist die drohende Konkurrenz aus dem Hause..ja genau..Apple! Habt ihr euch auch schon des Öfteren gefragt, ob man sich ein iPhone um den Kopf binden kann? Zu diesem Zweck gibt es schon jetzt diverse Gadgets aber der iKonzert gibt angeblich bald richtig Vollgas:

Das US-Patentamt hatte Apple im Januar das Patent für ein eigenes Kamerasystem bewilligt, das wie die Geräte von GoPro bei sportlichen Aktivitäten verwendet werden kann.

Und als ob das nicht bedrohlich genug wäre, hat GoPro es doch tatsächlich geschafft, sich mit seinem neuen Produkt Hero4 Session selbst Konkurrenz zu machen. Das Gerät ist kleiner, handlicher und zudem billiger als seine Vorgänger. Willkommen, Produktkannibalisierung!

Auch die Verkaufszahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück und manche Analysten rechnen mit weiteren Kurs-Dramen, sollte GoPro nicht mit einer brillanten, neuen Produktidee kommen. Ex-Surfer und Sunnyboy Nick Woodman hat seine Schäfchen jedenfalls im Trockenen: 2014 hatte Woodman für seine Tätigkeit an der Konzernspitze rund 284,5 Millionen Dollar erhalten.

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GoPro: Aktie auf Tauchkurs

Bayer: ein DAX-Stern mit Nebenwirkungen?

bayerHeute Mittag sprechen wir mal Klartext über Bayer. Die Pillendreher und Gründer der gleichnamigen Fußballmannschaft legen morgen vor der ersten Börsenglocke ihre Zahlen auf den Tisch und wir versorgen euch schon heute – präventiv – mit der richtigen Dosis Information.

Der Apotheker warnt: ein bisschen unappetitlich das ganze Thema zur Mittagszeit. Aber wenn’s bei der richtigen Trade-Entscheidung hilft, nehmen wir ein bisschen Pharma-Grusel gerne in Kauf, oder?

Die meisten von euch dürften ein Stückchen Bayer im Medizinschrank stehen haben: Aspirin gegen Kater, Erkältung und Schmerzen aller Art Dr. Scholl’s Warzen-Wundermittel, Canesten Nagelpilzcreme und, naja, lassen wir den Rest im Schränkchen.

Doch wenn wir einen Blick auf die derzeitigen Kassen-Schlager des Chemie-und Pharmariesen werfen, entdecken wir echte Schwergewichte, die hoffentlich niemand von euch jemals benötigen wird. Das Schlaganfallmittel Xarelto, die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo sowie die Lungenhochdruckarznei Adempas (klingt irgendwie nach “Atempause”..hmm…). Im zweiten Quartal steuerten diese Mittel einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro bei, ein Plus von fast 50 Prozent.

Doch es geht auch weniger Hardcore: In der Hexenküche der Leverkusener werden neben Arzneimittel noch ganz andere Substanzen geköchelt. Pflanzenschutzmittel, Saatgut, Tiermedizin und rezeptfreie Mittelchen von Merck sind zum “booming Business” für Bayer geworden.

Sehr zur Freude der Börsianer hat der Konzern beschlossen, sich auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen zu konzentrieren und das Kunststoff-Geschäft unter dem Namen Covestro Anfang Oktober an die Börse zu bringen. Ein waschechter Life-Science Konzern will man werden und Krankheiten, Seuchen und deren Vorbeugung gelten als krisensicheres Zukunfts-Geschäft.

Unter dem Holländer Marijn Dekkers ist Bayer zum wertvollsten Unternehmen Deutschlands aufgestiegen. Mit einem Wert von derzeit gut 100 Milliarden Euro übertrifft Bayer sogar den von Ex-Tochter Lanxess, Lufthansa, RWE und Commerzbank zusammen.

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Bayer: ein DAX-Stern mit Nebenwirkungen?

Deutsche Bank: die Stunde der Wahrheit

DBDie Schlipsträger der Deutschen Bank haben uns in den letzten Wochen mit einigen Schreckens-Meldungen überrascht. Gerne auch zu später Stunde, wenn die sonst so wachen Journalisten und vermutlich auch ihr BUXer schon Schäfchen zählt.

Anfang Oktober sorgte die Hiobsbotschaft „Rekordverlust im dritten Quartal“ für ein schwarzes-Aktienloch von Minus 6 Prozent und ein paar Tage später kam die Nachricht von einer Fehl-Buchung in Höhe von 6 Milliarden Dollar: Ein neuer Mitarbeiter hatte sich vertippt und einen unbekannten Hedgefond mit einer Art Geldregen beglückt. Doch seid beruhigt, die Katze ist wieder im Sack und die Milliarden zurück bei ihrem Besitzer, der Deutschen Bank.

Und die kann ein paar Nullen mehr auf dem Konto momentan sehr gut brauchen!

Aufgrund gigantischer Abschreibungen kündigten die Bänker für das dritte Quartal einen Rekordverlust von 6,2 Milliarden Euro an. Selbst auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 war die Lage der DB weniger misslich!

Schuld daran sind neben Milliardenkosten für derzeit 7000(!) Rechtsstreitigkeiten vor allem die Privatkunden- und Investmentbanking Bereiche, die weniger erfolgreich performen als erhofft.

Aktionäre müssen um die Dividende bangen, Mitarbeiter um Boni. Die Bank kündigte an, die Ausschüttungen für Aktionäre für das Geschäftsjahr 2015 zu reduzieren oder ganz ausfallen zu lassen. Und wer dreht den sowieso schon unterbezahlten (zwinker) Mitarbeitern und uns hier den Geldhahn zu?

Der neue Boss im Hause Deutsche Bank: John “I’m on a mission” Cryan. Ein Aufräumer, einer der durchgreift und den Laden wieder zum Laufen bringen soll. So schätzt man ihn ein. Und Cryan ist nicht zimperlich: er will Köpfe rollen sehen!

Stufe eins war der Umbau in den Chefetagen beidem etliche Manager ihren Schlips nehmen mussten. Stufe zwei sind Filialschließungen, die Entlassung von bis zu einem Viertel der DB-Mannschaft und die geplante Trennung von der Tochter Postbank 2016.

Doch nur mit einem wilden Massaker des John Cryan sind Investoren natürlich nicht zufrieden zu stellen. Der Tabula rasa in den Chefetagen müssen jetzt konkrete Pläne zur inhaltlichen Neugestaltung der Deutschen Bank folgen.

Morgen, vor Börsenstart, legt die Bank ihre Q3 Zahlen vor. Vermutlich kein Grund für Champagne Showers aber wenn der neue Mann am Steuer mit seiner Zukunftsvision überzeugen kann, könnte die Aktie an der Börse doch noch was zum Feiern haben.

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Deutsche Bank: die Stunde der Wahrheit

Lufthansa: Blau mit schwarzen Zahlen?

lhVielleicht zählt ihr zu den Business-BUXern, die schon zu früher Stunde an einem zugigen Flughafen rumhängen und sich die Zeit bis zum langersehnten “Flug 345 steht nun für Sie zum Einsteigen bereit” mit unserer geliebten App vertreiben? Dann habe ich den perfekten News-Snack für euch! Eine Story über Lufthansa, die „Nonstop You“ Airline von deutschem Boden. Dürfen übrigens auch alle WC-, Frühstücks-, und Büro-Apper lesen.

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, schlägt diese Woche für die meisten Mitglieder der elitären Deutschland30 Familie die Stunde der Wahrheit: Quartalszahlen. Und morgen vor Börsenstart geben sich neben Lufthansa auch noch unsere niederländischen Freunde von KLM die Ehre.

Nach etlichen Jahren Flug-Pendeln zwischen Amsterdam und München (Fernbeziehung, ach jaaa, was tut man nicht alles für die Liebe..) weiß ich, worüber ich schreibe, glaubt mir. Es gibt auf dieser Strecke nämlich nur die eben genannten, blauen, Fluglinien. Und da sich auch die Ticketpreise immer mehr annähern, bleibt zur Entscheidungsfindung nur: Würfeln oder eine Pro – und Contra Liste erstellen.

Zumindest bei mir gewann Lufthansa meistens aus gewichtigen Gründen wie: Sicherheit (Kapitän Holger, Sven oder Klaus Dieter wirken total vertrauenerweckend), Snacks (Eiersalat-Sandwich) und die gemütlichen, speckigen, Vintage-Leder-Stühle. Herrlich! Ein Stück Heimat in der Luft.

Ob Lufthansa morgen auch seine Investoren mit schlagkräftigen Argumenten entzücken kann, bleibt abzuwarten doch die weisen Analysten sind optimistisch: sie rechnen für die Monate Juli bis September im Schnitt mit einem Konzernumsatz von 8,96 Milliarden Euro, rund sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Und sogar die 1.000 ausgefallenen Flüge aufgrund der im September streikenden Holgers konnte Europas größte Fluggesellschaft wohl gut verkraften.

Die wachsende Flug-Lust der Europäer, sinkende Kerosinpreise und ein Sparfuchs in der Chefetage könnten die Kranich-Line so richtig auf Steigflug-Kurs bringen. Wenn, ja wenn, das Sommermärchen nicht durch Gewitterwolken am Horizont getrübt würde.

Denn neben den Holgers und Svens plant jetzt auch die Kabinencrew den Aufstand: Streikalarm! Kimberly, Silke und Anne wollen ihre geliebte Betriebsrente behalten, Kündigungsschutz und bessere Aufstiegsmöglichkeiten. Doch damit nicht genug: Billigairlines wie Ryanair, Air Berlin oder auf der Langstrecke Emirates und Etihad könnten der Lufthansa den Preiskampf ansagen.

Nächste Woche fliege ich wieder LH. Aus Überzeugung, für die Rente der Karstens und Kimberlys und ein bisschen auch für den Aktienkurs.

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Lufthansa: Blau mit schwarzen Zahlen?

Amazon: heute Abend wirds was geben

amazonIch bekenne: Ich bin ein Amazon-Junkie. Egal ob Glühbirnen, Windeln, Fernseher, Sneakers- bei jeder geplanten Anschaffung denke ich zuerst „ach schau ich doch mal bei Amazon“. Leider auch bei nicht-geplanten Lust-und Frustkäufen, die sich häufig abends nach Ladenschluss oder sonntags ereignen, wenn hier im Dorf die Rollläden heruntergelassen sind.

Und so kommt es, dass ich den Button „Mein Konto“ tunlichst vermeide, um nicht mit der grausamen Realität meiner Amazon-Ausgaben konfrontiert zu werden.

Heute Abend, nach Börsenschluss, werden die Amerikaner ihre Quartalszahlen vorstellen. Grund genug, euch schon jetzt mit allen relevanten Infos zu füttern!

Die ehemaligen Buchhändler aus Seattle sind mittlerweile die weltweit größten Online-Versandhändler, betreiben eine eigene „Cloud Plattform“, produzieren Tablets, Smartphones, Set-Top-Boxen und Computerzubehör und sind eine ganz große Nummer im Video-Streaming („Amazon Instant Video“).

Doch damit nicht genug:

In den USA streckt Amazon seine Fühler Richtung Lebensmittel-Bestellservice aus und testen einen Lieferservice namens „Amazon Fresh“. Und seit Beginn Oktober können Amazon-Fans unter dem Namen „Amazon Homemade“ auch Selbstgemachtes kaufen – und verkaufen.

Hierzulande macht das Online- Warenhaus der guten alten Post Marktanteile streitig und etabliert sich zunehmend als Paketzusteller.

Ihr merkt schon, Amazon versucht, in fremden Gewässern zu fischen und Unternehmen wie Etsy, HelloFresh oder Paketdiensten die Kunden abzujagen.

Umsatztreiber im letzten Quartal waren jedoch die „Cloud Dienste“. Amazon Web Services (AWS) dient große Kunden wie Netflix, Comcast, Samsung oder der NASA als virtuelles Rechenzentrum und Datenspeicher.

Im ersten Halbjahr 2015 verdoppelte sich das operative Einkommen auf 655 Millionen USD. Die Einnahmen stiegen um 65 Prozent jährlich und betrugen 7 Prozent von Amazons Umsatz.

Amazon kämpft an vielen Fronten und will es gegen IT-Superhelden wie Microsoft, Google, Apple und IBM aber auch den Tante-Emmaladen und die Videothek um die Ecke aufnehmen.

Große Ambitionen! Ob die Amerikaner heute Abend mit guten Zahlen überzeugen können, wissen wir erst nach Börsenschluss.

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Amazon: heute Abend wirds was geben