Bullenstimmung bei Yahoo?

lila kuhDer zweite Artikel heute (nach Facebook), in dem wir euch von einem Babyboomer berichten, handelt von: Yahoo! Dessen von Neidern als überbezahlt und unfähig kritisierte Spitzenmanagerin Marissa Mayer ist nämlich schwanger mit Zwillingen.

Zeichnet sich etwa ein neuer Trend an der Wallstreet ab? Kinderreichtum ist doch immer auch ein Indiz für wirtschaftliches Wachstum?

Mal ganz ehrlich, wer von euch BUXern hat noch eine sexy Yahoo Email- Adresse und / oder macht Gebrauch von dessen Lila-Laune-Suchmaschine? Die Meisten unter uns sind wahrscheinlich treue Google-Anhänger. Yahoo ist dennoch in den US eine der größten News-Sites und verdient sein Geld derzeit hauptsächlich mit Alibaba, dem chinesischen E-commerce-Riesen.

Doch nicht nur Marissa’s Taille, sondern auch die Yahoo-Aktie legte gestern kräftig zu und stieg um 2,4 Prozent. Und das nach monatelanger Talfahrt!

Yahoo-Mutti Marissa Mayer hatte im Januar unter dem Druck von Aktionären angekündigt, die aktuell noch rund 22 Milliarden Dollar schwere Beteiligung von 15 Prozent an Alibaba zu Geld zu machen. Dafür sollen die 384 Millionen Alibaba-Aktien zusammen mit Yahoos Geschäft mit kleinen Unternehmen in der neuen börsennotierten Firma Aabaco gebündelt werden.

Die Transaktion soll für die Aktionäre steuerfrei bleiben. Steuerfrei? Da wird der Fiskus hellhörig! Die US-Steuerbehörden hatten bereits angekündigt, „verkappte“ Ausgliederungen von Unternehmensteilen zur „Steuergestaltung“ künftig unterbinden zu wollen. Ob der Deal trotzdem über die Bühne geht und Yahoo seinen Milliarden-Schatz an Land ziehen kann? Die Anleger sind in hoffnungsfroher Erwartung..

Der Wert der Yahoo-Aktie lag Ende 2014 noch bei 51 Dollar, Ende September 2015 ist das Papier rund 28 Dollar wert.

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Bullenstimmung bei Yahoo?

(Baby)boom bei Facebook?

mars-one-colony-2025Wolltet ihr Beginn der Woche eurem Poesiealbum 2.0 (Facebook) einen Besuch abstatten und wurdet mit den Worten: „Sorry, something went wrong“ begrüßt? Die App blieb stumm, die Webseite lahm gelegt, mehr als eine Stunde lang. Es ist der dritte Ausfall in weniger als zwei Wochen. Einige von uns BUXern dürften dieses Erlebnis sicherlich anschließend mit Freunden und Wildfremden geshared haben.

Wer wissen möchte, wie das Netz reagiert hat, dem sei Twitter ans Herz gelegt. Der Hashtag #facebookdown ist ein Garant für amüsante und genervte Reaktionen. Es brauchte nur 25 Minuten und schon war #facebookdown mit 15,6 Tausend Tweets in den Twitter-Trends ganz oben. Nach dem Server-Ausfall waren es bereits 275 Tausend Tweets.

Viele User fragen sich, ob in neun Monaten der nächste Babyboom zu verzeichnen ist: #facebookdown-Kinder.. Könnt ihr nicht etwas gnädiger sein mit unserem Mark Zuckerberg? Schließlich sind auch er und Priscilla endlich in froher Erwartung!

Den Facebook-Anlegern, die vom raschen Wachstum des Unternehmens begeistert sind, ist das wiederholte Deasaster im Rechenzentrum jedenfalls nicht entgangen: sie bestraften das gehypte Papier mit einem Minus von rund 4 Prozent. Dislike!

Die Aktie des weltgrößten Online-Netzwerkes hat Mitte Juli ein Allzeithoch von 91,40 Euro erreicht. Nach Vorlage der Quartalszahlen Ende Juli brach der Kurs ein. Im August ging es zeitweise sogar bergab bis auf 65 Euro. Gestern notierte Mark’s Wunderkind wieder bei rund 77 Euro.

Noch ein Hinweis zum Schluss: derzeit macht eine Facebook-Falschmeldung die Runde.. Wer nicht einen vorgefertigten Widerspruchstext auf seiner Chronik veröffentlicht, dessen Posts und Fotos können uneingeschränkt von Facebook genutzt werden, heißt es. Eine andere Meldung behauptet, demnächst könnten nur noch zahlende Nutzer die Sichtbarkeit ihrer Beiträge beschränken.
Bullshit! Nicht teilen!

Facebook meinte in einem Kommentar dazu ganz trocken: „While there may be water on Mars, don’t believe everything you read on the internet today. Facebook is free and it always will be. And the thing about copying and pasting a legal notice is just a hoax. Stay safe out there Earthlings.“

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(Baby)boom bei Facebook?

Profitiert Infineon von der VW-Krise?

Doppelstock-Burnout-bei-Redneck-Party-1200x800-02db106761ba9537Gönnt euch noch ein Tässchen Kaffee und genießt mit uns einen Ausblick auf den heutigen Börsentag. Dabei schauen uns einen Germany30 (DAX) Kandidaten mal etwas näher an: Infineon.

Während die Skandalbrüder aus Wolfsburg aus vielen Teilen der Welt ordentlich Schelte einstecken müssen und der Aktienkurs in den letzten Tagen Wilde Maus fuhr, gibt es ein Unternehmen mit Sitz im oberbayrischen Neubiberg, dass von dem ganzen Qualm um Volkswagen meiner Meinung nach profitieren könnte.

Infineon…da war doch was, da war doch was..wer von euch erinnert sich noch an die legendäre „Blase“ im Jahre 2000? Damals gingen die Deutsche Post, Infineon und T-Online an die Börse und sammelten dabei viele Milliarden ein. Es war die Zeit der Internet-Euphorie. Mit der Jahrtausendwende begann eine lange Leidensphase, in der die Aktienkurse stark fielen. Autsch, einige von uns BUXern hat es damals sicher auch erwischt, oder?

Jetzt sieht die Lage anders aus: Infineon könnte vom VW- Drama profitieren.. so flüstert man zumindest auf dem Börsenparkett. Aber was zum Teufel haben Halbleiter mit Autos zu tun??

Für die BUXers unter uns (wie auch dem Autor dieses Artikels), für die naturwissenschaftliche Fächer in der Schule immer ein Graus waren, hier eine kurze Erklärung: Halbleiter sind das Mittelding zwischen Leitern und Isolatoren. Alles klar?

Ok, ein Beispiel: stellt euch vor, ihr wollt die alte Wohnzimmerlampe samt Drähten kappen. Und ihr vergesst, die Sicherungen auf inaktiv zu setzen. Was passiert, wenn ihr eine Metallschere verwendet? Genau: Bumm! Metall ist also ein Leiter.

Was aber, wenn ihr eine Schere mit Gummigriff verwendet? Glück gehabt, kein Bumm! Denn Gummi ist ein Nichtleiter.

Und was sind dann die für die Automobilindustrie so wichtigen Halbleiter? Halbleiter wie beispielsweise Silicium sind im Grunde „nur“ Lichtschalter mit der Aufgabe zu leiten oder eben nicht zu leiten. Dieses Ein- und Ausschalten schafft ein Halbleiter allerdings bis zu einer Milliarde Mal pro Sekunde. In großen Automodellen sind heute schon bis zu 5.000 Halbleiterchips im Einsatz, Tendenz steigend. Sie steuern zum Beispiel das Infotainment und die Assistenzsysteme, sorgen für das Batteriemanagement und ermöglichen aktive Fahrwerke und effizientere Motoren.
Na, klingelt was? Die Nachfrage nach nicht-manipulierten, effizienten Motoren, Elektro- und Hybrid Fahrzeugen könnte in den nächsten Jahren steigen und die Nachfrage bei Infineon kräftig ankurbeln.

Wenn das Wörtchen “Wenn” nicht wäre.. Was wenn die West-Europäer sich so verhohnepiepelt fühlen, dass sie keine Made in Germany Wägen mehr in der Garage wollen und lieber eine Nullprozent-Finanzierung beim freundlichen Fernost-Autohändler abschließen? Dann erleben Toyota und Co. einen ungeahnten Boom und nix war’s mit Infineon’s Höhenflug.

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Profitiert Infineon von der VW-Krise?

Thyssen Krupp im Lift?

Für dieelevator Ratefüchse unter euch:

Gesucht ist ein DAX- Unternehmen mit dem Anfangsbuchstaben „T“, das gestern auf dem Börsenparkett mit einem Plus von 2,55 Prozent glänzte und dessen Namen ihr eventuell kennt, solltet ihr schon mal im Aufzug stecken geblieben sein?

Na, keine Ahnung? Dann noch zwei Tipps: das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 160.000 Mitarbeiter und eine leitende Personalchefin hat einen Faible für farbige Pumps. Aha! Thyssen Krupp ist gemeint! Ganz schön spannend, so ein langweiliger Stahlbauer, oder?

Doch ThyssenKrupp ist viel mehr: neben Autoteilen produziert das Unternehmen  auch Aufzüge, Hebebühnen, Rolltreppen, handelt mit Werk- und Rohstoffen und baut ganze Industrieanlagen. Ach ja, und U-Boote!

Ganz schön beeindruckend, der graue Riese, oder?

Doch genau hier liegt der Hund begraben: ThyssenKrupp kann sich von keinem seiner 5 Sparten-Kinder trennen und wie alle Mehrfachväter wissen: so viel Nachwuchs kostet Kohle! Cash, den das Unternehmen für weiteres Wachstum dringend benötigt.

Und es gibt ein weiteres Problem: sinkende Rohstoffpreise. Die spannende Frage ist natürlich nun, wie sich die Rohstoffpreise, insbesondere die Stahlpreise, in der Zukunft entwickeln werden.

Wichtige Absatzmärkte für Stahl ist die Bau- und Automobilwirtschaft. Dass es da kriselt, dürfte uns allen bekannt sein. Zudem schwächelt das China- Business und die Aktie kannte in den letzten Wochen nur eine Richtung: Bergab. Da hilft der beste Aufzug nichts!

Derzeit gibt’s ThyssenKrupp Anteile zum Schleuderpreis von rund 16,00 Euro, weit unter ihrem Jahreshoch von 26 Euro.  Ein heißes Eisen..

Welche Richtung kennt ThyssenKrupp? Up or Down?

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Thyssen Krupp im Lift?

Der DAX: eine Gruselgeschichte

Na, wthe-birdsie wärs heute mit einer Portion Börsen-Grauen am frühen Morgen, liebe BUXers? Wir haben für euch die schockierenden Fakten dieses blutigen Börsensommers zusammengetragen aber auch Lichtstreifen am Horizont entdeckt. Und damit meinen wir nicht den hübschen, roten Kugelmond, der uns seit Nächten den Schlaf raubt..

Also, zurücklehnen und unsere Hitliste schlechter Börsen-Nachrichten genießen. Schlechte Nachrichten? Gibt’s doch gar nicht! Denn wie alle erfahrenen BUXer wissen: auch mit tiefroten Kursen lässt sich was verdienen- sofern ihr beim Traden das Pfeilchen nach unten gefunden habt.

Satte 400 Milliarden Euro büßten deutsche Unternehmen seit dem Dax-Hoch im April an Marktwert ein. Geht der Sommerschlussverkauf so weiter, werden die Germany30 erstmals seit 2009 wieder zwei Verlustquartale in Folge verzeichnen.

Erst machte die Erholung des Euro den Aktien zu schaffen, dann bekam Griechenland eine Nervenkrise, China einen Konjunktur-Schwächeanfall und zuletzt versagte den Autobauern der Kreislauf, nach dem VW zugegeben hatte, bei Abgastests für Dieselfahrzeuge geschummelt zu haben.

Ein einziges Lazarett auf dem Parkett!

Und wir sind noch nicht fertig: Deutsche Aktien haben seit ihrem April-Rekord 23 Prozent eingebüßt. Allein in diesem Quartal ging es für den DAX 13 Prozent abwärts und damit mehr als bei jedem anderen wichtigen westeuropäischen Markt.

Der VW-Skandal wird vermutlich noch weitere Auswirkungen auf die Germany30 (DAX Werte) haben. Immerhin entfallen fast 14 Prozent der für 2015 prognostizierten Gewinne im Index auf den Autobauer, erläutert er.

Selbst die eingefleischtesten Börsianer beginnen Rezessionsbibbern zu entwickeln und die Schampusflaschen bleiben vorübergehend im Keller.

Für alle BUXers die noch nicht das kalte Grausen gepackt hat: jetzt die gute Nachricht! DAX Werte sind so billig wie schon lange nicht mehr. Das könnte Schnäppchenjägern ungeahnte Chancen auf dem Parkett bieten.

Wie enden doch die meisten Märchen? Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…

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Der DAX: eine Gruselgeschichte

Google ist euch auf den Fersen

HasenjagdQZGAC3Den Marketing-Gurus unter euch BUXern dürfte es nicht entgangen sein: die „Advertising Week“ in New York hat begonnen.

Solltet ihr nicht zu den Auserwählten Hippster-Bart-Trägern zählen, die vom Chefe gestern auf einen Business Class Flug nach New York gesetzt wurden, präsentieren wir euch hier die Neuesten Neuigkeiten von einem alten Bekannten: Google.

Die Such-und-Find-Maschine hat sich wieder zwei neue Tricks ausgedacht, um Werbetreibenden Unternehmen mehr potentielle Kunden zu verschaffen.

Der erste heißt: „Custom Match“. Klingt nach Partnervermittlung? Wenn ihr hofft, Google könnte euch schon bald bei der Suche nach dem Traumpartner behilflich sein, habt ihr euch leider getäuscht. Auch sind eure intimsten Geheimnisse irgendwo im Dschungel von Google’s Serverwald verborgen, auch kennt euch der IT-Gigant in-und-auswendig: Mr. oder Mrs. Right wird euch von Google nicht in einer Ergebnisliste präsentiert. Aber wer weiß..

„Custom Match“ ermöglicht es Unternehmen dagegen schon bald, ihren treuen Kunden noch dichter auf den Fersen zu bleiben. Einfach eine Liste mit E-Mail Adressen der Kunden hochladen (total vertraulich..) und Google kontrolliert, welche Kunden gerade mit ihrem Google- Account eingeloggt sind. Und dann mal fröhlich spionieren!

Stell dir vor, du suchst nach „Flug ohne Rückflug nach sehr weit weg“ und du bist Mitglied der Fluggesellschaft mit dem Kranich. Solltest du bei Google eingeloggt sein weiß Lufthansa sofort, dass du der Heimat entflie(h)(g)en willst. Besser heute als morgen und wenns geht nach Australien.. one way..
Klare Sache, du bekommst eine Google-Anzeige von LH mit Flügen nach Australien untergejubelt. Und solltest du danach auf YouTube nach „Lustigen Koalabär Videos“ suchen: Bang! Wieder eine Flug-Werbung!

 Haber ach, wir werden darauf reinfallen und uns irgendwann der Werbebotschaft ergeben. Ganz neu ist die Idee übrigens nicht. Google- Konkurrent Facebook ist mit „Custom Audiences“ schon jahrelang erfolgreich unterwegs. Warum so zögerlich, Google? Google möchte sich angeblich lieber als „Konkurrent“ positionieren und ließ Facebook gnädig den Vortritt.

Was denkt ihr, werden Google’s Kundgebungen in New York der Aktie diese Woche auf die Sprünge helfen oder nicht?

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Google ist euch auf den Fersen

SBM Offshore mit neuer Geldquelle?

keep-calm-and-viva-brasil-2Bam! Breaking News vom Börsenparkett unserer Nachbarn in den Niederlanden! Und wer sorgt da zum Wochenbeginn für vorbörsliche Aufregung und stört unseren gemütlichen Morgenkaffee? SBM Offshore (Niederlande 25) schießt mit derzeit über 12 Prozent ins Plus! Wow, so eine senkrechte Linie nach oben haben wir schon lang nicht mehr gesehen..

Eine Nachricht des Service-Provider der Öl- und Gasindustrie heute Morgen war der Auslöser: SBM Offshore nimmt am Wettbewerb um zwei Aufträge für schwimmende Produktions- und Lagerplattformen (im Fachjargon der Ölscheiche: FPSO) für Petrobras (Brasiliens Öl-Magnaten) teil.

SBM hatte sich zuvor aufgrund korrupter Geschäfte mit Petrobas im Wettbewerb um neue Aufträge selbst auf die Ersatzbank katapultiert. Da flossen wohl neben Öl auch einige schmierige Scheinchen Richtung Brasilia!

Brasilien ist der mit Abstand wichtigste Markt des niederländischen Unternehmens. SBM Offshore liefert Petrobras Spezialschiffe, auf denen das im Meer geförderte Öl erst einmal gelagert und dann zur Weiterverarbeitung transportiert wird. Im Santosbecken, etwa 300 Kilometer vor der brasilianischen Küste, befinden sich gigantische Ölfelder, deren Größe vergleichbar ist mit den Ölfeldern im Irak.

Ob die kleinen Holländer tatsächlich beim Mega-Deal mit Petrobas mitbieten dürfen, entscheiden sie nicht allein: dafür ist die Zustimmung der Petrobas-Partner Shell, Total, und der Chinesen CNPC und CNOOC nötig.

Chinesen, Holländer und Brasilianer an einem Tisch.. eine explosive Mischung. Glaubt ihr an ein Kursfeuerwerk der SBM Offshore?

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SBM Offshore mit neuer Geldquelle?